Schlagwort: Dystopie

Science Fiction #77 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild – Karsten Kuschel

Karsten Kruschel
Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild
EDFC, Passau (1995)
ISBN 3924443777
Eutopisches und Dystopisches in der SF-Literatur der DDR in den achtziger Jahren

Karsten Kruschel schrieb diese Arbeit in dem Bemühen, eine überfällige Untersuchung des Phänomens Science Fiction voranzutreiben…


 

Darüber hinaus war es die teilweise intensive ideologische Beeinflussung breiter Leserkreise, die offensichtliche Zurückhaltung der Literaturwissenschaft und Literaturkritik in der DDR und das enorme Leserinteresse, das den Werken dieser Literatur entgegengebracht wurde. Außerdem war da noch das Problem der Definition von SF…

Die Zahl der Definitionen ist längst unüberschaubar geworden. Die angehäuften Definitionsvorschläge sind oftmals diskutiert und ebenso oft verworfen worden, ohne dass Einigung in Sicht oder erzielt ist. Überspitzt ausgedrückt: In der Regel liefert jeder, der sich wissenschaftlich und/oder sekundärliterarisch mit Science Fiction beschäftigt, eine eigene scheinbar neue und in der Regel unbrauchbare Definition; hinzu kommen jene oft abseitigen Definitionen, die von SF-Schriftstellern und den puren Apologeten der SF gegeben werden…

Kruschel gibt dem Band ein umfangreiches Literaturverzeichnis (auch der Sekundärliteratur) und ein Stichwortverzeichnis mit …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karsten Kruschel
  • Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild
  • Eutopisches und Dystopisches in der SF-Litertur der DDR in den achtziger Jahren
  • EDFC, Passau (1995)
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • 194 Seiten
  • ISBN 3924443777

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • Anmerkung1
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  • [Artikel] Karsten Kruschel in der WIKIPEDIA

Karsten Kruschel (* 10. Dezember 1959 in Havelberg) ist ein deutscher Schriftsteller und Publizist. Er veröffentlicht vorwiegend im Bereich der Science Fiction und wurde 2010 und 2012 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] zu „Spielwelten zwischen …“ – von Karsten Kruschel – auf karstenkruschel.de

Als es während meines Studiums im Magdeburg zur Verteilung der Themen für die Diplomarbeiten kam, standen lauter fürchterliche Langweiler auf den Listen. Ein Grauen. Ganz am Ende aber wurde erwähnt, dass man auch ein selbstgewähltes Thema bearbeiten dürfe – wenn man denn einen Professor fände, der so etwas betreut. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Karsten Kruschel

Frühe Jahre: Ich bin in Havelberg geboren und wuchs in Magdeburg auf. Erste Veröffentlichungen mit dreizehn (oder so) in der Pionierzeitung Trommel, die heute glücklicherweise kaum mehr auffindbar sind. Mitglied im Zirkel schreibender Arbeiter und aktiv in der FDJ-Poetenbewegung; mehrfach Teilnehmer beim Poetenseminar in Schwerin.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 

[Medienhinweis] #67: Dystopien aus literaturdidaktischer Sicht – literaturkritik.de

Literarische Dystopien erfreuen sich aktuell einer großen Beliebtheit

von Joachim Schulze-Bergmann auf literaturkritik.de

Ein interessanter Artikel zur Dystopien-Debatte …

literaturkritik 2020-12-12

Dystopien treten mit einem warnenden Appell an den Leser heran. Ihre Pointe fordert die Selbstreflexion der Lesenden zu den Fragen„Was können wir über unsere eigene Zeit herausfinden, wenn wir Produkte unserer eigenen historischen Einbildungskraft untersuchen? Was erzählen sie uns über uns selbst?“, meint Agnes Heller [2] (ebd., S. 18).Sie unterteilt diese Genres in zwei Typen: Wunschutopien und Utopien der gerechten Gesellschaft (vgl. ebd., S. 20 f.). […]

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Utopie #28 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Utopien und Apokalypsen – Katharina Manojlovic / Kerstin Putz


