Schlagwort: Philosophie

Science Fiction #129 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Philosophische Grundprobleme in der Science Fiction, Band 1-3 – Holger Nielen

Holger Nielen
Philosophische Grundprobleme in der Science Fiction
Logos, Berlin (2020-2021)
ISBN 9783832546480

 
Prolegomena, Geschichtsphilosophie, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Antropologie, Ethik und politische Theorie…
 
Drei Bände, die ich fast übersehen hätte. Dabei handelt es sich um ein neues Standardwerk, das auf keinem Schreibtisch fehlen sollte, wenn Science Fiction das Thema ist. Drei Bände, in denen all die Fragen gestellt werden, die alle Menschen prinzipiell betreffen und die im Lichte der Science Fiction und der Philosophie beleuchtet werden. …

 
Band I: Einführend beschäftigt sich dieser Band mit einer Definition der Science Fiction, ihrer Geschichte und philosophischen Fragen rund um die Technik. Geschichtsphilosophie und Metaphysik sind Themen. Zeit, Zeitmaschinen, das Ende der Menschheit und Parallelwelten. Auch Fragen nach der Wirklichkeit, der Identität des Ichs und auch der Identität der Science Fiction. …
Band II: Befasst sich mit erkenntnistheoretischen, anthropologischen und ethischen Fragen in der Science Fiction. Außerirdische, Roboter oder Klone, hier werden die philosophischen Fragen diesbezüglich angesprochen. Können Roboter denken, welche ethischen Implikationen hat die Anwendung von Biotechniken, die Fragen nach Begegnung mit außerirdischen Leben. …
Band III: Bespricht Staatstheorien antiker und frühneuzeitlicher Philosophen, Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus. Metautopie, die intentionale Utopie und die literarisch-fiktive Utopie, die klassische Utopie, die Dystopie, ökologische und feministische Utopien sowie den Cyberpunk und die selbstkritische Utopie.
 
Die Hauptthese dieses Buches lautet: Die Fragen, die die Science Fiction aufwirft, sid zugleich Fragen der Philosophie. Und Fragen der Philosophie sind Fragen, die im Prinzip alle Menschen betreffen. Es sind existentielle Fragen,, wie die nach Leben und Tod, dem Sinn des Lebens und der Geschichte, einer moralischen Verantwortung, einer gerechten Gesellschaft und nach dem Menschen selbst. Die Science Fiction, so die These dieses Buches, ist eine andere Form der philosophischen Fragestellung, wobei sie häufig in der Gestalt der Metapher ins Spiel kommt …
Auszug 'Prolegomena', Seite 1-3
 
Eine Fülle von Fragen, die es rechtfertigen, dass das Werk auf drei Bände ausgelegt ist. Im Grunde ist es schade, dass diesen Büchern der Festeinband verwehrt wurde. Man muss sie zu oft zur Hand nehmen und das Paperback wird bald den Geist aufgeben, aber vermutlich würden sie dann preislich noch höher liegen, als es der gewünschten Verbreitung guttäte. Keine Bücher, die man einfach durchliest, vielmehr Arbeitsbücher, denen man einiges an Zeit widmen sollte ……
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Holger Nielen
  • Philosophische Grundpropleme in der Science Fiction, Band I – III
  • Prolegomena, Geschichtsphilosophie, Metaphysik / Erkenntnistheorie, Anthropologie, Ethik / Politische Theorie
  • Logos, Berin (2020-2021)
  • broschiert, Klebebindung
  • 402 / 536 / 424 Seiten
  • ISBN 9783832549480 (Band I)
  • ISBN 9783832551544 (Band II)
  • ISBN 9783832552619 (Band III)
  • keine
  • [Rezension] Nielen, Holger. Philosophische Grundprobleme in der

    Science Fiction
    . Drei Bände. Logos, 2021/22

Nicht anders als monumental kann man die in den vergangenen beiden Jahren vorgelegte Studie zu den Philosophischen Grundproblemen in der Science Fiction bezeichnen, die von dem Bonner Philosophen Holger Nielen ausgearbeitet wurde. Auf nicht weniger als 1350 Seiten führt der Autor in die Thematik und ihre Geschichte ein und fügt daran fünf analytische Hauptkapitel, die sich großen Fragen der klassischen Philosophie widmen: der Geschichtsphilosophie, der Metaphysik, der Erkenntnistheorie, der Anthropologie, der Ethik und der politischen Theorie.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Geschichtsphilosophie in der WIKIPEDIA

