Neuzugänge #69 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA: Philosophie des Zufalls I+II – Stanislaw Lem

Stanislaw Lem
Philosophie des Zufalls, Band I + II
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1983)
ISBN 3518382039 – Band 1+2
Zu einer empirischen Theorie der Literatur

Um meine Bibliothek in Richtung Stanislaw Lem zu ergänzen, habe ich mir auch die Ausgabe von Suhrkamp gegönnt. Diese Ausgabe ist eine Lizenzausgabe des Insel-Verlages und basiert auf der 2. Originalauflage von 1975 …


Diese 2. Auflage unterscheidet sich in einigen Punkten von der Originalauflage. Lem lehnt die strukturalistische Untersuchung von Literatur ab und bringt die in der 2. Auflage durch ein neues Kapitel zum Ausdruck …

Die Änderungen, die ich in dieser Auflage vorgenommen habe, betreffen vor allem den Strukturalismus. Das Kapitel „Formale und semantische Struktur“ wurde ersetzt durch ein neues: „Ausflug in die Genologie“. Ich gestehe, dass ich meine Kräfte nicht geschont habe, um die Nutzlosigkeit von strukturalistischen Untersuchungen in der Literatur zu beweisen. Außerdem habe ich Textstellen gestrichen, weil sie entweder zu kompliziert waren oder …

Auszug 'Vorwort zur 2. Auflage', Seite 21

Dieses Buch ist, nach der „Summa technilogiae“, Lems zweite große Betrachtung. Nach der Technik, im ersteren Werk, vermittelt hier die Literatur einen  relativ homogenen Standpunkt Lems. Allerdings hatte Lem mit der Literatur länger zu kämpfen als mit der Technik. Lem ließ diese Arbeit über Jahre zwischenzeitlich ruhen, bevor er sie fertigstellen konnte… Hier noch das Bilderkarussell für die Insel-Ausgabe:

Die Insel-Ausgabe ist eine Hard-Cover-Ausgabe ( Siehe auch im Blog: Band 1 und zu Band 2)…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Stanislaw Lem
  • Philosophie des Zufalls, Band 1 + 2
  • Zu einer empirischen Theorie der Literatur
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1989)
  • Suhrkamp Taschenbuch st 1703
  • Taschenbuch
  • Lizenzausgabe des Insel-Verlages
  • 420 + 448 Seiten
  • ISBN 3518382039
  • Stanislaw Lem
  • Philosophie des Zufalls, Band 1
  • Zu einer empirischen Theorie der Literatur
  • Insel, Frankfurt/Main (1983)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 420 Seiten
  • ISBN 3458140905
  • Stanislaw Lem
  • Philosophie des Zufalls, Band 2
  • Zu einer empirischen Theorie der Literatur
  • Insel, Frankfurt/Main (1985)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 448 Seiten
  • ISBN 3458142851

Suhrkamp Ausgabe – Kleinster Preis: € 4,80, größter Preis: € 35,00, Mittelwert: € 18,00

Insel Ausgabe Band 1 – Kleinster Preis: € 14,99, größter Preis: € 52,40, Mittelwert: € 22,32

Insel Ausgabe Band 2 – Kleinster Preis: € 3,70, größter Preis: € 61,18, Mittelwert: € 23,99

(mit einem Klick kannst du dir jeweils das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Polnischen
  • Übersetzer: Friedrich Griese
  •  
  • [Artikel] Missing Link: Ein Zufall namens Stanisław Lem – von Detlef Borchers – auf heise.de

In seiner zweibändigen „Philosophie des Zufalls“ schilderte Lem, wie er Waffen in der Straßenbahn transportiert und nicht kontrolliert wird, weil ein SS-Mann ihn überging. Nach dem Krieg studierte er neben der Medizin noch Philosophie und Physik, musste aber im Zuge der sowjetischen Besatzung mit der Familie Lwów verlassen und ging nach Kraków.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Philosophie des Zufalls – von Stanoslaw Lem – auf lem.pl

Als ich anfing, die »Philosophie des Zufalls« zu schreiben, habe ich ungefähr ein Jahr lang die strukturalistischen Konzeptionen durchgeackert. In meiner Naivität habe ich den alten Strukturalisten der Prager Schule weniger Beachtung geschenkt; ich las die allerneuesten. Nun – es zeigte sich, dass die Prager strukturalistische Schule eine etwas andere Richtung verfolgte und eine etwas andere Terminologie anwendete, wovon ich wirklich kaum eine blasse Ahnung hatte – was man mir in der Diskussion im Polnischen Institut für Literatur vorwarf -, weil ich sie, vielleicht mit Ausnahme von Jakobson, nur flüchtig gestreift hatte. Später habe ich übrigens den Großteil dieser Dinge vergessen. Heute kann ich mich kaum an ein Zehntel jener Weisheiten erinnern, mit denen ich mir damals den Kopf voll stopfte. Glücklicherweise habe ich das erfreuliche Talent, leicht zu vergessen …

Auszug Artikel


  • [_Schlüsselwort] Futurologie und Pessimismus. Stanislaw Lern als Schopenhauerianer – von Bernd Gräfrath – auf uni-mainz.de

Wer ist Lem? Vielen ist er zwar bekannt; aber was hat er mit Schopenhauer zu tun? Lern wird üblicherweise als Schriftsteller dem Genre der Science Fiction zugeordnet, und yon dort rubrizierten Werken kann man zwei Elemente erwarten, die Schopenhauer denkbar fern stehen: einerseits flache Räuber-und-Gendarm-Geschichten, die in den Kosmos verlegt wurden, und andererseitseinen blauäugigen Optimismus, der im Aufstieg yon der Erdoberfläche den Wegzum ewigen Heil sucht und sogar zu finden glaubt

Auszug Artikel


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