Katharina Manojlovic / Kerstin Putz (Hrsg.)
Utopien und Apokalypsen
Zsolnay, Wien (2020)
ISBN 9783552059863

Die Erfindung der Zukunft in der Literatur

Wie Mitte Oktober bereits angekündigt wurde im Literaturmuseum Wien zwischenzeitlich die Sonderausstellung „Utopien und Apokalypsen“ eröffnet. Durch Corona etwas ausgebremst war es mir jetzt möglich die Schau zu besuchen und ich muss sagen, gut gemacht – hätte aber mehr sein können. Anlässlich der Ausstellung gibt es auch einen Begleitband …


Der Inhalt bietet eine Fülle von Artikel und Interviews zum Thema und hat sowohl einen Schwerpunkt auf österreichische Autoren als auch auf feministische Zukunftsliteratur. Insbesondere die Interviews mit Eva Horn, Ilija Trojanow und Kathrin Röggla, die in der Ausstellung ebenfalls hörbar sind, würde ich empfehlen. Das Interview mit Thomas Macho ist leider nicht enthalten (auf der Webpräsenz des Literaturmuseums – siehe unten – kann man es abrufen), allerdings ein Artikel von ihm. .…

Dieser Band erscheint als Begleitbuch zur Ausstellung „Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur“ im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Panorama, das diese Ausstellung aufspannt, reicht von poetischen Erkundungen der Zukunft und dem Nachdenken über Utopie und Möglichkeitssinn in der Literatur, der Essayistik und Theorie, über literarische Technikphantasien, Maschinenwelten und politische Dystopien à la George Orwells „Nineteen Eighty-Four (1949)“ bis hin zu Weltuntergangsszenarien und Katastrophenerzählungen unterschiedlicher Facon …

Gut finde ich die obligaten Literaturhinweise nach allen Beiträgen und die Aufstellung aller Exponate und Medien der Ausstellung. Einziger „Wermutstropfen“ für mich war das Ausstellungsstück „Star Wars“ zum Thema Androiden. Hier wäre meines Erachtens ein Hinweis auf Star Trek zielführender gewesen. Star Wars, als eher Märchen- oder Fantasyhaftes Beispiel zum Thema zu verwenden finde ich unpassend. …

Meine unbedingte Empfehlung, die Ausstellung bei Gelegenheit zu besuchen halte ich weiterhin aufrecht. Das Buch sollte man sich ebenso in Ruhe zu Gemüte führen. Das Bildmaterial im Buch gefällt und es ist ein herrliches Medium zur Einführung und eine Aufforderung zur Weiterführung ins Thema.

Zuletzt noch der Ausstellungsfolder

Utopien und Apokaypsen - Ausstellungsfolder Seite 1
Utopien und Apokaypsen – Ausstellungsfolder Seite 1
Utopien und Apokaypsen - Ausstellungsfolder Seite 2
Utopien und Apokaypsen – Ausstellungsfolder Seite 2

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Katharina Manojlovic / Kerstin Putz
  • Utopien und Apokalypsen
  • Die Erfindung der Zukunft in der Literatur
  • Zsolnay, Wien (2020)
  • Profile, Band 27
  • Broschur
  • 222 Seiten
  • ISBN 9783552059863


Kleinster Preis: € 19,41, größter Preis: € 44,64, Mittelwert: € 27,00

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  • Flügelklappenbroschur

  • [biographisches] Katharina Manojlovic bei perlentaucher.de

Katharina Manojlovic, geboren 1980, studierte Deutsche Philologie und Anglistik in London und Wien. Sie lebt und arbeitet in Wien. …

Auszug Artikel



  • [biographisches] Kersti Putz bei Piper.de

Kerstin Putz studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Wien und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten zum Nachlass von Günther Anders am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur – Das Literaturmuseum Wien auf onb.ac.at

Die neue Sonderausstellung im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek widmet sich – angesichts gegenwärtiger Debatten um Klimawandel, Digitalisierung, Robotik und künstliche Intelligenz – einem hochaktuellen Thema: der Frage, welches Bild wir uns von der Zukunft machen wollen. Im Zentrum stehen die Utopien und dunklen Zukunftsvisionen, die Maschinenwelten, Weltuntergangsszenarien und satirischen Idyllen, die in der Literatur entworfen werden. Die Ausstellung präsentiert sie anhand ausgewählter Manuskripte, Bücher und Objekte aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek, insbesondere des Literaturarchivs. …

Auszug Artikel


 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


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Utopie #20 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Von der Utopie zur Dystopie

Was können wir uns wünschen?

