Schlagwort: Nachruf

Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #12 – Herbert W. Franke ist gestorben

HWF ein Universalgelehrter (1927 – 2022)

Ein Mann mit vielen Gesichtern ist von uns gegangen. Ein Universalgelehrter und Computerpionier, ein Künstler und Autor …

Herbert Werner Franke (* 14. Mai 1927 in Wien; † 16. Juli 2022 in Egling) war ein österreichischer Physiker, Sachbuchautor und Science-Fiction-Schriftsteller. Einige seiner Werke veröffentlichte er unter den Pseudonymen Sergius Both und Peter Parsival. Franke war außerdem aktiv in den Bereichen Zukunftsforschung, Höhlenforschung sowie Computergrafik und Computerkunst. […] aus der WIKPEDIA

Herbert W. Franke ist am 16. Juli 2022 in der Nähe von München gestorben. Als Autor von zahlreichen Science Fiction-Erzählungen und Romanen war er uns ans Herz gewachsen. Wen man an „Das Gedankennetz“ oder „Ypsilon minus“ denkt, dann wird einem der Verlust erst so recht bewusst. Auch als Mitbegründer der Ars-Electronica (1979) erwarb er sich internationale Meriten.

Ich war ob der Nachricht sehr betroffen und mein Beileid richtet sich an alle Familienmitglieder. Ich denke er wird ihn nicht vergessen werden und seine Leistungen als Künstler, Autor und Wissenschaftler werden uns noch lange erfreuen und bereichern.

Ad Astra, Herbert W. Franke


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Medienkunstpionier Herbert W. Franke im Alter von 95 Jahren gestorben

    Franke war Science-Fiction-Autor, Medienkünstler und Physiker sowie Mitbegründer der Ars Electronica. Im Mai wurde das Universalgenie noch in Linz gewürdigt[…] Auszug Artikel

  • [Webpräsenz] Herbert W. Franke im Netz

Willkommen auf meiner Website !
Sie ist für alle bestimmt,
die sich für meine Aktivitäten interessieren,
und enthält Informationen aus verschiedenen Bereichen –
insbesondere solchen,
die nicht ohne weiters zugänglich sind
oder Arbeiten betreffen,
die sich erst im Stadium der Vorbereitung befinden.

[…] Auszug Artikel


  • [Artikel] Als Herbert W. Franke Kunst

    und Wissenschaft zusammenbrachte

Mit seinen vielfältigen Rollen als Wissenschaftler, Autor von Science-Fiction-Romanen und Spezialist für Computergrafik gab er als Mitbegründer der ersten Ars Electronica 1979 einen folgenreichen Impuls für viele weitere Medienkunstfestivals. Am 16. Juli 2022 ist Herbert W. Franke 95-jährig verstorben.[…] Auszug Artikel

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Weiterführendes:


Die Inhalte dieses Artikels ist freigegeben unter der Bedingung, dass an gut sichtbarer Stelle ein Verweis inklusive eines direkten Link auf diese Seite erfolgt.

 

 

[Medienhinweis] #197: Holger M. Pohl ist tot – sfboom.wordpress.com

Holger wurde im Januar 63 Jahre alt.

von Dirk van den Boom auf sfboom.wordpress.com

Es macht einem immer wieder sprachlos, wenn man zur wieder einmal zur Kenntnis nehmen muss, dass alle Menschen sterblich sind. Alle und ohne Ausnahme …

SFboom.wolrdpress.com - 2022-01-29

Ad Astra, Holger und alle Kraft der Welt für deine Lieben und die, die dir nahestehen…

Ich mag es nicht, Nachrufe auf nette Menschen zu schreiben. Eigentlich möchte man nämlich nur laut schreien und mit den Fäusten gegen die Wand schlagen, weil man sich sagt: Warum leben die Arschlöcher weiter, wenn es die Guten viel zu früh trifft? […]

