Schlagwort: Schauerliteratur

Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #19 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Buch der toten Namen. Necronomicon – George Hay (Hrsg.)

George Hay (Hrsg.)
Das Buch der toten Namen. Necronomicon
Edition AHA/Schulze, Bergen/Dumme (1992)
ISBN 3894231122
 
Mit zusätzlichen Beiträgen von Dr. Stanislaus Hinterstoisser, L. Sprague de Camp, Christopher Fraylig und Angela Cater
 
Für ein Buch, dass es überhaupt nicht gibt, hat es  einen unheimlichen Ruf erlangt. Das Necronomicon. Autoritäten wie Angela Carter, Dr. Christopher Frayling und L. Sprague de Camp konnten überzeugt werden, einen intensiveren Blick auf die Rolle H. P. Lovecrafts in dieser Geschichte zu werfen, als es bisher ohnehin schon getan wurde …

 
Es soll hier auch Missverständnisse vermieden werden – dieses Buch hat keinerlei Verbindung mit dem „Necronomicon“ aus dem Schikowski-Verlag (siehe hier im Blog). Es entstammt einem völlig anderem Quellenfundus. Das trifft auch die anderen „Necronomicons“ (siehe hier im Blog) zu. Während die einen alles, was mit dem Necronomicon zusammenhängt, für eine literarische Erfindung Lovecrafts halten und jeglichen realen Hintergrund bestreiten, gehen andere davon aus, dass es sich sehr wohl um einen realen Text handelt, den Lovecraft nur literarisch verarbeitet hat, der aber sehr wohl existiert. …
 
Ich sehe keine Veranlassung, diese Einleitung mit einer Spekulation über Okkultismus ausklingen zu lassen. Es ist nicht meine Absicht, den Leser in Schrecken zu versetzen. Lovecraft brachte sein Leben damit, genau das zu tun und gab schließlich gelangweilt auf. Lassen Sie uns daher das zusammenfassen, was wir wirklich wissen und was wir verstandesgemäß davon ableiten können. Wir wissen, dass die „Geheimen Namen“ wirklich existierten (obwohl wir nicht wissen, ob Lovecraft das Buch „Necronomicon“ nannte oder ob es sich dabei um den Titel der Handschrift handelte.). Wir sind ziemlich sicher, dass Winfield Lovecraft eine Kopie davon besaß – entweder vollständig oder fragmentarisch. Wir sind geneigt zu akzeptieren, dass  diese Kopie an Lovecraft überging und die Basis des Cthulhu-Mythos bildete. Was nun die literaturgeschichtliche Seite angeht, ist dies ALLES, was wir wissen. …
Auszug 'Einleitung', Seite 15-72
 
Das Buch der toten Namen - Titelcover
Dieses Buch gibt es auch in einer zweiten und dritten Ausgabe und hat mir eigentlich sehr gut gefallen.  Es wird in beiden, mir vorliegenden Versionen, in meine Lovecraft-Bibliothek Eingang finden. Olaf Thorbrügge in seinem Vorwort: „Wie dem auch immer sei: Sowohl magisch Interessierte, als auch Darf-Fantasy-Fans können in diesem Buch finden, was sie suchen, wenn sie – wie schon George Hay in seinem Vorwort zur englischen Originalausgabe schon sagte – GENAU hinsehen“ …
 
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • George Hay (Hrsg.)
  • Das Buch der toten Namen
  • Necronomicon
  • Edition AHA/Schulze, Bergen/Dumme (1992)
  • Broschüre, Klebebindung, Flügelklappen
  • 230 Seiten
  • ISBN 3894231122

Kleinster Preis: € 9,34, größter Preis: € 31,51, Mittelwert: € 21,00

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  • keine

[Artikel] Das Necronomicon in der WIKIPEDIA

Das Necronomicon ist ein fiktives Grimoire, das Anfang des 20. Jahrhunderts von H. P. Lovecraft erdacht wurde. Das Buch ist ein Teil des Cthulhu-Mythos, wobei es in die Horror- und Fantasyliteratur eingegangen ist und wie kaum ein anderes zahlreiche andere Autoren zu Geschichten um dieses Werk inspiriert hat. Es hat dabei seinen ganz eigenen Mythos entwickelt.…

