Schlagwort: DDR

Science Fiction #94 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop – Alexander Amberger

Alexander Amberger
Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
ISBN ohne
 
Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
 
Mit bestem Dank habe ich hier einen Tip von Norbert Fiks (siehe den Blog „Gedankensprünge„) gerne angenommen und dieses Heft aus der Reihe „Hefte zur DDR-Geschichte) von „Helle-Panke“ e.V.-Rosa-Luxenburg-Stiftung Berlin aufgegriffen …

 
Wie haben hier die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrages vom 25. August 2020. Es geht um zwei dystopische Kriminalgeschichten des Autors Gert Prokop die unter dem Titel „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „Der Samenbankraub“ 1977 und 1983 in der DDR veröffentlicht wurden …
 
Es ist schlicht unbekannt oder auch völlig in Vergessenheit geraten. Am Inhaltlichen kann es kaum liegen, denn was der Autor Gert Prokop in seinen dystopischen Kriminalgeschichten rund um den Chicagoer Stardetektiv des ausgehenden 21. Jahrhunderts, um jenen Timothy Truckle, erdacht hat, ist sowohl innovativ, teils politisch-philosophisch tief reflektierend, am Zeitgeist orientiert und nicht mit dem Vorwurf wegwischbar, dystopisch verkleidete DDR-AgitProp-Literatur zu sein. …
Auszug 'Einleitung', Seite 5-6
 
Alexander Amberger hat hier einen sehr interessanten Text verfasst, der sich nicht nur im Leben und Werk des Gert Prokop erschöpft, sondern auch Begriffe und Abgrenzungen zu Science Fiction versus Utopie mitgibt, DDR-Utopiegeschichtliches wiedergibt und zum Forschungsstand bezüglich DDR-Science Fiction nicht schweigt. Die Drei Euro sind wahrlich gut angelegt (ansonsten siehe „weiterführende Links – Podcast“) …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alexander Amberger
  • Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
  • Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
  • Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
  • Hefte zur DDR-Geschichte, Nr. 154
  • Heft A5, geheftet
  • 58 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Webpräsenz] Alexander Amberger im Netz

Dr. Alexander Amberger, geboren 1978 in Gotha. Von 1999-2006 Studium der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Abschluss mit einer Diplomarbeit über den Systemcharakter des Stalinismus. Von 2006-2013 Arbeit an einer Dissertation über die Postwachstumsutopien der DDR-Oppositionellen Bahro, Harich und Havemann. 2013 Verteidigung der Dissertation an der Martin-Luther-Universität mit dem Prädikat magna cum laude.…

Auszug 'Vita'


  • [Podcast] Eine Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop, Vortrag zum Nachhören – von Alexander Amberger – auf alexander-amberger.de

Vortrag vom 25. August 2020 beim „Helle Panke“ e.V. Berlin,
Referent: Dr. Alexander Amberger (Politikwissenschaftler, forscht u.a. zur Geschichte politischer Utopien)
Moderation: Dr. des Birgit Ziener…

Auszug Artikel


  • [Download] Wie zukunftsfähigist der klassische Utopiebegriff? – von Ricard Saage – auf rosalux.de

Wer heute über politische Utopien redet, muss wissen, dass es keinen Konsens darüber gibt, was man unter diesem Begriff zu verstehen hat. Exemplarisch lässt sich dieses Dilemma in den Sozialwissenschaften aufzeigen. In ihrem Diskurs sind vor allem der intentionale, der totalitäre und der klassische Utopiebegriff schulemachend geworden.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 

[Medienhinweis] #100: „Die Dystopie selbst war nicht gewollt“ – deutschlandfunkkultur.de

