Kategorie: Ausgabe(n)

Artikel zu einer Veröffentlichung im Gesamten, wie Buch, Zeitung, Fanzine, usw.

Begleitende Literatur zur Phantastik #88: Die Physik der Zukunft – Michio Kaku

Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
Rowohlt, Reinbeck/Hamburg (2012)
ISBN 9783498035594
Unser Leben in 100 Jahren

Eigentlich keine Science Fiction, aber begleitende Literatur. Michio Kaku versucht in diesem Buch eine Zukunft zu entwerfen, wie sie in 100 Jahren Realität sein könnte. Allerdings ist diese Zukunftsvision für mich etwas zu positivistisch angelegt. Wobei ich durchaus kein Pessimist bin, aber…


Michio Kaku ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit. Sicherlich hat er aufgrund seiner Kontakte sehr viel Einblick in die Entwicklungen unsere Zeit und daher auch die Grundlage Prognosen zu wagen. Er tut dies, indem er die Zukunft in drei Abschnitte einteilt. Die nahe Zukunft, die mittlere Zukunft und die ferne Zukunft bis 2100. In jedem dieser Abschnitte bewertet er die Fortschritte bei Computern, in der Medizin, bei künstlicher Intelligenz, Energiegewinnung, Nanotechnologie und Raumfahrt …

Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mithilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren. […] Auch wenn diese göttergleichen Kräfte unvorstellbar fortgeschritten erscheinen, werden die Keime all dieser Technologien gerade jetzt gelegt, während sie dies lesen. Die modernen Naturwissenschaften, nicht die Beschwörungen und Zauberformeln, werden uns diese Macht verleihen. …

Auszug '2100: Göttergleich werden', Seite 24-26

Kaku versteht es, sehr interessant und unterhaltsam zu schreiben und es macht auch wirklich Lust in diesem Buch seine Gedanken zu verfolgen. Viele Beispiele veranschaulichen seine Vorschau und er versteht es, schwierige Zusammenhänge zu vereinfachen und verständlich aufzubereiten. Mich aber überkommt bei der Lektüre aber ein bisschen das Gefühl der 70-er und 80-er Jahre in der Science Fiction: Viel optimistische Technikgläubigkeit und eine grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit. Er bringt das Höhlenmenschenprinzip zur Sprache, aber ich glaube, er wendet es bei seinen Prognosen zu wenig an? Auf jeden Fall ist das Buch aber eine unterhaltsame Vorschau auf die Physik der nächsten Jahrzehnte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michio Kaku
  • Die Physik der Zukunft
  • Unser Leben in 100 Jahren
  • Rowohlt, Reinbek/Hamburg (2012)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • deutschsprachige Ausgabe
  • 604 Seiten
  • ISBN 9783498035594

Preisangaben Eurobuch

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  • Lesebändchen
  • Aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Monika Niehaus

  • [Artikel] Michio Kaku in der WIKIPEDIA

Michio Kaku (jap. 加來 道雄, Kaku Michio; * 24. Januar 1947 in San José, Kalifornien) ist in der breiten Öffentlichkeit einer der bekanntesten Physiker in den Vereinigten Staaten. Sein Forschungsgebiet ist die theoretische Physik, genauer die Stringtheorie. Hauptsächlich bekannt ist er durch seine populärwissenschaftlichen Beiträge zu theoretisch-physikalischen Themen. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch – von

Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Bücher über das Ende der Menschheit gibt es wie Sand am Meer. Die Katastrophe lauert an jeder Ecke. Das Klima, die Weltwirtschaft, Handystrahlen, Nanotechnik, das Internet – unser Ende scheint nah.

Das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, lauernde Gefahren zu entdecken. In allen Ecken und Winkeln wird nach möglichen Bedrohungen gesucht. Mit diesem Erfolgsrezept der Evolution ist der Mensch sehr weit gekommen. Aber die Fähigkeit, auch gute Nachrichten wahrzunehmen, ist in unserer Spezies nicht sehr ausgeprägt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Grenzenloses Leben – von Redaktion – auf perspektive-blau.de

Bei seinen Vorhersagen verlässt Michio Kaku sich nicht auf sein eigenes Vorstellungsvermögen. Er hat über 300 Experten aus der Naturwissenschaft befragt, war vor Ort und berichtet aus erster Hand von den teils erstaunlichen Erfindungen, die mehr oder weniger weit fortgeschritten, die ganz großen Probleme der Welt lösen sollen. Denn wer Physik, Chemie und Biologie verstehe, kenne den Rahmen, in dem sich die Zukunft abspiele, so Michio Kaku. Mit dieser Ausgangsthese im Gepäck machte sich Kaku auf die Suche nach jenen Technologien, die unser Leben in den kommenden 100 Jahren bestimmen werden. …

Auszug Artikel


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Magazine #59 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Nova 31 – Michael Haitel (Hrsg.)

