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Phantastik-News.de: Ist die Zeit der Fantasy vorbei? Hat das Taschenbuch eine Zukunft?

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In den vergangenen Jahren hat Phantastik-News.de zweimal im Jahr die Herausgeber der wichtigsten deutschsprachigen Reihen im phantastischen Bereich nach ihren Lieblingstiteln im kommenden Halbjahr befragt.

Letztmalig geschah dies im Januar. Da sich die Buchlandschaft wandelt – größere Verlage zum Teil weniger verlegen, kleinere Verlage zum Teil mehr verlegen und Autoren, die ihre Titel selbst verlegen immer mehr von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden -, pausiert diese Fragerunde bis auf Weiteres.

Carsten Kuhr hat daher diesmal den Herausgebern zwei andere Fragen gestellt.
(Quelle: Phantastik-News.de vom 14.11.2014, um 14:20 Uhr)

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Rainer Eisfeld: Zwischen Barsoom und Peenemünde

Zwischen Barsoom und Peenemünde

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Im Verlag Dieter von Reeken ist ein interessantes Buch von Rainer Eisfeld in Vorbereitung.

„Ein weiteres Mal vermitteln die Beiträge dieses Bandes Rainer Eisfelds kritisch-informative Sicht auf das SF-Genre, das ihn auch als Politikwissenschaftler nicht losgelassen hat. Themen der hier gesammelten Aufsätze aus jüngster Zeit sind frühe Ursprünge des deutschen Fandoms, besonders die lange vernachlässigte Rolle Anne Steuls; Projektionen und Visionen der Science Fiction, von Burroughs und Brackett bis zu Bradbury und Arthur C. Clarke; neue Ergebnisse der Auseinandersetzung Eisfelds mit dem „Mythos Peenemünde“, der die Ausbeutung von KZ-Häftlingen durch die V-2-Konstrukteure vertuschen sollte. Ergänzt werden die Texte durch einen Bildteil, dessen seltene Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos ein eigenes Zeitdokument darstellen.“
(Quelle: Email-Aussendung des Verlages am 8-8-2014)

Vorbestellungen nimmt Dieter van Reeken sicher unter verlag@dieter-von-reeken.de entgegen oder über seine Website:

Rainer Eisfeld
ZWISCHEN BARSOOM UND PEENEMÜNDE.
Von den eingebildeten „Landschaften“ des Mars bis zu den zerbröckelnden Mythen der V-2-Konstrukteure.
Broschüre, 213 Seiten
26 Abb., davon 8 in Farbe
20,00 Euro
ISBN 978-3-940679-89-5

Inhalt
Einleitung
I. Nach Barsoom – und weiter: Annäherungsversuche an einen großen Kosmos
• Siedler an fremder Grenze: Ray Bradbury, Sänger des amerikanischen „Dranges nach draußen“
• Wandlungen eines imaginären Mars: Wie der menschliche Geist „Szenarien“ auf andere Welten projiziert
• Expansion in den Kosmos – Heilserwartungen aus dem Kosmos: Das Weltall als Projektionsfläche für Hoffnungen und Ängste
II. Science Fiction in ihrer Zeitgebundenheit
• Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes und A. E. van Vogts Expedition der „Space Beagle“
• Arthur C. Clarke und die „verrückten Jahre“ britischer Science Fiction
• Die Zukunft in der Tasche (Vorrede)
Bildteil (24 Seiten mit 26 Abb. – davon 8 ganzseitig in Farbe – auf Bilderdruckpapier)
III. Kostproben übersetzter Science Fiction aus den glorreichen Tagen von Astounding und Galaxy, von Utopia und Terra
• Einleitung
• Die kosmische Bestimmung der Menschheit (Clifford Simak)
• Anbruch der Unendlichkeit (Isaac Asimov)
• Interstellare Sturmwarnung (A. E. van Vogt)
• Universum à la Doppelberg (Fredric Brown)
• Phönix aus der Asche (A. E. van Vogt)
• Schaurige Bedrohung aus dem All (Jack Williamson)
• Die Große Wanderung (A. E. van Vogt)
• Im karmesinfarbenen Licht der Sonne Phi Coronis (Marion Zimmer Bradley)
• Aus der Tiefe zu den Sternen (Henry Kuttner)
IV. FANAnnIA und „Unternehmen Bimsstein“ – von Anne Steul bis Walter Spiegl: Soziokulturelle Beobachtungen über die Begründer des westdeutschen Fandoms
• „Ich habe die Nase gestrichen voll von Raketen und ähnlichem Käse“
• „Geschrieben im Weltraum während der Umrundung des Mondes an Bord der MR 1“
V. Fragen an Peenemünde
• Der „Mythos Peenemünde“ – Entstehung, Verfestigung und erste Risse
• Über den Umgang mit „Jahrestagen“ der V 2: Kritik und Vorschläge
Drucknachweise
Personen- und Sachregister

