Beiträge getaggt mit Mittelerde

Die Sache mit den Proletariern …

Wie schon einige Zeit zuvor angesprochen stellen Paul Ferstl und Thomas Walach in  der Einleitung von Fantasy Studies folgende Frage:

Das grosse Mittelerde-Lexikon

Zitat:“ … Sind nicht  – wenn überhaupt jemand – die Orks das Proletriat Mittelerdes, das nur noch aus seiner Abhängigkeit befreit werden müsste und stattdessen aus der Sicht von kleinbürgerlichen oder aristokratischen Reaktionären verteufelt wird? …

Ich denke, die beiden gehen da mit dem Wort „Proletariat“ etwas zu schmissig (sorgos) um. Siehen wir uns einmal die WIKIPEDIA zu diesem Thema an: Den Rest des Beitrags lesen »

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2 Kommentare

Der unbekannte Dominik und Mittelerde

Gestern sind noch zwei Bücher eingelaufen, auf die ich schon länger gewartet habe.

  1. Der unbekante Dominik von Detlef Münch
  2. Mittelerde und das 21. Jahrhundert

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C.S. Heel: Tolkiens Reise nach Mittelerde

 

Tolkiens Reise nach Mittelerde

Cover-Ansicht

Dieses Buch hätte ich mir schon vor dreissig Jahren gewünscht. Eine herrliche Zusammenfassung von Tolkiens Biographie und seinen Büchern, samt Angabe von historischen, literarischen und biographischen Quellen. Kann ich nur empfehlen, wenn man einen guten Überblick gewinnen will. Daneben ist es auch sehr schön gestaltet und macht sich gut in der Bibliothek. Das in einigen wenigen Fällen das Lektorat grob geschlampt hat – schade.

J.R.R. Tolkien – kaum ein Autor hat einen solchen Kultstatus erreicht, seine Werke und die darin geschaffenen Welten fesseln Generationen. Sehen wir unberührte Hügellandschaften, denken wir an das Auenland. Färben sich die Blätter im Herbst golden, erinnert uns dies an Lothlorien. Und der Ruf der Möwen entführt uns in Gedanken in die „Unsterblichen Lande“.
Tolkiens Mittelerde begegnet uns als eine alte Welt, die uns auf unbestimmte Weise vertraut ist. Christpher Snyder entführt den Leser auf Tolkiens Reise nach Mittelerde und entühllt die historischen, literarischen und biographischen Quellen seiner Inspiration – von den nordischen Mythen und Sprachen über das europäische Mittelalter bis zu den Einflüssen der Inklings und C.S. Lewis‘.

(Quelle: Amazon Artikelbeschreibung)

 

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Heel; Auflage: 1 (9. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868528261
  • ISBN-13: 978-3868528268
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 3 x 23,2 cm

 

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 7850 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: HEEL Verlag; Auflage: 1 (28. April 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00JZQ2BUC
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert

 

 

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Guido Schwarz: Jungfrauen im Nachthemd – Blonde Krieger aus dem Westen

Jungfrauen im Nachdhemd

Cover-Ansicht

Eine motivpsychologisch-kritische Analyse von J.R.R. Tolkiens Mythologie und Weltbild.

Habe ich soeben, überraschender Weise, in den Tiefen meiner Bibliothek vorgefunden. Klappentext:

„Bei einer motivpsychologischen Analyse von J.R.R. Tolkiens Büchern wird schnell deutlich, dass der Autor des „Herr der Ringe“ nicht nur ein hervorragender Fantasy-Schreiber, sondern auch ein Mensch mit einer zutiefst faschistoiden Ideologie war: sein Frauen-, Männer- und Rassenbild lassen keinen anderen Schluss zu, auch wenn dies auf den ersten Blick weit hergeholt erscheint und den Jubelrufen rund um Tolkien widerspricht. Guido Schwarz legt neben den hermeneutischen Grund- lagen die Mythologie sowie das Weltbild des erfolgreichsten Autors des 20. Jhd. offen und analysiert „Mittelerde“ bis ins Detail – ein Muss für alle Tolkien-Fans, die einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen wollen. Obwohl auf den ersten Blick eine Kritik an Tolkien, stellt das Buch durch seinen gesellschaftskritischen Ansatz den Leser vor die Notwendigkeit, sein eigenes Weltbild kritisch unter die Lupe zu nehmen: der „Faschismus für den Hausgebrauch“ ist auch in der heutigen Zeit ein Phänomen, das ebensowenig verleugnet werden sollte, wie die dunkle Seite in Tolkiens Geschichten. Die humorvoll-provokant geschriebene Analyse zerstört nicht Tolkien, sondern die Blauäugigkeit unkritischer Lektüre.

  • Taschenbuch: 190 Seiten
  • Verlag: Königshausen u. Neumann (16. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826026195
  • ISBN-13: 978-3826026195
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 2,3 x 23,6 cm

Na mal sehen, was sich da in meine innerste Festung eingeschlichen hat … 🙂

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Ein Kommentar

Henry Gee: Die Wissenschaft bei Tolkien

Die Wissenschaft bei Tolkien

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Tolkiens Bücher sind mehr als nur irgendwelche Fantasy-Romane; Lesestoff für Kinder und bestenfalls Jugendliche. Tolkiens Bücher sind mehr und jeder, der eines gelesen hat, merkt es, weiß es, kann nur vielleicht nicht sagen warum. Das ist Ihr Buch, wenn Sie mehr über Mittelerde wissen wollen: ob Balrogs fliegen können, weshalb Mithrilrüstungen so hart sind und Legolas auf fünf Meilen Entferung die Zahl der Reiter von Rohan bestimmen kann. Henry Gee nähert sich dem Werk von Tolkien als Naturwissenschaftler und gibt Antworten auf die Fragen, die so viele Fans bewegen.

 

  • Taschenbuch: 289 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. ergänzte Auflage (13. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527504354
  • ISBN-13: 978-3527504350
  • Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 1,8 x 21,7 cm

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort 7
Hinweis des Autors 14
Über J. R. R. Tolkien 20
Einleitung 22
1 Raum, Zeit und Tolkien 29
2 Im Herzen der Sprache 40
3 Sprachliche Konvergenz 50
4 Die Macht eines Namens 58
5 Höhlen in der Erde 69
6 Die Erfindung der Orks 74
7 Die Armeen der Dunkelheit 87
8 Der letzte Marsch der Ents 105
9 Ach, wenn der Balrog nur Flügel hätte! 116
10 Das sechste Rad am Drachen 130
11 Die Augen des Legolas Grünblatt 138
6
12 Über Mithril 156
13 Im Labor von Feanor 167
14 Das Tor von Minas Tirith 172
15 Das Leben der Elben 187
16 Riesenspinnen und »Mammut«-Olifanten 203
17 Von Magie nicht zu unterscheiden 214
18 Die Wurzel allen Übels 231
19 Der Eine Ring 243
20 Die Naturwissenschaften und die Fantasy 253
Anmerkungen 264
Stichwortverzeichnis 278

„…Die Sprache der Elben, die Erfindung der Orks, die Sehfähigkeit von Legolas und das Tor von Minas Tirith werden vom Gee ausführlich untersucht, dabei lässt er sich zur Evolution, Genetik und Biologie der Orks und der Elben aus. Interessant sind auch seine Erklärungen zu Materialien und Techniken, die von den Fantasy-Wesen verwendet wurden.
Gees Interpretationen sind an einigen Stellen auch lustig zu lesen, wenn er sich zum Beispiel über die Lebenserwartungen der Orks, Zwerge, Hobbits und Elben auslässt…“
(Yahoo.de durch Associated Press 05. Nov 2009)

 

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