Schlagwort: Genre-Theorie

[Medienhinweis] #111: Phantastische Gattungen – utopia2016.ch

Was folgt, ist keine ausgewachsene Rezension, sondern einige allgemeine Überlegungen nach der Lektüre des ersten Kapitels.

von Simon Spiegel auf utopia2016.ch

Lesenswerter Artikel zum Thema Genre(bildung) mit der Hoffnung auf Fortsetzung …

utopie2016.ch - 2021-05-02

Auslöser dieses Posts, das nichts mit Utopien zu tun hat, ist eine Publikation zur phantastischen Literatur von Karin Angela Rainer, welche dieses Jahr bei Peter Lang erschienen ist. Als Todorov-Geschädigter – seine Phantastik-Theorie verfolgt mich seit meinem Studium – begegne ich neuen Publikationen zum Thema jeweils mit einer gewissen Skepsis. Mittlerweile scheint mir zu der durch seine Einführung in die fantastische Literatur angestossenen Forschungsrichtung wirklich alles gesagt worden zu sein. Meine erste Reaktion angesichts von Rainers Buch war denn auch ein beherztes «schon wieder?». […]

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[Medienhinweis] #73: 8 Romane, die den Steampunk definieren – phantastikon.de

Ursprünge des Steampunk

von Anonym auf phantastikon.de

Für den, der es ganz genau wissen möchte – hier eine Erklärung …

(leider wurde der Artikel zwischenzeitlich von der Seite genommen,warum auch immer?)

Pantastikon 2020-12-29

Die meisten Steampunks wissen wenig über die Ursprünge des Steampunk. Wir sind Teil eines seltsamen Phänomens, in dem sich viele aufwendig kostümierte Menschen “Fans” von Büchern nennen, die sie nicht einmal kennen. Das ist nicht allzu verwunderlich, da Steampunk als Genre erst später zu einer Kunst- und Lifestyle-Bewegung wurde. Die wenigen Geschichten des Genres sind zu lang, als dass die meisten Menschen sie verdauen könnten, aber ohne die Grundlagen zu kennen, schwelgen die Enthusiasten in einer flachen Pfütze aus Klischees, wo sie doch in einem Ozean der Phantasie schwimmen könnten. Als Kur schlage ich vor, acht der kreativsten Werke der spekulativen Fiktion des späten zwanzigsten Jahrhunderts zu lesen, die Romane, die den Steampunk definieren. […]

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Phantastik #42 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Einführung in die fantastische Literatur – Tzvetan Todorov

Tzvetan Todorov
Einführung in die fantastische Literatur
Wagenbach, Berlin (2013)
ISBN 9783803126986

Kernbereich des Buches ist das Hauptkapitel „Definition des Fantastischen“

Das bekannteste Grundlagenwerk der Fantastik ist wohl dieses Buch von Tzvetan Todorov. Hier in der Ausgabe von 2013, des Wagenbach-Verlages, und im Bilderkarussell unten noch in einer Ausgabe von Ullstein (1972) und einer Fischer-Verlag-Ausgabe von 1992 …


Hier findet man die minimalistischste Version der Definition von fantastischer Literatur. So minimalistisch, dass nur sehr wenige Werke in Grunde als fantastisch durchgehen können.  Das liegt daran, dass Todorov Teile jener Literatur einfach ausblendet, die man im Herkömmlichen durchaus dazuzurechnen bereit ist. …

Das Fantastische liegt im Moment dieser Ungewissheit; sobald man sich für die eine oder die andere Antwort entscheidet, verlässt man das Fantastische und tritt in ein benachbartes Genre ein, in das des Unheimlichen oder das des Wunderbaren. Das Fantastische ist die Unschlüssigkeit, die ein Mensch empfindet, der nur die natürlichen Gesetze kennt und sich einem Ereignis gegenübersieht, das den Anschein des Übernatürlichen hat. …

Auszug 'Definition des Fantastichen', Seite 33-53

Wann immer man seit dieser Veröffentlichung im Jahre 1970 einen Bestimmungsversuch des Fantastischen versucht hat, dieses Buch ist höchstwahrscheinlich der Ausgangspunkt, auch wenn er durchaus kontrovers diskutiert wurde und wird …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Tzvetan Todorov
  • Einführung in die fantastische Literatur
  • Wagenbach, Berlin (2013)
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783803126986

