Schlagwort: Schmidt Arno

Biographien zur Phantastik #28: Arno Schmidt – Sven Hanuschek

Sven Hanuschek
Arno Schmidt
Hanser, München (2022)
ISBN 9783446270985
Arno Schmidt ist der „permanente Ausnahmefall der Literatur unserer Gegenwart (Karl Schumann, 1964)

Arno Schmidt ist zum Klassiker der Moderne geworden. Was fehlte, ist eine Biographie die diesem Anspruch gerecht wurde und welche den sehr umfangreichen Nachlass des Autors aufarbeitete. Svan Hanuschek hukdigt hier einen der Großen mit einer riesigen Biographie …


Nicht, dass es gar nichts biographisches zu Arno Schmidt gäbe.  Da gibt Dunkers „Arno Schmidt (1914-1979. Katalog zu Leben und Werk“ von 1990. Oder von Rathjen „Chronik von Leben und Werk“ 2014/2021. Aber hier geht es um Schmidts Aufstellung in der Literaturgeschichte. …

Ein Buch wie das vorliegende kann und will mit der  kleinteiligen Editions- und Kommentierarbeit eben sowenig konkurrieren wie mit den stupenden, mitunter haarfeinen Stellenkommentaren im „Bargfelder Boten“, dem „Zettelkasten“ und anderen Periodika der Schmidt-Forschung; es geht um die roten Fäden, und es geht um Schmidts Aufstellung in der Literaturgeschichte, die ich in Teilen für falsch, vor allem für unnötig abwehrend halte. …

Auszug 'Vorab. …', Seite 9-24

Es sind fast 1000 Seiten geworden, die Sven Hanuschek aus einer Fülle von neuen Quellen füllt. Es gibt Orientierung in dem riesigen Werk und erlaubt einen neuen, wesentlich umfassenderen Blick auf die Persönlichkeit Schmidts. Ja, es wird einige Zeit n Anspruch nehmen, bis ich dieses Buch durch habe und ich bin neugierig, ob ich den Autor Schmidt kennenlernen hätte wollte oder nicht (siehe weiterführende Links) – und ja, ganz billig ist das Buch auch nicht …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sven Hanuschek
  • Arno Schmidt
  • Hanser, München (2022)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 990 Seiten
  • ISBN 9783446270985

Kleinster Preis: € 33,50, größter Preis: € 56,40, Mittelwert: € 45,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • mit Lesebändchen
  • [Artikel] Sven Hanuschek bei Hanser

Sven Hanuschek, geboren 1964, ist Publizist und Professor am Institut für deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München.…

Auszug Artikel


  • [Artikel/Podcast] Ein Genie ohne Kratzer – von Helmut Böttiger – auf deutschlandfunk.de

Arno Schmidt gilt als der große Solitär in der Literaturgeschichte nach 1945, ein radikaler Außenseiter und Wortmagier mit vielen Fans. Sven Hanuschek zeigt sich in seiner materialreichen Biografie des Schriftstellers nun auch als ein solcher. …

Auszug Artikel


  • [Artikel/Podcast] „Wahrscheinlich hätte ich ihn nicht kennenlernen wollen“ – Sven Hanuschek im Gespräch mit Joachim Scholl – auf deutschlandfunkkultur.de

Kein deutscher Schriftsteller schrieb so wie Arno Schmidt. So originell, radikal, funkelnd, witzig. Und niemand war so kauzig, schräg und hochfahrend wie der Autor aus der Lüneberger Heide. Gut, dass jetzt eine Biografie erschienen ist.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Biographien zur Phantastik #27: Der defekte Rest – Friedhelm Rathjen

Friedhelm Rathjen
Der defekte Rest
Edition ReJoyce, Südwesthörn (2021)
ISBN 9783947261253
Acht Recherchen und Rezensionen zur Biographie von Arno Schmidt

Da habe ich, ein für mich recht interessantes, Büchlein gefunden, das einige Texte zur Arno Schmidt Biographie enthält. Nachdem ich ja schon einiges zu Arno Schmidt in meiner Bibliothek stehen habe, war ich sehr gespannt darauf …


