Schlagwort: Nationalsozialismus

Über den Schreibtisch #010 – Neues und Antiquiertes: Von Tolkien genug, Horror und Hässlichkeit/Schönheit und Inklings-Newsletter ?

Zu und über Tolkien?, Inklings-News und Horror in Hollywood
H

aben wir von Tolkien schon die Nase voll? Diese Frage stellt Frank Weinreich – Die Hässlichkeit und die Schönheit Hollywoods im Horror? – Neuigkeiten von den Inklings-News …


Wieder drei Texte aus dem Internet-Universum …

Wagner, Silvan – Der Horror der eigenen Hässlichkeit und die Schönheit Hollywoods, Kontingenzverarbeitung in Vanilla Sky (2001) durch die
Zitation des Horrors, in: Van Bebber, Jörg [Hg.] – Dawn of an evil Millennium. Horror/Kultur im neuen Jahrtausend, Büchner, Darmstadt (2011), ISBN 9783941310223, Seite 76-81

Beschreibung: Amokläufe, Terroranschläge, Vergeltungskriege, Umweltkatastrophen und globale Seuchen: Seit Beginn des neuen Jahrtausends scheint ein Schreckensszenario das nächste zu jagen. In der Alltagsberichterstattung der omnipräsenten Massenmedien werden diese grauenvollen Ereignisse zu einer apokalyptischen Horrorgeschichte umgedeutet und ein Klima der Angst erzeugt.

Die Sphäre der Kultur(industrie) bleibt von den breit geführten Angstdiskursen nicht unberührt: Horror hat Hochkonjunktur, egal ob in Film oder Fernsehen, Literatur oder Comic, Rockmusik oder Videogame. Beste Voraussetzungen also für ein »böses Millennium«, ein Zeitalter voller Schrecken.

In Dawn of an Evil Millennium widmen sich 92 Beiträge den Phänomenen des jüngsten Horrors, von Silent Hill und Resident Evil über True Blood und Dead Set bis hin zu The Walking Dead, den Hostel-Filmen und Saw 3D. Das weite Spektrum kulturwissenschaftlicher Ansätze kommt zur Anwendung, um die Vielfalt der neuen Horrorwelle in aller Prägnanz zu analysieren.

Download: academia.edu am 18. Jänner 2024

Anmerkung: Das Buch ist in Print vergriffen, als ePDF aber noch erhältlich

 


Cullmann, Carsten / Hecke, Marthe-Siobhán (Hrsg.) – Inklings Newsletter, Nr. 10 und Nr. 11, Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V., o.A. (2023), _Reihe_, PDF, ohne ISBN

Beschreibung:

FürNr. 10 –

…mit dem insgesamt zehnten Newsletter können wir nun auf ein Jahr Herausgabeschaft seit der Übernahme von Maria Fleischhack zurückblicken. Die Phantastik ist quicklebendig, und wir zum Glück auch. Vom 29. April bis 1. Mai fand das Inklings-Symposium „Dem Tode zum Trotz: Unsterblichkeit und Wiedergeburt in der Phantastik“ in Magdeburg statt. Neben den 22 Vortragenden besuchte auch ein breites Publikum unsere Konferenz. Als Ehrengast berichtete Owen A. Barfield über das Leben und Werk seines Großvaters, des „first and last Inkling“. Da Carsten umfänglich in der Organisation eingespannt war und Marthe leider nicht teilnehmen konnte, muss dieser Newsletter ohne Konferenzbericht auskommen. …

Für Nr. 11 –

…seit der letzten Ausgabe ist der Newsletter zweistellig, wir läuten jetzt also sozusagen unsere Teenager-Ausgaben ein. Wie das in dieser Zeit der Veränderung so ist, haben uns seit der letzten Ausgabe einige Studierende verlassen, die, mit Erwerb des Abschlusses, ihre Zeit anderen Dingen widmen. Wir danken Euch herzlich und wünschen Euch alles Gute. Für „Nachwuchs“ ist bereits gesorgt. Nichtsdestoweniger ist es uns gelungen, auch für diesen Newsletter wieder zehn Rezensionen zu versammeln, die Ihnen und Euch vielleicht noch als letzte Inspiration für die anstehenden Weihnachtsbesorgungen dienen können. Wir müssen an dieser Stelle, in guter alter Tradition, unseren Rezensent*innen herzlich danken, ohne deren fleißige Bereitschaft, sich unserem kritischen Blick auf ihre Texte zu unterziehen, es diesen Newsletter nicht geben würde. …