Auszug Artikel


[Artikel] Necronomicon ex mortis – auf de-academic.com

Das Buch Necronomicon ist die wohl berühmteste Schöpfung des US-amerikanischen Horror-Autors H. P. Lovecraft. Dieses fiktive Buch ist in die Horror- und Fantasyliteratur eingegangen wie kaum ein anderes und es existieren viele unterschiedliche Darstellungen.…

Auszug Artikel


[Artikel] Das Necronomicon – auf raetsel-der-menschheit.info

Beim Necronomicon handelt es sich um ein vom amerikanischen Schriftsteller Howard Phillips (H.P.) Lovecraft beschriebenes Buch, das angeblich im Jahr 730 von dem verrückten Araber Adul Alhazred (oder Abd Al’Azrad) verfasst wurde. Auf etwa 800 Seiten werden sowohl der Ursprung der „Großen Alten“ erklärt als auch exakte Anleitungen zur Beschwörung von übernatürlichen Wesen gegeben. …

Auszug Artikel


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #18 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Unheimliche der Puppe … – Lin Cheng

Lin Cheng
Das Unheimliche der Puppe in der deutschen Literatur um 1800 und um 1900
Königshausen & Neumann, Würzburg (2018)
ISBN 9783826063978
 
Zur Poetik des Unheimlichen am Beispiel der Puppe
 
Die Puppe, als Kinderspielzeug beliebt und fest im kindlichen Gebrauch oder Ziel von Sammlern, hat im Allgemeinen keine sonderlich gruselige Konnotation. Im unheimlichen Genre hat die Puppe jedoch eine hintergründige und unheimliche Wirkung, wie dieses Buch zeigt …

 
Bei vielen Autoren, wie Goethe, Jean Paul, Hoffmann, Arnim, Rilke, Münzer und Kokoschka finden wir die so anspruchslose Puppe verstrickt in das unheimliche Wirken des Schicksals, das Menschen an die Abgründe ihres Selbst führt. In der Umbruchszeit um 1800 ist sie Ideal-, Trug- und Zerrbild einer optimistischen Umbruchszeit. Dies zeigt das Buch am Beispiel von Jean Paul, E. T. A. Hoffmann und Achim von Arnim. …
 
Die Puppe ist ein Grenzwesen voller Dualitäten und Ambivalenzen. Hinter ihrem maskenhaften und undurchschaubaren Gesicht ist sie eine Grenzgängerin, die zwischen „Sein und Schein“, Wirklichkeit und Phantasie, Vertrautem und Entfremdetem, Einfachheit und Hintergründigkeit changiert. Die Puppe ist grundsätzlich als anthropomorph, künstlich, stellvertretend, leblos usw. bestimmt – ihre Mine ist apathisch, ihre Augen sind starr und ihr Leib ist reglos. In der menschlichen Phantasie hingegen kann sie täuschend, beseelt und phantasmagorisch sein. …
 
Auszug 'Der Doppelcharakter der Puppe', Seite 15-16
 
Um 1900 dient die Puppe eher als Selbstdarstellung und der Orientierung in einer pessimistischen Krisenzeit. Dies wird am Beispiel von Kurt Münzer, Kokoschka und Rilke gezeigt. Und dann gibt es auch noch die Gegenseite – die Verlockung der Puppe und Männerphantasien. Zum Abschluss wird zusammengefasst, ein Ausblick und ein Puppen-Glossarium erstellt und ein Literaturverzeichnis gegeben, in dem die Sekundärliteratur sehr gut beachtet ist. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Lin Cheng
  • Das Unheimliche der Puppe in der deutschen Literatur um 1800 und um 1900
  • Zur Poetik des Unheimlichen am Beispiel der Puppe
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2018)
  • Epistemata, Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 891-2018
  • Broschiert, Klebebindung
  • 206 Seiten
  • ISBN 9783826063978

