Schlagwort: Geister

Begleitende Literatur zur Phantastik #93: Geisteswelten – Hundley, Jessica (Hrsg.)

Hundley, Jessica (Hrsg.)
Geisterwelten Bibliothek der Esoterik
Taschen, Köln (2026)
ISBN 9783754405321
Zwischen Kunst, Kult und Jenseitssehnsucht: Eine Rezension zu Jessica Hundleys „Geisterwelten“…
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Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …

Die Herausgeberin: Chronistin des Verborgenen

Jessica Hundley, die als Autorin, Filmemacherin und Journalistin in Los Angeles lebt, hat sich in den vergangenen Jahren als maßgebliche Kuratorin an der Schnittstelle von Popkultur, Kunst und Esoterik etabliert. Für ihre Arbeiten (unter anderem in Vogue und im Rolling Stone) bekannt, zeichnet sie sich als Chefherausgeberin der Library of Esoterica durch einen erfrischend unvoreingenommenen Blick aus.
Hundley nähert sich den „Geisterwelten“ nicht als Missionarin des Übersinnlichen, sondern als Kulturwissenschaftlerin. Ihr gelingt es, die Fäden aus Ästhetik, Psychologie und Historie so zu verknüpfen, dass das Übernatürliche als integraler Bestandteil der menschlichen Kreativität begreifbar wird.
Jessica Hundley wird in Händlerbiografien als Autorin, Filmemacherin und Journalistin beschrieben, die sich mit Kunst und Gegenkultur befasst und ein besonderes Interesse an metaphysischen, psychedelischen und „magischen“ Dimensionen kultureller Ausdrucksformen hat.
Für den Band ist diese Rolle entscheidend: Eine Herausgeberin entscheidet, welche Traditionen, Bilder und Stimmen als repräsentativ erscheinen – und wie sie gerahmt werden. Aus der Beschreibung spricht eine Neigung zur poetischen, bildintensiven Vermittlung: Geister sind nicht nur Gegenstand der Aufklärung (im Sinne von Entzauberung), sondern Thema einer ästhetischen und existenziellen Erkundung. Der Band positioniert sich damit eher in einer Linie des Verstehens und Vergleichens als in einer Linie der Widerlegung.

… In diesem sechsten Band der „Bibliothek der Esoterik“ erkunden wir diese geheimnisvolle Passage aus dem Mutterschoß, die Reise zwischen den Welten, den sanften Schritt über die Schwelle und das zarte Lüften der heiligsten Schleier …
Auszug Vorwort

Historischer Hintergrund: Zeitliche Entwicklung des „Geisterhaften“

Die Buchbeschreibung betont „globale Mythologien“ und „Riten des Todes überall auf der Welt“. Um eine zeitliche Entwicklung sichtbar zu machen, lohnt es, das Geisterthema in großen historischen Linien zu betrachten.

Vormoderne: Geister als soziale und kosmische Ordnung

In vielen vormodernen Weltbildern sind Ahnen, Schutzwesen oder Dämonen keine Randerscheinung, sondern Teil einer Ordnung, die Alltag und Moral strukturiert. Geister markieren Bindungen (zu Vorfahren), Gefahren (Tabubrüche) oder Schutz (Haus- und Ortsgeister). Die zentrale Funktion ist häufig Integration: Gemeinschaften halten Erinnerung, Normen und Zugehörigkeit aufrecht, indem sie die Toten in Ritualen präsent halten.

Frühe Neuzeit: Kontrolle, Angst, Theologie – und der Kampf um Deutungshoheit

In Europa verschärfen sich zwischen 15. und 17. Jahrhundert Auseinandersetzungen um Dämonologie und Hexereivorstellungen; religiöse Konflikte und soziale Krisen verleihen dem Übernatürlichen politische Schärfe. Geister- und Dämonenglauben werden dabei oft zum Feld, auf dem Autorität, Abweichung und Angst verhandelt werden.