Auszug Artikel


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Bibliographien #29 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Kurd Laßwitz – Helmut Roob


Helmut Roob
Kurd Laßwitz
Forschungsbibliothek Gotha, Gotha (1981)
ohne ISBN

Handschriftlicher Nachlaß und Bibliographie seiner Werke

Letztlich ist es mir gelungen ein Exemplar dieses Buches zu finden. Es ergänzt nun meine Bibliothek zum Thema und ist eigentlich die Urmutter aller Laßwitz-Bibliographien seit 1981. Die erste ausführliche Bibliographie aber erschien 1979 und wurde von Rudi Schweikert verfasst…


Interessant habe ich schon das Vorwort von Roob und auch die Einleitung von Hans Schlösser gefunden. Sie haben mir Kurd Laßwitz etwas näher erschlossen. Die Bibliographie selbst umfasst den Überblick über den handschriftlichen Nachlass von Kurd Laßwitz und eine Bibliographie der veröffentlichten Werke. Diese sowohl in zeitlicher Sortierung, als auch in alphabetischer Titelreihung. Dazu findet man die von Laßwitz besprochenen Autoren und im Anhang die Vorträge von Laßwitz in der Mittwochsgesellschaft 1884 bis 1909. Auch eine Übersicht zu Kurd Laßwitz Wohnungen in Gotha und der jeweiligen Entstehungsorte von Werken wurden aufgenommen. Recht interessant sind auch die abschließend beigefügten Abbildungen …

Kurd Laßwitz schuf jedoch nicht nur naturwissenschaftliche Märchen, phantastische Erzählungen und Romane. Er war in primärer Hinsicht Mathematiker, Physiker und Philosoph. Als 1897 sein Marsroman erschien, hatte Laßwitz als Wissenschaftler wichtige philosophische Wandlungen hinter sich. In diesem Zusammenhang sollen die vier „Thesen“, die er seiner Dissertation beifügte und in ihrer Eigenwilligkeit als programmatisch für seine zukünftige wissenschaftliche und dichterische Arbeit anzusehen sind, hier wiedergegeben werden: …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-21

Kurd Laßwitz, Biblographie 1868-2019 - Titelcover

Dann möchte ich noch auf die Bibliographien von Rudi Schweikert verweisen. Zunächst einmal „Kurd Laßwitz. Eine illustrierte Bibliographie seiner Werke“. Erschienen bei Dieter von Reeken, Lüneburg 2010 als gebunden Ausgabe im Format 8°-Oktav. Sie erschien in der Kollektion Laßwitz, Neuausgaben der Schriften von Kurd Laßwitz in der Fassung der Texte letzter Hans, Abteilung III, Selbstzeugnisse und Sekundärliteratur, Band 1. Dazu kommt 2020 eine durchgesehene und ergänzte 2. Auflage in  Flügelklappenbroschur (hier im Blog).

 

 

 

Auf zwei Planeten - Titelcover

1979 erschien die bereits angesprochene ausführliche erste  Bibliographie in „Zwei Planeten“deren Ausgabe ich hier in der Heyne-Ausgabe von 1998 vorliegen habe, die neben der Bibliographie auch noch andere sehr interessante Essays zu Laßwitz bzw. zum Kurd Laßwitz-Preis enthält.

 

Auch sehr empfehlenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Helmut Roob
  • Kurd Laßwitz
  • Handschriftlicher Nachlaß und Bibliographie seiner Werke
  • Forschungsbibliothek Gotha, Gotha (1981)
  • broschiert, A5, Klebebindung
  • 166 Seiten
  • ISBN ohne

Kleinster Preis: € 10,00, größter Preis: € 75,00, Mittelwert: € 17,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Biographisches] Helmut Roob – auf thueringer-literaturrat.de