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Dieter von Reeken: Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der utopischen und phantastischen Literatur: Nachdruck der Erstausgabe 1965 im Neusatz

Beiträge zur Geschichte und Bibliographie

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Heureka, es ist vollbracht. Jakob Bleymehls „Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der utopischen und phantastischen Literatur“ sind als Nachdruck bei Dieter  von Reeken erschienen.

Nachdem ich mir zu Gute halte, dass ich der Auslöser dieses Nachdruckes bin (auch wenn ich dann mit der tatsächlichen Arbeit nichts mehr zu tun hatte) bin ich auch ein bisschen stolz darauf.

Sekundärliterarisch meines Erachtens (ungeachtet anderer, akzeptierter, Meinungen) in der Tatsache seiner Erscheinung 1965 als wichtiges Werk zu bezeichnen, spricht mir Jakob Bleymehl in seinem Vorwort zur Originalausgabe aus dem Herzen wenn er schreibt:

„… Es kommt doch wohl darauf an,erst einmal Existenz und Kompetenz eines einschlägigen oder vermutlich einschlägigen Werkes festzustellen: Ist der Bibliophile, der Bibliothekar, der Antiquar, der Literaturwissenschaftler erst einmal auf die Spur gesetzt, dann wird er auch, besonders dann, wenn ihm an größeren Orten und Bibliotheken die einschlägigen Nachsschlagewerke zu Verfügung stehen, imstande sein, das Fehlende zu ergänzen….“

Auch die enthaltene Listung sekundärliterarischer Werke ist hilfreich und interessant, auch wenn bei Jakob Bleymehl der Begriff (siehe editorische Hinweise) eher für Sachbücher stand, denn für reine Sekundärliteratur.

  • Taschenbuch: 257 Seiten
  • Verlag: Reeken, Dieter von; Auflage: 1 (11. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940679887
  • ISBN-13: 978-3940679888

Und hier der Link zu Dieter van Reeken mit der Bitte im Falle des Interesses das Buch direkt bei ihm zu beziehen.

An DvR selbst mein Kompliment. Das Buch ist wundervoll geworden.

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Berger, Rüdiger: „Zwischen Größenwahn und Fantastik“ – fantastik.online

Die Entgrenzung des Möglichen

fantastik.online.1

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Mädchen möchten Prinzessin werden und Jungs wollen Helden sein. Diese Sehnsüchte fangen fiktionale Erzählungen aller Gattungen ein, auch die Fantastik. Dabei spiegelt sich der jeweilige Zeitgeist in populären Werken. Fantastik war seit ihrem Aufkommen im 19. Jahrhundert immer präsent. Wünsche und Ziele des Einzelnen wurden in ihr erfüllt, aber auch die der jeweiligen Gesellschaft. Nicht selten mischten sich dann Träume mit Propaganda.
Wenn zeitgenössisch nur scheinbare Realität gesehen wird, dann entsteht „verborgene Fantastik“. Die Norm-Wirklichkeit ist dann irreal. – Sehen wir uns dazu die letzten rund 140 Jahre in Deutschland an. Was war „echt“, und was war nachträglich verstanden „reine Fantasie“?

Auf Fantastik.online in zwei Teilen

direkt zu Teil 1

dirket zu Teil 2

 

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Hector, Robert – Faszination Science Fiction

am 145_20140311122647_00001Adromeda Science Fiction Magazin Nr. 145, SFCD (Juli 1999)

Hector, Robert
Faszination Science Fiction – Die phantastischen Welten der Zukunft

1. Teil: Geschichte, Themenbereiche, Autoren, Filme, Fernsehserien und andere Medien

am 146_20140311122602_00001Adromeda Science Fiction Magazin Nr. 146, SFCD (Juli 1999)

Hector, Robert
Faszination Science Fiction – Die phantastischen Welten der Zukunft

2. Teil: SF als Literaturgenre, Fandom, SF in Deutschland, SF und Science

Antiquarisch schon schwierig zu bekommen, sollten aber in keiner Sammlung fehlen. Zu dem Zeitpunkt war der SFCD auch sekundärliterarisch ganz gut besetzt.

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