Ein Nachtrag, Kurztexte von Asimov, Volksliteratur und ein Download
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eben den Büchern und Artikel werden von mir auch Kurztexte aus Primärliteraturen gesammelt. Vor- und Nachwörter, Anhänge, sekundärliterarische Einschübe, usw. Vor allem die Villa Fantastica in Wien ist dabei sehr hilfreich, denn dort stehen die gesuchten Bücher in Reih und Glied, frei zur Verfügung …
Heute findet ihr ein Beispiel dieser Kurztexte in den Betrachtungen:
Hector, Robert- Andromeda Science Fiction Magazin, Nr. 145 + 146, Faszination Science-Fiction, SFCD, Otzberg-Lengfeld (2000), ASFM (SFCD), Paperback, ohne ISBN
Anmerkung: Da es sich um eine unveränderte Neuauflage handelt, können die von mir beanstandeten Veröffentlichungen neuerer Sekundärliteratur natürlich nicht beinhaltet sein. Eine Ergänzung wäre aber im Rahmen der Neuauflage sinnvoll gewesen …
Asimov, Isaac – Roboter-Visionen, 36 Stories und Essays vom berühmtesten Autor der SF, Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1994), Taschenbuch, ISBN 9783404212019
Beschreibung: Hier habe ich 15 Essays zum Thema „Roboter“ vom Altmeister Isaac Asimov aus dem angegebenen Buch in die Kurztextsammlung aufgenommen. Sie liegen in digitalen Buchauszügen vor (Titel siehe Bilderkarussell). Die Essays sind zwar schon einige Jährchen auf der Welt, aber immer noch interessant zu lesen …
Soukup, Dr. Peter (Hrsg.) – Blätter für Volksliteratur, 2024/1 Jänner 2024, 63. Jhrg., Verein der Freunde für Volksliteratur, Wien (2024), Blätter für Volksliteratur, Heft A5, ISSN 0006-4483
Beschreibung: Die neueste Nummer dieses fast ehrwürdigen Fanzines, welches bereits seit 1962 erscheint. Dieses Mal gibt es aus dem phantastischen Bereich einen Artikel von Robert M. Christ über Henry Kuttner und einen Artikel von Peter Soukup zu Captain Future …
Caduff, Corina – Die Literarisierug von Musik und Kunst um 1800, Fink, München (2003), ISBN 3770537637
Beschreibung: Seit jüngster Zeit sind die Künste wieder ein beliebtes Sujet der Gegenwartsliteratur: um 1980 hat die literarische Auseinandersetzung mit der Malerei neu eingesetzt, und seit Beginn der 1990er Jahre lässt sich von einem regelrechten Musik-Boom in der Literatur sprechen. Die aktuelle literarische Konjunktur der Künste hat mein Interesse für die Konjunktur der Künste um 1800 mit initiiert und bildet damit einen Anlass zu der vorliegenden Studie. Diesen Anlass möchte ich mit den nachfolgenden Thesen aufheben, denen hier gleichsam die Funktion eines Auftakts zukommt. …
Anmerkung: Hier sind die Betrachtung zu E. T. A. Hoffmann von besonderem Wert (z.B. Der Ort der Musik in der Poetik des Schauens (E.T.A. Hoffmann) (184) oder Fiktionalisierung des Kunstwerks: E.T.A. Hoffmann (208) …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Aus dem Archiv von literaturkritik.de – da kommt schon was zusammen…
Vor 200 Jahren, am 25. Juni 1822, ist der am 24. Januar 1776 in Königsberg geborene E.T.A. Hoffmann in Berlin gestorben. Vor dem Themenschwerpunkt in der Juni-Ausgabe 2022 sind in literaturkritik.de die unten chronologisch aufgelisteten Artikel über ihn erschienen und daneben in einer Sonderausgabe 2016 eine Edition seiner Nachtstücke, mit Sigmund Freuds Studie über Das Unheimliche im Anhang und einem Nachwort von Thomas Anz. […]
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Kenneth B. Woodgate Das Phantastische bei E, T, A, Hoffmann Lang, Frankfurt/Main (1999) ISBN 3631344538
