Schlagwort: Jubiläum

Phantasten #35 -weiblich, männlich und …: Phantastik auf Abwegen – Fetz/Ma/Schmidt-Dengler (Hrsg.)

Bernhard Fetz / Klaralinda Ma / Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)
Phantastik auf Abwegen Folio, Wien (2004)
ISBN 3852562864
Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Kontext – Essays, Bilder, Hommagen

Zum 50. Todestag Herzmanovski-Orlandos bringt dieses Buch Beiträge zum bedeutenden Zeichner und originellem Autor. Gerne wird vergessen, dass er ein Phantast erster Güte war. …


Die Aufsätze in diesem Buch befassen sich, außer der Hommage von Paul Flora, ausschließlich mit dem Werk Herzmanovski-Orlandos. Besonders hervorzuheben ist der interessante Briefwechsel mit Alfred Kubin, der ebenfalls ein Phantast war. Allerdings einer düsteren Provenienz als Herzmanowski-Orlando …

Er durchforstete alle möglichen und oft entlegenen Quellen – Staatsschematismen, Enzyklopädien, Tageszeitungen, gängige wie abseitige Geschichtsliteratur – nach skurril anmutenden Fakten und montierte diese in seine Texte. Das damit erzeugte Ausmaß an Verfremdung beschied ihm den Ruf eines Phantasten. Hier überfordert er viele seiner Leser, die die Doppelbödigkeit seiner Texte nicht nachvollziehen wollen oder können, setzen sie doch – wie ein zeitgenössischer Kritiker ganz richtig erkannte – „ein Höchstmaß von Wissen“ voraus. …

Auszug 'Einleitung', Seite 7-12

Dieses Buch wird begleitet von vielen Bildern und Zeichnungen, die ein herrliches Zeugnis vom Leben und bildnerischen Schaffen Herzmanowski-Orlandos ablegen und vielleicht sollte man sich „Maskenspiel der Genien“ einmal vornehmen, der als ein utopischer Zukunftsroman in der Handlungszeit von 1966 gelesen werden kann. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Bernhard Fetz / Klaralinda Ma / Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)
  • Phantastik auf Abwegen
  • Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Kontext – Essays, Bilder, Hommagen
  • Folio, Wien (2004)
  • broschiert, Klebebindung
  • Flügelklappenbroschur
  • 200 Seiten
  • ISBN 3852562864

Kleinster Preis: € 4,77, größter Preis: € 44,60, Mittelwert: € 22,00

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  • keine
  • [Rezension] Gegen den Strom – von Jörg von Bilavsky – auf literaturkritik.de

Wer erinnert sich heute noch an den österreichischen Schriftsteller Fritz von Herzmanovsky-Orlando? Womöglich nur noch Germanisten und ein paar Liebhaber seiner äußerst eigenwilligen und originellen Prosa. Sie sind es denn auch, die ihm zu seinem 50. Todestag mit höchst anregenden Texten ein kleines Denkmal gesetzt haben. Dass der „anarchische Chronist Altösterreichs“ durch seine „unkonventionelle Durchmischung literarischer Formen“ den Wissenschaftlern dabei interpretatorische Raffinesse abverlangt, ist in fast allen Beiträgen spürbar. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Bernhard Fetz, Klaralinda Ma, Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.): Phantastik auf Abwegen. – von Sabine Zelger – auf literaturhaus.at

Neben dem Autorengesicht paradiert schwungvoll im Erbsengrün des Covers eine jener Damen, die Herzmanovsky-Orlando so gerne auftreten ließ: das knabenhafte Weib. Dass der vollständig entfaltete Buchumschlag dann eine zweite Dame zum Vorschein bringt und hinter dem süffisant lächelnden Autor das Porträt eines Ahnherrn, der ihm heiter über die Schulter blickt, macht aus dem Einband einen äußerst gelungenen Beitrag und zugleich einen beinahe ironischen Kommentator des Buches. Dieses versucht nämlich neben verschiedenen Aspekten des malenden und schreibenden Künstlers, dem Werk und der Biographie auch gleich Kontexten von Kontexten nachzugehen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fritz von Herzmanovsky-Orlando in der WIKIPEDIA

Fritz von Herzmanovsky-Orlando (* 30. April 1877 als Friedrich Josef Franz Ritter von Herzmanowsky in Wien, Österreich-Ungarn; † 27. Mai 1954 auf Schloss Rametz bei Meran, Italien) war ein österreichischer Schriftsteller und Zeichner. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

Phantasten #33 -weiblich, männlich und …: Ein Jahrhundert Lem – Jacek Aleksander Rzeszotnik (Hrsg.)