19. Jahrhundert: Spiritismus als Moderne des Jenseits

Im 19. Jahrhundert gewinnt der Spiritismus an Popularität. Charakteristisch ist die Nähe zu Medien und Technik: „Botschaften“ werden protokolliert, fotografische oder schriftliche Spuren sollen das Unsichtbare belegen. Hier zeigt sich eine neue Dynamik: Die Geisterwelt wird nicht nur geglaubt, sondern dokumentiert – oder zumindest in der Form dokumentarischer Praktiken inszeniert.

20. und 21. Jahrhundert: Geister als Sprache von Trauma, Erinnerung, Identität

In moderner Literatur, Film und Kunst erscheinen Geister oft als Metaphern für das Unabgeschlossene: für Trauer, historische Gewalt, verdrängte Schuld, koloniale Nachwirkungen. Das Geisterhafte ist dann weniger ein „Wesen“ als eine Form der Wiederkehr.
Geisterwelten scheint genau diese Breite anzusteuern: vom Dämonischen bis zum Engelhaften, von Ritualarchitektur („heilige Tempel“, „Denkmäler“) bis zu medialer Praxis (Séancen, Orakel) und visionärer Kunst.

Kernthema: Tod, Bindung, Gemeinschaft – die Geisterwelt als Beziehungsgeschehen

Die zweite Hälfte der Buchbeschreibung setzt einen starken Akzent: Geisterwelten „zelebrieren die Art und Weise, wie wir mit unseren Vorfahren und mit uns selbst verbunden sind“, indem wir Tote „anbeten, mythologisieren und ehren“.
Diese Perspektive ist literatur- und kulturwissenschaftlich zentral: Geister sind selten nur „Fremde“. Sie sind häufig Verwandte – oder zumindest Figuren der Nähe. Darin liegt eine anthropologische Grundfunktion: Rituale und Erzählungen über die Toten
  • ordnen Trauer (sie geben dem Verlust Form),
  • stiften Kontinuität (die Gemeinschaft endet nicht mit dem Tod),
  • verhandeln Schuld und Versöhnung (was bleibt unerledigt?),
  • erzeugen Identität (wer sind „wir“, wenn wir Herkunft erzählen?).
Wenn die Beschreibung von Altären, Gemeinschaften und geteiltem Schmerz spricht, wird die Geisterwelt als sozialer Raum sichtbar: Nicht nur „jenseits“, sondern zwischen Menschen – dort, wo Erinnerung als Praxis gelebt wird.

Rituale und Medien: Séance, Orakel, Wahrsagung als kulturelle Kommunikationsformen

Die Buchbeschreibung nennt „spirituelle Medien und Propheten“, „kunstvolle Séancen“, „Orakel und Wahrsager“, „Kristallkugeln“. Für eine sachliche Einordnung ist wichtig: Solche Praktiken lassen sich unabhängig davon, ob man ihren Wahrheitsanspruch teilt, als kulturelle Kommunikationsformen beschreiben.
Sie versprechen, dass Sinn nicht endet, wenn die empirische Erklärung aufhört. Gerade in Übergangssituationen (Tod, Krise, Angst) entsteht ein Bedarf nach Sprache, die mehr leisten will als Fakten. Die Geisterkommunikation erfüllt dann Funktionen wie:
  • Sinnstiftung: Warum ist etwas geschehen?
  • Handlungsorientierung: Was ist zu tun?
  • Entlastung: Wer trägt die Schuld?
  • Bindungsarbeit: Wie bleibt Beziehung möglich?
Damit wird verständlich, warum Geisterwelten das Thema ausdrücklich über Rituale erschließt: Rituale sind die Stelle, an der Weltbilder praktisch werden.