Die hier versammelten Studien wurden zwar alle verschiedenen Bänden des Autors entnommen und sind sozusagen eine Wiederverwertung, aber ich kannte sie teilweise trotzdem nicht (vermutlich warten da noch einige Bücher auf Erforschung). So zum Beispiel ein biographisch-touristzischer Selbstversuch – „Die Norwegen-Connection“ …

Wer meint, die Aufdeckung einer Kongruenz zwischen Werkmotiven und Lebensgeschichte erkläre irgendwie etwas am Text – in der Joyce-Philologie beispielsweise war solche Rückführung der Literatur auf das Leben einmal sehr verbreitet -, verharmlost die Literatur. Ein solche Verharmlosung ist aber auch umgekehrt eine Sichtweise, die das Werk zum Sprachrohr von des Autors Seelenleben reduzieren und aus den Texten die Schroftstellerbiographie rekonstruieren will, wobei ich mir bewusst bin, dass ich damit auch gegen einen bestimmten Anwendungsbereich der Psychoanalyse polemisiere …

Auszug 'PräText',Seite 7-10

In erster Linie haben mich die enthaltenen Schriftwechsel Arno Schmidts mit den verschiedensten Menschen interessiert. Schriftwechsel sind grundsätzlich immer faszinierend. So finden wir hier Briefwechsel mit Alfred Andersch, Wilhelm Michels, Eberhard Schlotter und mit Kollegen Arno Schmidts. Recht interessant war auch die Tandemfahrt von Hamburg und die Legende darum ganz anderes daraus gemach hat, als es in Wirklichkeit war. Alles in allem eine gute Lektüre …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Friedhelm Rathjen
  • Der defekte Rest
  • Acht Recherchen und Rezensionen zur Biographie von Arno Schmidt
  • Edition ReJoyce, Südwesthörn (2021)
  • Taschenbuch
  • 112 Seiten
  • ISBN 9783947261253

Kleinster Preis: € 9,42, größter Preis: € 14,03, Mittelwert: € 10,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Friedhelm Rathjen in der WIKIPEDIA

Friedhelm Rathjen (* 30. Oktober 1958 in Westerholz bei Scheeßel) ist ein deutscher Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller sowie Herausgeber der Zeitschrift Bargfelder Bote, die sich Leben, Werk und Wirkung des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt widmet. Rathjen lebt und arbeitet in Emmelsbüll-Horsbüll. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Friedhelm Rathjen recherchiert in „Der defekte Rest“ Details aus der Biographie von Arno Schmidt – von anonym – auf literaturkritik.de

Arno Schmidts literarisches Werk ist randvoll mit Details seiner eigenen Lebensumstände, deshalb ist es bei der Schmidt-Lektüre durchaus immer wieder hilfreich, mit der Biographie des Autors vertraut zu sein. Die Beiträge des Bandes Der defekte Rest stellen ausgewählte Episoden aus Schmidts außerliterarischer Existenz vor: …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPEDIA

Im Mittelpunkt seines erzählenden Werks steht immer ein dominierender Ich-Erzähler, der seinem Autor in vielerlei Hinsicht ähnelt. Im Leviathan etwa verlässt der namenlose Protagonist vor der anrückenden Roten Armee Lauban am selben Tag wie sein Autor, in Brand’s Haide hat der Ich-Erzähler mit Schmidt sowohl den Namen gemeinsam als auch die Erfahrung einer britischen Kriegsgefangenschaft, Joachim Bomann in Seelandschaft mit Pocahontas ist wie Schmidt Schriftsteller, und wie Schmidt lebt er an der Saar, Walter Eggers im Steinernen Herzen ist wie Schmidt Sohn eines Polizisten, Karl Richter in KAFF auch Mare Crisium ist wie vormals Schmidt Lagerbuchhalter von Beruf und lebt wie er in der Lüneburger Heide; dort lebt auch Daniel Pagenstecher in Zettel’s Traum, der wie sein Autor Schriftsteller, Experte für Edgar Allan Poe und Erfinder der Etym-Theorie ist. Einzige Ausnahme ist Georg Düsterhenn in Caliban über Setebos, der wie Schmidt zwar Schriftsteller, aber anders als er ein „opportunistischer Trivialschreiber“ ist. Allen Protagonisten gemeinsam sind schließlich die Meinungen und Vorlieben Schmidts: Sie sind Büchermenschen, die allein in der Literatur leben, sie verachten die Restauration der Adenauer-Jahre und sind entschiedene Atheisten.…