Download: Inklings-Newsletter am 18. Jänner 2024, derzeit Newsletter 1-11 vorhanden


Weinreich, Feank, el al. – Wurde zu Tolkien noch nicht genug gesagt?, Zeitschrift für Fantastikforschung 11.1, o. A. (2024), Download, ohne ISBN

Beschreibung: 2023 ist das Jahr, in dem sich der Todestag von J. R. R. Tolkien zum fünfzigsten Mal jährt. Das Gedenken an einen Autor, dessen Einfluss ein ganzes Genre in beispielloser Weise dominiert und damit eine ebenso beispiellose Menge an Studien und Forschungsliteratur hervorgebracht hat, ist ein Anlass, darüber nachzudenken, ob die zu beobachtende Konzentration auf einen Autor und sein Werk vielleicht überzogen ist. Das wirft die Frage auf, ob es nicht besser wäre, wenn sich die Beschäftigung mit der Phantastik im Besonderen und dem Phantastischen im Allgemeinen in gewisser Weise von der Tolkien-Forschung lösen würde.

Download: zff.openlibhums.org am 1. Februar 2024

Anmerkung: Ein sehr interessanter Artikel. Frank Weinreich, Thomas Honegger,  Mariana Rios Maldonado,  Friedhelm Schneidewind,  Rev. Tom Emanuel,  Thomas  Fornet-Ponse beantworten hier die im Eingang gestellte Frage aus ihrer Sicht. Besonders hervorheben möchte ich die Aufforderung dazu von Marianna Rios Maldonado: „…Rassismus sowie der Art und Weise, wie Tolkien heute noch gelesen wird, problematisieren: Von wem geht das Interesse für Tolkien aus und welche Absichten stehen dahinter? Ich beziehe mich hier konkret auf die Art und Weise, wie rechtsextreme, weiß-suprematistische Gruppen und Bewegungen in Ländern wie Italien, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ihre Interpretationen von Tolkiens Texten instrumentalisiert haben, um ihre Weltanschauung zu verbreiten und mehr Anhänger für ihre Sache zu gewinnen. Dies ist nichts Neues und geht bis auf die Jahre unmittelbar nach der Veröffentlichung von The Lord of the Rings zurück. Die akademische Welt und breitere Kreise des Fandoms müssen diese Erscheinungen als das erkennen, was sie sind, nämlich ebenfalls als Teil der Geschichte der Tolkien-Leserschaft. Wenn wir keine entscheidende, nuancierte Diskussion darüber führen, wie Tolkiens literarisches Werk weiterhin von der rechtsextremen Ideologie (vor allem im Internet) als Waffe eingesetzt wird, und wir dann auch noch mit der Tolkien-Forschung Schluss machen, geben wir der aktuellen Welle des Faschismus nach, die durch die Vereinnahmung kultureller Produkte, die ihren Zwecken und Bedürfnissen dienen, weiter an Schwung gewinnt. Wenn sich die Tolkien-Forschung auf ausgetretene Pfade beschränkt, anstatt neue und innovative Lesarten zu fördern, die stets von Neuem zeigen, wie Tolkiens Texte zwar Teil und Spiegelbild unterdrückerischer Machtstrukturen sind, aber auch in der Lage sind, ihnen zu trotzen oder zu entkommen, dann lassen wir die Tolkien-Forschung im Stich. Insbesondere lassen wir Leserinnen und Fans aus marginalisierten Gemeinschaften im Stich, die in Mittelerde Freude und ein Gefühl der Zugehörigkeit gefunden haben.…“ Quelle: Artikel


Die letzten Artikel im Blog:


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Phantastik #60 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Was wäre wenn – Hans-Peter von Peschke

Hans -Peter von Peschle
Was wäre wenn
WBG Theiss, Darmstadt (2014)
ISBN 9783806229165
Alternative Geschichte

Hier noch en Nachtrag zu „Hi Hitler!“ (hier im Blog) und zu dessen Kapitel über alternative Geschichte. Auch dieses Buch behandelt alternative Geschichte nicht ausschließlich im Zeitraum der NS-Diktatur, aber doch auch als eigenes Kapitel. Interessant könnte aber auch sein, dass diese alternative Geschichte nicht nur essayistisch abgehandelt wird …