Nova, Nr. 31
p.machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652706

Magazin für spekulative Literatur

Die neue Nummer des bekannten Magazins hat es, in sekundärliterarischer Sicht – in sich. Das Magazin bringt drei Beiträge und zwei davon sind sehr speziell. So speziell, dass man in Leserkreisen laut und deutlich vernehmen kann: „Lese ich nicht, interessiert mich nicht“. Das ist schade, aber teilweise verständlich …


Zunächst haben wir da mal Wolfgang Asholt mit seinem Essay über Michel Houellebeq und seinen Roman „Unterwerfung“. Der Essay ist nicht neu, er erschien 2016 in Romanische Studien 3, und kann auf romanischestudien.de heruntergeladen werden (siehe bei weiterführende Links). Allerdings sind hier im Text die Quellenangaben inkludiert, welche im Download fehlen und die, im Download fremdsprachigen, Zitate sind übersetzt. Zusätzlich wurde der Abschnitt „Eine ‚deutsche‘ Rezeption?“ eingefügt. Es handelt sich um den (überarbeiteten und erweiterten) Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30.6. – 2.7. 2015). Interessant zu lesen, aber nicht einfach (zumindest für mich war es das nicht) …

Die politische „Unkorrektheit“ wird offensichtlich vom deutschen Publikum besonders geschätzt: Neben Frankreich verkauft sich Houellebecq in Deutschland am besten. […] Allgemein formuliert vollziehen die Romane Houellebecqs einen Übergang von einer dekadent-desaströsen Gegenwart in eine konfliktfreie Zukunft, die je nach Geschmack als Utopie oder Dystopie gelesen werden kann. Die Frage ist, ob Houellebecq mit seinen Provokationen ein „Überzeugungstäter“ ist oder ob er provoziert, um (noch) mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. …

Auszug 'Eine 'deutsche' Rezeption', Seite 286-287

Der zweite Essay stammt von Dr. Manuel Mackasare dessen Schwerpunkt derzeit Ernst Jüngers spätere Schriften sind. Hier haben es ihm im Besonderen die „Gläserne Bienen“ des Autors angetan. Ein Roman aus dem Jahre 1957. Mackasare versucht, die futurologischen Perspektiven daraus zu extrahieren. Voriges Jahr hat er in Ingo Irsigler/Dominik Orth (Hrsg.), „Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien“, Winter, Heidelberg (2021), ISBN 978-3-8253-7205-7, bereits die „Prognosen zur Robotik – Zukunftswissen in Ernst Jüngers Roman Gläserne Bienen“ veröffentlicht bekommen. Inwieweit diese beiden Essays den gleichen Inhalt haben kann ich derzeit nicht sagen, da ich das Buch (noch) nicht in meiner Bibliothek habe. Ich vermute aber doch einiges an Duplizitäten. Mal sehen. Mir hat der Essay aber gefallen, weil er mich ein bisschen in das Thema Ernst Jünger eingeführt hat und so wertvoll für mein Wissen war.

Der dritte sekundärliterarische Teil ist ein Kurz- – nein, Kürzestporträt – des Künstlers Helmut Wenske von Michael K. Iwoleit. Das die Vitae der mitwirkenden Autoren mitgeliefert werden freute mich, da dieses Goodie heutzutage sehr vernachlässigt wird.