Kleinster Preis: € 20,52, größter Preis: € 57,04, Mittelwert: € 34,00
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[Artikel] E.T.A. Hoffmann und die Automaten – von Dr. Arno Meteling – auf staatsbibliothek-berlin.de

Als E.T.A. Hoffmann im „Danziger Arsenal“, dem Großen Zeughaus der Stadt, im Jahr 1801 eine Automatenausstellung besuchte, war dies keine Begegnung mit dem Unbekannten mehr. Schon zur Mitte des 18. Jahrhunderts erreichten sowohl der Bau uhrwerksgetriebener Automaten, die voltigieren, schreiben oder Musikinstrumente spielen konnten, als auch ein anthropologischer Diskurs, der den Menschen zur Maschine erklärte, erste Höhepunkte: Julien Offray de La Mettries Essay L‘homme machine nimmt beispielsweise 1747 nicht allein die Uhrwerksmetapher auf, die nach der frühneuzeitlichen Vorstellung von der Welt als Maschine bei Thomas Hobbes und René Descartes im 17. Jahrhundert für den Staat oder den Menschen einstand, sondern erklärt diesen ganz materialistisch zu einem mechanisch funktionierenden Geschöpf – gleich den menschenförmigen Automaten dieser Zeit. …

Auszug Artikel


[Rezension] Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Freuds Poetik des Unheimlichen – von Achim Geisenhanslüke – auf literaturkritik.de

Der Begriff des Unheimlichen, der ästhetisch in der Nähe zu verwandten Begriffen wie dem Phantastischen, Grotesken oder Erhabenen steht,[1] hat seine entscheidende Prägung durch Sigmund Freuds Aufsatz „Das Unheimliche“ aus dem Jahr 1919 bekommen. Zwar kann Freud in seinen Überlegungen zu einer psychoanalytischen Ästhetik des Unheimlichen auf Vorarbeiten von Ernst Jentsch zurückgreifen, der bereits 1906 einen Aufsatz „Zur Psychologie des Unheimlichen“[2] vorgelegt hatte. Auch die Bindung des Unheimlichen an Texte von E.T.A. Hoffmann kann Freud von Jentsch übernehmen. Dennoch setzt er in seinem Aufsatz ganz eigene Akzente, die auf seine Auffassung von der Struktur des Unbewussten zurückgehen. Dabei überlagern sich die beiden Aspekte der Individualanalyse und der Kulturtheorie, die Freuds gesamtes Werk bestimmen, auch im Begriff des Unheimlichen.…

Auszug Artikel


[Artikel] Die Puppe in der WIKIPEDIA

Eine Puppe (von latein pupa, „kleines Mädchen“) ist eine figürliche Nachbildung eines Menschen oder menschenähnlichen Wesens. Puppen gehören zu den ältesten und häufigsten Spielzeugen (auch Gebrauchsgegenständen), sind aber auch als Sammelobjekt und Souvenir beliebt, vor allem Künstlerpuppen. In manchen Kulturen haben Puppen auch magische und religiöse Bedeutung. Puppen sind seit der Frühzeit der Menschheit in allen Kulturen in den unterschiedlichsten Materialien und Formen anzutreffen. Heute variiert ihre Größe meist von wenigen Zentimetern (z. B. für Puppenhäuser und Puppenstuben) bis zu Puppen in Lebensgröße (z. B. Säuglingspuppen), vgl. auch Marionette. …

Auszug Artikel



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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #19: Bewältigungsstrategien: Schauerliteratur und Verschwörungstheorien in: Im Spannungsfeld der Aufklärung

Matthias Hurst
Im Spannungsfeld der Aufklärung
Winter, Heidelberg (2001)
ISBN 3825311759
Verschwörungstheorien erklärt …

