am 10. Juli bis 12. Juli 2026
MDieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Neuzugänge:
Deutsche Zeitschrift für Philosophie Band 61 (2013) Heft 4: 561–576
Abstract: Der Einfluss Ernst Blochs auf die Philosophie und die Literatur der DDR, auf die Opposition (gleich, ob kirchlich oder marxistisch) und auch auf SED-Intellektuelle ist nicht klein zu reden. Bloch wirkte. Und sein „Prinzip Hoffnung“ wurde zum Leitmotiv für verschiedene Kräfte: Hofften die Einen auf mehr bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte, so hofften andere auf eine progressive sozialistische Entwicklung der DDR und vielleicht auch den Weltkommunismus. Seine Utopie beeinflusste Marxisten aller Couleur und fand ebenso bei Theologen positiven Nachhall, da Bloch ein ausgewiesener Kenner der religiösen, insbesondere der biblischen Materie war. Sein entgrenztes Utopieverständnis enthielt dabei für jeden etwas: Eschatologie und Chiliasmus waren ebenso präsent wie der Marxismus. Kritiker werfen Bloch deshalb vor, einen unwissenschaftlichen und völlig offenen Utopiebegriff entwickelt und verwendet zu haben. „Blochianer“ sehen hingegen im „Prinzip Hoffnung“ eine praxisphilosophische Methode, einen Ansatz, Theorie und Aktion mit dem Ziel in Verbindung zu bringen, konkrete Utopien zu verwirklichen. …
Tags: Geographie->, Geographie->Europa (GE)->, Geographie->Europa (GE)->DDR, Marxismus, Person->, Person->Bloch, Ernst, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digit
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
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(1929), Kosmos
Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Germanisch-Romanische Monatsschrift, Nr. 44Germanisch-Romanische Monatsschrift 13/1963 (1963), F.R. Schröder (Hrsg.), Carl Winter Universitätsverlag: 216–217
Abstract: Der Verfasser erörtert die Bezeichnung für ,Drache, Schlange, Wurm* u. a. in den germanischen Sprachen und eine Reihe von Drachensagen, die sehr verschiedenen Ursprungs sind; teils indogermanischen wie Thors Kampf mit der Midgardschlange (vgl. meinen Aufsatz über das ,Hymirlied‘: Arkiv f. nord. fil. 70, 1955), teils gehen sie auf antike, teils auch auf christliche Traditionen zurück. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Beowulfs Drachenkampf, für den Wild eine „ideale Parallele“ in der Erzählung vom Kampf des Cadmus mit der Marsschlange in Ovids Metamorphosen III, 28-96 nachzuweisen versucht (S. 27ff.); d. h. nicht etwa, dass der ags. Dichter den Drachenkampf einfach aus övid übernommen habe (die ältere heimische Überlieferung wird nicht bezweifelt), sondern dass er in Ovids Schilderung nur „mancherlei zur Ausschmückung“ gefunden und verwendet habe. Trotz der mannigfachen Unterschiede beider Berichte sprechen dafür vor allem zahlreiche Einzelzüge und stilistische Parallelen, die sich z. T. auch auf frühere Partien des Beowulf erstrecken. Damit ist ein weiterer römischer Autor als Vorbild zum mindesten sehr wahrscheinlich gemacht. …
Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Beowulf, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

(1962), Böhlau
Abstract: Der Verfasser erörtert die Bezeichnung für ,Drache, Schlange, Wurm* u. a. in den germanischen Sprachen und eine Reihe von Drachensagen, die sehr verschiedenen Ursprungs sind; teils indogermanischen wie Thors Kampf mit der Midgardschlange (vgl. meinen Aufsatz über das ,Hymirlied‘: Arkiv f. nord. fil. 70, 1955), teils gehen sie auf antike, teils auch auf christliche Traditionen zurück. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Beowulfs Drachenkampf, für den Wild eine „ideale Parallele“ in der Erzählung vom Kampf des Cadmus mit der Marsschlange in Ovids Metamorphosen III, 28-96 nachzuweisen versucht (S. 27ff.); d. h. nicht etwa, dass der ags. Dichter den Drachenkampf einfach aus övid übernommen habe (die ältere heimische Überlieferung wird nicht bezweifelt), sondern dass er in Ovids Schilderung nur „mancherlei zur Ausschmückung“ gefunden und verwendet habe. Trotz der mannigfachen Unterschiede beider Berichte sprechen dafür vor allem zahlreiche Einzelzüge und stilistische Parallelen, die sich z. T. auch auf frühere Partien des Beowulf erstrecken. Damit ist ein weiterer römischer Autor als Vorbild zum mindesten sehr wahrscheinlich gemacht. …
Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Beowulf, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital
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