Eines fällt allerdings noch auf. Während die Stories im Buch allesamt eine Einleitung erhalten haben, werden die Essays unkommentiert, ja fast lieblos, dem Publikum vorgesetzt. Gerade bei sekundärliterarischen Texten dieser Provenienz würde aber eine Kommentierung durchaus Sinn ergeben und allenfalls weniger routinierten Lesern etwas in die Hand geben, das sie unterstützt. Oder – hat man das selbst nicht genau gewusst, was man da veröffentlicht? Jedenfalls sollte da Thomas A. Sieber als Spartenredakteur da in Zukunft noch etwas nachbessern …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Nova, Nr. 31
  • Magazin für spekulative Literatur
  • p.machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • Magazin
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783957652706
  • ISSN 1864 2829

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 19,15, Mittelwert: € 17,90

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  • keine
  •  

  • [Artikel] Wolfgang Asholt in der WIKIPEDIA

Wolfgang Asholt (* 3. Mai 1944 in Brackwede) ist ein deutscher Romanist. …

Auszug



  • [Artikel] Dr. Manuel Mackasare auf staff.germanistik.rub.de

Aufsätze

  • Zur diachronen Entwicklung der Deutschdidaktik. Ein Vergleich des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. In: Textes & Contextes – Themenheft 2019: Diachronische Ansätze zur Erforschung von Fachdiskursen und -kulturen, 1/2020. (15 Seiten) (Mit Carolin Kull) (im Erscheinen)
  • Menschheit versus Animalität. Friedrich Schillers Gesellschaftsutopie. In: Gerd Jüttemann (Hrsg.): Menschliche Höherentwicklung, Lengerich 2019. (zehn Seiten) (im Erscheinen) …

Auszug



  • [Downlaod] Vom Terrorismus zum Wandel durch Annäherung: Houellebecqs ‚Soumission‘ – von Wolfgang Asholt – auf

Zusammenfassung: Political Correctness in der Literaturwissenscha􀈻t? — Houellebecq und der „Terrorismus“ — Wandel durch Annäherung: Political Correctness und Soumission? — Anti-Correctness oder Markstrategie? Es handelt sich um den Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30. Juni – 2. Juli 2015).
Schlagwörter: Houellebecq, Michel; Soumission; Political Correctness; Terrorismus; Islam …

Auszug




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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #18 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Unheimliche der Puppe … – Lin Cheng


Lin Cheng
Das Unheimliche der Puppe in der deutschen Literatur um 1800 und um 1900
Königshausen & Neumann, Würzburg (2018)
ISBN 9783826063978
 
Zur Poetik des Unheimlichen am Beispiel der Puppe
 
Die Puppe, als Kinderspielzeug beliebt und fest im kindlichen Gebrauch oder Ziel von Sammlern, hat im Allgemeinen keine sonderlich gruselige Konnotation. Im unheimlichen Genre hat die Puppe jedoch eine hintergründige und unheimliche Wirkung, wie dieses Buch zeigt …

 
Bei vielen Autoren, wie Goethe, Jean Paul, Hoffmann, Arnim, Rilke, Münzer und Kokoschka finden wir die so anspruchslose Puppe verstrickt in das unheimliche Wirken des Schicksals, das Menschen an die Abgründe ihres Selbst führt. In der Umbruchszeit um 1800 ist sie Ideal-, Trug- und Zerrbild einer optimistischen Umbruchszeit. Dies zeigt das Buch am Beispiel von Jean Paul, E. T. A. Hoffmann und Achim von Arnim. …
 
Die Puppe ist ein Grenzwesen voller Dualitäten und Ambivalenzen. Hinter ihrem maskenhaften und undurchschaubaren Gesicht ist sie eine Grenzgängerin, die zwischen „Sein und Schein“, Wirklichkeit und Phantasie, Vertrautem und Entfremdetem, Einfachheit und Hintergründigkeit changiert. Die Puppe ist grundsätzlich als anthropomorph, künstlich, stellvertretend, leblos usw. bestimmt – ihre Mine ist apathisch, ihre Augen sind starr und ihr Leib ist reglos. In der menschlichen Phantasie hingegen kann sie täuschend, beseelt und phantasmagorisch sein. …
 
Auszug 'Der Doppelcharakter der Puppe', Seite 15-16
 
Um 1900 dient die Puppe eher als Selbstdarstellung und der Orientierung in einer pessimistischen Krisenzeit. Dies wird am Beispiel von Kurt Münzer, Kokoschka und Rilke gezeigt. Und dann gibt es auch noch die Gegenseite – die Verlockung der Puppe und Männerphantasien. Zum Abschluss wird zusammengefasst, ein Ausblick und ein Puppen-Glossarium erstellt und ein Literaturverzeichnis gegeben, in dem die Sekundärliteratur sehr gut beachtet ist. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Lin Cheng
  • Das Unheimliche der Puppe in der deutschen Literatur um 1800 und um 1900
  • Zur Poetik des Unheimlichen am Beispiel der Puppe
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2018)
  • Epistemata, Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 891-2018
  • Broschiert, Klebebindung
  • 206 Seiten
  • ISBN 9783826063978