In diesem Buch zu Rationalismus und Irrationalismus in Literatur, Film und Fernsehen (hier zu seiner Vorstellung im Blog) gibt es im Kapitel I.-Rationalismus und Irrationalismus-Sichtweisen der Moderne I ein Unterkapitel, dass es wert ist extra vorgestellt zu werden. Nicht unbedingt zum Themas Phantastik, sondern aufgrund der aktuellen Situation der allgemeinen Gesellschaft …


Im Grunde geht es im einleitenden Kapitel um das Thema Vernunft und Angst. Mit der beginnenden Aufklärung um 1700 herum lichtet der menschliche Geist in Europa und im Zuge der Aufklärung werden die Grundlagen der heutigen Geisteswelt gelegt. Damit verbunden wird die Angst vor dem Unbekannten und Unerklärbaren in das Innenleben des Menschen verschoben. Als Bewältigungstheorien bieten sich da sowohl die Schauerliteratur, als auch Verschwörungstheorien, an …

Zwei Bewältigungsstrategien der durch die zunehmenden Aufklärungsbemühungen induzierten Ängste lassen sich vorderhand feststellen: Zum einen die Thematisierung der Angst in der Literatur und zum anderen die radikale Rationalisierung, die in sämtliche Bereiche des Lebens mit unerschütterlichem Aufklärungswillen vordringt, auch wenn diese Strategie – betrachtet man die hauptsächliche Ursache der neu entstehenden Ängste, nämlich die Aufklärung selbst – fruchtlos, ja geradezu kontraproduktiv erscheinen muss. …

Auszug 'Bewältigungsstrategien: ...', Seite 53-79

Wenn man sich für die Entstehung und Wirkung von Verschwörungstheorien interessiert, dann ist das Unterkapitel 3.2-Verschwörungstheorien ein hervorragender Text, um sich damit auseinanderzusetzen. Mich hat es verblüfft, in einem Buch zur und über die Epoche der Aufklärung einen so fundierten Text zu Verschwörungstheorien zu finden. Entstanden 2001 ist dieser Text gerade heutzutage eine wertvolle Information. Man versteht dann so einiges (—***seuftz***—)…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Matthias Hurst
  • Im Spannungsfeld der Aufklärung
  • Von Schillers Geisterseher zur TV-Serie The X-FIles: Rationalismus und Irrationalismus in Literatur, Film und Fernsehen 1786-1999
  • Winter, Heidelberg (2001)
  • gebundene Ausgabe, 8°GR-Groß-Oktav
  • 610 Seiten
  • ISBN 3825311759

 

Kleinster Preis: € 25,00, größter Preis: € 110,78, Mittelwert: € 36,00
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  • keine

[Artikel] Verschwörungstheorie in der WIKIPEDIA

Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem oftmals illegalen oder illegitimen Zweck.…

Auszug Artikel


[Artikel] Verschwörungstheorien-Warum sind sie so verbreitet und was kann man dagegen tun? – auf lpb-bw.de

Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Welche Rolle spielt das Internet bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien? Worin bestehen konkret die Gefahren von Verschwörungstheorien? Und wie können Verschwörungstheorien entkräftet werden? …

Auszug Artikel


[Artikel] Schauerliteratur in der WIKIPEDIA

Die Schauerliteratur (englisch gothic fiction) bzw. der Schauerroman (englisch gothic novel) ist ein literarisches Genre der Phantastik, das Mitte des 18. Jahrhunderts in England entstand und seine Blüte am Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte. …

Auszug Artikel



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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #19 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Kabinett der Phantasten – Heiko Postma (Hrsg.)


Heiko Postma (Hrsg.)
Kabinett der Phantasten (Verlagsreihe)
JMB, Hannover (2010-lfd.)
 