Auszug Artikel


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #9: Eine Auswahl in: Arno Schmidt: Essays und Aufsätze I + II

Arno Schmidt
Essays und Azssätze I + II
Haffmans, Bargfeld (1995)
ISBN 3251800353
ISBN 3251800361
Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III, Essays und Biographisches

In diesen beiden Bänden mit Essays und Aufsätzen von Arno Schmidt gibt es einige Texte, die sich direkt mit Themen der phantastischen Literatur oder im Besonderen mit deren Schaffenden beschäftigen. …


Angesehen davon, dass es die allermeisten der Texte wert sind, gelesen zu werden, habe ich mir natürlich speziell diejenigen herausgesucht, deren Inhalt erhellendes zu meinem Spezialthema hergeben. Und das sind nicht so wenige. Da wäre z.B. ein Brief an Dante Alighieri, dem Schöpfer dieser unbeschreiblichen Kerker-Bilder, oder zwei Essay über Friedrich de la Motte Fouquè, einem der ersten Dichter der deutschen Romatik, oder  ein Essay zu den Bront-Schwestern und zum Thema Werwölfe, im ersten Band …

Nun ist diese „Lykantropie“ eine zwar äußerst rare, aber doch durchaus gesichert Erscheinung. Aus der modernen Kriminalpraxis sind ein gutes Dutzend Fälle bekannt, wo best beleumundete Bürger plötzlich einer ganzen Serie schrecklicher Verbrechen überführt werden können, die sie – meist nachts – als veritable „Werwölfe“ begangen haben. …

Auszug 'Die Werwölfe', Seite 292-294

Auch im zweiten Band findet sich einiges wie, „Über die Arbeitsweise Edgar Allen Poe’s“ oder „Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne“ oder ein Essay über Edward Bulwer-Lytton, welches sehr nach Arno Schmidt kommt. …

Verne also ein fleißiger Mann von rund 60 Romanen, plus ein paar Bänden anderer Kleinigkeiten. Und sein eigentliches, noch nie so recht gewürdigtes literarisches Verdienst besteht darin, dass er als Erster (& bisher immer noch Umfassendster) den Groß-Nachweis geführt hat: wie die Errungenschaften des Technikers – man darf auch „Ingenieur“ sagen, „Wissenschaftler“, „Forscher=Allgemein“ – nicht nur nicht poesie=zerstörend wirkten; sondern vielmehr unerhört neue=reiche Gebiete dem Dichter eröffneten! …

Auszug 'Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne', Seite 413-425

Es lohnt sich, also seine Nase in diese beiden Bücher zu stecken. Und vergnüglich ist es allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Arno Schmidt
  • Essays und Aufsätze I + II
  • Haffmans, Bargfeld (1995)
  • Broschiert, Klebebindung
  • Edition der Arno Schmidtstiftung im Haffmans Verag
  • 554 + 498 Seiten
  • ISBN 3251800353
  • ISBN 3251800361

Band I – Kleinster Preis: € 18,50, größter Preis: € 35,20, Mittelwert: € 30,00
Band II – Kleinster Preis: € 7,50, größter Preis: € 94,90, Mittelwert: € 12,00

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  • keine

  • [Artikel] Ein Radiohörer mit runden Ohren, der Arno Schmidt und Wolfgang Koeppen hört – von Sibylle Lewitscharoff – auf deutschlandfunk.de

Als vor 60 Jahren in Stuttgart ein Programm auf Sendung ging, das von seinem Erfinder und ersten Redakteur, dem Schriftsteller Alfred Andersch, auf den Namen „Radio-Essay“ getauft wurde, gehörten Wolfgang Koeppen und Arno Schmidt zu den ersten Autoren. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Sämtliche Werke Arno Schmidts – von Giesbert Damaschke – auf asml.de

Die Liste ist alphabetisch nach Titeln sortiert. Führende bestimmte Artikel werden ignoriert, unbestimmte Artikel werden einsortiert: ›Die Abenteuer der Sylvesternacht‹ wird also unter A, ›Ein Leben im Voraus‹ unter E aufgeführt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPRDIA

Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. Formal kennzeichnet sie das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich sind sie von einer kulturpessimistischen Weltsicht und einer angriffslustigen Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära geprägt. Seine theoretischen Überlegungen zu Prosa und Sprache entwickelte Schmidt in den 1960er Jahren in Auseinandersetzung vor allem mit James Joyce und Sigmund Freud weiter und suchte seine Ergebnisse in den in dieser Zeit entstandenen Werken (Ländliche Erzählungen im Band Kühe in Halbtrauer, KAFF auch Mare Crisium) umzusetzen. Als Summe dieser Entwicklung erschien 1970 das monumentale Hauptwerk Zettel’s Traum. …

Auszug Artikel


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Phantastik #54 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Arno Schmidts Zettel’s Traum – Bernd Rauschenbach (Hrsg.)


Bernd Rauschenbach (Hrsg.)
Arno Schmidts Zettel’s Traum
Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld (2020)
ISBN 9783518804506

Ein Lesebuch

Herausgegeben von  Bernd Rauschenbach und mit Texten von Susanne Fischer stellt das Buch einen Versuch dar, Arno Schmidts „Zettel’s Traum“ dem interessierten Leser näherzubringen…


Die Auszüge aus dem  Monumentalwerk von Arno Schmidt sind auch hier natürlich eine Herausforderung an den Geist und Intellekt des Lesers. Aber durch die beigegebenen Texte lassen sich doch Erkenntnisse gewinnen, die einem helfen, versuchsweise sich diesem Werk (nochmals) anzunähern. Ob das gelingt? …

Intellektuelle Überforderung des Lesers dürfte ein weiterer, häufiger Grund sein, ein Buch als unlesbar zu stempeln. Wer sich Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus als Einschlaflektüre auf den Nachttisch legt, darf sich nicht wundern, wenn er über den ersten Satz nie hinauskommt. Wittgenstein wird sich übrigens irgendwann damit abgefunden haben, dass ihn zumindest vorläufig auf diese Erde kein Mensch verstehen würde – Arno Schmidt rechnete immerhin noch mit 390 verständigen Lesern von Zettl’s Traum…

Auszug 'Unlesbar?', Seite 5-10

Es ist ja nicht nur interessant, das Werk (wenn schon nicht im Original) zu sehen und zu lesen. Aber man bekommt „Aus Arno Schmidts Erläuterungen zur Schreibweise“ Unterstützung und „Über die Arbeitsweise Edgar Allan Poe’s“ ist auch eine Lektüre wert. Auf jeden Fall ist das Buch einen Versuch wert, will man sich mit Arno Schmidts Klassiker beschäftigen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Bernd Rauschenbach (Hrsg.)
  • Arno Schmidts Zettel’s Traum
  • Ein Lesebuch
  • Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld (2020)
  • Taschenbuch
  • 254 Seiten
  • ISBN 9783518804506

Kleinster Preis: € 13,95, größter Preis: € 37,49, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPEDIA

Arno Otto Schmidt (* 18. Januar 1914 in Hamburg-Hamm; † 3. Juni 1979 in Celle) war ein deutscher Schriftsteller.
Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. Formal kennzeichnet sie das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich sind sie von einer kulturpessimistischen Weltsicht und einer angriffslustigen Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära geprägt. Seine theoretischen Überlegungen zu Prosa und Sprache entwickelte Schmidt in den 1960er Jahren in Auseinandersetzung vor allem mit James Joyce und Sigmund Freud weiter und suchte seine Ergebnisse in den in dieser Zeit entstandenen Werken (Ländliche Erzählungen im Band Kühe in Halbtrauer, KAFF auch Mare Crisium) umzusetzen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] „Zettel’s Traum“ in der WIKIPEDIA

Der Titel spielt unter anderem auf den Weber Niklaus Zettel aus Shakespeares Mittsommernachtstraum an. In der Übersetzung von Christoph Martin Wieland aus dem Jahre 1762 heißt das Stück Ein St. Johannis Nachts-Traum. Nick Bottom (Bottom = „Knäuel“), dessen Namen Wieland entsprechend mit einem Fachbegriff aus dem Textilwesen mit Zettel übersetzte, …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Arno Schmidt? Zettels Traum?!? Um Gotteswillen! – Von Peter Kock und Björn Ziegert – auf literaturkritik.de

