Aus den Verschlussakten der DDR-Militärforschung, heute zugänglich im Militärarchiv Freiburg, setzt Ines Geipel ein verstörendes Bild zusammen: Experimentiert wurde nicht nur an Tieren, sondern auch an Menschen, in Krankenhäusern, Gefängnissen, an Soldaten und im Hochleistungssport. Das Streben nach der Vorherrschaft im Kosmos ist nicht Vergangenheit, sondern erfährt heute eine Renaissance. […]
Das Buch übte auf mich eine große Anziehung aus. Vermutlich auch durch meine Verbundenheit mit Menschen aus dem (alten) Osten. Hier haben wir Utopie und Science Fiction zusammen auf rund 300 Seiten und die Vermessenheit von Staaten, in denen der Mensch eigentlich nicht zählt, wenn’s um Macht geht. Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zeigen es ja ganz deutlich.
„Einen Körper mit optimaler Normierung für den Himmel zu kreieren. Die Nachlässe des ostdeutschen Militärs offenbaren ein surreal klingendes, geheimes Forschungsprojekt. Fantastisch, utopisch – und daher zur begleitenden Literatur zu zählen als Vorschlag zu dieser Kateorie
Die BEGLEITENDE LITERATUR unterliegt nicht der Wertung zum Preis, wird jedoch in einer eigenen Liste zur Information angeführt. Themen der begleitenden Literatur wären z.B. Ufo-Forschung, Atlantis-Forschung, Zukunftsforschung- und -technik, Mythologie, Legende/Sage, Kosmologie und Religion, so weit sie die Phantastik themenmäßig berühren. Esoterik wird nicht berücksichtigt. …
[Podcast] Neue Einblicke in die DDR-Weltraumforschung – auf deutschlandfunkkultur.de
Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte beschäftigt die Autorin Ines Geipel auch in ihrem neuen Buch „Schöner neuer Himmel“, das sich der geheimen Weltraumforschung widmet. …
Ines Geipel (zeitweise Ines Schmidt, * 7. Juli 1960 in Dresden) ist eine deutsche Schriftstellerin, Publizistin und Hochschullehrerin. In den 1980er Jahren war sie Leichtathletin im Leistungssport der DDR. …
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Mit diesem Beitrag liefert uns Autor Brandon Q. Morris einen Überblick über die Leistungen der DDR-Raumfahrt, …
von Brandon Q. Morris auf tor-online.de
Der Anteil der DDR an der Weltraumforschung war mir eigentlich kaum bekannt und es gab dafür auch kein Bewusstsein – man lernt nie aus …
Über die Weltraumforschung in der DDR ist wenig bekannt. Mit diesem Beitrag liefert uns Autor Brandon Q. Morris einen Überblick über die Leistungen der DDR-Raumfahrt, die auch Thema seines neuen Science-Fiction-Romans „Die letzte Kosmonautin“ sind, der in einem alternativen Geschichtsverlauf spielt. […]
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Ein – etwas verspäteter – Nachruf auf den Pentacon
von Columbus auf blog.fiks.de
Nachrufe sind immer bitter, im Besonderen, wenn es um einen Con geht …
Neben dem Elstercon in Leipzig, der im Herbst 2022 wieder veranstaltet werden soll, war der Pentacon die einzige langjährige Convention in den neuen Bundesländern. Der Bezug zur DDR-SF war offensichtlich. Dauer-Ehrengästen waren das Berliner Schriftsteller-Ehepaar Angela und Karlheinz Steinmüller sowie der Autor und Herausgeber Erik Simon aus Dresden; alle drei gehörten in der DDR zur Crème de la Crème des SF-Literaturbetriebs. Simon war unter anderem SF-Lektor des Belletristikverlags Das Neue Berlin und einst Mitglied im SLK. Der DDR-Bezug spiegelte sich im Programm wider. Beim Pentacon 2019 hielt Karlheinz Steinmüller beispielsweise einen Vortrag mit dem Titel »Und ewig grüßt der Generalsekretär. Wie die DDR zur Alternativgeschichte wurde«. […]
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Ivo Gloss / Hans-Peter Neumann (Hrsg.) Terminator Extra, Nr. 2 Eigenverlag, Zehdenick/Berlin (1991) ISBN ohne
Die Science Fiction Erzählung der DDR von den Anfängen bis 1967
Das Heft war eine Co-Produktion der Fanzine „Terminator“ und „Stern des Ostens“. Von diesem Extra sollten fünf Nummern erscheinen. Die Nummer 3 und die Nummer 4 schafften es leider nicht. Die Nummern 1, 2 und 5 kamen jedoch auf diese Welt …