* 1.8.1924 in Gotha; + 02.12.2017 Gotha; 1934 Abitur, Militärdienst und dreimonatige Kriegsgefangenschaft, Landarbeiter, Ende 1945–1952 Verwaltungsleiter im Landwirtschaftsamt Gotha, 1952–1956 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Jena, 1958 Promotion, 1956–1960 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Landesbibliothek Gotha, 1961/62 Redakteur der „Neuen Zeit“ Berlin, 1962–1968 Bibliotheksleiter am Institut für Länderkunde in Leipzig, bis 1977 Abteilungsleiter für Weiterbildung am Methodischen Zentrum für Wissenschaftliche Bibliotheken Berlin in Gotha, 1977–1979 Stasi-Haft, 1980–1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsbibliothek Gotha, 1993 politische Rehabilitierung, verheiratet, lebte in Gotha. …

Auszug Artikel



  • [Biographisches] Kurd Laßwitz – auf de-academic.com

Kurd Laßwitz (* 20. April 1848 in Breslau; † 17. Oktober 1910 in Gotha; eigentlich Carl Theodor Victor Kurd Laßwitz) war ein deutscher Schriftsteller. Er publizierte auch unter dem Pseudonym L. Velatus und gilt als Begründer der deutschsprachigen Science Fiction.…

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Kurd Laßwitz-Preis

Der Kurd-Laßwitz-Preis ist ein undotierter Preis, der jährlich von Autoren, Übersetzern, Herausgebern, Verlegern, Lektoren, Graphikern und Fachjournalisten der deutschsprachigen Science-Fiction vergeben wird. Mit Hilfe des Kurd-Laßwitz-Preises werden herausragende Leistungen vor allem im Bereich der deutschsprachigen Science-Fiction geehrt, um damit die Preisträger und die deutschsprachige Science-Fiction zu unterstützen. Es ist der bekannteste deutschsprachige SciFi-Preis.

Auszug Artikel WIKIPEDIA




siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 

 

[Medienhinweis] #190: Das Ost-Fandom ist anders – blog.fiks.de

Ein – etwas verspäteter – Nachruf auf den Pentacon

von auf blog.fiks.de

Nachrufe sind immer bitter, im Besonderen, wenn es um einen Con geht …

fiks.de - 2022-01-07

Neben dem Elstercon in Leipzig, der im Herbst 2022 wieder veranstaltet werden soll, war der Pentacon die einzige langjährige Convention in den neuen Bundesländern. Der Bezug zur DDR-SF war offensichtlich. Dauer-Ehrengästen waren das Berliner Schriftsteller-Ehepaar Angela und Karlheinz Steinmüller sowie der Autor und Herausgeber Erik Simon aus Dresden; alle drei gehörten in der DDR zur Crème de la Crème des SF-Literaturbetriebs. Simon war unter anderem SF-Lektor des Belletristikverlags Das Neue Berlin und einst Mitglied im SLK. Der DDR-Bezug spiegelte sich im Programm wider. Beim Pentacon 2019 hielt Karlheinz Steinmüller beispielsweise einen Vortrag mit dem Titel »Und ewig grüßt der Generalsekretär. Wie die DDR zur Alternativgeschichte wurde«. […]

Auszug Artikel


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[Medienhinweis] Sondermeldung: Dieter Steinseifer verstorben – scifinet.org

Ein Urgestein der deutsche SF-Szene hat uns von gestern auf heute verlassen

von CLühr auf scifinet.org

Leider im alten Jahr noch eine traurige Nachricht …

SF-Netzwerk 2020-12-30

…über Follow erreichte mich die Nachricht, das in der vergangenen Nacht Dieter Steinseifer von uns gegangen ist.[…]

Auszug Artikel

Er bekam 2015 den Deutschen Fantasy Preis für seine Pionierleistung bei der Popularisierung des Fantasy-Rollenspiels in Deutschland und war ein Urgestein der deutsche SF-Szene. Ich bin sicher, Nachrufe werden folgen.

Ad Astra


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