Die hier sekundärliterarisch dargestellte alternative Geschichte wird durch 20 Kurzgeschichten umrahmt, die mögliche und plausible historische Wendepunkte in der rund 2000 Jahre alten alternativen Geschichte darstellen. Vom römischen Livius über die Philosophen der Aufklärung bis zu modernen Thrillerautoren ist alles vorhanden. Die Werke werden kurz dargestellt und die dahinterstehenden Intentionen hinterfragt. …

Beim Spaziergang zu den Wendepunkten der Geschichte und der Geschichte der „alternative history“ werden wir immer wieder auf verwandte Genres der historischen und utopischen Literatur stoßen. Sie sollen in Abgrenzung zu kontrafaktischen Werken in den jeweiligen Kapiteln kurz gestreift werden. Insgesamt erhebt mein Buch nicht den Anspruch einer umfassenden wissenschaftlichen Arbeit, auch wenn zahlreiche Veröffentlichungen verschiedenster Richtungen ausgewertet werden. …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-13

In Bezug auf das angesprochenen Buch ist Kapitel 7 – Kontrafaktisches zur Geschichte des Dritten Reiches – besonders interessant. Es erweitert das Thema doch um einiges und vor allem die tabellarisch angegeben Wendepunkte in der Geschichte des Nationalsozialismus, welche von 1888 (Hitlers Geburt wird verhindert) bis 1945 (Hitler entkommt bzw. Hitler stirbt nicht und wird unter Anklage gestellt) reicht, gefällt. Wen also kontrafaktische Geschichte Thema ist, dann würde ich dieses Buch unbedingt empfehlen, nicht nur wegen des Dritten Reiches wegen, auch allgemein – wenn man ein Exemplar sichtet – sofort zugreifen – leider selten…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hans-Peter von Peschke
  • Was wäre wenn
  • Alternative Geschichte
  • WBG Theiss, Darmstadt (2014)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 248 Seiten
  • ISBN 9783806229165 (Print)
  • ISBN 9783806229172 (E-Book)

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Hans-Peter von Peschke in der WIKIPEDIA

Hans-Peter von Peschke (* 12. August 1951 in München) ist ein deutsch-schweizerischer Journalist und Publizist …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Alternative Geschichte: Die Welt könnte eine andere sein – von

Die Welt, wie sie sich heute präsentiert, ist nichts anderes als das Ergebnis einer Folge von Ereignissen in der Vergangenheit. Viele dieser einzelnen Begebenheiten hätten auch anders ausgehen können. Und ein alternativer Ausgang hätte die Geschichte in andere Bahnen gelenkt. Sich darüber Gedanken zu machen, ist reizvoll. Aber ist es auch in irgend einer Weise nützlich? …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Wie, wenn alles anders verlaufen wäre? – von Roland Jeanneret – auf journal21.ch

Wie sähe unsere Vergangenheit aus, wenn sich das Rad der Geschichte anders gedreht hätte? Dazu ein spannendes Buch über Geschichte, einmal alternativ betrachtet. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #17: Die Nazis, die es nie gab in: Hi Hitler! – Gavriel D. Rosenfeld

Gavriel D. Rosenfeld
Hi Hitler!
WBG Theiss, Darmstadt (2021)
ISBN 9783806241990
Der Nationalsozialismus in der Populärkultur

Artouro Ruhro-Raton war so nett, mir eine Empfehlung zukommen zu lassen, die sich als sehr gutes und interessantes Buch gezeigt hat. Das Buch beschäftigt sich zwar in erster Linie mit der Erinnerung, Normalisierung und Relativierung der NS-Zeit, nimmt aber zu einem guten Teil auch Bezug auf die Phantastik


  • Kapitel 1 – untersucht die jüngste Zunahme revisionistischer geschichtswissenschaftlicher Studien zum Zweiten Weltkrieg.
  • Kapitel 2 – Die parallel dazu verlaufende historiographische Debatte über die Einzigartigkeit des Holocaust
  • Kapitel 3 schließt den historiographischen Fokus ab und beschäftigt sich mit dem zunehmenden Gebrauch kontrafaktischen Denkens in der Holocaust-Forschung
  • Kapitel 4 – hier stehen Erscheinungsformen kontrafaktischen Denkens in zeitgenössischen Alternativgeschichten des Dritten Reichs
  • Kapitel 5 – erörtert ähnliche Tendenzen in neueren Filmen über den NS-Diktator
  • Kapitel 6 – stellt die irritierend humorige und kontrafaktische Darstellung des Nazismus im Internet dar

Und hier findet das Buch in Kapitel 4 den Anschluss an die Phantastische Literatur, welche ebenfalls in nicht geringem Maße die NS-Alternativwelt-Erzählung in sich aufnimmt. Es werden in den Kapiteln „Die Nazis gewinnen den Zweiten Weltkrieg“, „Hitler kommt bei einem Attentat ums Leben“, Hitler überlebt“ und „Alternative Holocausts“ Alternativwelt-Erzählungen sehr interessant und eindringlich besprochen. Natürlich ist die Zielsetzung des Buches eine andere und sie bezieht sich auf die Normalisierungs- und Relativierungsstendenzen der Alternativwelt-Erzählungen, aber das Ergebnis der Besprechungen sind auch für die Liebhaber phantastischer Literatur durchaus erhellend und verwertbar.

Schließlich  bestätigen neuere, amerikanische und deutsche Alternativgeschichten, dass nationale Unterschiede in der Erinnerung an den Nationalsozialismus fortbestehen. Britische und amerikanische Autoren waren eher geneigt, die NS-Vergangenheit zu universalisieren, um vor allem liberale politische Ziele voranzutreiben. Deutsche Autoren beschäftigen sich hingegen mehr mit der Relativierung der NS-Zeit, die Konservative befürworteten und Liberale ablehnten. Eins allerdings verbindet alle drei Länder, nämlich die wachsende Bereitschaft, durch humorvolle Werke über das NS-Erbe zu lachen. …

In der Endbetrachtung erweist sich das Buch als sehr interessante Lektüre zum Thema NS-Zeit-Auseinandersetzung und bietet nebenbei einen Einblick in Alternativwelt-Literatur und -Film zur NS-Zeit. Ein fesselndes Buch zur richtigen Zeit – meiner Meinung nach …

Zusätzlich möchte ich aber auch auf dieses Buch hinweisen, dass im Kontext zu obigem Text ebenfalls zu empfehlen wäre:

Hermann Ritter / Johannes Rüster / Dierk Spreen / Michael Haitel (Hrsg.), Heute die Welt – morgen das ganze Universum, p.machinery, Murnau (2016)

Insbesondere der Artikel von Johannes Rüster, „Ein Volk, ein Reich und/oder ein Führer. Von der Faszination nationalsozialistischer Alternativwelten“, ergänzt die angesprochene Passage von „Hi Hitler!“ sehr gut (siehe auch: Bibliographisch:).

Außerdem sei auch auf einen Artikel hingewiesen, welcher Peter Cersowsky in Franz Rottensteiners „Die dunkle Seite der Wirklichkeit“ (hier im Blog) verfasst hat. „Ja, mein Lieber, wir sind konservativ.“ Politische Aspekte bei deutschsprachigen Phantastik-Autoren des 20. Jahrhunderts bis zum Nationalsozialismus“ (1987), Seite 33-59 des Buches. Auch heute noch gut zu lesen.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gavriel D. Rosenfeld
  • Hi Hitler!
  • Der Nationalsozialismus in der Populärkultur
  • WBG Theiss, Darmstadt (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Gr-Oktav
  • 510 Seiten
  • ISBN 9783806241990

 

  • Hermann Ritter / Johannes Rüster / Dierk Spreen / Michael Haitel (Hrsg.)
  • Heute die Welt – morgen das ganze Universum
  • Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction. Science-Ficiton und rechte Populärkultur
  • p.machinery, Murnau (2016)
  • AndroSF, Nr. 54
  • Taschenbuch
  • 216 Seiten
  • ISBN 9783957650498

Hi Hitler!Kleinster Preis: € 35,99, größter Preis: € 35,99, Mittelwert: € 35,99

Heute die WeltKleinster Preis: € 5,99, größter Preis: € 11,90, Mittelwert: € 11,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Claudia Kotte

  • [Artikel] Gavriel D. Rosenfeld in der WIKIPEDIA (Übersetzung)

Gavriel David Rosenfeld ist Professor für Geschichte und Direktor des Undergraduate Program in Judaic Studies an der Fairfield University . Geboren in Bloomington, Indiana , absolvierte er 1985 die Bloomington High School South . 1989 erhielt er seinen BA in Geschichte und Judaistik von der Brown University . Nach einem einjährigen Studium als Fulbright-Hays Fellowship an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (1989–90) promovierte er zum Dr. in Geschichte von der UCLA im Jahr 1996. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Gavriel D. Rosenfeld: Hi Hitler! Der Nationalsozialismus in der Popkultur – von Andrea Gnam – auf swr.de