Geschichtsphilosophie ist eine Teildisziplin der Philosophie, die sich mit Fragen um die menschliche Geschichte beschäftigt. Der Begriff wurde im Zeitalter der Aufklärung von Voltaire geprägt.[1]

Wie das Wort „Geschichte“, das sowohl das geschichtliche Geschehen als auch seine Darstellung in der Geschichtsschreibung bezeichnet, lassen sich auch für die Geschichtsphilosophie zwei Ausrichtungen unterscheiden: Zum einen bietet sie Anreiz zum Nachdenken über Verlauf und Ziel der Geschichte, über das Vorhandensein und die Nachweisbarkeit allgemeiner Gesetzmäßigkeiten ihrer Entwicklung und über einen eventuell ihr innewohnenden Sinn. Zum anderen reflektiert sie die wissenschaftlichen Methoden der forschenden und darstellenden Historiker. Soll sie mehr sein als bloße Spekulation, so muss sie auf den einzelnen empirischen Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft basieren.[2] In der ersteren Bedeutung wird sie auch als spekulative, substantielle oder materiale Geschichtsphilosophie bezeichnet; in der letzteren als kritische, analytische oder formale Geschichtsphilosophie.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Metaphysik in der WIKIPEDIA

Die Metaphysik (lateinisch metaphysica; griechisch μετά metá ‚danach‘, ‚hinter‘, ‚jenseits‘ und φύσις phýsisNatur‘, ‚natürliche Beschaffenheit‘) ist eine Grunddisziplin der Philosophie. Metaphysische Systementwürfe behandeln in ihren klassischen Formen die zentralen Probleme der theoretischen Philosophie, nämlich die Beschreibung der Fundamente, Voraussetzungen, Ursachen oder „ersten Begründungen“, der allgemeinsten Strukturen, Gesetzlichkeiten und Prinzipien sowie von Sinn und Zweck der gesamten Realität bzw. allen Seins.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Magazine #63 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Philosophie Thema -Der Herr der Ringe – Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)

Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)
Philosophie Thema, Sonderausgabe 22
Philomagazin, Berlin (2022)
ISSN 2627-1966

Herr der Ringe – Tolkien und sein Mythos

Ein Magazin, das man in puncto Phantastik eigentlich nicht am Schirm hat. Trotzdem überrascht es mit einem Thema, das man leicht als trivial abtut. Tolkien und Herr der Ringe? Da gibt es etliche Versuche man Mythos Tolkien, Mittelerde und Herr der Ringe zu partizipieren und viele davon sind auch wirklich trivial. Dieses aber nicht …

Anfangs nahm ich das Magazin mit spitzen Fingern in die Hand und … wurde überrascht. Natürlich kommt auch dieses Magazin nicht an den Eckpunkten von Tolkien und seiner Schöpfung vorbei, aber es gelingt ihm neu Facetten aufzuzeigen, Schlaglichter an Stellen zu werfen, die bislang noch nicht so beleuchtet wurden und schaffte es, dass das Magazin in Griffweite blieb, um so manches nochmals zu lesen …

Aber sein Werk hat auch etwas Zeitloses und Leuchtendes. Es ist, getragen von Liebe zum Erzählen, zur kreativen Schöpfung. Tolkien kreiert eine Kosmologie, vermittelt übergreifende Wahrheiten, kurzum, er schafft das, was man einen Mythos nennt – und erinnert daaran, dass Erzählen das oberste Mittel der Sinnfindung, der „Kontingenzbewältigung“ ist. Es gibt wohl kaum eine wertvollere Ressource für heute. …

Auszug 'Editoral', Seite 3

Ob Denis Scheck über Tolkiens antikapitalistische Utopie und die Lieblingsfigur, den Drachen Smaug, spricht oder Octave Larmagnac-Matheron die Sprachphilosophie Tolkiens analysiert, ob Florian Werner Mittelerde als Vorläufer des Metaverse sieht und erklärt, warum der Ring das zentrale Objekt der Macht in Tolkiens Werk ist, ob Jens Balzer das zwiespältige kulturelle Erbe Tolkiens freilegt oder ob Isabelle Pantin über den Zauber in Tolkiens Geschichten spricht und darüber spekuliert, ob die Fantasie zur Weltflucht oder einen neuen Zugang zur Realität bereithält, oder ob Slavoj Zizek erklärt, warum der Katholik Tolkien eine so heidnische Mythologie erfand und Tristan Garcia den Herr der Ringe als Erzählung der Entzauberung, als Mythos der Entmythologisierung sieht. Das Heft ist es wert, dass man sich mit ihm beschäftigt. Ich werde es auch in die Auswahlliste zum Rein A. Zondergeld-Preis aufnehmen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)
  • Philosophie Thema, Sonderausgabe 22
  • Herr der Ringe – Tolkien und sein Mythos
  • Philomagazin, Berlin (2022)
  • Magazin, A4, Klebebindung
  • 132 Seiten
  • ISSN 2627-1966