Sciene-Fiction in der DDR – Alexander Amberger im Gespräch mit Max Oppel

von Alexander Amberger auf deutschlandfunkkultur.de

Die DDR-Science Fiction ist immer wieder Thema …

deutschlandfunk.de - 2021-03-28

Science-Fiction, das in der DDR zur Trivial- und Unterhaltungsliteratur zählte, sei dort ein erfolgreiches Genre mit Auflagenhöhen häufig im sechstelligen Bereich gewesen, mit fester Leserschaft – hauptsächlich jung, jugendlich und männlich. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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Science Fiction #77 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild – Karsten Kuschel


Karsten Kruschel
Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild
EDFC, Passau (1995)
ISBN 3924443777

Eutopisches und Dystopisches in der SF-Literatur der DDR in den achtziger Jahren

Karsten Kruschel schrieb diese Arbeit in dem Bemühen, eine überfällige Untersuchung des Phänomens Science Fiction voranzutreiben…


 

Darüber hinaus war es die teilweise intensive ideologische Beeinflussung breiter Leserkreise, die offensichtliche Zurückhaltung der Literaturwissenschaft und Literaturkritik in der DDR und das enorme Leserinteresse, das den Werken dieser Literatur entgegengebracht wurde. Außerdem war da noch das Problem der Definition von SF…

Die Zahl der Definitionen ist längst unüberschaubar geworden. Die angehäuften Definitionsvorschläge sind oftmals diskutiert und ebenso oft verworfen worden, ohne dass Einigung in Sicht oder erzielt ist. Überspitzt ausgedrückt: In der Regel liefert jeder, der sich wissenschaftlich und/oder sekundärliterarisch mit Science Fiction beschäftigt, eine eigene scheinbar neue und in der Regel unbrauchbare Definition; hinzu kommen jene oft abseitigen Definitionen, die von SF-Schriftstellern und den puren Apologeten der SF gegeben werden…

Kruschel gibt dem Band ein umfangreiches Literaturverzeichnis (auch der Sekundärliteratur) und ein Stichwortverzeichnis mit …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Karsten Kruschel
  • Spielwelten zwischen Wunschbild und Warnbild
  • Eutopisches und Dystopisches in der SF-Litertur der DDR in den achtziger Jahren
  • EDFC, Passau (1995)
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • 194 Seiten
  • ISBN 3924443777

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Anmerkung1
  • Übersetzer
  • Illustrator
  •  

  • [Artikel] Karsten Kruschel in der WIKIPEDIA

Karsten Kruschel (* 10. Dezember 1959 in Havelberg) ist ein deutscher Schriftsteller und Publizist. Er veröffentlicht vorwiegend im Bereich der Science Fiction und wurde 2010 und 2012 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] zu „Spielwelten zwischen …“ – von Karsten Kruschel – auf karstenkruschel.de

Als es während meines Studiums im Magdeburg zur Verteilung der Themen für die Diplomarbeiten kam, standen lauter fürchterliche Langweiler auf den Listen. Ein Grauen. Ganz am Ende aber wurde erwähnt, dass man auch ein selbstgewähltes Thema bearbeiten dürfe – wenn man denn einen Professor fände, der so etwas betreut. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Karsten Kruschel

Frühe Jahre: Ich bin in Havelberg geboren und wuchs in Magdeburg auf. Erste Veröffentlichungen mit dreizehn (oder so) in der Pionierzeitung Trommel, die heute glücklicherweise kaum mehr auffindbar sind. Mitglied im Zirkel schreibender Arbeiter und aktiv in der FDJ-Poetenbewegung; mehrfach Teilnehmer beim Poetenseminar in Schwerin.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 

Science Fiction #41 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, 1976, Heft 12

Das Original gefunden …

Wer lange sucht, wird endlich fündig. So auch in diesem Fall. „Mauserung einer Gattung. Utopische Literatur eines Jahrzehnts“ war mir bis jetzt nur über Rottensteiners „Quarber Merkur, Nr. 48“ zugänglich. Jetzt habe ich auch das Original verortet und in meiner Bibliothek …