Jacek Aleksander Rzeszotnik (Hrsg.)
Ein Jahrhundert Lem (1921-2021)
Neisse, Dresden (2021)
ISBN 9783862763146
Der „dialektische Weise aus Krakau

Lem galt als geschickter Fantast und Fabulierer. Das thematische und motivische Spektrum seines Werkes war sehr breit ausgelegt. Das polnische Parlament hat in Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung der Kultur, das Jahr 2021 zum „Lem-Jahr“ erklärt…


Dieser Jubiläumsband wurde dem „Krakauer Fantasten“ gewidmet. Deutschsprachige Forsche wurden eingeladen, die verschiedensten Aspekte des Schaffens vom Stanislaw Lem aufzuzeigen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen …

Die erstaunliche Formenpolyfonie seines Gesamtwerks, das so unterschiedliche Gattungen wie realistische Gegenwartsprosa, „typische“ SF-Geschichten, Groteske, Satire oder Allegorie gewinnbringend ausbeutete, beeinträchtigte kaum die Einheit seines Denkens, dessen Bogen sich von epistemologischen Fragen über wahrscheinlichkeitstheoretische Reflexionen bis hin zum Problem der Interdependenz und Korrelation zwischen Ideen und ihrem materiellen Substrat spannte …

Auszug 'Einführung', Seite 9-10

Hans Esselborn, Bernd Gräfrath, Gabriele Gramelsberger, Alfred Gall, Simon Spiegel, Petra Gehring, Ulrike Jekutsch, Mathias Schwarz, Michael Düring, Martin Warnke, Yvonne Pörzgen, Natasha Grigorian, Franz Rottensteiner und natürlich Jacek Aleksander Rzeszotnik selbst lassen den Autor Lem in der vollen Breite seines Vermögens Revue passieren. Künstliche Intelligenz, Phantastik und Futurologie, Prix und die Maschinen, Stanislaw Lems Interviews über den Zustand der Welt, Fremdheit und Alterität und Lems Stellung in der Welt als Beispiel…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jacek Aleksander Rzeszotnik (Hrsg.)
  • Ein Jahrhundert Lem (1921-2021)
  • Neisse, Dresden (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-GroßOktav
  • 240 Seiten
  • ISBN 9783862763146

Kleinster Preis: € 21,00, größter Preis: € 24,00, Mittelwert: € 24,00

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  • [Biographisches] Stanislaw Lem auf fabelhafte-buecher.de

Stanislaw Lem war ein weltweit bekannter polnischer Science-Fiction-Autor und Essayist. Seine Werke wurden vielfach preisgekrönt und verfilmt und gehören zu den wichtigsten des Genres. Am bekanntesten ist er als der Autor von „Solaris“.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ein Besuch bei Stanisław Lem – von Wolf Scheller – auf derstandard.at

Der Golem, der das sich auf die Vernunft gründende Weltbild anzweifelt, trägt in der zweiten Silbe seinen Namen, Lem. Golem aber ist nur ein Computer, der sich im Jahr 2047 eingestehen muss, nicht zu wissen, was die Welt zusammenhält – eben die „unaufhebbare Rätselhaftigkeit dieser Welt“, eine ebenso schlichte wie aufregende Erkenntnis, die dem Schöpfer dieses Computers, dem polnischen Schriftsteller, Philosophen und Futurologen Stanisław Lem, schon vor Jahren gekommen war.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Technikverliebter Metaphysiker – von Piotr Dobrowolski – auf wienerzeitung.at

Ganz gerecht ist das nicht: Stanislaw Lem, der vermutlich bekannteste polnische Schriftsteller, wird außerhalb Polens meist nicht mit einem seiner Bücher, sondern mit einem Film in Verbindung gebracht. Noch dazu mit einem, den er zutiefst hasste: „Solaris“, die Verfilmung seines gleichnamigen Romans, durch Andrei Tarkowski.…

Auszug Artikel


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Phantasten #31 -weiblich, männlich und …: Die Autorin am Rande des Universums – Rainer Schorm u.a. (Hrsg.)