Klassische Erzählungen der nicht geheuren Art…
 
Heute will ich erstmals eine ganze Verlagsreihe vorstellen, die meines Erachtens eine sehr interessante Möglichkeit darstellt, viele klassischen Erzählungen des Schauer/Horror-Genre kennenzulernen. …

Vielleicht ist sie für ausgeprägte Kenner des Genres nicht sonderlich interessant (was ich aber soo nicht unterschreiben würde). Für Neueinsteiger aber absolut zu empfehlen. Es handelt sich um kleine Bändchen, ja eigentlich Heftchen, deren Texte sorgfältig ediert und jeweils mit einem ausführlichen Nachwort ausgestattet sind. Diese und andere Zusatztexte sind auch die Rechtfertigung für die Aufnahme in diesen Blog über Sekundärliteratur. Als Beispiel seien 3 davon vorgestellt:
 
Daniel Defoe: Ein wahrer Bericht, wie eine Mrs. Veal am 8. Tag des September 1705, einen Tag nach ihrem Tod, einer Mrs. Bergrave zu Canterbury erschienen ist. – 1706 –
 
 
Daniel Defoe stürzt sich mit Eifer auf Berichte über eine Erscheinung einer soeben verstorbenen jungen Frau in Canterbury, um daraus seine erste große Erzählung zu formen – 13 Jahre vor seinem „Robinson Crusoe“…
 
Und damit scheint Daniel Defoe’s eigene Bewertung des Canterbury-Geschehens klar. Andererseits ist es  Grund-Merkmal all seiner Schriften, auch der jeweiligen Gegenposition volle Gerechtigkeit zu zollen. Was er hier auf gleich doppelte Weise erledigt: Zum einen führt der Berichterstatter ja in der Tat alle wesentlichen Aspekte an, die Mrs. Bargrave’s Erzählung als pures Phantasiegebilde entlarven könnten. Zum anderen aber hat Defoe grad diesen erfundenen Berichterstatter, nicht ohne Ironie, so konzipiert, dass rechtschaffene Zweifel an dessen Zuverlässigkeit bleiben: …
Hier gibt es auch noch einen Anhang: Walter Scott – Über Daniel Defoe’s „Mrs. Veal“, 1827
Auszug 'Nachwort', Seite 20-27
 
Edgar Allan Poe: Der Fall des Hauses Usher – 1839 –
 
 
Der Klassiker von Edgar Allan Poe hier in einer Fassung, die in die Rocktasche passt und überall als Pausenfüller dienen kann. Im September 1839 das erste Mal erschienen, erfuhr der Text eine Vielzahl von Veröffentlichungen, die jedoch allesamt immer wieder von Poe bearbeitet und verändert wurden. Markant ist hier der Eingriff, den Poe beim ersten Auftreten von Lady Madeline Usher vornahm …
 
Nach dem „Fall des Hauses Usher“ blieben Edgar Allan Poe gerade noch zehn Jahre zu leben. Zehn Jahre, in denen er unermüdlich nach Finanziers für sein Zeitschriften-Projekt fahndete. Doch immer, wenn er kurz vor dem Durchbruch stand, kam etwas dazwischen – mal war’s eine Bankenkrise, mal seine Trunkenheit beim entscheidenden Gespräch, etwa in Washington, in der Suite des amerikanischen Präsidenten Tyler. …
Auszug 'Nachwort', Seite 33-47
 
H. P. Lovecraft: Cthulhu’s Ruf – 1928-
 
 
Ein weiterer Klassiker, dieses Mal vom Großmeister Lovecraft. Mit diesem Text formuliert er den Mythos fertig aus und begründet damit eine lange Reihe von Veröffentlichungen (nicht nur von ihm), die diesen Mythos zu Thema haben.  Außerdem tritt in diesem Text das außerirdische Wesen das einzige Mal in seinen Erzählungen auch wirklich auf. …
 
Mitte der 60er-Jahre zeigte sich dann auch Deutschland allmählich reif für Cthulhu und die Seinen: In der Insel-„Bibliothek des Hauses Usher“ und danach in der „Phantastischen Bibliothek“ des Hauses Suhrkamp war H. P. Lovecraft der meistgedruckte Autor. So war es vielleicht nicht völlig überraschend, als sich 1979, in seinem letzten – unvollendeten – Dialog-Roman „Julia, oder die Gemälde“, auch Arno Schmidt aufs intensivste mit H. P. Lovecraft beschäftigte. …
Auszug 'Nachwort', Seite 60-75
 
