Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu neun Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 43 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. …
Nachfolgend die Wahlergebnisse zum Kurd Laßwitz Preis für die besten Science Fiction Werke des Jahres 2022. Der Wahlbogen basiert auf 510 Nominierungsvorschlägen von 81 Wahlberechtigten, sowie den 135 Bewertungen und Kommentaren des Vorauswahlgremiums, was zu den 65 Nominierungen führte, die an 275 Abstimmungsberechtigte zur Wahl gesandt wurden. In diesem Jahr haben 117 Abstimmungsberechtigte sich an der Wahl beteiligt und insgesamt 1553 Votierungen abgegeben (bis zu fünf Nominierungen können pro Kategorie mit 5-4-3-2-1 Punkten bewertet werden). In der Kategorie Übersetzung wählte eine achtköpfige Fachjury aus Übersetzern und Lektoren, in der Kategorie Hörspiel haben
sechs Regisseure, Hörspielautoren und Hörspielexperten abgestimmt.
Sowohl in der Nominierungsphase als auch in der Wahlphase kam es somit zu einer Rekordbeteiligung unter den Abstimmungsberechtigten, zudem wurde mit der Einführung der Sachtext-Kategorie der Kurd Laßwitz Preis erstmals auf neun Kategorien erweitert.
Die Preisverleihung erfolgt am 19. Mai 2023 im Rahmen des MetropolCons, ein Mulitmedia-Event zu Science Fiction, Fantasy und Horror, das vom 18. bis 20. Mai im silent green Kulturquartier in Berlin stattfindet. […]
kurd-lasswitz-preis.de
Somit ist wieder einmal ein Wahlgang zu Ende gegangen und er hat erstmalig auch eine Kategorie für den „Besten deutschsprachigen Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2022“ gebracht. Das ist natürlich sehr zu begrüßen, da auch hier nun Sekundärliteratur in einer eigenen Kategorie bewertet wird und nicht, fast verschämt, unter dem Titel Sonderpreis abgehandelt wird.
Das Ergebnis fällt allerdings, für mich, etwas lau aus. Nicht, dass das SF-Jahr es nicht verdienen würde Preisträger zu sein, ist die Auswahl der Werke, die zur Prämierung zur Wahl standen, sehr eingeschränkt gewesen.
Nimmt man die von mir erstellte Liste der Veröffentlichungen 2022 zum Maßstab, würden sich noch etliche Werke finden lassen, die durchaus mit dem SF-Jahr in Konkurrenz hätten treten können. Allein die vorhandene Nominierungsliste spiegelt für mich nicht das Veröffentlichungsgeschehen der SF-Sekundärliteratur wider. Somit ist das Ergebnis zwar ein solides, aber bei weitem nicht aussagekräftig und valide für die Szene 2022. Ich denke aber, dass dies Anlaufschwierigkeiten der neu geschaffenen Kategorie sind, die sich ganz sicher in folgenden Nominierungs- und Wahlgängen verbessern wird.
In diesem Sinne meine Gratulation den Preisträgern, insbesondere den Preisträgern Wolfgang Both, Mario Franke und Ralf Neukirchen für den Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF und Christian Hoffmann und Udo Klotz für den Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF. Diesen auch ein großes Dankeschön für ihre Leistungen.
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Comic war das gestrige Thema. Wobei ich gar nicht weis, wie ich dazugekommen bin. Auf einmal lagen die zwei Bücher auf dem Schreibtisch – naja, vielleicht Osterüberraschungen? Jedenfalls weckt das Marsupilami nostalgische Erinnerungen und der Preiskatalog fehlte ohnehin noch. Also, passt. In Vorbereitung der beiden ebenfalls gerade eingerittenen Arcanas die meine diesbezügliche Sammlung vervollständigen waren auch einige Änderungen an den übrigen notwendig. So, und jetzt Familienfeier, schön …
Wie versprochen habe ich die einzelnen Einführungen von Dan Simmons aus „Styx“ nun aufgenommen. Ich liebe es, wenn Stories auf diese Weise kommentiert werden. Man bekommt eine wesentlich bessere Beziehung zu den Werken. Daneben kamen mir dann auch noch die „Deutsche Helden“ und ein Werk zu Vampiren unter. Schnapp, und schon waren auch diese eingebucht. Die Helden sind ein wildes, kluges und manchmal auch nostalgisches Buch – Ein kulturhistorisches Lesevergnügen. Über die Vampire erläutert das Buch die verschiedenen Formen der Vampire, die geschichtlich dokumentierten Fälle und die literarische Form des Vampirs. Eine kleine Kostprobe des Schmökerns machte eigentlich auch Lust auf mehr. Naja, vieleicht heute, als Bettlektüre (—***grusel***—) …
„Was passiert mit den unzähligen Nachlässen verstorbener Nicht-Bestseller schreibender, phantastischer Autoren im deutschsprachigen Umland?“ Die Frage beantwortet sich in der Regel mit: „Sie gehen verloren!“ […]
Somit ist wieder einmal ein Wahlgang zu Ende gegangen und er hat erstmalig auch eine Kategorie für den „Besten deutschsprachigen Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2022“ gebracht. […]
Wer von unseren Freunden der Science Fiction- und oder Fantasy-Literatur möchte 2-3 Halbtage/Woche während der Öffnungszeiten in geringfügiger Beschäftigung mitarbeiten? […]
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