Helicon – Beiträge zur deutschen Literatur, Band 25
Kenneth B. Woodgate sieht 1999 durch E. T. A. Hoffmann eine Möglichkeit zur Neufassung des Begriffs des Phantastischen. Das ist der Ausgangspunkt dieser Studie. Damit will Woodgate der selektiven und spärlichen Behandlung Hoffmanns entgegentreten …
In zwei Teilen gliedert Woodgate sein Werk über Hoffmanns Phantastik. Zunächst betrachtet er im ersten Teil Hoffmann und die moderne Phantastik in einem Forschungsbericht über den zeitgenössischen Diskurs über die Phantastik an sich und untersucht sodann die phantastische Erzählung „Klein Zaches“ im Speziellen. …
Ursprünglich wurde diese Arbeit konzipiert als gründliche Analyse von Hoffmanns Werken im Lichte zeitgenössischer Theorien des Phantastischen. Die Arbeit sollte folgende Frage beantworten: Warum hat sich Hoffmann so häufig des Phantastischen bedient? Das Ziel war also, die Funktion des Phantastischen innerhalb eines spezifischen geschichtlichen Rahmens zu bestimmen […] Die Absicht ist also nicht mehr die erschöpfende Analyse aller Werke Hoffmanns, auch nicht in erster Linie die Erstellung einer Reihe unabhängiger Analysen. Eher sind Texte nach Maßgabe ihrer Relevanz in Bezug auf das phantastische herangezogen worden. Manche Texte verwende ich also bei der Ausarbeitung meiner Theorie, andere werden im Lichte dieser Theorie analysiert. …
Auszug 'Einführung', Seite 9-13
Im zweiten Teil steht die Phantastik Hoffmanns explizit im Brennpunkt der Betrachtung. Die Phantasie und das Phantastische in der europäischen Tradition, die Bedeutung des Wortes „fantastisch“ bei Hoffmann, das Phantastische als Prinzip literarischen Schaffens und der Einsatz des Phantastischen bei Hoffmann. Im Schlusskapitel resümiert er unter anderem:
Im Gegensatz zum Phantastischen, wie es von den meisten modernen Literaturwissenschaftlern verstanden wird, ist Hoffmanns Phantastik keine allumfassende Gattung, sondern ein rhetorischer Kunstgriff, der mehr oder weniger ausgeprägt im Text erscheinen kann, je nachdem, wie es die argumentativen Strategien voraussetzen. […] Hoffmann bedient sich des Wunderbaren, wie es sich das achtzehnte Jahrhundert hindurch und bis zur Romantik entwickelt hat. Aber gleichzeitig zeigt er die Grenzen seiner Gültigkeit auf, indem er es dem Realistischen gegenüberstellt. Er schöpft in seinen Werken aus den Idealen und Manifestationen der romantischen Bewegung, indem er sie als Quelle der Hoffnung darstellt. Doch gleichzeitig zeigt er ihre Mängel bei der Bewältigung einer nicht-romantischen Welt auf. …
Auszug 'Schluss', Seite 245-247
Ein für mich interessantes und hilfreiches Buch, dass mir einiges zu Hoffmann offenbart hat. Natürlich ist die Hoffmann-Forschung zwischenzeitlich fortgeschritten, aber das Buch wirkt trotzdem nicht veraltet und ist für mich gut lesbar gewesen. …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Artikel] E. T. A. Hoffmann in der WIKIPEDIA
E. T. A. Hoffmann (eigentlich Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann, * 24. Januar 1776 in Königsberg, Ostpreußen; † 25. Juni 1822 in Berlin) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.…
[Bibliograhie] E. T. A. Hoffmann im Gutenberg-Projekt
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde am 24.1.1776 in Königsberg geboren. Sein Vater war Advokat. Nach dem Gymnasium in Königsberg studierte er von 1792-1795 Jura. Als Referendar arbeitete er 1796 in Glogau und 1798 in Berlin. Ab 1800 arbeitete er als Assessor in Posen, wurde strafversetzt nach Plozk in Polen.…
