Schlagwort: künstliche Intelligenz

Science Fiction #29 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: I Was A Robot – Ausstellungskatalog

Science Ficiton und Popultur – ein Ausstellungskatalog

erst vor kurzem habe ich hier im Blog die Ausstellung „I Was A Robot“ im Museum Folkwang vorgestellt und eine Bezugsmöglichkeit für den Ausstellungskatalog angegeben. Heute kann ich diesen Katalog bereits vorstellen. Übrigens, der Bezug ist problemlos gewesen …


Und der Katalog ist auch wunderschön anzusehen und voll von wunderschönen Hochglanzbildern. Was ich nicht wusste war, dass das Museum in Folkwang das „Deutsche Plakat Museum“ darstellt.…

… In acht Kapiteln untersucht die Ausstellung die große Fülle an Bildfindungen und Interpretationen, die die Science-Fiction zum Roboter hervorgebracht hat. Die Themenfelder reichen von „Schöpfung und Funktion“ über „Ironie und Poesie“, „Serielles und Wiederholung“, „Künstliche Kreation und Künstliche Intelligenz“ bis hin zu „Cyberpunk und dem Tod der Menschheit“. Umschlaggestaltungen für Magazine und Illustrationen, Plakate, Filme, Objekte und Video-Games entführen in Bildwelten, in denen Roboter und Mischwesen zu Metaphern unserer eigenen Entfremdung werden. Sie geben nicht zuletzt einen faszinierenden Einblick in die popkulturellen Erzeugnisse der Science-Fiction. .…

Museumskatalog, Vorwort, Seite 9

Bei aller Bewunderung für den Katalog, meines Erachtens für eine Ausstellung sehr aufwändig gestaltet ist, habe ich mich trotzdem über eine Sache sehr gewundert: Von 106 Abbildungen waren nur vier Abbildungen von deutschen Medien und davon noch drei von Perry-Rhodan-Romanen und eine solche eines Terra-Nova-Romans.

Ich denke für ein „Deutsches Plakat Museum“ ist das Verhältnis eigentlich beschämend und ich kann mir nicht vorstellen, dass es im deutschen Medienzirkus keine entsprechenden Alternativen für einiges aus allen Herren Länder gegeben hätte. Bei allem Verständnis, dass die Science Fiction aus dem amerikanischen Raum zu uns gefunden hat, sollte bei einem solchen Projekt doch auch die heimische Produktion repräsentativ vertreten sein. Dies ist sie meines Erachtens bei weitem nicht. Schade. Vielleicht habe ich aber auch nur den Sinn und Zweck des Museums und damit der Ausstellung nicht ganz erfasst. Dass es eine Ausstellung in Zusammenarbeit des Schweizer Maison d’Alleurs ist, mag auch dazu beigetragen haben. Es gäbe daher bei mir für den Katalog an sich durchaus 9/10 Punkten, aber nach obigem eher nur 7/10 …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Marc Atallah / Frederic Jaccaud
  • I Was A Robot
  • Science Fiction und Popkultur
  • Edition Folkwang/Steidl, Folkwang(2019)
  • Katalog, Hochglanz
  • Broschiert
  • 144 Seiten
  • ISBN 9783958296923

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 30,00, Mittelwert: € 20,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Eine Ausstellung des Maison d’Alleurs in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang
  • Übersetzer: Daniel Böhmler, Stefan Barmann
  • [Artikel] Das Maison d’Alleurs in der WIKIPEDIA

  • [Homepage] Das Museum Folkwang


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Phantastik #5 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Das Cambridge Quintett

Das Buch, das sie in Händen halten, ist kein Roman; es ist jedoch ein Werk der Fiktion, Teil eines neu aufkommenden GEnres, das ich „Wissenschaftsfiktion“ nennen möchte. Ein solches Buch versucht, in einem fiktiven Rahmen die intellektuellen und kognitiven Fragen zu vermitteln, mit der Menschen konfrontiert sind, die mit der Gestaltung von Wissenschaft und Technologie ihrer Zukunft befaßt sind. …“ (Zitat aus: Das Cambidge Quintett, Seite 9, 1. Satz)


John L. Casti - Das Cambridge Quintett
John L. Casti – Das Cambridge Quintett

John L. Casti
Das Cambridge Quintett
Eine wissenschaftliche Spekulation
Diana/Heyne, München (2000), Taschenbuch, 224 Seiten
ISBN 9783453160613