In diesem Falle, die Nummer 2, geht es um die Science Fiction Erzählungen der DDR von den Anfängen bis 1967 und es war eine der ersten Versuche, das Genre des gewählten Zeitraumes im Bereich der DDR aufzuarbeiten …
Von Spittels Bibliographie abgesehen liegt also noch kein nennenswertes Material zur Science-fiction-Erzählung der DDR bis 1967 vor. Ziel unserer Arbeit ist es, die frühe SF-Erzählung der DDR in ihren charakteristischen Merkmalen zu erfassen und, wo es sich als möglich erweist, nach gemeinsamen Wesenszügen zu gruppieren. …
Auszug 'Einleitung', Seite 4-12
Es wurde eine, für die Entstehungszeit, durchaus beeindruckende Arbeit. Zwar in der formalistischen Kopierqualität eher unterdurchschnittlich, aber in der wissenschaftlichen Aufarbeitung ansprechend. Ergänzt durch statistisches Material, in dem speziell die Publikationsformen der Erzählungen berücksichtigt wurden …
Die beiden anderen erschienenen Hefte von Terminator Extra? Hier:
Bedeutender und produktiver russischer Science-Fiction-Autor. Schrieb gleichermaßen für Kinder und für Erwachsene. Allein in russischer Sprache erschienen seine fast ausschließlich zur SF und Phantastik gehörenden mehr als 350 Erzählungen, Novellen und Romane in mehr als 700 Autorenbänden (Neuausgaben eingeschlossen, alle Zahlen Stand 2014) mit einer Gesamtauflage von mehr als 16 Millionen Exemplaren. Einzelne Texte in Anthologien etc. mitgerechnet sind es mehr als 5000 Veröffentlichungen. Hinzu kommen Übersetzungen in mehr als 35 Sprachen für Veröffentlichungen in mehr als 40 Ländern, darunter in mehr als 200 Autorenbänden. Insgesamt sind es mehr als 1500 Veröffentlichungen in anderen Sprachen.…
[Bibliographie] Beginn einer Bibliographie von Science Fiction, die es nicht gibt – zusammengetragen von Ivo Gloss & Jörg Neumann – auf gloss-science-fiction.de
Nicht gibt, meint, in keiner deutschen gedruckten Veröffentlichung vorliegend, obwohl das geplant war oder noch ist. Stand 09.09.2020…
Eine Institution im phantastischen Blätterwald ist Geschichte. Erik Schreiber hat den phantastischen Bücherbrief am 31.12.2021 mit der Ausgabe Nr. 700 eingestellt.…
Der Untertitel (siehe Überschrift) ist stark irreführend. So esoterisch wie dort angekündigt wird es dann doch nicht. Eher geht es um UFO, Kornkreise, Atlantis und Marienerscheinungen, usw. …
Dieses kleine Bändchen verortet die heutige Media-Fanfiction mit ihrem Beginn in den späten 60er Jahren und assoziiert ihn zugleich mit Beginn der von Star Trek. Wohl nicht unberechtigt ……
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Im Science Fiction Jahr 1991 lese ich im Artikel „Eine Blume im Sturm“ von Udo Klotz und Michael Matzer auf Seite 108:
Diese Lage ist nicht nur für die Steinmüllers fatal, sondern auch für das Buch: Es handelt sich um den ersten echten Fantasyroman der DDR, und der wäre vor der Wende von einiger Bedeutung für die dortige Entwicklung des Genres gewesen. …
Auszug `Blume im Sturm', Seite 103-111
In diesem Esssay geht es um „Die Situation der DDR-Science Fiction nach der „Wende“.
Heißt das, dass es in der gesamten DDR kein „echter“ Fantasyroman geschrieben wurde? Und was ist ein echter Fantasyroman in diesem Zusammenhang?
Mir ist schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass es in der DDR eigentlich nur Bibliographien zur Science Fiction gab. Eine Bibliographie zur gesamten Phantastischen Literatur der DDR, also auch Horror, Fantasy, Märchen, Utopie, Fabel, usw.) wurde abgebrochen (wurde hier schon thematisiert).
Kann man daraus ableiten (und vielleicht auch für andere Ostblock-Staaten), dass in autoritären Ländern keine oder kaum Fantasy geschrieben wird und was heißt das Literaturgeschichtlich?…
Ich lade alle jene ein, die zu diesem Thema etwas Konstruktives beitragen können in den Kommentaren ihre Meinung, Statement oder Erkenntnisse zu hinterlassen oder sich in der Facebook-Gruppe „Deutschsprachige Sekundärliteratur zur Phantastik“ an einer allfälligen Diskussion zu beteiligen.
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Zu einer allfälligen antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.