Heute kennen wir ihn hauptsächlich als Schriftsteller der Romantik: E. T. A. Hoffmann. Sein wohl berühmtestes Werk ist die Erzählung „Der Sandmann“, ein typisches Beispiel für romantische Schauerliteratur. Auch wenn J. W. von Goethe sich abwertend über Hoffmanns Werk äußerte, indem er es als „kranke“ Romantik bezeichnete, ließen sich von Hoffmann berühmte Autoren stilistisch inspirieren, so z. B. Poe, Dickens, Puschkin oder Dostojewski. Und für das berühmte Ballett „Der Nussknacker“ von Tschaikowski diente ein Märchen Hoffmanns als literarische Vorlage.…
Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Das Buch ist in drei Hauptabschnitte gegliedert. „In der Gewalt des Herkommens“, „Beschwerliche Freiheit-die Kapellmeisterjahre“ und „Der wilde Kammergerichtsrat“. Ein in Deutschland zunächst schnell Vergessener, in Frankreich aber schnell zu Ruhm emporgehoben. Erst mit Anfang des letzten Jahrhunderts fängt der Stern wieder an aufzugehen …
Seine Zeit macht es ihm nicht leicht, die Balance zwischen Engagement und Distanzierung aufrecht zu erhalten. Denn damals geht alles aufs Ganze: Philosophie und Kunst geraten unter den Druck der höchsten Wahrheit und des tiefsten Ernstes, und die Politik explodiert in alle Lebensbereiche hinein. Das Ganze ist das wahre, lehrt der hegelsche Zeitgeist; d man aber nun beginnt, das „Ganze“ politisch zu definieren, so ist es schließlich die Politik, die nach dem ganzen Menschen greift: eine schlechte Zeit für Gewaltenteilung, für den fröhlichen Relativismus, für das levantinische Lavieren, auf das sich Hoffmann so gut verstand. …
Auszug 'Vorwort', Seite 9-11
Schon Sigmund Freud hat sich sehr ausführlich mit E. T. A. Hoffmann beschäftigt. Er hat in seiner Studie „Das Unheimliche“ Hoffmann auf das ausführlichste besprochen und bezeichnete ihn als „den unerreichten Meister des Unheimlichen in der Dichtung“. Unvermittelt und plötzlich lässt er das Unheimliche in das alltägliche Leben seiner Protagonisten einbrechen. Ein äußerst vielschichtiges Werk …
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keine
[Downloads] E. T: A. Hoffmann im Projekt Gutenberg
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde am 24.1.1776 in Königsberg geboren. Sein Vater war Advokat. Nach dem Gymnasium in Königsberg studierte er von 1792-1795 Jura. Als Referendar arbeitete er 1796 in Glogau und 1798 in Berlin. Ab 1800 arbeitete er als Assessor in Posen, wurde strafversetzt nach Plozk in Polen.…
[Artikel]„DER UNERREICHTE MEISTER DES UNHEIMLICHEN“ – von anonym – auf flaneurin.at
Er zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte: E.T.A. Hoffmann – ein Dichter, Musiker und Zeichner, der andere Künstler inspirierte und der selbst zur Kunstfigur wurde. Mit Stefan Herheims neuer, für die Bregenzer Festspiele 2015 geschaffener Inszenierung von Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ wird das vielschichtige Hoffmann-Bild, das im Laufe der Zeit entstanden ist, um eine weitere Facette bereichert. Über den „wahren“ E.T.A. Hoffmann allerdings erzählt die Oper – in welcher Inszenierung auch immer – nur wenig, das unbequeme Multitalent des frühen 19. Jahrhunderts bleibt weiterhin hinter seinen eigenen Erzählungen und vielen Klischees verborgen. …
