anz wichtige Publikationen, welche auch sehr professionell aufgesetzt werden. Die großen Vereine im deutschen Fandom beherrschen diesen Aspekt ganz gut …
Zusätzlich dazu noch eine Ausgabe aus den 60er-Jahren zu Thema Zukunft und Zukunftsvorstellungen:
Altenhöfer, Ludwig – Silvester 1999, Ein Bericht aus dem Jahre 2000, Arena, Würzburg (1966), 8°-Oktav-gebunden Ausgabe, ohne ISBN
Beschreibung: Die Zukunft der Erde und ihrer Bewohner ist das Thema dieses aufschlussreichen Buches. Wie sieht die Welt im Jahre 2000 aus? Werden die ungeheuer großen Fortschritte der Technik und der Weltraumfahrt sich zum Segen für die Menschheit wirken? Vermag das Ernährungsproblem der rapid wachsenden Erdbevölkerung die Nationen zu einer engen und friedlichen Zusammenarbeit zu bewegen? Ist der Mond an der Jahrtausendwende bereits ein »Vorort« der Erde? Diese und noch viele ndere Fragen versucht der Verfasser in seinem aktuellen Buch zu beantworten. Dabei stützt er sich auf exakte wissenschaftliche Unterlagen, nach denen man schon heute das veränderte Weltbild der kommenden Jahrzehnte voraussagen kann. So erschließt dieses interessante und notwendige Buch überraschende Ausblicke. Fesselnd und unterhaltend, zugleich aber bildend und anspornend, umreißt es die Probleme der nahen Zukunft und macht deutlich, dass wir ihnen nur gewachsen sind, wenn wir mit den Fragen unserer Zeit fertig werden.
Anmerkung: Eher eine Mischung aus Sekundärliteratur und Primärliteratur, jedenfalls für das Entstehungsjahr beachtlich. Auf jeden Fall beachtenswert als Zeitdokument für die Erwartungshaltung der 60-er Jahre …
Thomas Recktenwald – SFCD:intern, Nr. 60, SFCD, Lenzkirch (2023), Heft A5, ohne ISBN
Beschreibung: Vereinsinternes Informationsblatt des SFCD für Vereinsmitglieder. Immer wieder interessant. Dieses Mal wirft die Vorstandswahl die Schatten voraus.
Anmerkung: Ergeht an SFCD-Mitglieder kostenlos mit der Zusendung der Andromeda Nachrichten
Beschreibung: Das Club-Magazin des SFCD. Braucht man vermutlich ja nicht vorzustellen. Qualitativ sehr gut, auch im Inhalt nicht nur an den Clubbetrieb angelehnt. Mit Stories, Interviews und Rezensionen (auch Perry Rhodan), wertvoll auch der Fanzine-Kurier und die Abteilung „Science“ …
Hacker, Christina (Chefred.) – SOL Nr. 112, EDFC, Rastatt (2023), SOL (EDFC), Heft, broschiert, ISSN 1439-2453
Beschreibung: Das Club-Magazin des EDFC. Braucht man vermutlich ja auch nicht vorzustellen. Dieses Mal mit einer RIESEN Risszeichnung der Superlative. Sehr schön. Inhaltlich wie immer überzeugend …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Michio Kaku Die Physik der Zukunft Rowohlt, Reinbeck/Hamburg (2012) ISBN 9783498035594
Unser Leben in 100 Jahren
Eigentlich keine Science Fiction, aber begleitende Literatur. Michio Kaku versucht in diesem Buch eine Zukunft zu entwerfen, wie sie in 100 Jahren Realität sein könnte. Allerdings ist diese Zukunftsvision für mich etwas zu positivistisch angelegt. Wobei ich durchaus kein Pessimist bin, aber…
Michio Kaku ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit. Sicherlich hat er aufgrund seiner Kontakte sehr viel Einblick in die Entwicklungen unsere Zeit und daher auch die Grundlage Prognosen zu wagen. Er tut dies, indem er die Zukunft in drei Abschnitte einteilt. Die nahe Zukunft, die mittlere Zukunft und die ferne Zukunft bis 2100. In jedem dieser Abschnitte bewertet er die Fortschritte bei Computern, in der Medizin, bei künstlicher Intelligenz, Energiegewinnung, Nanotechnologie und Raumfahrt …
Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mithilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren. […] Auch wenn diese göttergleichen Kräfte unvorstellbar fortgeschritten erscheinen, werden die Keime all dieser Technologien gerade jetzt gelegt, während sie dies lesen. Die modernen Naturwissenschaften, nicht die Beschwörungen und Zauberformeln, werden uns diese Macht verleihen. …
Auszug '2100: Göttergleich werden', Seite 24-26