Am 19. Juli 2019 starb die ungarische Philosophin Ágnes Heller. 2016 erschien ein Buch von ihr, in dem sie in Exkursen von Utopie und Dystopien schreibt und anhand ausgesuchter Romane die Gemeinsamkeiten dystopischer Literatur herausarbeitet …


In einem schwungvollen und sehr klaren Essay beschreibt Ägnes Heller, wie unsere Vorstellungen von der Zukunft zustande kommen, und lässt die wichtigsten historischen Utopien Revue passieren. Die Autorin zweifelt daran, ob Utopien überhaupt erstrebenswert sind: Zu Ende gedacht, haben sie meist totalitären Charakter. Es gibt kein Rezept für die Zukunft, heute weniger denn je. …

Auszug Rückentext

Ich habe das Buch auf der Wiener Buchmesse entdeckt und so nebenbei in meine Betreuung aufgenommen. Erst jetzt habe ich den Wert dieses Buches erkannt und in meine SUB an lesbare Stelle gereiht. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Ágnes Heller
  • Von der Utopie zur Dystopie
  • Was können wir uns wünschen?
  • Edition Konturen, Wien (2016)
  • gebundene Ausgabe
  • 96 Seiten
  • ISBN 9783902968203

Kleinster Preis: € 9,90, größter Preis: € 165,56, Mittelwert: € 19,80

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  • mit Lesebändchen

  • [Artikel] Ágnes Heller in der WIKIPEDIA

    Ágnes Heller (* 12. Mai 1929 in Budapest; † 19. Juli 2019 in Balatonalmádi) war eine ungarische Philosophin, die in Budapest und New York City lebte. …

    Auszug Artikel


  • [Artikel] Ágnes Heller: „Von der Utopie zur Dystopie“Warum Dystopien realistischer als Utopien sind – deutschlandfunkkultur.de – von Johannes Nichelmann

    Es ist gut, dass der Mensch fähig ist, auch Dystopien zu erdenken: Sie zeigten, was möglich sei, und warnten gleichzeitig davor, meint die Philosophin Ágnes Heller. Grund zur Hoffnung gibt es aber trotzdem. …

    Auszug Artikel


  • [Rezension] Ágnes Heller Von der Utopie zur Dystopie Was können wir uns wünschen? Reflexionen zu Utopien und Dystopien und was wir aus Romanen über die Zukunft lernen können. – kritisch-lesen.de

    Hellers Lektüre regt dazu an, utopisches Denken jenseits kapitalistischer Ausbeutungs- und Verwertungszusammenhänge direkt in Handlungsoptionen zu transferieren. …

    Auszug Rezension


  • [Interview] Ágnes Heller: Das letzte Interview – derstandard.at

    Die große ungarische Philosophin Ágnes Heller starb am 19. Juli. In ihrem letzten Interview sprach sie über Europa, Nationalismus und Krieg – Interview von Sophie Menasse …

    Auszug Interview



siehe auch (Auszug):


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Keine schöne neue Welt? – Von der Utopie im Zeitalter der Dystopie — Fragment Ansichten

Der nachfolgende Artikel ist ein (Ex-)Schubladentext. Er stammt von Mitte 2016 und sollte ursprünglich im Sonderheft einer genrefremden (!) Zeitschrift erscheinen, das aber nie das Licht der Welt erblickt hat. Zwei Versuche, ihn in anderen Magazinen unterzubringen, sind gescheitert, die letzte Absage flatterte letzte Woche rein (schnucklige 15 Monate nach meiner Einsendung …). Inzwischen ist […]

über Keine schöne neue Welt? – Von der Utopie im Zeitalter der Dystopie — Fragment Ansichten


Siehe auch: