Schlagwort: Horror-Heftromane

Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #17 – Schrecken als ästhetische Ware: Grusel, Grüfte, Groschenhefte – Jochen Bärtle

Jochen Bärtle
Grusel, Grüfte, Groschenhefte
BoD, Norderstedt (2018)
ISBN 9783752879957
 
Deutsche Grusel-Heftromane von 1968 bis heute – eine Chronik des „Dämonen-Booms“
 
Ein weiteres Buch aus der Serie GGG-Sachbuch. Dieses Mal die überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Ausgabe von 2008 zu 50 Jahre Grusel-Heftroman, 50 Jahre „Larrry Brent“ und 40 Jahre Heftserie „Geisterjäger John Sinclair“.…

 
Es gibt neue Informationen, Fehlerkorrekturen, Weiterentwicklungen der laufenden Heftserien und neue Serien wurden aufgenommen. Außerdem wurde das Thema „Heftroman-Hörspiel-Helden“ aufbereitet …
 
Statt eines auf das Wesentliche gekürzten Sachbuchs liegt nun ein um mehr als 140(!) Seiten erweitertes Werk vor: kaum eine Serie ohne neue Informationen! Und tatsächlich sind ja auch noch ein paar wirklich neue Serien hinzugekommen. Die Entscheidung, den Vertonungen von Heftromanserien mehr Platz einzuräumen, hat ein übriges getan. So sehr sich die Heftromanleser in den 1080er/1990er Jahren doch wenigstens einige wenige Vertonungen ihrer Lieblings-Heftserien gewünscht hatten, wurden sie in den letzten Jahren regelrecht damit überhäuft!…
Auszug 'Vorwort zur Neuausgabe', Seite 9-10
 
Man kann eigentlich von einem Standardwerk zum Thema „Grusel-Heftroman“ sprechen. Es ist für ein Sekundärwerk eigentlich sehr flüssig zu lesen und ist sehr interessant gearbeitet. Es jedem Neuling wärmstens empfohlen und selbst der versierte Gruselfan wird seine helle Freude an diesem Buch haben…
 
Bier übrigens ein Bilderkarussell der 1. Auflage von 2008:
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jochen Bärtle
  • Grusel, Grüfte, Groschenhefte
  • Untertitel
  • Verlag, Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • 544 Seiten
  • ISBN 9783752879957

Kleinster Preis: € 21,59, größter Preis: € 31,16, Mittelwert: € 23,00
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Rezension] Grusel, Grüfte, Groschenhefte, 1. Auflage – von Horst Hermann von Allwörden – auf zauberspiegel-online.de

Der deutsche Grusel-Heftroman von 1968 bis 2008.– Eine Serienübersicht zum 40-jährigen Jubiläum“ besagt der Untertitel des Buches von Jochen Bärtle. Damit verspricht er nicht zu viel. Nachdem ich die 408 Seiten in aller Eile gelesen habe, möchte ich den Untertitel eigentlichen noch um das Wort: „Das Standardwerk“ ergänzen. Was mich auch zu dieser Einschätzung bringt ist, dass der Autor sich all der potenziellen Fehler bewusst ist.

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Jochen Bärtle mit groschenhefte.net

Mehr als 50 Jahre sind vergangen, seit Larry Brent im Sommer 1968 im Silber Krimi Nr. 747 des Zauberkreis-Verlages seinen ersten mysteriösen Fall löste. Die deutsche Heftromanlandschaft hat seit dieser Zeit viele „schaurige“ Heftserien kommen und gehen sehen. Leider gab es immer wieder auch grottenschlechte Romane und Serien, die den Begriff der Schundliteratur unbestreitbar ausfüllten. Aber eben auch solche, die zu Recht(!) KULTstatus erlangt haben. Waren die Drehständer und Auslagen der Zeitschriftenläden und Kioske in den 1970er und 1980er Jahren noch gut gefüllt, fristen heute nur noch vergleichsweise wenige Serien des „gruseligen“ Heftroman-Genres ihr verstecktes Dasein in immer weniger Ladensortimenten. ‚GGG‘ blickt hier (ein wenig wehmütig) auf die wichtigsten Nachkriegs-Serien der Genres Abenteuer, Fantasy, Grusel und ScienceFiction – und neuerdings auch auf die Romantic Thrillers & Gothics – zurück. Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf den Presse-Grosso-Erzeugnissen. Und nun viel Spass … beim Stöbern über das Thema der vielgeschmähten GROSCHENHEFTE!…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Dietmar Fels mit heftromane.info

Heftromane.info ist ein freies, nicht kommerzielles Projekt zur Erfassung und Dokumentation der Geschichte der Heftromane des Bastei-Verlages. Es wird in Form eines Wikis für alle Freunde und Fans der Groschenromane erstellt.
Neben den Titellisten findet man in diesem Wiki eine Vielzahl an Titelbildern und eine Fülle von Information zu den jewiligen Autoren und deren Pseudonymen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 

Science Fiction #100 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Atlan-Helfer der Menschheit – Dr. Robert Hector

Dr. Robert Hector
Atlan – Helfer der Menschheit
SFC Universum, Schmelz (1992)
ISBN ohne
 
Ein Überblick über die Handlung von 850 Heften der Atlan-Serie…
 
Da ist mir wieder ein Exemplar einer sehr interessanten Arbeit in die Hände gefallen. Der Überblick über die Atlan-Heftserie ist ebenfalls ein (damals) höchst notwendiger Behelf für Fans der Serie …

 
Allerdings war diese Serie zum Zeitpunkt des Erscheinens bereits eingestellt. Es war ihr nicht gelungen aus dem Schatten Perry Rhodans herauszutreten und dümpelte nach Problemen ab Band 400 und dann im Besonderen ab Band 700 nur mehr vor sich hin. Die Einstellung war vom kaufmännischen Standpunkt her unvermeidlich, allerdings war die Serie auch sehr fantasybelastet und das wurde einfach nicht goutiert. Einmal von den Fans verlassen, war der Lauf der Dinge vorgezeichnet…
 
Die Serie konnte nie aus dem Schatten ihres großen Bruders Perry Rhodan heraustreten, obwohl es durchaus Highlights, wie z.B. den SOL-Zyklus, gab. Aber spätestens in den Heften nach Nr. 700 kam die Handlung nur noch schleppend voran. Auch die Umstellung von „Psi-“ auf „Zeit-Themen“ konnte den großen Umschwung nicht mehr bringen. Es fehlten der Serie der große Handlungshintergrund und die Perspektiven, wie sie in der Perry Rhodan-Serie vorhanden sind…
Auszug 'Einleitung', Seite 3
 
Nicht desto trotz finde ich die Handlungsübersicht nützlich und haptisch gut. Natürlich kann man das alles zwischenzeitlich in der PERRYPEDIA in Netz nachlesen, aber das Teil in meiner Bibliothek stehen zu haben freut mich trotzdem. Ich habe übrigens die 3. verbesserte Auflage aus dem Februar 1992 eingefangen. Mal sehen ob ich die anderen Auflagen auch noch irgendwo auftreibe…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Robert Hector
  • Atlan – Helfer der Menschheit
  • Ein Überblick über die Handlung von 850 Heften der Atlan-Serie
  • SFC Universum, Schmelz (1992)
  • 3. verbesserte Auflage
  • Heft, A5, Heftklammernbindung
  • 64 Seiten
  • ISBN ohne

Kleinster Preis: € 12,00, größter Preis: € 12,00, Mittelwert: € 12,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Robert Hector in der PERRYPEDIA

Hector gilt als ausgewiesener Experte für Science Fiction, Futurologie und Kosmologie – wobei die Perry-Rhodan-Serie einen Schwerpunkt bildet – und hat in diesen Themenbereichen eine große Anzahl von Aufsätzen verfasst. Regelmäßig erscheinen seine Arbeiten auch im Perry Rhodan-Report. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Atlan-Heftromane in der PERRYPEDIA

Diese Auflistung enthält die Atlan-Heftromane der Atlan-Heftserien.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Diskussion:König von Atlantis (Zyklus) in der PERRYPEDIA (mit Verweisen auf das obige Werk)