Kleinster Preis: € 8,94, größter Preis: € 28,15, Mittelwert: € 12,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Rezension] Realität oder Traum? Tzvetan Todorovs „Einführung in die fantastische Literatur“ in einer Neuauflage – von Kay Wolfinger – auf literaturkritik.de

Die „Einführung in die fantastische Literatur“ des bulgarischen Semiotikers und Literaturwissenschaftlers Tzvetan Todorov erschien im Original bereits 1970 und zwei Jahre später in der deutschen Erstausgabe im Carl-Hanser-Verlag. Seitdem wurde das Buch, dessen Methodik deutlich am französischen Strukturalismus geschult ist und auch seine Nähe zum russischen Formalismus nicht verleugnen kann, im Laufe der Jahrzehnte zu einem Grundlagenwerk, sofern man zu den vielen verschiedenen möglichen Definitionen des Fantastischen arbeitet.…

Auszug Artikel



  • [Download] Leseprobe Todorov für Anfänger – von Simon Spiegel – auf simifilm.ch

Mein Ziel in diesem Buch sollte somit bereits klar umrissen sein: Ich möchte Todorovs Phantastik-Theorie so darstellen, dass sie auch für Laien verständlich wird. Das bedeutet: Ohne komplizierte Fachbegriffe, ohne lange Zitate und ohne Fußnoten. Zwar stütze ich mich sehr wohl auf die Arbeiten anderer Wissenschaftler, die in der Bibliographie auch aufgeführt sind; um die Hemmschwelle möglichst niedrig zu halten, …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Das Dilemma der Definition.Die literarische Phantastik zwischen Gattung, Genre und Struktur – von Felix Holtschoppen – auf iaslonline.lmu.de

Zwar war Todorov weder der einzige noch der erste, der sich dieses Themas annahm, doch ohne Zweifel ist es seine Theorie, die im deutschsprachigen Raum am stärksten rezipiert wurde. In der Folge entspann sich eine Debatte, die ihren Niederschlag in einer Fülle von Publikationen fand, die sich auf unterschiedliche Weise des Themas annahmen und zu einer konsensfähigen Definition zu kommen suchten. Exemplarisch seien hier nur die von Rein A. Zondergeld herausgegebene Phaïcon-Reihe sowie die Monographien von Florian Marzin und Marianne Wünsch genannt (letztere vor allem, da sie im vorliegenden Band nicht zu Wort kommen).…

Auszug Artikel



 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

Science Fiction #65 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Faszination der Science Fiction – Isaac Asimov u.a.

Isaac Asimov u.a.
Faszination Science Fiction
Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1985)
ISBN 3404240685

Isaac Asimov präsentiert: …

Eigentlich eine Primäranthologie, die jedoch ein kurzes, aber interessantes Vorwort Asimovs enthält …


„Meine Betrachtung der Science Fiction“ gibt es da zur Einführung. Es bezeichnet darin die Zusammenfassung von Fantasy und Science Fiction als „surrealistische Fiktion“ die vor einem gesellschaftlichen Hintergrund spielen, der heute nicht existiert und auch in der Vergangenheit nie existiert hat. …

Um zwischen den beiden Hauptgattungen der „surrealistischen Fiktion“ zu unterscheiden, würde ich sagen, dass er surreale Hintergrund einer Geschichte in der Science Fiction auf erkennbare Weise von dem und Bekannten durch entsprechende Änderungen der Stufe der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung geschaffen wird …

Abgesehen von diesem Vorwort gibt es 28 Stories der klassischen Altmeister der Science Fiction von Gordon R. Dickson über Robert Sheckley, Arthur C. Clarke, Ursula K. Le Guin und Fritz Leiber bis hin zu Harlan Ellison, Theodore Sturgeon, und Robert Silverberg u. a.

War nett, wieder Einmal darin zu blättern…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Isaac Asimov u.a.
  • Faszination Science Fiction
  • Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1985)
  • Science Fiction Special, Band 24068
  • Taschenbuch
  • 2. Auflage
  • 960 Seiten
  • ISBN 3404240685

Kleinster Preis: € 0,59, größter Preis: € 248,09, Mittelwert: € 3,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Podcast] Isaac Asimov – Von Menschen und Maschinen – von Christian Schiffer – auf br.de

Isaac Asimov gilt als der Science-Fiction Visionär schlechthin. Kaum jemand hat sich so viele Gedanken über die Zukunft gemacht, über selbst fahrende Autos, über Computer und Roboter, über Bildschirmtelefone und die Zerstörung des Planeten. …