Kunst als Erkenntnisform: „Visionäre Kunst“ und die Ästhetik des Unsichtbaren

Die Ankündigung „mehr als 400 Werke visionärer Kunst“ verspricht, dass die Bildwelt nicht bloß begleitet, sondern argumentiert. Kunst kann im Feld des Geisterhaften eine besondere Aufgabe übernehmen: Sie macht etwas erfahrbar, das sich begrifflich entzieht.
Typische ästhetische Verfahren solcher Darstellungen sind (kulturübergreifend) Schwellenmotive, Licht/Schatten-Dramaturgien, Transparenzen, Spiegelungen, Verzerrungen, Ekstasebilder oder die Auflösung klarer Körpergrenzen. Nicht weil „Geister so aussehen“, sondern weil Kunst eine Sprache für Ambivalenz bereitstellt: zugleich anwesend und abwesend, zugleich vertraut und fremd.
Wenn Geisterwelten zudem den Bogen von „Dämonen“ zu „Engeln“ spannt, berührt es ein weiteres, historisch tiefes Prinzip: Geistwesen sind moralisch und emotional oft doppeldeutig. Das Übernatürliche kann bedrohen oder trösten, verführen oder schützen. Gerade diese Doppelstruktur erklärt, warum das Thema kulturgeschichtlich so zählebig bleibt.

Fazit

Aus Buchbeschreibung und bibliografischem Rahmen ergibt sich ein klares Profil: Geisterwelten will die Geisterwelt nicht als Kuriosum behandeln, sondern als großen Kulturraum, in dem Menschen seit Jahrhunderten (und über Kontinente hinweg) Fragen nach Tod, Wiedergeburt, Auferstehung, Erinnerung und Kontakt verhandeln.
Das Erkenntnisinteresse ist dabei weniger „Gibt es Geister?“ als vielmehr: Was tun Menschen, wenn sie mit dem Tod leben müssen – und welche Bilder, Räume, Rituale und Geschichten erfinden sie, um Beziehung über die Grenze hinweg zu denken?
In dieser Perspektive ist die Geisterwelt kein Ausflug ins Irrationale, sondern ein Spiegel kultureller Grundfragen. Der Band verspricht, diesen Spiegel nicht nur erklärend (Essay), nicht nur erzählend (Interview), sondern vor allem anschaulich (Kunst) zu entfalten – und dadurch eine verständliche, zugleich ernsthafte Annäherung an ein Thema zu ermöglichen, das so alt ist wie die Menschheit und doch in jeder Epoche neu Gestalt annimmt.
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links: Begriffsbox: (kurz erklärt) empfohlene Inhalte:
  • Hundley, Jessica (Hrsg.)
  • Geisterwelten
  • Bibliothek der Esoterik, Band 6
  • Taschen, Köln (2026)
  • gebundene Ausgabe
  • 518 Seiten
  • ISBN 9783754405321

Preisangaben Eurobuch

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  • keine

  • Verlagskatalog und Editionsrichtlinien des Taschen Verlags (Köln, 2026):

Buch:

Mit Essays, Interviews und mehr als 400 Bildern, von Höhlenmalereien bis hin zu zeitgenössischen Werken der Channeled Art, öffnet Spirit Worlds verschlossene Türen und führt uns durch Labyrinthe ins Mysteriöse, in jenseitige Reiche und in Dimensionen, die direkt hinter unserer eigenen liegen. …

Quelle: Webpräsenz Tschen Verlag


  • Jessica Hundley, Website

Webpräsenz:

Jessica Hundley ist eine Geschichtenerzählerin. In ihren Texten, ihrer journalistischen Arbeit, ihren Filmen und ihrer Tätigkeit als Kreativdirektorin beschäftigt sie sich intensiv mit Erzählkunst, Musik, Gegenkultur, Magie und Psychedelia. …