Dass auch ein reines Science-Fiction-Konzept nicht vor einer möglichen Einstellung bewahrt, bewies der reale Supergau der Heftromanserie „Atlan“ im Jahr 1987/1988. Mit Band 850 erschien im Januar 1988 der letzte Band dieser Reihe. Robert Hector schrieb ein Jahr später dazu in „Atlan – Helfer der Menschheit“ „Warum wurde die Serie eingestellt? Vom kaufmännischen aus war die Sache klar: es wurden zu wenig Hefte verkauft, die Leserschaft, die vorwiegend aus 15 – 20 jährigen bestand, war aus Gründen des Pillenknicks nicht mehr stark genug. Allerdings war der Pillenknick sicherlich nicht der einzige Grund für die Einstellung. Viele Leser kauften sich die Serie am Schluss nur noch aus Sammelgründen, weil die Handlung spätestens ab Band 700 langweilig geworden war und mit Perry Rhodan nicht mehr mithalten konnte.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

In den Tiefen meines Gedächtnisses …

Ich bin immer wieder überrascht von der Vielfalt der eigenen Bibliothek. Im Normalfall kann ich mich auf mein Bücher-Gedächtnis sehr gut verlassen. Ich behaupte, dass ich von den ungefähr 5000 Titel in meiner Datenbank 99% anhand des Covers indentifizieren kann und weiß, ob es in der Bibliothek ist oder nicht.

Aber manchmal spielt mir mein Gedächtnis doch wohl den einen oder anderen Streich. So auch heute mit der Ausgabe von

1Grusel, Grüfte, Groschenhefte

Jochen Bärtle (Herausgeber)
Grusel, Grüfte, Groschenhefte: Der deutsche Grusel-Heftroman von 1968 bis 2008 – Eine Serienübersicht zum 40-jährigen Jubiläum
Books on Demand GmbH, Norderstedt (2008), Taschenbuch, 408 Seiten

 

Ich hätte geschworen, dass sich das Exemplar noch nicht in meiner Sammlung befindet, aber —***denkste***— da war es. Und außerdem konnte ich mich beim Anblick dann auch noch erinnern, wie interessant dieses Buch ist. Die Beschreibungen der Serien ist oft sehr hilfreich. Nur hatte ich in letzter Zeit kaum mit Horror-Heftromanen zu tun. Bis zuletzt, als ich einigen Katalogen zum Horror/Schauer/Grusel-Thema auf der Spur war. (Siehe Facebook-Gruppe „Deutschsprachige Sekundärliteratur zur Phantastik“)

Und fast gleichzeitig —***auf (Holz-)Kopf klopf-klopf-klopf***— habe ich mitbekomen, dass ich

1J. R. R. Tolkien. Briefe

Humphrey Carpenter (Hrsg.)
J. R. R. Tolkien. Briefe
Klett-Cotta, Stuttgart (2002), gebundene Ausgabe, 604 Seiten
in der Übersetzung aus dem Englischen von Wolfgang Krege

wohl oder übel, sowohl in der zweiten, als auch in der dritten Auflage gekauft habe. Wo blieb da mein Hirn? Aber ich denke , da hat es ausgesetzt und auf den „Muss ich unbedingt haben“-Modus geschaltet haben als es mir vermutlich irgendwo im Internet über den Weg lief und ich keine Möglichkeit hatte meinen Bestand zu prüfen. Denn dies mache ich eigentlich grundsätzlich vor einem Kauf über 10,00 Euro. Sicherheitshalber – wie man sieht nicht ganz zu unrecht.

Naja, wieder ein Doublette und ab in den Doubletten-Verkauf. Vieleicht sollte ich auch meine Sicht auf die Merk- und Erinnerungsfähigkeit meines Buchgedächtnisses korrigieren … —*** seuftz ***— mit scheint das Alter setzt mir zu :).

Auf der anderen Seite – wieviel neue Bücher man so jeden Tag wieder kennen lernt …. 🙂 🙂 🙂