Rainer Schorm u.a. (Hrsg.)
Die Autorin am Rand des Universums
p.machinery, Winnert (2021)
ISBN 9783957652553
Monika Niehaus zum 70. Geburtstag

Monika Niehaus ist Biologin und hat einen Hang zu Perry Rhodan. Das Perry Rodan-Journal verdankt in den Jahren 2001 bis 2008 einige populärwissenschaftliche Beiträge für diese Beilage zur Heftromanserie…


Zudem wurde sie am 5. September 2021 70 Jahre alt. Aus diesem Grund widmeten ihr die Herausgeber dieser Zusammenstellung, Rainer Schorm, Jörg Weigand und Karla Weigand dieses Buch …

Der Erste, der deine schriftstellerische-belletristische Begabung erkannt, war dein Institutsdirektor, der Neurobiologe Professor Dr. Gerd Schneider. So hast du dich 1983 auch am Kurzgeschichtenwettbewerb des Bastei-Verlages beteiligt. Da wurde nämlich der „Robert-Sheckley-Preis“ ausgeschrieben und du, als Anfängerin, hast gleich den 2. Preis für deine Erzählung „Heimweh nach Tai Ceti“ gewonnen. …

Auszug 'A Bientot…', Seite9-15

Ja, die Biologin hatte auch ein gutes Händchen für interessante Geschichten. Die Primärbibliographie am Ende des Buches zeigt eine ganze Reihe von Veröffentlichungen neben ihren zwei SF-Romanen „Die Mission der Päpstin Johanna“ und „Mangrovia; Abenteuer im Wilden Wald“ und dem Thriller: „Spiel des Affen“. Interessant zu lesen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rainer Schorm / Jörg Weigand / Karla Weigand (Hrsg.)
  • Die Autorin am Rande des Universums
  • Monika Niehaus zum 70. Geburtstag
  • p.machinery, Winnert (2021)
  • Taschenbuch
  • 280 Seiten
  • ISBN 9783957652553

Kleinster Preis: € 15,90, größter Preis: € 16,58, Mittelwert: € 15,90

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  • [Artikel] Monika Niehaus in der WIKIPEDIA

Monika Niehaus (auch als Monika Niehaus-Osterloh; geboren 1951 in Hinsbeck, Nordrhein-Westfalen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Biologin.…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Monika Niehaus im Internet

Monika Niehaus ist Mitglied der Autorengruppe „Phantastischer Oberrhein“ und erhielt 1984 den Robert-Sheckley-Preis für die Kurzgeschichte „Heimweh nach Tau Ceti“. 1998 wurde der Krimi „Spiel des Affen“ beim Bastei-Verlag  „Thriller des Jahres“. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Monika Niehaus in der PERRYPEDIA

Für in- und ausländische Anthologien schreibt sie weitere SF-Kurzgeschichten und hat ein Kinderbuch über Ratten, Geier und Kröten geschrieben. Der von ihr verfasste Thriller »Spiel des Affen« erhielt 1999 die Auszeichnung Thriller des Jahres.…

Auszug Artikel


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Magazine #57 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur, Nr. 4, Oktober 2021

Dr. Peter Soukup
Blätter für Volksliteratur, Nr. 4, Oktober 2021
Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2021)
ISSN 0006-4483

Herzlichen Glückwunsch für 60 Jahre im Dienst der Volksliteratur

Die neuerste Ausgabe der Blätter der Volksliteratur enthüllt eine fast unglaubliche Tatsache, die man leicht vergessen könnte. Das Magazin erscheint seit Anfang 1962 in ununterbrochener Reihenfolge, viermal jährlich und ist damit sogar älter als Perry Rhodan (allerdings bei sehr viel weniger Ausgaben :)) …


Der Eigentümerverein „Freunde der Volksliteratur“ gründete sich am 24. Februar 1961 und ungefähr ein Jahr später wurde das Vereinsblatt zum ersten Mal aufgelegt. Seit dem erschien das Magazin viermal im Jahr, einmal davon als Doppelnummer. Ursprünglich in Graz, seit der Nummer 2/1990 in Wien …