Der Mathematiker John Casti, Mitglied des Santa-Fe-Institutes in New Mexico, Professor an der Technischen Universität Wien und Herausgeber der Fachzeitschrift «Complexity», hat sein Talent, mathematische und physikalische Theorien populär darzustellen, schon mehrfach unter Beweis gestellt. Insgesamt veröffentlichte er in den vergangenen zehn Jahren ein halbes Dutzend populärwissenschaftliche Werke und ebenso viele Sachbücher. In seinem jüngsten Buch, «Das Cambridge-Quintett», setzt er sich mit der Frage auseinander, ob Computer zu menschlichem Denken fähig sein könnten. Als Mittel zur Darstellung benützt er das Genre der wissenschaftlichen Fiktion, einer Kreuzung zwischen Sachbuch, Science-fiction und Roman. Den Rahmen der Handlung bildet ein fiktives Gespräch zwischen fünf führenden Denkern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Physiker C. P. Snow lädt – so die Geschichte – den Mathematiker Alan Turing, den Genetiker J. B. S. Haldane, den Physiker Erwin Schrödinger und den Philosophen Ludwig Wittgenstein im Jahre 1949 zu einem Nachtessen zu sich nach Cambridge, und während des Mahls diskutieren die fünf Männer darüber, was ein Computer ist, wie das menschliche Gehirn funktioniert, was künstliche Intelligenz bedeutet.

Vor allem Turing und Wittgenstein haben diametral entgegengesetzte Ansichten. Der englische Mathematiker vertritt die Meinung, jede Idee, jeder Gegenstand und jede Tätigkeit, die durch Sprache ausgedrückt werden könne, lasse sich im Prinzip in eine Kette von Nullen und Einsen verschlüsseln. Diese Zeichenfolgen könnten dann vom Programm einer Rechenmaschine umgewandelt und schliesslich als neue Aussagen entschlüsselt werden. Der Philosoph aus Österreich ist hingegen der Ansicht, dass die Kriterien für Sprache und Denken nicht in der Logik von Maschinen, Bändern und Codes, sondern in der tatsächlichen Praxis einer Sprachgemeinschaft stecken. Bedeutung sei letztlich in sozialer Praxis zu Hause, nicht in der Logik, und zum Denken gehöre eben sehr viel mehr als nur das Befolgen einer Reihe von Regeln.

Die in Castis Buch behandelten Fragen sind von grossem Interesse. Insbesondere seit der Grossmeister Gary Kasparow nach seiner Niederlage gegen das Schachprogramm «Deep Blue» gesagt hat, er habe hinter dem Programm eine menschenähnliche Intelligenz erahnen können, fragen Experten aus vielen Wissenschaftsgebieten erneut nach den Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz. (Quelle: matheboard.de)

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.89 EUR, größter Preis: 21.17 EUR, Mittelwert: 2.80 EUR


siehe auch (Auszug):


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Magazine #8 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Profil, 2018/51

Der Roboter als Mensch des Jahres – Drei Artikel zum Thema Roboter und künstliche Intelligenz in einem Magazin, das an sich nichts mit Phantastik am Hut hat …


Profil 51/2018
Profil 51/2018

Dr. Christian Rainer (Hrsg.)
Profil, Nr. 51, 49 Jhrg., 17. Dezember 2018
Das unabhängige Nachrichtenmagazn Österreichs
VGN Medien Holding, Wien (2018), Magazin A4 geheftet, 92 Seiten

Alwin Schönberger, Der synthetische Code: Künstliche Intelligenz war das heißeste Technikthema des Jahres. Maschinen vollbringen Leistungen, die lange als unmöglich galten: Sie lernen selbstständig, entwachsen ihren Schöpfern, kreieren Kunstwerke und Kochrezepte. Zugleich erobern humaoide Roboter immer weitere Nischen des Arbeitswelt – und werden massive soziale Umwälzungen auslösen. Müssen wir uns vor einer Superintelligenz fürchten, die den Menschen bedroht? Jedenfalls: Der Roboter ist unser profil-Mensch-des-Jahres …

Sebastian Hofer, Automaten auf den Augen: Von unheimlichen Begegnungen, feministischen Cyborgs, Hunden aus Plastik und Musikrobotern aus DÜsseldorf: Eine kurze Kulturgeschichte der künstlichen Inzelligenz …