Mit dem E.T.A. Hoffmann-Portal baut die Staatsbibliothek zu Berlin – in Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg und der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft – ein bisher einzigartiges Angebot auf: neben der Präsentation von digitalisierten Quellen, die in den beiden Staatsbibliotheken Berlin und Bamberg sowie vereinzelt auch in anderen Institutionen liegen, und der Möglichkeit einer Literaturrecherche über unterschiedliche Kataloge, Datenbanken und Bibliographien hinweg, wird ein großes Spektrum an Themen zu E.T.A. Hoffmann und seinem Umfeld für breite Zielgruppen aufbereitet.…
Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Hartmut Steinecke Die Kunst der Fantasie Insel, Frankfurt/Main (2004) ISBN 3458172025
E. T. A. Hoffmanns Leben und Werk
Gespenster-Hoffmann, so wurde E. T. A. Hoffmann auch genannt. Er war auch ein wahrer Meister des Skurrilen und des Unheimlichen. Hartmut Steinecke präsentiert hier teils unerwartete Einblicke in die Werkstatt und das Leben Hoffmanns…
E. T. A. Hoffmann war Maler, Dichter und Komponist. Er hat den Begriff „Fantasie“ zunächst übernommen und dann erweitert in einem vielfältigen Werk und in sehr verschiedenen Kunstrichtungen. In Erzählungen, Romanen, Märchen, Essays, Musikkritiken, Kompositionen und Bildern …
Im Mittelpunkt dieses Buches steht das Werk E. T. A. Hoffmanns. Das heißt zunächst: nicht das Leben. Und das keineswegs, weil mit den Büchern von Rüdiger Safranski und Eckart Kleßmann vorzügliche Biographien vorliegen, deren Haltbarkeit mit dem Jahrhundert ihrer Entstehung nicht abgelaufen ist. Auch nicht, weil ich den Theorien von der Entbehrlichkeit des Autors anhängen würde; eher schon, weil Biographien häufig den Weg zu den Werken verstellen, da sie ihn eindeutig zu öffnen scheinen. Allerdings bleibt die Kenntnis des Lebens wichtig zum Verständnis gerade des fantastischen Werkes, ist das Leben doch Teil jener Wirklichkeit, die für die Hoffmannsche Ausprägung der Phantasie deren notwendige Basis bildet. …
Auszug 'Vorwort', Seite7-11
Die Biographie von Safranski kann ich empfehlen und überhaupt möchte ich euch E. T. A. Hoffmann ans Herz legen. Es lohnt sich ein bisschen mit ihm zu beschäftigen. Er war nicht nur der Schöpfer des modernen Kriminalromans – er war auch ein Phantast erster Güte …
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[Artikel] E. T. A. Hoffmann in der WIKIPEDIA
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg, Ostpreußen; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vornamen eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist. …
[Webpräsenz] Die E. T. A. Hoffmann-Gesellschaft im Internet
Die E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft pflegt das Andenken an den Romantiker Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (geboren am 24. Januar 1776 als Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg/Ostpreußen, gestorben am 25. Juni 1822 in Berlin). Er erscheint Ihnen in der Kopfleiste vervielfältigt und gespiegelt als Kapellmeister Johannes Kreisler, sein anderes Ich.…
[Artikel] 11 Bücher von E. T. A. Hoffmann auf Perlentaucher.de
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, 1776 in Königsberg geboren, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft. Vielfältig begabt in den Künsten, arbeitete er als Musiker, Kapellmeister in Bamberg, Musikdirektor in Dresden und Leipzig, Komponist, Zeichner – und natürlich als Literat. Er starb 1822 in Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken gehören: „Die Elixiere des Teufels“, „Fantasiestücke“, „Nachtstücke“, „Die Serapionsbrüder“ und „Lebens-Ansichten des Katers Murr“. …
Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.