Beiträge getaggt mit Jules Verne

Biographien zur Phantastik #9

Ein Porträt und Bibliographie zu Werner Bergengruen, ein Buch über den Mann, der die Zukunft erfand und ein Buch über den Schatzmeister des Verbotenen. Es wird wieder persönlich …


Carl J. Burckhardt - Über Werner Bergengruen

Carl J. Burckhardt – Über Werner Bergengruen

Carl J. Burckhardt
Über Werner Bergengruen – Porträt und Bibliographie
Fünf Porträtskizzen und Lebenslauf
Arche, Zürich (1968), gebundene Ausgabe, 72 Seiten

Werner Bergengruen war ein christlicher baltischer Schriftsteller, dem in den Jahren nach 1945 mit romantischen Novellen und Romanen ein phänomenaler Publikumserfolg beschieden war, der heute jedoch nahezu vergessen ist. Seine phantastischen Erzählungen, inhaltlich von E. T. A. Hoffmann, sprachlich von Heinrich von Kleist und Paul Heyse beeinflusst, lesen sich in ihrem archaischen Duktus wie das Werk eines Autors des 19. Jahrhunderts.

(Auszug aus dem Artikel von Robert N. Bloch zu Werner Bergengruen in „Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur“, Corian)

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 9.95 EUR, größter Preis: 12.00 EUR, Mittelwert: 12.00 EUR


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Fantastische Reisen der Schrift — URIANs ABSEITEN

Antarktis-Erzählungen von Poe, Verne, Lovecraft

über Fantastische Reisen der Schrift — URIANs ABSEITEN


Siehe auch:

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Till Kuhnle: Das Fortschrittstrauma: Vier Studien zur Pathogenese literarischer Diskurse

Das Fortschrittstrauma. Vier Studien zur Pathogenese literarischer Diskurse

Cover-Ansicht

  • Taschenbuch: 550 Seiten
  • Verlag: Stauffenburg; Auflage: 1 (29. Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3860571621
  • ISBN-13: 978-3860571620

Weshalb berührt uns das Werk des vor 100 Jahren in Amiens verstorbenen Jules Verne noch heute? Sein Kapitän Nemo totalisiert das Wissen in einem technischen Gesamtkunstwerk: der Nautilus. Das Schicksal dieser prometheischen Gestalt enthält die Warnung vor einem ‚Überhitzen‘ des fortschreitenden Zivilisationsprozesses – und damit der Geschichte. Vernes Zukunftsvisionen fallen düster aus: Sie antizipieren die großen Anti-Utopien und Dystopien des 20. Jahrhunderts. Seine Robinsonaden dagegen inszenieren in einem überschaubaren Raum den Prozess der Zivilisation als einen stets wiederholbaren: Sie können heute durchaus als eine vorweggenommene Antwort auf die Globalisierung gelesen werden. Das Werk Vernes ist Gegenstand der ersten der unter dem Titel Das Fortschrittstrauma zusammengefassten „vier Studien zur Pathogenese literarischer Diskurse“. Die Romane des ‚Vaters‘ der Science-fiction markieren für das 19. Jahrhundert eine Schnittstelle: Zum einen reflektieren sie die Widersprüche der bürgerlichen Welt Frankreichs im Spannungsfeld von Aufklärung und industrieller Revolution, zum anderen zeichnen sich an ihnen bereits jene Ideologeme ab, die das 20. Jahrhundert in seinen ‚Bearbeitungen‘ des Fortschrittstraumas hervorbringen wird.

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