Auszug Sendungsbeschreibung



  • [Artikel] Isaac Asimov – Nerd, Visionär und Vorzeigegenie – von Sven Ahnert – auf srf.ch

     

Auszug Artikel



  • [Interview] Als der erste Moralkodex für Roboter verfasst wurde – Jürgen Schmidhuber im Gespräch mit Nicole Dittmer – auf deutschlandfunkkultur.de

Der Schriftsteller Isaac Asimov habe als erster versucht, „eine Roboterethik niederzuschreiben“, sagt der Informatiker Jürgen Schmidhuber. Und er tat dies lange bevor es KI gab. Vor hundert Jahren wurde der bekannte Science-Fiction-Autor geboren.…

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Science Fiction #60 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Der Millionen-Jahre-Traum – Brian W. Aldiss

Brian W. Aldiss
Der Millionen-Jahre-Traum
Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1980)
ISBN 3404240022

Die Geschichte der Science Fiction

Eines der Standardwerke der Science Fiction Sekundärliteratur in der „goldenen“ Zeit. Es wurde einige Jahre später sogar aktualisiert (darüber später) …


Schon Anfang der siebziger Jahre in seiner Originalfassung zusammengestellt, aber erst 10 Jahre später in deutscher Sprache erschienen, zeigt dieses Buch, dass in diesen 10 Jahren eine Entwicklung in der Science Fiction stattfand, welche eindeutig positiv verlief und eine immense Flut auch an Sekundärliteratur nach sich gezogen hat.  …

Doch die Kraft, die wir heute so dringend benötigen, ist genau die, die der Dichter Shelley pries: „Die Kraft, sich vorstellen zu können, was wir wissen.“ Und genau das ist es, was die SF tut. Sie sagt nicht die Zukunft voraus, sie schafft eine Vorstellung der Gegenwart. …

Auszug aus dem 'Vorwort des Autors zur deutschen Ausgabe', Seite 9-13

Aldiss beschreibt hier die Geschichte der Science Fiction von Mary Shelley’s Frankenstein bis zu . G. Ballard und Barry N. Malzberg …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Brian W. Aldiss
  • Der Millionen-Jahre-Traum
  • Eine Geschichte der Science Fiction
  • Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1980)
  • Science Fiction Spezial, Band 24002
  • Taschenbuch
  • Deutsche Lizenzausgabe
  • 446 Seiten
  • ISBN 3404240022

Kleinster Preis: € 0,48, größter Preis: € 1.010,31, Mittelwert: € 4,40

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  • Übersetzer: Michael Görden

  • [Bibliographie] Bio- und Bibliographie Brian Wilson Aldiss – von Wiebke Schiefelbein – auf fictionfantasy.de

Brian Wilson Aldiss wurde am 18. August 1925 in Norfolk, England geboren. Von 1943 bis 1947 diente er in der britischen Armee, während des 2. Weltkriegs war er in Burma und Sumatra stationiert. Bis 1956 arbeitete er als Buchhändler und veröffentlichte 1954 seine erste Kurzgeschichte „Polizeibericht“ („Criminal Record“) im Science Fantasy Magazin und seinen ersten Roman The Brightfount Diaries 1955.…

Auszug Artikel



  • [Essay] Über die Situation der Science Fiction in Deutschland – von Olaf Kemmler – auf tor-online.de

An dieser Stelle möchte ich den britischen Autoren und Literaturkritiker Brian W. Aldiss zitieren, der 1973 in seiner umfassenden Literaturgeschichte zur Science Fiction, Billion Year Spree (dt. Der Millionen-Jahre-Traum), folgendes schrieb: … Das andere bemerkenswerte Subgenre ist die Science Fiction.

Auszug Artikel



  • [Download] Science Fiction – Begriff und Geschichte – von Robert Hector  – auf docplayer.org

Science Fiction – das ist Hugo Gernsback’s Magazin „Amazing Stories“, Alfred Bester’s Roman „The Stars my Destination“, Stanley Kubrick’s Weltraumepos „2001 – A Space Odyssee“ oder Ridley Scott’s Film „Blade Runner“ – aber damit wäre die Geschichte des Genres sicherlich zu kurz gefasst. Es wäre zwar übertrieben, das Gilgamesch-Epos oder Dantes „Göttliche Komödie“ als SF zu bezeichnen, aber spätestens seit den Erzählungen von Jules Verne und H. G. Wells existiert dieses Literaturgenre, das sich die Entwicklung von Wissenschaft und Technik und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zum Thema machte.…

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