Vampir, Werwolf und sonstige Unwesen #26 – Der Vampirismus – Lionel St. Clyde

Lionel St. Clyde
Der Vampirismus
Edition Geheimes Wissen, Graz (2009)
ISBN 9783902640512

Eher der Primärliteratur als der Sekundärliteratur zuzurechnen

Vor einiger Zeit habe ich die Edition Geheimes Wissen in Graz entdeckt und herauszufinden versucht, ob sich hier Sekundärliteratur finden ließe. Wie bekannt fand ich eine Ausgabe des Necronomicons und dieses Buch, dass sich vom Titel her sekundärliterarisch ausnimmt…


Der Autor ist im Grunde nicht festzumachen. Es soll Berichte über Fälle von Vampirismus enthalten, die wirkliche Erlebnisse von Personen waren.. Aber schon in der Einleitung wird die Glaubwürdigkeit der Berichte relativiert. …

Die Berichte wurden von mir aus einer ganzen Anzahl von ausländischen Zeitschriften gesammelt und meines Wissens ist mein Buch die einzige Sammlung derartiger Berichte, die wir in Deutschland besitzen. Möge der Teil der freundlichen Leser, welcher die Geschichten nicht glauben kann, sie als Erzählungen betrachten, die geeignet sind, dem Leser einige unterhaltsame Stunden zu bereiten …

Auszug 'Vorwort', Seite 3

Ja, und das sind sie auch. Eine kurze und teilweise sehr seltsame Lektüre, die mit „wahren“ Berichten in Zeitschriften nicht sehr viel zu tun haben. Selbst Kapitel 1 – „Was ist ein Vampir“ und der Abschluss des Buches – „Der Roman Dracula“ lassen nur eine halbherzige Beschäftigung mit dem Kapitel Vampir und Vampirismus erkennen. Der Rest ist phantastische Erzählung – nicht besonders einfallsreich. Wenn man das Buch also kaufen wollte, dann kann es die Vampir-Bibliothek ergänzen und als nicht besonders gelungenes Beispiel esoterisch verbrämter Geschichten zu Vampirismus herhalten. Ein „Must-have“ ist es wahrlich nicht. 8 Euro Kaufpreis wären ja noch zu verschmerzen, das Porto lohnt sich aber schon nicht mehr (im Besonderen das österreichische Porto). Wenn man also nach Graz käme, was durchaus zu empfehlen ist, bitte, dann ja…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Lionel St. Clyde
  • Der Vamprirismus
  • Edition Geheimes Wissen, Graz (2009)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 72 Seiten
  • ISBN 9783902640512

Kleinster Preis: € 8,00, größter Preis: € 8,00, Mittelwert: € 8,00

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  • keine
  • [Artikel] Vampirismus in der WIKIPEDIA

Der Vampirismus bezeichnet grundsätzlich eine Affinität zum Blutsaugen – in Literatur und Historie meist wörtlich gemeint, aber auch im übertragenen Sinne zu verstehen: als das Gewinnen von (meist überirdischer) Stärke durch das Absaugen fremder Energien. Es gibt auch Begriffe wie emotionalen oder politischen Vampirismus (ein oft genanntes Beispiel hierfür: das „Ausbluten lassen“ der Besatzungsgebiete zur Kolonialzeit). …

Auszug Artikel


  • [Interview] Von Nosferatu zu Edward Cullen – Interview mit einem Vampirforscher – von Nadine Obermüller – auf schroedingerskatze.at

Wann ist der Glaube an Vampire zum ersten Mal aufgetreten? Wie ist man mit dem sogenannten Vampirismus umgegangen? Obwohl sogar Kaiserin Maria Theresia dem Aberglauben um die Blutsauger den Kampf angesagt hatte, fasziniert der Mythos Vampir zumindest in den Bereichen Literatur und Film bis heute.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Mythos des Vampirismus – von Konrad Wolfram – auf zauberspiegel-online.de

Insgesamt ist der Vampir im Genre des Phantastischen immer mit einer Sonderrolle bedacht. Gerade hieraus lässt sich seine Aktualität auch in der heutigen Zeit ableiten.
Ich weiß, ich selbst habe oft den Kopf geschüttelt darüber, was eine Anne Rice aus einem Vampir gemacht hat und was dann mit Stephenie Meyers sowohl im Buch als auch in den Verfilmungen aus dem Vampir wurde.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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