Kleinster Preis: € 20,52, größter Preis: € 57,04, Mittelwert: € 34,00
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[Artikel] E.T.A. Hoffmann und die Automaten – von Dr. Arno Meteling – auf staatsbibliothek-berlin.de

Als E.T.A. Hoffmann im „Danziger Arsenal“, dem Großen Zeughaus der Stadt, im Jahr 1801 eine Automatenausstellung besuchte, war dies keine Begegnung mit dem Unbekannten mehr. Schon zur Mitte des 18. Jahrhunderts erreichten sowohl der Bau uhrwerksgetriebener Automaten, die voltigieren, schreiben oder Musikinstrumente spielen konnten, als auch ein anthropologischer Diskurs, der den Menschen zur Maschine erklärte, erste Höhepunkte: Julien Offray de La Mettries Essay L‘homme machine nimmt beispielsweise 1747 nicht allein die Uhrwerksmetapher auf, die nach der frühneuzeitlichen Vorstellung von der Welt als Maschine bei Thomas Hobbes und René Descartes im 17. Jahrhundert für den Staat oder den Menschen einstand, sondern erklärt diesen ganz materialistisch zu einem mechanisch funktionierenden Geschöpf – gleich den menschenförmigen Automaten dieser Zeit. …

Auszug Artikel



[Rezension] Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Freuds Poetik des Unheimlichen – von Achim Geisenhanslüke – auf literaturkritik.de

Der Begriff des Unheimlichen, der ästhetisch in der Nähe zu verwandten Begriffen wie dem Phantastischen, Grotesken oder Erhabenen steht,[1] hat seine entscheidende Prägung durch Sigmund Freuds Aufsatz „Das Unheimliche“ aus dem Jahr 1919 bekommen. Zwar kann Freud in seinen Überlegungen zu einer psychoanalytischen Ästhetik des Unheimlichen auf Vorarbeiten von Ernst Jentsch zurückgreifen, der bereits 1906 einen Aufsatz „Zur Psychologie des Unheimlichen“[2] vorgelegt hatte. Auch die Bindung des Unheimlichen an Texte von E.T.A. Hoffmann kann Freud von Jentsch übernehmen. Dennoch setzt er in seinem Aufsatz ganz eigene Akzente, die auf seine Auffassung von der Struktur des Unbewussten zurückgehen. Dabei überlagern sich die beiden Aspekte der Individualanalyse und der Kulturtheorie, die Freuds gesamtes Werk bestimmen, auch im Begriff des Unheimlichen.…

Auszug Artikel



[Artikel] Die Puppe in der WIKIPEDIA

Eine Puppe (von latein pupa, „kleines Mädchen“) ist eine figürliche Nachbildung eines Menschen oder menschenähnlichen Wesens. Puppen gehören zu den ältesten und häufigsten Spielzeugen (auch Gebrauchsgegenständen), sind aber auch als Sammelobjekt und Souvenir beliebt, vor allem Künstlerpuppen. In manchen Kulturen haben Puppen auch magische und religiöse Bedeutung. Puppen sind seit der Frühzeit der Menschheit in allen Kulturen in den unterschiedlichsten Materialien und Formen anzutreffen. Heute variiert ihre Größe meist von wenigen Zentimetern (z. B. für Puppenhäuser und Puppenstuben) bis zu Puppen in Lebensgröße (z. B. Säuglingspuppen), vgl. auch Marionette. …

Auszug Artikel




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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Phantasten #43 -weiblich, männlich und …: Jules Verne Handbuch – Heinrich Pleticha (Hrsg.)