Kaku versteht es, sehr interessant und unterhaltsam zu schreiben und es macht auch wirklich Lust in diesem Buch seine Gedanken zu verfolgen. Viele Beispiele veranschaulichen seine Vorschau und er versteht es, schwierige Zusammenhänge zu vereinfachen und verständlich aufzubereiten. Mich aber überkommt bei der Lektüre aber ein bisschen das Gefühl der 70-er und 80-er Jahre in der Science Fiction: Viel optimistische Technikgläubigkeit und eine grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit. Er bringt das Höhlenmenschenprinzip zur Sprache, aber ich glaube, er wendet es bei seinen Prognosen zu wenig an? Auf jeden Fall ist das Buch aber eine unterhaltsame Vorschau auf die Physik der nächsten Jahrzehnte …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
Lesebändchen
Aus dem Englischen
Übersetzerin: Monika Niehaus
[Artikel] Michio Kaku in der WIKIPEDIA
Michio Kaku (jap. 加來 道雄, Kaku Michio; * 24. Januar 1947 in San José, Kalifornien) ist in der breiten Öffentlichkeit einer der bekanntesten Physiker in den Vereinigten Staaten. Sein Forschungsgebiet ist die theoretische Physik, genauer die Stringtheorie. Hauptsächlich bekannt ist er durch seine populärwissenschaftlichen Beiträge zu theoretisch-physikalischen Themen. …
[Rezension] Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch – von Frank Schmiechen – auf welt.de
Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Bücher über das Ende der Menschheit gibt es wie Sand am Meer. Die Katastrophe lauert an jeder Ecke. Das Klima, die Weltwirtschaft, Handystrahlen, Nanotechnik, das Internet – unser Ende scheint nah.
Das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, lauernde Gefahren zu entdecken. In allen Ecken und Winkeln wird nach möglichen Bedrohungen gesucht. Mit diesem Erfolgsrezept der Evolution ist der Mensch sehr weit gekommen. Aber die Fähigkeit, auch gute Nachrichten wahrzunehmen, ist in unserer Spezies nicht sehr ausgeprägt. …
[Rezension] Grenzenloses Leben – von Redaktion – auf perspektive-blau.de
Bei seinen Vorhersagen verlässt Michio Kaku sich nicht auf sein eigenes Vorstellungsvermögen. Er hat über 300 Experten aus der Naturwissenschaft befragt, war vor Ort und berichtet aus erster Hand von den teils erstaunlichen Erfindungen, die mehr oder weniger weit fortgeschritten, die ganz großen Probleme der Welt lösen sollen. Denn wer Physik, Chemie und Biologie verstehe, kenne den Rahmen, in dem sich die Zukunft abspiele, so Michio Kaku. Mit dieser Ausgangsthese im Gepäck machte sich Kaku auf die Suche nach jenen Technologien, die unser Leben in den kommenden 100 Jahren bestimmen werden. …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
„Die Geschichte der Prophezeiungen: Orakel, Utopien, Prognosen“ (französischer Originaltitel: Histoire de l’avenir: Des prophètes à la prospective, 1996) ist ein umfassendes kulturhistorisches Werk. Georges Minois untersucht darin ein urmenschliches Bedürfnis: das Verlangen, einen Blick in das Kommende zu werfen, und die Methoden, die Gesellschaften dafür im Laufe der Jahrtausende entwickelt haben.Hier ist eine detaillierte Übersicht zum Autor, dem Inhalt des Buches und einer kritischen Bewertung: …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Norbert Borrmann Das Lexikon der Zukunft Diederichs, München (2002) ISBN 372052339X
Trends, Prognosen, Prophezeiungen
Die Einführung ist übertitelt mit: „Wo Menschen sind, da ist auch Zukunft“. Der Mensch hat als einziger auf dieser Welt seine Zukunft selbst im Griff. Er alleine kennt neben der Gegenwart, auch die Vergangenheit und die Zukunft. Aber die Zukunft liegt im Ungewissen. Und gerade diese Ungewissheit macht sie so faszinierend…
Was aber macht sie so faszinierend? Die Ungewissheit vor dem Kommenden? Wie kann man die Zukunft beherrschen? Voraussagen versuchen die Zukunft zu beherrschen. Dabei gibt es auch wesentliche Aspekte der Zukunft, die uns höchst vertraut sind. Jeden Morgen geht die Sonne auf, auf den Frühling folgt der Sommer und der Tod liegt unverrückbar in unser aller Zukunft …