Quelle: Webpräsenz Jessica Hundley


  • Esoterik: Sammelbegriff für Lehren und Praktiken, die „verborgenes“ oder nur Eingeweihten zugängliches Wissen beanspruchen. In der Kulturgeschichte umfasst das sehr unterschiedliche Felder (von religiösen Traditionen bis zu modernen Sinn- und Selbsttechniken). Der Begriff wird je nach Kontext wertneutral beschreibend oder kritisch gebraucht.
  • Mythologie: Bestand an Erzählungen, Bildern und Symbolen, durch die Gemeinschaften Ursprung, Ordnung und Grenzerfahrungen (z. B. Tod, Schuld, Schicksal) deuten. „Globale Mythologien“ meint hier: unterschiedliche kulturelle Traditionen, die jeweils eigene Jenseits- und Geistvorstellungen ausbilden.
  • Ahnenkult / Ahnenverehrung: Rituale, in denen Verstorbene als weiterhin wirkmächtige Mitglieder einer Gemeinschaft verstanden werden. Dazu gehören Gedenkpraktiken, Opfergaben, Altäre, Feste oder bestimmte Regeln des Umgangs mit Namen, Bildern und Grabstätten.
  • Ritual: Wiederholte, symbolisch aufgeladene Handlung (z. B. Trauer- und Bestattungsriten), die soziale Bindung stiftet, Übergänge markiert und Sinn ordnet. Rituale „tun“ etwas: Sie strukturieren Zeit, Gemeinschaft und Emotion.
  • Séance: (meist spiritistische) Sitzung, in der Teilnehmende versuchen, mit Verstorbenen oder Geistwesen zu kommunizieren. Unabhängig vom Wahrheitsanspruch ist die Séance kulturwissenschaftlich interessant als soziale und mediale Inszenierung von Kontakt.
  • Spiritistisches Medium: Person, die behauptet, Botschaften aus einer nicht-sichtbaren Sphäre (z. B. von Verstorbenen) empfangen und übermitteln zu können. In der Geschichte des Spiritismus sind Medien zentrale Figuren, weil sie „Übersetzung“ zwischen den Sphären versprechen.
  • Orakel / Wahrsagung: Praktiken, die Zukunft oder verborgene Zusammenhänge deuten sollen (z. B. durch Karten, Symbole, Trance, Objekte wie Kristallkugeln). Kulturgeschichtlich dienen Orakel häufig der Entscheidungsfindung und Sinnstiftung in unsicheren Lagen.
  • Jenseitsvorstellung: Kulturelle Modelle davon, was nach dem Tod geschieht (Weiterleben, Wiedergeburt, Auferstehung, Auflösung, Ahnenexistenz usw.). Solche Vorstellungen sind eng mit Ethik, Gemeinschaft und Trauerarbeit verbunden.
  • Visionäre Kunst: Kunst, die innere Bilder, Trance-, Traum- oder Offenbarungserfahrungen thematisiert und häufig das Unsichtbare (Geister, Engel, Dämonen, Zwischenreiche) darzustellen versucht. „Visionär“ beschreibt dabei primär eine ästhetische Haltung – nicht den Beweis eines metaphysischen Sachverhalts.
  • Schwelle / Liminalität: Begriff aus der Ritual- und Kulturtheorie für Übergangszonen („dazwischen“), in denen alte Ordnungen aufgehoben und neue möglich werden. In Geistererzählungen ist die Schwelle ein Leitmotiv: zwischen Leben und Tod, Mensch und Geist, Diesseits und Jenseits.
  • Aliens und Außerirdische, Seite 346-368

siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #213: Folge 81: Der Ursprung der Geister und berühmte Darstellungen in der Literatur – phantastikon.de

[Podcast] Geister bei den Römern, bei William Shakespeare und auch bei Charles Dickens

von Phantastikon auf phantastikon.de

Geister geben immer eine spannende Geschichte. Schon als Jugendlicher konnte ich mich dafür beGEISTERN…

phantastikon.de - 2022-03-27

 

Seit der Mensch sich seiner selbst bewusst ist, scheint er sich auch der Geister bewusst zu sein. Das Konzept der Geister, aber auch der Geistergeschichten lässt sich bereits in den Anfängen der Menschheitsgeschichte finden und fasziniert uns seit Generationen. Ein Rascheln im Gebüsch, ein knarrendes Geräusch, und die Angst, die sich mit unserem Überlebensinstinkt verbindet, lässt uns Dinge sehen oder fühlen, die vielleicht nicht da sind. […]

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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #15 – Schrecken als ästhetische Ware: Die klassische englische Geistergeschichte – Robert N. Bloch