Da es bereits 94 Ausgaben in dieser Reihe gibt, bleibt diese Vorstellung von drei Werken natürlich nur ein sehr oberflächliches Unterfangen. Auf der Web-Site des Herausgebers oder auf der Site des Verlages (siehe weiterführende Links) kann man sich über die weiteren Werke informieren – und das sollte man auch wirklich nicht unterlassen.
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Daniel Defoe
  • Ein wahrer Bericht, wie eine Mrs. Veal am 8. Tag des September 1705, einen Tag nach ihrem Tod, einer Mrs. Bergrave zu Canterbury erschienen ist.
  • JMB, Hannover (2021)
  • Kabinett der Phantasten, Band 1
  • Heft, kleiner A5
  • 4. Auflage
  • 38 Seiten
  • ISBN 9783940970879

 

  • Edgar Allan Poe
  • Der Fall des Hauses Usher
  • JMB, Hannover (2021)
  • Kabinett der Phantasten, Band17
  • Heft, kleiner A5
  • 4. Auflage
  • 52 Seiten
  • ISBN 9783940970718

 

  • H. P. Lovecraft
  • Cthulhu*s Ruf
  • JMB, Hannover (2019)
  • Kabinett der Phantasten, Band 44
  • Heft, kleiner A5
  • 2. Auflage
  • 76 Seiten
  • ISBN 9783944342207

  • alle angefügten Bände aus dem Englischen
  • Übersetzer: Heiko Postma
  • Band 1 mit Anhang

  • [Artikel] Heiko Postma in der WIKIPEDIA

Heiko Postma (* 26. Juli 1946 in Wesermünde, heute Bremerhaven), am Nachnamen kenntlich als Friese, ist ein deutscher Publizist, Schriftsteller und Übersetzer. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] JMB-Verlag in der WIKIPEDIA

Der JMB Verlag wurde 2008 in Hannover gegründet und entstand aus einer Verlagsauslieferung. Der Verlag ist wirtschaftlich unabhängig. Das Kürzel JMB steht für die Initialen des Verlagsgründers Jens M. Bolm …

Auszug Artikel



  • [Bibliographie] Die Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ in der Webpräsenz bei Heiko Postma

Daniel Defoe • Bram Stoker • H. Clauren • Friedrich Gerstäcker • Robert Louis Stevenson • E. T. A. Hoffmann • Lord Byron • John William Polidori • Washington Irving • Sheridan LeFanu • Théophile Gautier • Prosper Mérimée • Franz von Gaudy • Edward Bulwer-Lytton • Auguste Villiers de L’Isle-Adam • Joseph von Eichendorff • Edgar Allan Poe • Frederick Marryat • Montague James • Pierre Mille …

Auszug Artikel



 

siehe auch (Auszug):


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #17 – Schrecken als ästhetische Ware: Grusel, Grüfte, Groschenhefte – Jochen Bärtle


Jochen Bärtle
Grusel, Grüfte, Groschenhefte
BoD, Norderstedt (2018)
ISBN 9783752879957
 
Deutsche Grusel-Heftromane von 1968 bis heute – eine Chronik des „Dämonen-Booms“
 
Ein weiteres Buch aus der Serie GGG-Sachbuch. Dieses Mal die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Ausgabe von 2008 zu 50 Jahre Grusel-Heftroman, 50 Jahre „Larrry Brent“ und 40 Jahre Heftserie „Geisterjäger John Sinclair“.…

 
Es gibt neue Informationen, Fehlerkorrekturen, Weiterentwicklungen der laufenden Heftserien und neue Serien wurden aufgenommen. Außerdem wurde das Thema „Heftroman-Hörspiel-Helden“ aufbereitet …
 