Obgleich es keine strenge Chronologie in der menschlichen Zukunftsschau gibt, zeichnen sich doch fünf Hauptabschnitte ab: Orakel, Prophetie, Astrologie, Utopie und wissenschaftliche Methode. Freilich sind diese fünf Formen vermeintlichen Wissens über die Zukunft nicht starr fixierbar. Das Vorherrschen der Orakel in den frühen Kulturen und in der Antike bedeutet nicht, dass orakelförmige Praktiken in der späteren Geschichte – einschließlich der Gegenwart – völlig verschwunden wären.…
Auszug 'Einführung', Seite 7-18
Jedenfalls ein interessantes Buch, wenn auch natürlich schon leicht veraltet. Wie beschrieben, die ganze Bandbreite der Zukunft, abzudecken, ist etwas viel versprochen, aber die Visionen der Science Fiction-Literatur, die Orakel und Prophezeiungen, die Zukunftsbilder und Weltuntergangsvorstellungen, die Menschheitsutopien und (damals) aktuelle Trends und wissenschaftlichen Prognosen sind einigermaßen dargestellt …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Download] Dr. Norbert Borrmann, Kulturwissenschaftler, im Gespräch mit Dr. Wolfgang Habermeyer – von Dr. Wolfgang Habermeyer – auf br.de
Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlich willkommen zum heutigen alphaforum. Wir werden heute über die Zukunft sprechen, über Orte des Schreckens, über Frankenstein, vielleicht auch über Vampire, denn wir haben einen Kulturwissenschaftler zu Gast, der über diese Themen Bücher geschrieben hat, die recht erfolgreich sind. Ich freue mich, heute hier im Studio Dr. Norbert Borrmann
begrüßen zu dürfen. Hallo, schön, dass Sie bei uns sind. Ihr jüngstes Buch heißt „Orte des Schreckens. Warum das Grauen überall nistet“. Sind Sie jemand, der selbst ein Faible dafür hat, sich gruseln zu lassen? Haben Sie das Buch aus diesem Grund geschrieben? …
Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Das Wort geht auf das Verb kommen zurück und hatte im Mittelhochdeutschen noch eine religiöse Dimension im Sinne eines bevorstehenden „Herabkommens Gottes“, was sich auch an der identischen Wortbildung des lat.ad-ventus „An-kunft, Zu-kunft“ (vgl. Advent) zeigt. Forschungsansätze, die sich mit den Methoden unterschiedlicher Disziplinen mit Zukunft befassen, werden als Zukunftsforschung und Futurologie bezeichnet. …
[Webpräsenz] WEGE IN DIE ZUKUNFT – Eine Forschung mit Jugendlichen in Wien
Politik, Medien und Wissenschaft sollen mehr darüber verstehen,
– was Jugendlichen wichtig ist
– was sie sich für eine Zukunft wünschen
– was für Jugendliche gut läuft und
– was für sie falsch läuft.
Wir haben Kontakt zu einer großen Zahl von Personen aufgenommen, als sie in der letzten NMS-Klasse in Wien waren. Alle, die sich damals bereit erklärt haben mitzumachen, sind Teil des Projekts „Wege in die Zukunft”!
„Wege in die Zukunft“ ist ein einzigartiges Forschungsprojekt der Universität Wien, in dem viele Jugendliche mehrmals befragt werden. In einer Online-Umfrage und in persönlichen Gesprächen geht es um euer Leben: Familie, Freund/innen, Freizeit, Schule, Arbeit, Liebe, Zukunft und vieles mehr. […]
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
von Theresa Hannig im Gespräch mit Julius Stucke auf deutschlandfunkkultur.de
Beim Thema Arbeit, sollte wirklich mal jemand ran, der ein Fünkchen Phantastie hat – man sieht ja in letzter Zeit deutlich, dass sich da einiges ändern muss …
Beim Nachdenken über die Zukunft geht es auch um mehr Fantasie. So ist bei der Konferenz „Arbeit von übermorgen“ die Science-Fiction-Literatur vertreten. Für Autorin Theresa Hannig gibt es in ihrem Schreiben keine wissenschaftliche Schranken. […]
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Deutsche Schokoladenfabrik zeigte im Jahr 1900, wie sie sich das Leben in 100 Jahren vorstellt
von anonym auf stern.de
Immer wieder faszinierend, wie man sich um 1900 die Welt in der Zeit um 2000 vorstellte. Ob unsere heutigen Bilder wohl genauso belächelt werden?…
Die deutsche Firma Theodor Hildebrandt & Sohn hat sich im Jahr 1900 gefragt, wie das Leben in 100 Jahren aussehen könnte. Die zwölf Motive der Zukunftsvisionen finden Sie in dieser Fotostrecke. […]
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.