Der „Verein der Freunde der Volksliteratur“ hat als Hintergrund für seine Gründung vor 60 Jahren die Gesetzeslage in Österreich gehabt, speziell das sogenannte „Schutz- und Schundgesetz“, das mit der Produktion und Herausgabe von Heftromanen Schluss machte. Durch die ständige Beschlagnahme ihrer Druckwerke waren die Verlage – darunter viele in Wien und der russischen Besatzungszone – gezwungen, sich umzustellen oder gingen durch die behördlichen Maßnahmen zugrunde. Das Drucken von Romanheften, egal ob Abenteuer-, Kriminal- oder Liebesromanen, war jedenfalls völlig unrentabel geworden. Auch die ersten Schritte auf utopischem Sektor, wie beispielsweise die für die damalige Zeit sensationelle „Tom-Sharg-Serie“, die auf den Spuren von Hans Dominik im Vorkriegsösterreich wandelte, wurden in der Folge verhindert. …

Auszug '60 Jahre Volksliteratur', Seite 3-5

Übrigens: Das angesprochene „Schmutz- und Schundgesetz“ gibt es noch heute. Es wurde nur „derogiert“ – sprich, es wird nicht mehr angewendet – aber vorhanden ist es immer noch!
Also zum Abschluss – Alles Gute zum Jubiläum und mögen noch viele Ausgaben vor uns liegen – auch wenn die Gesetzeslage doch eine völlig andere geworden ist.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Peter Soukup
  • Blätter für Volksliteratur
  • Nr. 4, Oktober 2021
  • Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2021)
  • Magzin, A5, Klammerheftung
  • 24 Seiten
  • ISSN 0006-4483

Kleinster Preis: € 4,00, größter Preis: € 55,00, 1 Vergriffenes Buch

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  • [Reihenübersicht] Blätter für Volksliteratur als Reihenübersicht

Die „Blätter für Volksliteratur“ ist eine der wenigen Serien, die sich seit 1962 behauptet hat und bis heute läuft. Angefangen mit Schwarz/weiss-Ausgaben, kamen in den 1990ern farbige Ausgaben dazu.

Auszug


  • [Artikel] Lesenswerte Blätter für Volksliteratur – von Klaus N. Frick – enpunkt.blogspot.com

Seit vielen Jahren bin ich ein Leser der Zeitschrift »Blätter zur Volksliteratur«, deren aktuelle Ausgabe vom »Jänner 2016« wieder auf beeindruckende Themen kommt. Daas Heft erscheint im 55. Jahrgang, es geht letztlich immer um diverse Trivialhelden aus der Vergangenheit. …

Auszug


  • [Artike] Die phantastische Zeitschriftenlandschaft – von Alessandra Reß – auf fragmentansichten.com

[aktueller Stand: August 2021] So langsam kommen Fanzines wieder in Mode. Als ich diesen Beitrag 2015 aufgesetzt habe, sah das anders aus: Neues aus Anderwelt, Fandom Observer, Zunftblatt, Elfenschrift oder Magira – viele Fanzines hatten gerade ihre Tore geschlossen. Mal war Nachwuchsmangel schuld, mal eine zu geringe, mal eine zu große (!) Resonanz. Die Meldung vom Ende des jeweiligen Magazins war für viele Leute aber auch das erste Mal, dass sie überhaupt davon hörten. Titel, die für einen Teil der Szene eine wichtige Infoquelle waren, blieben von anderen völlig unbeachtet. Gewissermaßen ist das nur natürlich, andererseits ist es schade, zumal sich gerne darüber beschwert wird, es gebe keine Fanzines oder Magazine für Phantastik (mehr). Um dem entgegenzuwirken und die Vielfalt zu zeigen, die in der phantastischen Zeitschriftenlandschaft weiterhin besteht, ist diese Liste erschienen, die ich seither regelmäßig aktualisiere. Wenn ihr weitere Titel wisst, nennt sie gerne in den Kommentaren, dann ergänze ich sie. …

Auszug


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Science Fiction #111 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Das Science Fiction Jahr 2021 – Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)

Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)
Das Science Fiction Jahr 2021
Hirnkost, Berlin (2021)
ISBN 9783949452123
 
Klima in der Science Fcition …
 
Das Thema auch im neuen Jahrbuch aus dem Hirnkost-Verlag ist, im Wesentlichen, das KLIMA. „Auf nach Ökotopia“, „Climate Fiction“ oder „Flooded Futures“, kaum ein Aspekt der uns beschäftigenden Klimafrage wird ausgelassen …

 
Scheinbar hat das SF-Jahr bei Hirnkost eine stabile Heimat gefunden. Das neue SF-Jahr ist gerade erscheinen und auch von nächstjährigen SF-Jahr wird bereits gesprochen. So können wir uns in Ruhe dem Neuling widmen. Natürlich gibt es auch andere Themen als das Klima, die im Buch vorkommen. Dietmar Daths Niegeschichte zum Beispiel oder George Orwells Klassiker „1984“ und „Farm der Tiere“. Auch Lem ist in seinem 100. Geburtsjahr ein Thema. …
 
Es wird wohl deutlich, warum wir beschlossen haben, dem Klima in der Science Fiction im vorliegenden Jahrbuch besonders viel Platz zugeben. Denn nicht erst seit den Fridays for Future beschäftigt sich das Genre mit diesem Thema. […] Drüber hinaus hat „Das Science Fiction Jahr“ noch einiges andere mehr zu bieten. 2020 und 2021 feierten einige große Persönlichkeiten der SF ihren 100. Geburtstag. Darunter Ray Bradbury, Isaac Asimov, Frank Herbert und Gene Roddenbury. Besonders am Herzen liegt uns jedoch der polnische Autor, Futurologe und Philosoph Stanislaw Lem. […] Ein Jahrbuch wäre jedoch kein Jahrbuch, würde es nicht zurückblicken auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres …
Auszug 'Editoral', Seite 10-12
 
Wie ihr seht, nach wie vor das volle Programm. Die volle Power – so wollen wir das SF-Jahr. Zu Filmen. Spielen, Comics und Serien. Zur deutschen Science Fiction und mit Rezensionen der vielversprechendsten Bücher. Mit einer Übersicht über die wichtigsten Genrepreise, einem Nekrolog und einer umfassenden Bibliographie der Bücher, die 2020 erstmals auf Deutsch erschienen …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)
  • Das Science Fiction Jahr 2021
  • Hirnkost, Berlin (2021)
  • Taschenbuch, Flügelklappenbroschur
  • 608 Seiten
  • ISBN 9783949452123

Kleinster Preis: € 26,29, größter Preis: € 31,18, Mittelwert: € 28,00

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  • [Artikel] Gehen wir unter oder bleiben wir am Leben? – von Christian Blees – auf deutschlandfunkkultur.de

Die Klimakrise wird als Thema nicht nur in Sachbüchern, Thrillern oder Gegenwartsromanen verhandelt, sondern auch in der Science-Fiction-Literatur. Inzwischen gibt es dafür sogar einen eigenen Gattungsbegriff: Climate Fiction. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Welt, wie sie mir zerfällt – von Samuel Hamen – auf zeit.de

Dystopische Literatur über die Klimakatastrophe hat Konjunktur und oft will sie eifrig verhindern, was sie beschreibt. Aber es geht auch lässiger. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Sci-Fi goes Klimakrise – von Claire Armitstead – auf freitag.de

Greengrass gehört zu einer wachsenden Zahl englischsprachiger Autor:innen, die sich mit der dräuenden Katastrophe durch das junge Genre der Klimafiktion oder „Cli-Fi“ auseinandersetzen. Da ist etwa der irische Schriftsteller Niall Bourke, dessen Roman Line ein an Hieronymus Bosch erinnerndes Bild von Geflüchteten zeichnet, die über Generationen auf ausgedörrtem Land anstehen. Oder Bethany Clifts Last One at the Party (ab September unter dem Titel Die letzte macht das Licht aus bei Heyne), das fiktive Tagebuch einer Frau Mitte Dreißig, die sich als einzige Überlebende einer Pandemie durchkämpfen muss. …

Auszug Artikel


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