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • [Verlagsseite] Der Herr der Ringe. Tolkien und sein Mythos

Unsere neue Sonderausgabe lädt Sie ein, Tolkien und sein Werk zu ergründen. Wie kaum ein anderes zeugt sein Mythos um Mittelerde von der Kraft der Kreativität, vom Erzählen als oberstes Mittel der „Kontingenzbewältigung“. Was könnte heute eine wertvollere Ressource sein? In unsteten Zeiten sind es Erzählungen, die uns befähigen, Sinn zu stiften und uns den großen Fragen zu stellen.

Auszug


  • [Artikel] Philosophie Magazin in der WIKIPEDIA

Das Philosophie Magazin ist eine Zeitschrift für philosophische, gesellschaftliche, politische und lebensweltliche Themen. …

Auszug


  • [Artikel] J. R. R. Tolkien in der WIKIPEDIA

John Ronald Reuel Tolkien [dʒɒn ˈɹɒnld ɹuːl ˈtɒlkiːn], CBE (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein, Oranje-Freistaat; † 2. September 1973 in Bournemouth, England) war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und gilt als grundlegendes Werk für die moderne Fantasy-Literatur. …

Auszug


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Begleitende Literatur zur Phantastik #90: Außerirdische Einleitung in die Philosophie – Karim Akerma

Karim Akerma
Außerirdische Einleitung in die Philosophie
Monsenstein & Vannerdat, Münster (2002)
ISBN 3935363702
Extraterrestrier im Denken von Epikur bis Hans Jonas

Den Autor haben wir schon kennengelernt. In „Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen“, von Karim Akerma und Gerd Maximovic (siehe hier im Blog) hat er bereits 1996 eine Einführung in die philosophischen Betrachtungen des Außerirdischen mit dem Essay „Kommunikation mit extraterrestrischer Intelligenz (ETI) als Topos praktischer Philosophie. Ist der Blumbergsche Absolutismus der Wirklichkeit überwindbar?“ geleistet. Hier setzt er seine philosophischen Betrachtungen zum Thema weiter fort und erläutert ausführlich die seit zweitausend Jahren bestehenden Überlegungen zum Thema extraterrestrische Intelligenz der verschiedensten Denker und Philosophen. …


In einer Einleitung und 15 Kapitel führt Akerma uns durch die Welt der Philosophen und lässt uns an deren Gedanken zu extraterrestrischer Intelligenz teilhaben. Er beginnt mit Lukrez und Epikur. Es folgen dann Nicolaus Cusanus, Giordano Bruno, Descartes, J. Locke, G. Berkeley, G. W. Leibnitz, Fontanelle und Voltaire, Kant, G. W. F. Hegel. Arthur Schopenhauer, Nicolai Hartmann, Günther Anders und Hans Jonas. Im Schlusskapitel dann wird die Frage aufgeworfen – und beantwortet – ob unser Wunsch, es möge außerirdische Intelligenz geben, philosophisch haltbar ist.

Außerirdische Intelligenz wird schnell mit UFOs in Verbindung gebracht, mit „Unbekannten fliegenden Objekten“. In diesem Buch ist von einer ganz anderen Art unbekannter Objekte die Rede: von UphOs. Ein UphO ist ein „Unbekanntes philosophisches Objekt“.

Ob außerirdische Intelligenz im Inneren von UFOs anzutreffen sein mag, ist fragwürdig. Eindeutig hingegen ist, dass es sich beim Thema „außerirdische Intelligenz“ um ein UphO handelt. Außerirdische Intelligenz ist ein philosophisches Objekt, welches von vielen bedeutenden Philosophen bedacht worden ist, von dem aber zugleich in bedenklicher Weise unbekannt ist, dass es sich um ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte handelt. …

Auszug 'Vorwort zu einem Upho', Seite 5-6

Dieser sehr gründliche Ausflug in die Philosophie ist die  umfangreichste Betrachtung dieser Art. Wenn man von Otto Antonia Grafs Buch „Was treibt den Menschen zu den Sternen“ einmal absieht (siehe hier im Blog), kenne ich keine Abhandlung in dieser Ausführlichkeit philosophischer Betrachtungen. Ich denke, dass es sich um ein Standardwerk handelt, dass in keiner Bibliothek fehlen sollte, die sich mit Science Fiction und außerirdischen Intelligenzen beschäftigt. Noch dazu lesbar!…