Robert N. Bloch
Die klassische englische Geistergeschichte
Eigenverlag, Giessen (2021)
ISBN ohne
 
M. R. James und seine Schüler …
 
Robert N. Bloch hat uns hier wieder eine kleine aber feine Broschüre beschert. Sämtliche deutschsprachigen Veröffentlichungen von  M. R. James werden hier dokumentiert und kommentiert…

 
Als, wie er selbst sagt, „enthusiastischer Liebhaber der englischen Gespenstergeschichte“, ist er wohl prädestiniert diese auch entsprechend zu präsentieren. M. R. James und seine Nachfolger bekommen hier ein kleines Monument gestiftet, dass seine  Vorbilder in englischen Veröffentlichungen findet. …
 
 
Daraus entwickelte sich die Idee, eine James-Gang-Ausgabe für den deutschen Sprachraum zu erstellen, in dem alles enthalten sein sollte, was bisher in deutscher Sprache vorlag. Als Vorlage dient „The James Gang“, doch habe ich mich nicht sklavisch daran gehalten. …
 
Auszug 'Vorwort', Seite 5-7
 
Herausgekommen ist eine kommentierte Bibliographie von Werken M. R. James und seinen Schülern, die sehr anregend wirkt, diese Werke auch einmal zu lesen. Viel Vergnügen dabei…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Robert N. Bloch
  • Die klassische englische Geistregeschichte
  • M. R. James und seine Schüler
  • Eigenverlag, Giessen (2021)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 100 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • keine

  • [Webpräsenz] Robert N. Bloch im Netz

Infosite zur klassischen Phantastik …

Auszug Artikel



  • [Forenbeitrag] Privatdrucke Robert N. Bloch – auf Phantastische Literatur

Bei Robert N. Bloch erscheinen regelmäßig Privatdrucke, das sind überwiegend Nachdrucke bzw. Neuzusammenstellungen alter Texte.
Ich habe mal versucht die bisherigen Ausgaben aufzulisten, wenn was fehlt, nennt die entsprechenden Bücher einfach: …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #13 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Lexikon der Geister – Annekatrin Puhle


Annekatrin Puhle
Das Lexikon der Geister
Atmosphären, München (2004)
ISBN 3865330118
 
Über 1000 Stichworte aus Mythologie, Volksweisheit, Religion und Wissenschaft
 
Noch ein Lexikon, dass in den Bereich der dunklen Phantastik gehört. Ein wunderschön gearbeitetes Hard-Cover das uns unzählige Auskünfte über Geister und Geisterhaftes gibt. International, interkulturell, zeitlos und  allgemein …

Es gehört wohl ebenfalls in die Handbibliothek von Geisterliebhabern, Geisterjägern und Geisterjäger die sich ernsthaft mit dem Phänomen herumschlagen …
 
Die Frage, was Geister sind, setzt voraus, dass es Geister gibt. Nur meinen manche, dass Geister etwas anderes sind als das, wofür sie gehalten werden. Sind Geister eigenständige Wesen? Sind sie objektiv vorhanden? Oder sind sie nur Spukgeister unserer Fantasie? Woher kommen sie? Wer hat sie geschaffen? Was ist ihr Ursprung? Verändern sie sich?
Wer fragt: Glauben sie an Geister?, macht sich nicht klar, dass er als Antwort eine ganze Abhandlung zu hören bekommen kann. Hier versuchen wir, unseren „Geist“ zu sensibilisieren für die zahlreichen Aspekte, unter denen Geister betrachtet werden können. Aus vielen Perspektiven beleuchtet werden sie Klarer, fällt das dunkle Ambiente, das sie umgibt, von ihnen ab. Geister bei Licht sehen viel freundlicher aus …
Auszug 'Einleitung', Seite 16-18
 
So weit, so gut. Dieses ist eines jener Lexika, die man auch ohne besonderen Informationsbedarf zur Hand nehmen kann und darin mit Genuss blättert. Man bleibt dabei meist länger hängen, als es ursprünglich geplant war. Und das ist schön so…
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Annekatrin Puhle
  • Das Lexikon der Geister
  • Über 1000 Stichwörter aus Mythologie, Volksweisheit, Religion und Wissenschaft
  • Atmosphären, München (2004)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Originalausgabe
  • 384 Seiten
  • ISBN 3865330118

Kleinster Preis: € 6,45, größter Preis: € 25,28, Mittelwert: € 15,21

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  • [Webpräsenz] Annekatrin Puhle im Netz

Wie schön, dass Sie den Weg auf meinen Blog gefunden haben!