Der Ursprungstext befindet sich in „Neue deutsche Literatur, Heft 12, 1976, derzeit nur im Konvolut zwischen 40,00 und 60,00 Euro erhältlich (siehe weiterführende Links) …

… Ich sage das, weil ich nicht zu jenen Skeptikern gehöre, die da mit etwas einäugigem Blick auf westliche Verfallserscheinungen meinen, mit dem Ende der Utopie als Kursweiser des gesellschaftlichen Fortschritts sei auch das Ende der utopischen  Literatur in Sicht. Das sind inzwischen zwei völlig verschiedene Pferde, die ganz und gar nicht am selben Karren ziehen. …

Konklusio, Seite 153

Da dieser Artikel das eine oder andere Mal in den Quellennachweisen aufscheint, war es mir doch wichtig, das Original einzusehen

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik
  • Neue deutsche Literatur, Jhrg. 1976, Heft 12
  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin (1976)
  • Heft, broschiert
  • Magazin
  • 176 Seiten

Preisangaben Eurobuch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Jahresinhaltsübersicht 1976

    • [Artikel] „Neue Deutsche Literatur“ in der WIKIPEDIA

      Die Neue Deutsche Literatur (NDL), später neue deutsche literatur (ndl), war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. …

      Auszug Artikel


  • [Artikel] Heinz Entner in der WIKIPEDIA

Heinz Entner (* 27. Oktober 1932 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 6. Juli 2011 in Gelbensande) war ein deutscher Philologe. …

_Zitatanmerkung_



  • [Download] „Quarber Merkur, Nr. 48“, Auszug „Mauserung einer Gattung“

    1966, vor Zehn Jähren also, erschien‘ ein utopischer Roman, der die literarische Szene auf diesem Gebiet bei uns entscheidend veränderte. Oder vielleicht sollte ich vorsichtiger formulieren: Der signalisierte, wie, sehr Veränderungen in dieser Art Literatur an der Zeit waren und in welche Richtung sie führen konnten. …

    Auszug Seite 26



siehe auch (Auszug):


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Fundstücke #2 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Die Science-Fiction-Literatur der DDR

Hier eine Dissertation aus 2015, die sich mit der Science-Ficiton-Literatur der DDR beschäftigt und im Zuge meiner Recherchen zur selbigen im Netz aufgefunden wurde …


Karsten Greve - Die Science Fiction Literatur der DDR

Karsten Greve
Die Science-Fiction-Literatur der DDR
Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie
Freien Universität Berlin, Berlin (2015), PDF, 333 Seiten

 

 

 

 

 

 

 

Die vorliegende Studie behandelt die Science-Fiction-Literatur der DDR.Das ist gegenwärtig gewiss kein allzu populäres Themenfeld. Im Gegenteil: In der aktuellen Hitparade der germanistischen Forschungsthemen belegt die SF-Literatur der DDR einen der hinteren, billigen Plätze.Die Gründe für ihre abgeschlagene Platzierung liegen offen zu Tage. Soweit es die Germanistik betrifft, haftet der Gattung generell der Ruf an, zumindest in der Breite eine einigermaßen triviale Erscheinung zu sein: SF–das ist eben eine Literatur für den Feierabend, die mit ihren, im wahrsten Sinne des Wortes, fernen Welten und banalen Spektakeln das Bedürfnis nach Flucht aus der Wirklichkeit bedient. SF– das ist eben eine Literatur, die auf biedere, vormoderne Erzähl- und Sprachmittel setzt, die ihren Leser, im Kleid des Gigantischen, das ohnehin schon Gewusste noch einmal1wissen lässt. SF–das ist eben keine Kunst. …

(Zitat: a.a.O.)

Download: refubium.fu-berlin.de

Erreichbarkeit zuletzt geprüft: 2019-05-28, 23:22 Uhr

BLOG-Ressource: Greve Karsten – Dissertation

Antiquarisch gesichtet: nicht greifbar – jedoch im Download erhältlich


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.