Lydia Mischkulnig, Ein unheimlich zärtlicher Zauber: Die Schriftstellerin über eine Erkundung bei japanische Robotikern undeinem Plüschtier …

Hier dazu ein Podcast zum Thema auf der Profil-Seite – Der Roboter – Unser Mensch des Jahres

Antiquarisch gesichtet: Verlagsneu – zu beziehen über den Verlag oder Zeitschriftenhandel


siehe auch (Auszug):


 

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Neuzugänge #61 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA: Das Science Fiction Jahr 2018

Das neue Science Fiction Jahrbuch von Golkonda – alles über Bücher, Filme, Games, Comics …


SF- Jahr 2018
SF- Jahr 2018

Michael Görden (Hrsg.)
Das Science Fiction Jahr 2018
Golkonda, München/Berlin (2018), Flügelklappenbroschur, 608 Seiten
ISBN 9783946503484 (Print)
ISBN 9783946503668 (E-Book)?

DAS SCIENCE FICTION JAHR ist das Kompendium, das jeder Genre-Kenner und -Liebhaber in seinem Regal stehen haben sollte. Seit 1986 erscheint es in ununterbrochener Folge – erst im Heyne Verlag unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Jeschke, dann unter Federführung von Sascha Mamczak.

2015 kam dann der Wechsel zum Golkonda Verlag, der diese Tradition auch jetzt, drei Jahre später, erfolgreich fortführen will.

Mit Essays, Interviews, Rezensionen und Rückblicken rund um die Science Fiction wartet DAS SCIENCE FICTION JAHR nun zum 33. Mal auf.

Unterschiedliche Autoren blicken zurück auf das, was das Jahr 2017 dem Genre in Buch, Film, Games usw. gebracht hat, und das auf erfrischend ehrlich. Ein besonderer Fokus wird auf der Anfang 2018 verstorbenen Grande Dame der SF Ursula K. Le Guin und auf Autor Brian Aldiss liegen. Eine Bibliografie der erschienen SF sowie eine Übersicht der verliehenen SF-Preise und ein Nekrolog runden das Jahrbuch ab. Mit Beiträgen u.a. von Wolfgang Neuhaus, Jakob Schmidt, Lars Schmeink und Elly Bösl (Quelle: Amazon-Produktbeschreibung)

Ich habe schon hineingelesen und und habe einiges interessante gefunden. Besonders haben mich „Kritische Betrachtungen des Posthumanen in der zeitgenössischen Science Fiction“ von Lars Schmeink und „Science Fiction aus Afrika“ von Dominik Irtenkauf bisher angesprochen …

Es ist jedenfalls eine Empfehlung, für Genre-Liebhaber ohnehin ein MUSS …


Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 16.58 EUR, größter Preis: 37.35 EUR, Mittelwert: 24.90 EUR (Print) – Kleinster Preis: 14.99 EUR, größter Preis: 15.77 EUR, Mittelwert: 14.99 EUR (E-Book)


Siehe auch:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
 

Begleitende Literatur zur Phantastik #11

Ein historisch interessantes Buch von Arthur C. Clarke zur Weltraumforschung 1955, ein schmerzloser und unterhaltsamer Weg physikalische Gesetzmäßigkeiten zu verstehen und über den Wettlauf zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz. Das funkt …?


Arthur C. Clarke - Vor dem Start in den Weltraum
Arthur C. Clarke – Vor dem Start in den Weltraum

Arthur C. Clarke
Vor dem Start in den Weltraum
Gebrüder Weiss, Berlin (1955), gebundene Ausgabe, 88 Seiten

Ein Buch, das klar und wissenschaftlich auch den Leser ohne Vorkenntnisse über das Thema Weltraumfahrt unterrichtet, den Traum aller Techniker unserer (1955 Anm.d.V.) sonst so nüchternen Zeit.

Ausgehend von den Visionen der Vorläufer, führt Clarke über die Raketentechnik den Weg zur Raumstation und zum bemannten Raumschiff, zeigt alle Entwicklungsphasen der physikalischen und astronautischen Forschung und kommt zu dem Ergebnis, dass die technischen Probleme so gut wie gslöst sind …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 4.00 EUR, größter Preis: 115.00 EUR


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