Frühling liegt in der Luft … die Lebensenergie flammt endlich wieder auf und mit ihr die Magie! Voll leben heißt: Magie in unserem Leben zulassen, denn sie ist ein großer und wesentlicher Teil des Lebens, unseres eigenen Lebens. Magie ist etwas Natürliches, keine Lüge, keine Einbildung, keine Zauberei! …

Auszug Artikel



  • [zum Buch] Rezensionen auf der Seite der Autorin

In der konkreten Darstellung der einzel­nen Begriffe bedient sich Puhle der er­zählenden Form, um den Lesefluss und die Verständlichkeit zu garantieren; trotz­dem legt sie aber im inhaltlichen Bereich Wert auf saubere Information und abge­wogenen Sachbezug. Die eingeflochtenen Literaturhinweise, die Literaturangaben am FuBe des jeweiligen Begriffs und im Anhang sowie die zahlreichen Ab­bildungen, zum Teil in Form von Farb­tafeln, geben dem Lexikon auch einen musischen Charakter, wie insgesamt durch die ganze Arbeit ein positiver Geist weht…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Geistwesen in der WIKIPEDIA

Ein Geistwesen oder einfach Geist ist nach einer weltweit verbreiteten Vorstellung ein immaterielles oder (zumeist) „feinstoffliches“ Wesen, dem übermenschliche, aber begrenzte Fähigkeiten zugeschrieben werden. Geister werden in manchen Fällen an materielle Objekte oder Lebewesen gebunden vorgestellt, in anderen Fällen als ungebunden aufgefasst. Geistwesen sind Bestandteil zahlreicher Religionen und Mythen und gelten als Übermittler von Botschaften aus dem Jenseits …

Auszug Artikel




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Lexika #9 – Wissen pur: Das grosse Gespensterlexion

Mit diesem Buch legte Peter Haining das erste unfassende Lexikon über die Gespenster aller Zeiten und aller Erdteile, die Medien, die sie heraufbeschworen, und die wichtigsten Autoren, die über sie schrieben, vor …


Peter Haining - Das grosse Gespensterlexikon
Peter Haining – Das grosse Gespensterlexikon

Peter Haining
Das grosse Gespensterlexikon
Geister, Medien und Autoren
Econ, Düsseldorf/Wien (1983), gebundene Ausgabe, 320 Seiten
ISBN 3430142237

Wer immer sich mit parapsychologischen Fragen befaßt, sich um die literarische Ausdeutung der Nachtseiten des Lebens (und des Weiterlebens als Geist) bemüht oder sich auch nur ein schaurig-schönes Lesevergnügen gönnen will – dieses Buch bietet ihm einige hundertmeiste verblüffende Informationen.

Dieses Lexion beansprucht natürlich keine Vollständigkeit, aber es ist repräsentativ und gibt einen angemessenen Überblick über das Thema …

Peter Haining - Das grosse Gespensterlexikon (Gondrom)

Hier auch die Ausgabe des Gondrom-Verlages aus 1996

und eine Bibliographie mit deutschen primärliteratrischen Ausgaben von Peter Haining als Herausgeber

… übrigens: das am meisten heimgesuchte Haus in England beherbergt nicht weniger als vierzen Gespenster – inklusive der mitgerechneten Tiergeister und in Island gab es ein Gesetz, das Rechtsschutz gegen lästige Geister gewährte – tja … (Quelle: Das grosse Gespensterlexikon)

Antiquarisch gesichtet:


siehe auch (Auszug):


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