Schlagwort: Bibliographie

Bibliographien #11 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Horror Lexikon

Ein Lexikon, das keines ist…

Es steht zwar groß Lexikon drauf, aber genaugenommen ist es eigentlich eine Bibliographie. Eine Horror-Bibliographie aus den 1980er Jahren und eine, die mir – gesehen auf die Entstehungszeit – Achtung abringt. …


Erik Schreiber hat hier im Laufe des Jahres 1983 einen Katalog zur dunklen Literatur zusammengestellt. Man bedenke, zu dieser Zeit war’s mit Internet noch nicht weit und seine Aufrufe um Hilfe über die verschiedensten Fanzine gab auch sonderlich nicht viel her.

… Ich wollte meine, nun über 8.500 Heftromane umfassende Sammlung katalogisieren. Dies stieß auf Schwierigkeiten, weil mir keine komplette Liste vorlag. So fing ich langsam an, um dann im Januar 1983 alle verfügbaren Informationen zusammenzufügen. Immer wieder stieß ich auf Lücken, die ich nicht schließen konnte, sodass ich mich zu einem Aufruf in vielen Fanzines [entschloss] zu veröffentlichen …

Auszug Vorwort

Wen wundert’s, dass er sich leider außerstand sah, die Vollständigkeit zu garantieren (:)). Wie vollständig auch immer, das „Lexikon“ ist eine grandiose Leistung und ich bin stolz darauf, das letzte Exemplar davon in Händen zu halten …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Erik Schreiber
  • Horror LExikon
  • Andromeda, ?? (1984)
  • Heft, broschiert, geheftet
  • 80 Seiten

antiquarisch nicht sichtbar – kaum am Markt aufzutreiben

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • inkl. Autorenporträts und Pseudonym-Liste
  • [Biographisches] Erik Schreiber auf fantasyguide.de

    Erik Schreiber ist Jahrgang 1959 und in Kassel geboren und aufgewachsen. Mittlerweile arbeitet er aber als Firewall-Administrator in Darmstadt. Seit frühster Jugend beschäftigte er sich mit Phantastik, gründete den Club für phantastische Literatur und veröffentlicht monatlich den phantastischen Bücherbrief. …

    Auszug Artikel

  • [Verlag] Der Verlag „Saphier im Stahl“ auf saphir-im-stahl.de

    In den letzten Monaten erschien in der Reihe Märchen Sagen und Legenden der Band Katzenmärchen. Auch die Reihe um die Übersinnlichen Detektive wurde fortgesetzt. Band zwei John Bell, von L. T. Maede und Robert Eustace erschien. Wieder in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Goetheschule. Auszubildende aus dem Bereich Gestaltung lieferten Titelbild und Zeichnungen zu den Erzählungen. …

    Auszug 'Willkommen'

  • [Downlaods] Erik Schreibers Bücherbriefe auf homomagi.net

    Erik Schreiber veröffentlicht jeden Monat einen Bücherbrief, in dem er alle Bücher, Heftromane und Comics rezensiert, die er im Vormonat gelesen hat. Aus diesen Bücherbriefen stammen einige der Rezensionen auf dieser Seite. 2008 feierte der Bücherbrief ein kleines Jubiläum, nämlich sein dreißigjähriges Bestehen. Auf Eriks Wunsch stellen wir hiermit alle seit Januar 2003 erschienenen Bücherbriefe als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung. …

    Auszug Artikel

    Achtung: Bei homomagi.net sind die Bücherbriefe ab 2003 downloadbar. Sollte Interesse an mehr bestehen, so hab ich Bücherbriefe ab 1994 zur Verfügung.