Statt eines auf das Wesentliche gekürzten Sachbuchs liegt nun ein um mehr als 140(!) Seiten erweitertes Werk vor: kaum eine Serie ohne neue Informationen! Und tatsächlich sind ja auch noch ein paar wirklich neue Serien hinzugekommen. Die Entscheidung, den Vertonungen von Heftromanserien mehr Platz einzuräumen, hat ein übriges getan. So sehr sich die Heftromanleser in den 1080er/1990er Jahren doch wenigstens einige wenige Vertonungen ihrer Lieblings-Heftserien gewünscht hatten, wurden sie in den letzten Jahren regelrecht damit überhäuft!…
Auszug 'Vorwort zur Neuausgabe', Seite 9-10
 
Man kann eigentlich von einem Standardwerk zum Thema „Grusel-Heftroman“ sprechen. Es ist für ein Sekundärwerk eigentlich sehr flüssig zu lesen und ist sehr interessant gearbeitet. Es jedem Neuling wärmstens empfohlen und selbst der versierte Gruselfan wird seine helle Freude an diesem Buch haben…
 
Bier übrigens ein Bilderkarussell der 1. Auflage von 2008:
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Jochen Bärtle
  • Grusel, Grüfte, Groschenhefte
  • Untertitel
  • Verlag, Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • 544 Seiten
  • ISBN 9783752879957

Kleinster Preis: € 21,59, größter Preis: € 31,16, Mittelwert: € 23,00
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Rezension] Grusel, Grüfte, Groschenhefte, 1. Auflage – von Horst Hermann von Allwörden – auf zauberspiegel-online.de

Der deutsche Grusel-Heftroman von 1968 bis 2008.– Eine Serienübersicht zum 40-jährigen Jubiläum“ besagt der Untertitel des Buches von Jochen Bärtle. Damit verspricht er nicht zu viel. Nachdem ich die 408 Seiten in aller Eile gelesen habe, möchte ich den Untertitel eigentlichen noch um das Wort: „Das Standardwerk“ ergänzen. Was mich auch zu dieser Einschätzung bringt ist, dass der Autor sich all der potenziellen Fehler bewusst ist.

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Jochen Bärtle mit groschenhefte.net

Mehr als 50 Jahre sind vergangen, seit Larry Brent im Sommer 1968 im Silber Krimi Nr. 747 des Zauberkreis-Verlages seinen ersten mysteriösen Fall löste. Die deutsche Heftromanlandschaft hat seit dieser Zeit viele „schaurige“ Heftserien kommen und gehen sehen. Leider gab es immer wieder auch grottenschlechte Romane und Serien, die den Begriff der Schundliteratur unbestreitbar ausfüllten. Aber eben auch solche, die zu Recht(!) KULTstatus erlangt haben. Waren die Drehständer und Auslagen der Zeitschriftenläden und Kioske in den 1970er und 1980er Jahren noch gut gefüllt, fristen heute nur noch vergleichsweise wenige Serien des „gruseligen“ Heftroman-Genres ihr verstecktes Dasein in immer weniger Ladensortimenten. ‚GGG‘ blickt hier (ein wenig wehmütig) auf die wichtigsten Nachkriegs-Serien der Genres Abenteuer, Fantasy, Grusel und ScienceFiction – und neuerdings auch auf die Romantic Thrillers & Gothics – zurück. Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf den Presse-Grosso-Erzeugnissen. Und nun viel Spass … beim Stöbern über das Thema der vielgeschmähten GROSCHENHEFTE!…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Dietmar Fels mit heftromane.info

Heftromane.info ist ein freies, nicht kommerzielles Projekt zur Erfassung und Dokumentation der Geschichte der Heftromane des Bastei-Verlages. Es wird in Form eines Wikis für alle Freunde und Fans der Groschenromane erstellt.
Neben den Titellisten findet man in diesem Wiki eine Vielzahl an Titelbildern und eine Fülle von Information zu den jewiligen Autoren und deren Pseudonymen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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