Und der geht immer und sehr aktuell:

„Glaubst du, wir finden da draußen intelligentes Leben?“
„Mir würde es schon reichen, wenn wir auf der Erde welches finden!“

So long …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karim Akerma
  • Außerirdische Einleitung in die Philosophie
  • Extraterrestrier im Denken von Epikur bis Jonas
  • Monsenstein & Vannerdat, Münster (2002)
  • Taschenbuch
  • 328 Seiten
  • ISBN 3935363702

Kleinster Preis: € 14,00, größter Preis: € 14,99, Mittelwert: € 14,99

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  • [Artikel] Kari Akerma in der WIKIPEDIA

Karim Akerma (* 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Philosoph und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Video] Karim Akerma: Außerirdische – die besseren Humanisten? – von Giordano Bruno Stiftung – auf youtube.com

Vortrag und Diskussion mit Karim Akerma am 27. Februar 2020 …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Außerirdisches Leben in der WIKIPEDIA

Außerirdisches Leben ist eine Bezeichnung für Lebensformen, die auf der Erde weder beheimatet noch entstanden sind. Der Begriff deckt alle möglicherweise existierenden Arten und Erscheinungsformen von Leben nicht irdischer Herkunft ab, von einfachsten biologischen Systemen (z. B. Mikrosphären, Prionen, Viren und Prokaryoten) über pflanzen- und tierartiges Leben bis hin zu Lebensformen, deren Komplexität der des Menschen entspricht oder sie übersteigt. Ein außerirdisches Wesen wird auch kurz Außerirdischer oder nach der englischen Bezeichnung Alien (deutsch Fremdling) genannt. Das Adjektiv außerirdisch ist gleichbedeutend mit dem Fremdwort extraterrestrisch.

Auszug Artikel


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Science Fiction #121 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen – Karim Akerma / Gerd Maximovic


Karim Akerma / Gerd Maximovic
Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen
Junghans, Cuxhaven & Dartford (1996)
ISBN 3926848626
 
Kommunikation mit extraterrestrischer Intelligenz (ETI) als Topos praktischer Philosophie. Ist der Blumenbergsche Absolutismus der Wirklichkeit überwindbar?…
 
Karim Akerma und Gerd Maximovic, beide keine leichte Kost, zumindest für mich, aber dieses schmale Bändchen hat trotzdem einiges für sich. Akerma stellt die Frage, ob die Menschheit aus der Sicht des Weltalls bedeutungslos ist oder ob die oftmals beschworene kosmische Einsamkeit der Menschheit im All philosophisch überwindbar ist. Maximovic zeigt, dass die großen philosophischen Geister auch von den „neuen“ Gedanken beschäftigt wurden …

 
Akerma prüft in seinem Essay, ob das Thema „Außerirdische Intelligenz“ um einen Gegenstand ethischen Denkens handelt. Er lehnt sich dabei an Kants „Kritik der praktischen Vernunft“ an. Er wendet sich damit gegen zwei Positionen. Erstens die Position der extraterrestrischen Intelligenz als Kompensat zur sinnlosen Welt und zweitens die von H. Jonas vorgebrachte Haltung der Beschäftigung mit extraterrestrischer Intelligenz als Ablenkung von irdischen Belangen. …
 
In einem ersten Schritt also möchte ich die auf den ersten Blick gegebene Berechtigung einer Interpretation der Rede über Außerirdische als Mythos der Neuzeit darstellen, um sodann in einem zweiten Schritt unter Berufung auf die Wissenschaftlichkeit des Themas die Verortung in die Lebensform des Mythos als unzureichend herzustellen. …
Auszug 'Kommunikation mit ETI …', Seite 9-26
 
Maximovic hingegen gibt einen kleinen Überblick über die klassischen Denker und ihren thematischen Beitrag zu den Aspekten des menschlichen Geistes bezüglich des Außerirdischen. Er bespricht  von Aristoteles bis Voltair und von Marc Aurel bis Giordano Bruno. Der Autor stellt den klaren Blick dieser Menschen und die vorausschauende Deutlichkeit heraus, die diese bereits in der Antike und im Mittelalter in einer beeindruckenden Schärfe zeigten …
 