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

Science Fiction #34 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Arthur C. Clarke – Jenseits des Möglichen

Visionär des 21. Jahrhunderts

Arthur C. Clarke ist einer meiner großen Lieblinge der alten Garde, die mich in der Science Fiction sozialisiert haben. „Projekt Morgenröte“ und „Die letzte Generation“ waren die ersten Romane, die ich von ihm gelesen habe und diese festigten den Willen, Science Fiction zu meinem bevorzugten Genre zu machen …


Von 2001: Odyssee im Weltraum (und folgenden) oder Rendezvous mit 31/439 (und folgenden) wollen wir jetzt mal gar nicht reden. …

Arthur C. Clarke war einer der größten Science-Fiction Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts und in der letzten Hälfte seines Lebens ein wichtiger öffentlicher Intellektueller, der für utopische Zukünfte eintrat, die auf technologischen und sozialen Fortschritten basierten, mit einem Schwerpunkt auf dem Einsatz von Mitteln und Perspektiven der Menschheit im Weltraum.

Auszug Rückentext

Jedenfalls empfehle ich das Buch jedem, der bio- und bibliographische Werke zu schätzen weiß. Fritz Heidorn hat hier im Verlag Dieter von Reeken wieder ein ausgesprochen wertvolles Stück Sekundärliteratur abgeliefert…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Fritz Heidorn
  • Arthur C. Clarke – Jenseits des Möglichen
  • Visionär des 21. Jahrhunderts
  • DvR, Lüneburg (2019)
  • Taschenbuch
  • 240 Seiten
  • ISBN 9783945807484

Kleinster Preis: € 17,50, größter Preis: € 17,50, Mittelwert: € 17,50

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Verlag] Verlagsseite des Buches

    Es ist ein Vergnügen, das Buch von Fritz Heidorn über diesen Science-Fiction-Giganten zu begrüßen.

    Verlagsseite

  • [Biographisches] Fritz Heidorn auf http://dev.econtur.de

    Sein literarisches Interesse richtet sich seit seiner Jugend auf Science Fiction und Zukunftsforschung. Sein Frust über die zunehmende Zahl schlechter Romane hat dazu geführt, sich mit verschiedenen Essays zu Wort zu melden. …

    Auszug Artikel

  • [Artikel] Arthur C. Clarke in der WIKIPEDIA

    Sir Arthur Charles Clarke, CBE, FRAS, Sri Lankabhimanya, (* 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England; † 19. März 2008 in Colombo, Sri Lanka) war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Techniken, die er außer in Science-Fiction-Romanen und -Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Mit Isaac Asimov und Robert A. Heinlein wird er oft zu den „Big Three“ der englischsprachigen Science Fiction gezählt. …

    Auszug Artikel

siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Bibliographien #12 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945

Hier haben wir ein Beispiel, welch interessante und notwendige Bücher Dieter von Reeken verlegt. In diesem Falle ist es eine Bestandsaufnahme der utopisch-phantastischen Leihbücher, die Jörg Weigand zusammengestellt hat…


Nun gibt es nach der „SF-Leihbuch-Datenbank“ (Link siehe unten) auch ein Druckwerk, welches die Leihbücher nach 1945 ansehnlich zusammenfasst und präsentiert.

… Das sogenannte Leihbuch, das zwischen 1946 und ca. 1976 in Deutschland (bzw. in der Bundesrepublik Deutschland) speziell für gewerbliche Büchereien hergestellt wurde, ist bislang nur in TEilbereichen ausreichend erforscht In dieser Darstellung soll lediglich dem Leihbuch mit utopisch-phantastischem Inhalt mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, …

a.a.O., Seite 7, Notwendige Vorbemerkungen

Somit haben wir ein Werk in Händen, dass nostalgische Gefühle weckt, wenn ich mir z.B. die Perry-Rhodan-Leihbücher ansehe, die einen Teil meiner Lesejugend ganz entscheidend geprägt haben. Mit den teilweise mitgelieferten Cover dieser Bände wünsche ich auch viel Vergnügen. Sammler werden ebenfalls ihre Freude daran haben, auch wenn die Beschaffung dieser Bücher heute nicht mehr ganz so einfach ist …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jörg Weigand
  • Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945
  • Originalausgaben und Publikationsgeschichte
  • Eine Bestandsaufnahme 1946 – 1976
  • DvR, Lüneburg (2019)
  • Taschenbuch, Flügelklappenbroschur
  • 308Seiten
  • ISBN 9783945807477