Der amerikanische Historiker Gavriel David Rosenfeld beschreitet gerne unkonventionelle Wege bei seinen Forschungen zum Nationalsozialismus und zu unserer Gegenwart. „Hi Hitler! Der Nationalsozialismus in der Popkultur“ lautet der etwas provokante Titel seines Buches, über dessen ernsten Hintergrund Andrea Gnam berichtet.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Banalisierung des Bösen – von – auf verdi.de

Seit einiger Zeit häufen sich in Filmen, Comics und im Internet die Persiflagen auf Adolf Hitler und andere Nazi-Größen. Der amerikanische Historiker Gavriel D. Rosenfeld hält diese Entwicklung für bedenklich, weil sie die moralischen Dimensionen der Vergangenheit in den Hintergrund treten lasse. Er betrachtet die Parodien als Verharmlosung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen, was wiederum jenen in die Karten spiele, die schon lange ein Ende des Gedenkens forderten: den Rechtsextremisten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #91 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: „Im Jahre 2000 im Dritten Reich“ – Arnulf Meifert


Arnulf Meifert
„Im Jahre 2000 im Dritten Reich“
Was uns an Zukunft erspart blieb und doch noch blühen könnte. Abartige, entartete und unartige Fundstücke von gestern und heute.
Edition Braatz / Das Hohe Gebrechen, Leipzig/Wien (2020)
ISBN ohne
 
Ein literarhistorisch-politischer Versuch
 
Ein Buch, mit dem ich (momentan) noch nichts anfangen kann. Ich habe es allerdings erworben, weil mich das Thema angesprochen hat…

Nicht Raumschiffe und Aliens sind Thema dieses Bandes, sondern die braunen Monster die uns nicht loslassen. Die in der heutigen Zeit noch immer lauern und immer dreister die Öffentlichkeit suchen. Es geht um das „Mentalitätsumfeld“ der Weimarer Dystopien und deren Rassismus, gestern wie heute …

 
Die Überträger dieser gefährlich unsterblichen Virus sind nach wie vor die sogenannten Verschwörungstheorien: Danach stehen hinter allem okkulte Mächte, die die gesamte Welt, die jeden von uns mit quasi magischen Kräften manipulieren. […] Das Verständnis endet abrupt, wenn es in den Bereich aggressiver Psychopathologie geht, üble Nachrede betrieben wird, Menschen anderen Glaubens, anderer Hautfarbe, anderer sexueller Orientierung bedroht und beschädigt, die Menschenrechte als solche angegriffen, Hasskranke zu Mord und Totschlag angestiftet werden …
Auszug 'Vorwort', Seite 5-20
 
Also, uns erwarten Zukunftsromane der 20er und 30er Jahre in einer Tradition des Dystoischen basierend auf Rassismus und Antisemitismus und eine Warnung vor der Wiederholung des Zivilisationsbruchs von 1933-1945. Belegt auch mit an die 80 Illustrationen …
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Arnulf Meifert
  • „Im Jahre 2000 im Dritten Reich“
    Was und an Zukunft erspart blieb und doch noch blühen könnte. Abartige, entartete und unartige Fundstücke von gestern und heute.
  • Ein literarhistorisch-politischer Versuch zum mentalen Aufstoßen „Weimar“
  • Edition Braatz & Mayrhofer / Verlag Das hohe Gebrechen, Wien / Leipzig (2020)
  • Flügelklappenbroschur, A5, Klebebindung
  • 170 Seiten
  • Zusatz
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • Bezug über braatz [at] fksfl.de

  • [Artikel] Arnulf Meifert in der Karl-May-WIKI

Arnulf Meifert (* 1942) ist Schauspieler, Verleger, Essayist und Robert-Kraft-Forscher.
Meifert verfasste Beiträge für Robert-Kraft-Symposiums-Bände und die Robert-Kraft-Analyse Robert Kraft – Avanturier und Selbstsucher. …

Auszug Artikel



  • [Downlaod] Pulp-Fiction im Kaiserreich-Der KolportageSchriftsteller Robert Kraft – von Markus Metz & Georg Seeßlen – auf deutschlandfunkkultur.de