Hallo B*,
seit geraumer Zeit liege ich Dir ja in den Ohren damit, es mal mit Arno Schmidt zu versuchen, der der prägende Autor meiner jungen Jahre war. 1968 habe ich ihn, als Unterprimaner, entdeckt und in rascher Folge alles von ihm gelesen, was bis dahin erschienen war. So bestellte ich mir mit Kaff (1960), das noch nicht als Taschenbuch erschienen war, mein erstes Hardcover; das war acht Jahre später (!) noch als Erstausgabe lieferbar, lag also offenbar wie Blei in den Regalen der Buchläden. Arno Schmidt notierte später grimmig, dass es ja auch keine geringe Leistung sei, Jahr für Jahr den Worstseller zu liefern. …

Auszug Artikel




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Phantasten #24 -weiblich, männlich und …: Arno-Schmidt-Chronik – Friedhelm Rathjen


Friedhelm Rathjen
Arno-Schmidt-Chronik
Edition ReJoyce, Südwesthörn (2021)
ISBN 9783947261260

Daten zu Leben und Werk

Für alle, die Arno Schmidt etwas abgewinnen können ist dieses Buch durchaus mal einen Blick wert. In chronologischer Form wird das Leben des Autors aufgearbeitet und hält durchaus interessante Einblicke bereit…


Der Inhalt besteht fast ausschließlich aus Quellen, die veröffentlichtes Material bereitstellen und nur ganz wenige neu, unveröffentlichte Quellen wurden verwendet. Daher wird es für Schmidt-Kenner wohl nicht viel neuen Erkenntnisgewinn geben können. Jedoch in der chronologischen Ordnung sind Einsichten und das Erkennen von Zusammenhänge möglich, die es ohne diese Zusammenstellung nicht geben könnte. …

… erschien es mir sinnvoll, Leben und Werk Arno Schmidts in Form einer detaillierten Chronik aufzubereiten. Ziel dieser Chronik ist es, möglichst alle zuvor nur verstreut greifbaren Fakten zur Entwicklung Schmidts und seines Werks, soweit sie eine Datierung erlauben, zu komprimieren und nach einer Zeitleiste zu sortieren. …

Auszug 'Vorbemerkung', Seite 7-8

Das Register am Ende der Chronik erfasst die angeführten Werke Arno Schmidts, Orte, Länder, Gegenden, Personen, Verlage, Medien und Nachschlagewerke in Zusammenhang mit Schmidt und dieser Chronik. Eine Arbeit, die mir sehr gut gefällt und die ich für sinnvoll und inspirierend halte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Friedhelm Rathjen
  • Arno-Schmidt-Chronik
  • Daten zu Leben & Werk
  • Edirion ReJoyce, Südwesthörn (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 188 Seiten
  • ISBN 9783947261260

Kleinster Preis: € 28,56, größter Preis: € 34,21, Mittelwert: € 30,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Eine kürzere Fassung erschien unter dem Titel „Arno Schmidt 1914-1979. Chronik von Leben und Werk“ im Bargfelder Boten Lfg. 375-377 (18. Jänner 2014)

  • [Artikel] Friedhelm Rathjen in der WIKIPEDIA

Friedhelm Rathjen (* 30. Oktober 1958 in Westerholz bei Scheeßel) ist ein deutscher Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller sowie Herausgeber der Zeitschrift Bargfelder Bote, die sich Leben, Werk und Wirkung des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt widmet. Rathjen lebt und arbeitet in Emmelsbüll-Horsbüll. …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Friedhelm Rathjens Chronik zu Leben und Werk Arno Schmidts – von anoym – auf literaturkritik.de

Für die Einschätzung, Analyse und Interpretation Schmidtscher Texte heißt das, dass es sträflich wäre, zu ignorieren, an welchem Punkt der Entwicklung der jeweilige Text anzusiedeln ist, wann und unter welchen Umständen er entstand, was ihm vorausging und womit Schmidt sich in der entsprechenden Phase sonst beschäftigte.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPEDIA

Arno Otto Schmidt (* 18. Januar 1914 in Hamburg-Hamm; † 3. Juni 1979 in Celle) war ein deutscher Schriftsteller.
Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. …

Auszug Artikel



 


siehe auch (Auszug):


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