Heinrich Pleticha (Hrsg.)
Jules Verne Handbuch
Bertelsmann, Gütersloh (1992)
ohne ISBN

Abenteuerliche Reisen zum Mond und anderswohin

Passend zu „Die außergewöhnlichen Welten des Jules Verne“ von Jean-Yves Paumie, hier das Handbuch zu Jules Verne, das in der Buchklub-Ausgabe Bertelsmann-Donauland ein sehr bibliophiles Buch ist, das man gerne in seine Bibliothek stellt – an sichtbarer Stelle …


Heinrich Pleticha hat in diesem Buch das wichtigste zu Jules Verne zusammengestellt und sich dafür namhafte Hilfen geholt. Volker Dehs schreibt über das Leben und Schaffen von Jules Verne und bringt eine Übersetzung von Jules Verne eigenem Lebensbericht. Er schuf auch ein kleines Lexikon der Hauptfiguren in Vernes Romanen. Thomas Ostwald schreibt über Vernes Romane und legt ihren Inhalt dar. Hans Ries bringt die Originalillustrationen aus Jules Vernes Romanwerk literarisch zur Geltung …

Dieses „Kursbuch“ erschießt nun zum ersten Mal die Lebensreise und die literarischen Reisen des Jules Verne. Es erleichtert auch die Begegnung  mit den zahlreichen Mitreisenden und gibt zugleich die heute so notwendigen Informationen über die Realisierung von Vernes technischen Ideen und Erfindungen sowie die Spiegelung seines Werkes in Film und Fernsehen. So ist es ein in seiner Art einmaliger großer Schritt vorwärts zur Erschließung von Vernes Gesamtwerk. …

Auszug 'Abenteuerliche Reisen …', Seite 7-13

Siegfried Augustin erläutern noch das Thema Jules Verne und die Technik, Ronald M. Hahn bringt Verne in Film und Fernsehen und Hans-Joachim Neumann eine Filmographie – das kleine Filmlexikon. Abschließend erstellt Wolfgang Thadewald eine Auswahlbibliographie mit verschiedenen Verzeichnissen und einer Beschreibung aller wichtigen deutschsprachigen Reihen bzw. werden die Autoren der Ausgabe kurz vorgestellt. Alles in allem, ein informatives und auch unterhaltsames Buch, handwerklich gut hergestellt und schön anzusehen. Der Band ist Teil einer 29-bändigen Reihe mit dem Namen „Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen.“ in der 26 Jules Verne Romane (teils mehrbändig) veröffentlicht wurden. Die Originalreihe wurde um 1900 von Hartleben herausgegeben und eine Reprintauflage davon in den 80-er Jahren vom Deutschen Bücherbund aufgelegt

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Heinrich Pleticha (Hrsg.)
  • Jules Verne Handbuch
  • Bertelsmann, Gütersloh (1992)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Großoktav
  • Lizenzausgabe des Verlages Hartleben
  • 326 Seiten
  • ohne ISBN

Kleinster Preis: € 34,00, größter Preis: € 93,08, 8 Vergriffene Bücher

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  • keine

  • [Artikel] Heinrich Pleticha in der WIKIPEDIA

Heinrich August Pleticha (* 9. September 1924 in Warnsdorf, Tschechoslowakei; † 14. Oktober 2010 in Würzburg) war ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber zahlreicher Bücher, zumeist historischer Sachbücher sowohl für Jugendliche wie auch für Erwachsene. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Jules Verne in der WIKIPEDIA

Jules-Gabriel Verne, in Deutschland anfänglich Julius Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens), war ein französischer Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869–1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873) bekannt. Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

Auszug Artikel



  • [Download] Jules Vernes Reise zum Mond. Die Erfindung des naturwissenschaftlichen Romans – von Gerd Küveler – auf researchgate.net

Jules Verne stürzte sich auf jedes Thema, das ihm zukunftsträchtig erschien. Ihm waren als Gnade der späten Geburt alle oben genannten bahnbrechenden Entdeckungen bekannt, als sein erster Roman »Fünf Wochen im Ballon« 1863 (dt. 1875) erschien. Neben vier geografischen Werken, einigen Theaterstücken, zahlreichen Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikeln verfasste Verne 97 Bände seiner »Voyages Extraordinaires«. Nur wenige sind reine Abenteuerromane wie »Der Kurier des Zaren« (1876). Die überwiegende Mehrzahl sind wissenschaftliche Romane, die in kompetenter Weise einem aufgeschlossenen Publikum die aktuellen Erkenntnisse von Chemie, Geologie und Geografie, Biologie und Völkerkunde, Ingenieurwissenschaften, Luftfahrt und nicht zuletzt Astronomie nahe bringen. …