Um diesen philosophischen Anspruch der Science Fiction zu erhärten und zu untermauern, sollen hier einige ausgewählte Autoren und „Geister“ des philosophischen Bereichs auch mit ungewöhnlichen, ja, provozierenden Vorstellungen zu Wort kommen – aber in Bereichen, die eine deutliche Berührungslinie zur Science Fiction im besten Sinne aufweisen …
Auszug 'Phantasten und Philosophen', Seite 27-46
 
Eine kleine Broschüre, die aber auch heute noch einiges an Überlegungen anbietet, die interessante Schlussfolgerungen zulassen. Leider auch antiquarisch kaum zu bekommen, aber wenn, dann bitte zugreifen, wenn es der Preis gestattet …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Karim Akerma / Gerd Maximovic
  • Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen
  • Verlag,Junghans, Cuxhaven & Dartford (1996) Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Kosmophilosophie, Band 1
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 50 Seiten
  • ISBN 3926848626

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine

  • [Artikel] Gerd Maximovic in der WIKIPEDIA

Gerd Maximovič (* 29. August 1944 in Langenau, Sudetenland) ist ein deutscher Science-Fiction- und Sachbuchautor. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Karim Akerma in der WIKIPEDIA

Karim Akerma (* 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Philosoph und Autor. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Außerirdische in der Philosophie. Marsmenschen wie du und ich – von Andrea Roedig – auf deutschlandfunkkultur.de

Dass die Philosophie sich mit Überirdischem beschäftigt, ist nichts Neues, aber zuweilen kommt auch Außerirdisches in ihr vor. Immanuel Kant zum Beispiel ging in seiner Schrift „Von den Bewohnern der Gestirne“ 1755 davon aus, dass durchaus die meisten der uns umgebenden Planeten belebt sein könnten und die mentalen Fähigkeiten der Bewohner umso höher seien, je weiter entfernt sie von der Sonne leben.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Gotthard Günther
Das Bewußtsein der Maschinen
Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783465045649
Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant …


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …

Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. […] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. […] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. …

Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gotthard Günther
  • Das Bewusstsein der Maschinen
  • Eine Metaphysik der Kybernetik
  • Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
  • Rote Reihe, Band 133
  • Taschenbuch
  • 220 Seiten
  • ISBN 9783465045649

Kleinster Preis: € 16,12, größter Preis: € 78,00, Mittelwert: € 21,80

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  • [Artikel] Gotthard Günther in der WIKIPEDIA

Gotthard Günther (* 15. Juni 1900 in Arnsdorf, Landkreis Hirschberg, Provinz Schlesien; † 29. November 1984 in Hamburg) war ein deutscher Philosoph und Logiker.
Günther entwarf einen über den klassisch zweiwertigen (aristotelischen) Logikkalkül hinausgehenden Kalkül, die Polykontexturale Logik (kurz PKL). Die polykontexturale Logik benötigt eine Morphogrammatik genannte prä-logische Theorie der Form. Den Notationsrahmen für beide liefert die ebenfalls von Günther entwickelte Kenogrammatik. PKL, Morpho- und Kenogrammatik bilden die sogenannte Polykontexturalitätstheorie. Günthers Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser Theorie ist eine fundamentale philosophisch-wissenschaftstheoretische Kritik der auf strikter Identitätsontologie basierenden klassischen (mono-kontexturalen) Standard- sowie Nicht-Standard-Logikkalküle. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Norbert Wiener in der WIKIPEDIA

Norbert Wiener (* 26. November 1894 in Columbia, Missouri; † 18. März 1964 in Stockholm) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Philosoph. Er ist als Begründer der Kybernetik bekannt, ein Ausdruck, den er in seinem Werk Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine (1948) prägte. Er schuf damit die wissenschaftliche und mathematische Basis für die Kontrolltheorie und Regelungstechnik zur Berechnung der Dynamik und Stabilität von rückgekoppelten Systemen und beschrieb deren Analogien zum menschlichen Gehirn (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und zu sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kybernetik in der WIKIPEDIA

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen und deren Analogie zur Handlungsweise von lebenden Organismen (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). Sie wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics „Regelungstechniken“ in die deutsche Sprache übernommen. Der englische Begriff wiederum ist ein Kunstwort, gebildet aus dem substantivierten griechischen Adjektiv κυβερνητικός kybernetikos „steuermännisch“, das sich aus den entsprechenden Substantiven κυβερνήτης kybernetes „Steuermann“ und κυβέρνησις kybernesis „Leitung, Herrschaft“ ableitet. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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