Kleinster Preis: 16.00 EUR, größter Preis: 20.00 EUR, Mittelwert: 20.00 EUR

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • In Memoriam Wolfgang Thadewald (1936-2014)
  • [Biographisches] Jörg Weigand auf wikipedia.org

  • [Datenbank] Leihbuchdatenbank auf leihbuch.de

  • [Artikel] DIE LEIHBUCH-ÄRA (1948 – 1979) auf zauberspiegel-online.de

  • [Artikel] Die Perry-Rhodan-Leihbücher in der Perrypedia

  • [Artikel] Verbrechen auf dickem Papier von Alexander Martin Pfleger by Martin Compart

siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Bibliographien #10 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag: Bibliographie zur Comic-Sekundärliteratur

Die vorliegende Bibliographie zur Comic-Sekundärliteratur ist das Ergebnis einer rund zehnjährigen systematischen bibliographischen Arbeit. Sie erfasst einen Zeitraum von rund 17 Jahren (1970 bis 1986 einschließlich). …


Renate Neumann - Bibliographie zur Comic-SekundärliteraturRenate Neumann
Bibliographie zur Comic-Sekundärliteratur
Lang, Frankfurt/Main (1987), Taschenbuch, 268 Seiten
ISBN 3820410961

Hier haben wir die dritte große Bibliographie zum Thema Comic. Nach –

  1. Bibliographie der internationalen Literatur über Comics (1971)
  2. Bibliographie der internationalen Literatur über Comics (1973)

– hat in diesem Werk Renate Neubauer die Sekundärliteratur zum Comic zu großen Teilen, im oben angegebenen Zeitraum, aufgearbeitet. Die Bibliographie versuchte somit, eine Lücke auf dem deutschen Buchmarkt zu schließen. Sie umfasst die europäische, amerikanische und südamerikanische Comic-Sekundärliteratur soweit sie bibliographisch ermittelt werden konnte. Continue reading „Bibliographien #10 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag: Bibliographie zur Comic-Sekundärliteratur“

 

Science Fiction #17 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Vorgriff auf das lichte Morgen

Heute habe ich einen schon lange gesuchten Band in die Finger bekommen. Dieses Buch war und ist seit langem vergriffen und wenn ein Exemplar auf den Markt kommt, so werden teilweise Preise dafür verlangt, die jegliches private Wollen wohl übersteigt. Aber, dieses Mal hat es geklappt und auch der Preis war mehr als verträglich – wohl Glück gehabt …


Angela und Karlheinz Steinmüller - Vorgriff auf das Lichte Morgen
Angela und Karlheinz Steinmüller – Vorgriff auf das Lichte Morgen

Angela und Karlheinz Steinmüller
Vorgriff auf das Lichte Morgen
Studien zur DDR-Science-Fiction
mit einer Bibliographie von Hans-Peter Neumann
EDFC, Passau (1995), Taschenbuch, 26 Seiten
ISBN 3924443858

Insbesondere die Kapitel 9.2 bis 9.5,  Sekundärliteratur zur DDR-SF und zur SF allgemein, Rezensionen zur frühen DDR-SF (Auswahl), sonstige Literatur und in der DDR verfasste Dissertationen über Science Fiction, sind für mich natürlich von besonderem Interesse (Das gibt eine Menge Arbeit an Erfassen und Verarbeiten).

In der DDR nahm die „wissenschaftlich-phantastische“ oder „utopische“ Literatur, anknüpfend an Traditionslinien von Laßwitz bis Dominik, eine relativ eigenständige Entwicklung. Schon allein das Wort „Science Fiction“ war lange Zeit verpönt, denn SF war ja eine US-amerikanische, also antihumanistische und imperialistische Sumpfblüte auf dem Feld der Literatur. Utopie aber war für die frühe DDR-SF Legitimation und uneinlösbarer Anspruch zugleich. Die Bezeichung verwies auf eine lange, durchweg positiv gewertete Traditionslinie utopischen Denkens, die nach der offiziellen Lesart unweigerlich zur kommunistischen Perspektive führen mußte.

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