Auszug Artikel




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Phantastik #61 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Uchronie – Johannes Dillinger


Johannes Dillinger
Uchronie
Schöningh, Paderborn (2015)
ISBN 9783506775726

Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk

Und noch ein Buch zur kontrafaktischen Geschichte. Dieses Mal eines, welches diesen Aspekt der phantastisschen Literatur in seiner Entwicklung nachzeichnet. Auch eine wunderschöne Ergänzung zum angeschnitten Thema…


Sowohl im Verlauf der Zeit – also von der Antike bis in die heutige Zeit geht der eine Bogen, den das Buch schlägt. Natürlich auch in der Literatur in ihren verschiedensten Phasen und hier auch in der Steampunkliteratur. Danach  wird der uchronische Film betrachtet und auch das urchronische Design als Steampunkdesign …

Uchronie ist heute ein riesiges Phänomen, das große Teile der Populärkultur erfasst hat. Sie trotzig abzulehnen oder noch trotziger zu ignorieren könnte für Historiker nur heißen, einen weiten und wachsenden Bereich der Geschichtskultur zu missachten. Die eigentliche Frage für die Geschichtswissensschaft ist schon lange nicht mehr, ob Uchronie betrieben werden sollte, auch vielleicht nicht mehr so sehr, wie sie betrieben werden sollte, sondern schlicht, wie sie betrieben wird und wurde. …

Auszug 'Zeitvergleich: …', Seite 13-16

Dieses Buch zeigt, dass die Uchronie nicht nur literarisch einen festen Platz in der Literaturgeschichte hat, sondern auch viele Künstler und Filmschaffende inspiriert hat. Sie ist nicht nur ein Spiel mit der Geschichte, sondern wird auch von Historikern benutzt, ihre eigenen Auffassungen vom Verhältnis von Strukturen und Ereignissen zu überprüfen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Johannes Dillinger
  • Uchronie
  • Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk
  • Schöningh, Paderborn (2015)
  • Broschiert, Klebebindung
  • 298 Seiten
  • ISBN 9783506775726

Kleinster Preis: € 28,11, größter Preis: € 63,60, Mittelwert: € 34,90

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  • [Artikel] Kontrafaktische Geschichte in der WIKIPEDIA

In der kontrafaktischen Geschichte (lateinisch: contra facta‚ „entgegen den Tatsachen“), auch virtuelle Geschichte oder Uchronie genannt, wird auf Grundlage der durch Quellen gesicherten Faktenlage von Geschichtswissenschaftlern mithilfe von kontrafaktischen Konditionalsätzen kontrolliert spekuliert, was geschehen wäre, wenn bestimmte historische Tatsachen nicht oder anders eingetroffen wären. Ziel ist ein Erkenntnisgewinn über Kontinuitäten und Brüche, über Zwangslagen und Handlungsspielräume in historischen Situationen oder über die Bewertung von deren Akteuren. Dabei werden Alternativszenarien gleichsam im Irrealis der Vergangenheit entworfen, wobei generell gilt: Je weiter ein Ereignis zurückliegt, desto hypothetischer werden die Aussagen über seine Auswirkungen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Johannes Dillinger in der WIKIPEDIA

Johannes Dillinger (* 1968 in Saarlouis[1]) ist ein deutscher Historiker für die Frühe Neuzeit und Hochschullehrer.…

Auszug Artikel



  • [Rezension] Johannes Dillinger trägt Material zur „Uchronie“ zusammen – von Patrick Wichmann – auf literaturkritik.de

Fest zum menschlichen Dasein gehört die Frage: Was wäre gewesen, wenn …? Meist jedoch enden derartige Überlegungen nach nur wenigen Minuten, kaum zu bändigen ist schließlich die Vielfalt der sich plötzlich entfaltenden Möglichkeiten. Angesichts dieser simplen Alltagserfahrung wundert es kaum, dass die Geschichtswissenschaft meist einen großen Bogen um jedwede Uchronie macht, gerät doch jede Falsifizierbarkeit innerhalb weniger, noch so kleiner Gedankengänge zur Unmöglichkeit. Dass kontrafaktische Geschichtsschreibung aber sehr wohl nützlich sein kann, will der Historiker Johannes Dillinger in „Uchronie. Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk“ nachweisen, scheitert dabei jedoch an seinem Material. …

Auszug Artikel




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