Produktion: Deutschlandfunk 2020
Redaktion: Klaus Pilger
Erstsendung: Sonntag, 23.08.2020, 20:0521:00 Uhr
Regie: Matthias Kapohl
E
sprachen: Jean Paul Baeck, Robert Dölle, Justus Maier und Rebecca Madita Hundt
Ton undTechnik: Christoph Rieseberg und Wolfgang Rixius

Auszug Artikel



  • [Artikel] Thomas Braatz im Karl-May-WIKI

Thomas Braatz (* 1962) ist Vorsitzender des Freundeskreises Science Fiction Leipzig e.V. und Mitherausgeber einer Robert-Kraft-Edition. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #63: Mondsüchtig – Rainer Eisfeld

Rainer Eisfeld
Mondsüchtig
Rohwolt, Reinbek/Hamburg (1996)
ISBN 3499609436
Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei

In letzter Zeit ist mir dieses Buch auffällig häufig bei meinen Lektüren untergekommen. Meist als kurze Hinweise, häufig aber in Zusammenhang mit Walter Ernsting. …


 

In Teil 2 von: Kinder ihrer Zeit: Walter Ernsting und Wernher von Braun – Faust und Mephisto in: Kobler / Kutzner / Schmid, Ein Freund der Menschheit-Abschied von Walter Ernsting, TCE, Bottrop (2005), Seite 68-97 schreibt M (w) Thom unter anderem (siehe hier im Blog)…

Was Heiko Langhans in seiner Darlton-Biographie nicht bringen konnte, hat dafür, einen wichtigen Teilaspekt betreffend, Rainer Eisfeld in „Mondsüchtig“ geleistet. Eisfeld begnügt sich nämlich nicht alleine damit, die biografischen Fakten des Lebens von v. Braun zu berichten; er forscht auch den geistigen Imponderabilitäten nach, die dessen Forschung und Denken bestimmten…

Auszug 'Kinder ihrer Zeit …', Seite 84

Natürlich wird Ernsting von seinem Freund Eisfeld in diesem Buch nicht tatsächlich erwähnt, aber in Zusammenhang mit diesem Buch werden von Thom einige Fragezeichen bezüglich der Darlton-Biographie von Langhans aufgeworfen. Darüber hinaus ist das Thema an sich interessant und in Bezug auf die  Persönlichkeit von v.Braun absolut lesenswert und auch preiswert antiquarisch erhältlich (siehe „Antiquarisch“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rainer Eisfeld
  • Mondsüchtig
  • Werher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei
  • Rohwolt, Reinbek/Hamburg (1996)
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 3499609436

Kleinster Preis: € 7,00, größter Preis: € 13,41, Mittelwert: € 11,65

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Rainer Eisfeld in der WIKIPEDIA

Eisfeld schrieb mehrere Bücher, die sich mit der Science-Fiction und ihrem Umfeld auseinandersetzen. In den 1950er Jahren arbeitete er auch als Übersetzer, beispielsweise übersetzte er Alfred Elton van Vogts Romane Die Expedition der Space Beagle und Welt der Null-A, seinerzeit unter dem auch von Walter Ernsting verwendeten Pseudonym Armin von Eichenberg.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Wernher von Braun: ein skrupelloser Karrierist – von Roland Peter – auf taz.de

Kaum eines der Nazi-Verbrechen war so geheimnisumwittert und vom Mythos verschleiert wie der Bau von Hitlers „Vergeltungswaffe“ V2, der ersten Rakete der Welt. Und kaum ein anderes hinterließ so tiefe Spuren bis in die Gegenwart hinein. Im Mittelpunkt der Komplizenschaft zwischen Technik und Diktatur: Raketenpionier Wernher von Braun. Rainer Eisfeld liefert in seinem kürzlich erschienen Buch „Mondsüchtig“ nun letzte Beweise für dessen Mitschuld am Tod von KZ- Häftlingen.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Von den Nazis zur NASA – Die Karriere des Wernher von Braun – von Dirk Lorenzen – auf deutschlandfunk.de

Der deutsche Raketeningenieur Wernher von Braun leitete im Dritten Reich die Entwicklung der V2-Rakete. Nach Kriegsende leistete er – mittlerweile als US-Staatsbürger – entscheidende Beiträge zur Landung des ersten Menschen auf dem Mond. Beide Projekte sind eng miteinander verwoben.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur