Monat: Juni 2021

Begleitende Literatur zur Phantastik #71: Parzival – Horst Obleser

Horst Obleser
Parzival
Königsfurt, Klein Königsförde (2000)
ISBN 3933939267
Ein Initiationsweg und seine Bedeutung

Vom Tölpel zum Ritter der Tafelrunde. Parzival, eine der großen Figuren der klassischen Literatur, hat eine tiefgreifende Reifungkrise durchzumachen bevor er zum weisen Gralskönig wird. Horst Obleser bietet hier eine Deutung des Epos …


Zu Parzival, der Erlöserfigur in der Gralssage, gibt es eine ungezählte Anzahl von Literaturstücken. Das liegt wohl an der Zeitlosigkeit des Epos. In erster Linie gilt hier Wolfram von Eschenbachs Text als Nummer eins der Hitliste. …

Unter diesen Gesichtspunkten wird die Gralslegende, wie sie Wolfram von Eschenbach dargestellt hat, unter tiefenpsychologischen Aspekten bearbeitet, wobei die Gestalt Parzivals im Mittelpunkt stehen wird. Der erste Teil enthält in sehr geraffter Form die Gralserzählung. Nach den einzelnen Episoden der Gralslegende folgen jeweils die tiefenpsychologische Betrachtung, wobei der Schwerpunkt auf einzelnen Personen oder Handlungen liegt. Im zweiten Teil, der die Kenntnis der Gralserzählung voraussetzt, erfolgt die umfassende Betrachtung besonderer Szenen, bei denen die Suche nach dem Gral den Abschluss bildet. …

Auszug 'Vorbemerkungen', Seite 7-18

Dieser Text eignet sich sehr gut, um in die Gralslegende einzusteigen und im Anschluss daran auch in die verschiedensten Themen, die sich aus diesem Textkonvolut ableiten lassen, anzulesen. Viele dieser Themen sind auch in der Fantasy-Literatur textbestimmend. Es sollte sich also rentiert sich mit diesem Epos zu beschäftigen

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Horst Obleser
  • Parzival
  • Ein Initiationsweg und seine Bedeutung
  • Königsfurt, Klein Königsförde (2000)
  • Taschenbuch
  • Lizenzausgabe
  • 256 Seiten
  • ISBN 3933939267

Kleinster Preis: € 4,40, größter Preis: € 32,08, Mittelwert: € 8,99

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Parzival in der WIKIPEDIA

Der Parzival-Stoff behandelt komplexe Themengebiete. Es geht um das Verhältnis von Gesellschaft und Weltferne, die Gegensätze zwischen Männerwelt und Frauenwelt, die Spannung zwischen der höfischen Gesellschaft und der spirituellen Gemeinschaft der Gralshüter, um Schuld im existenziellen Sinn, Minne und Sexualität, Erlösungs-, Heils-, Heilungs- und Paradiesesphantasien. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der heilige Gral – von Dr. phil. Iris Mende – auf kinderundjugendmedien.de

Ein kultischer Gegenstand, der in Zusammenhang mit der Heilsgeschichte gebracht wird. In der Regel wird er als Schale oder Kelch beschrieben, es treten aber gelegentlich auch andere Formen auf. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Horst Obleser-Zum Autor – auf docplayer.org – in „Horst Obleser. Odin. Psychologischer Streifzug durch die germanische Mythologie“

Horst Obleser, Diplompsychologe und Psychoanalytiker in frei er Praxis. Acht Jahre lang Leiter einer Psychologischen Bera tungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Märchen #12 – Das Wunderbare in der Literatur: Der Preis der Verwandlung – Johan de Mylius


Johan de Mylius
Der Preis der Verwandlung
Königshausen & Neumann, Würzburg (2010)
ISBN 9783826042983

Hans Christian Andersen und seine Märchen

De Mylius will in diesem Buch mit den Texten reflektieren und nicht gegen sie. Es geht ihm darum, dem Erleben nicht im Wege zu stehen und aufmerksam nach Zusammenhang und Perspektive Ausschau zu halten. Dies „im Text, zwischen den Texten, zwischen Text und Zeit, zwischen Text und Welt“ …


Dies in fünf Abschnitten. Erstens durch grundlegende Analysen quer durch Andersens Märchenwerk, zweitens in der Untersuchung der Ästhetik, drittens folgt er Andersens Ästhetik in prämodernistischer Richtung, viertens wird untersucht wie Andersen seine „Geschichte“ benutzt um Zeit und Gesellschaft zu deuten und fünftens werden eine Reihe psychologischer, existentielle und religiöse Größen der vergangenen Abschnitte vertiefender behandelt. Man kann also nicht von einer biographischen Lektüre ausgehen.

Die Schnitte, die hier zwischen den Märchen und Geschichten samt dem „Bilderbuch ohne Bilder“ – das in diesem Zusammenhang dazugehört – gemacht werden, haben nicht das Ziel, die Texte noch einmal voneinander zu trennen, weder in ideologiekritischem noch dekonstruktivem Eifer, um zu zeigen, dass sie nicht zusammengehören. Zur Abwechslung soll hier offengelegt werden, durch welche kreativen Kräfte die Texte zu dem werden, was sie sind, damit auch zu den Ganzheiten, als die sie der Leser erlebt. Das heißt, die folgenden Analysen sind wenn überhaupt eher Konstruktionen als Dekonstruktionen…

Auszug 'Vorwort', Seite 9-16

Verwandlung, Todesmoment und Wiedergeburt sind die Themen die De Mylius beschäftigen, universelle Themen, die hier angegangen werden. Auf jeden Fall findet man im Literaturverzeichnis eine reiche Auswahl an weiterführender und ergänzender Literatur sowohl primärer als auch sekundärer Ausrichtung…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Johan de Mylius
  • Der Preis der Verwandlung
  • Hans Christian Andersen und seine Märchen
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2010)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783826042983

Kleinster Preis: € 10,76, größter Preis: € 10,76, Mittelwert: € 10,76

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Dänischen
  • Übersetzer Peter Urban-Halle

  • [Artikel] Das Märchen im Alltag und der märchenhafte Alltag von Angelika Nix – auf sikjm.ch

Hans Christian Andersen schrieb sein Leben lang gegen sein Image als Märchenerzähler für Kinder an; er wandtesich explizit auch an Erwachsene. Heute gibt es dafür endlich einen Begriff: Crosswriting.

Auszug Artikel



  • [Download] Hans Christian Andersens Märchenals Vorbild für Oscar Wildeeine vergleichende Analyse – von Kathrin Schauer – auf univie.ac.at

Diese Diplomarbeit soll sich mit den Parallelen in den Märchen des irischen Autors Oscar Wilde und den Märchen des Dänen Hans Christian Andersens beschäftigen. Es gibt zwar Analysen der Märchen beider Autoren, die sich aber vor allem auf biographische Einflüsse beziehen. Bisher wurde jedoch den Gemeinsamkeiten, die die Märchen beider Autoren verbindet und der Frage, welchen Einfluss Andersen auf Wilde hatte, in der Forschung kaum Beachtung geschenkt.

Auszug Artikel



  • [Artikel] Hans Christian Andersen in der WIKIPEDIA

Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense; † 4. August 1875 in Kopenhagen), der sich als Künstler zeitlebens nur H. C. Andersen nannte, ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Berühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Phantastik #49 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: DIe Wirklichkeit des Phantoms – Dietrich Wachler


Dietrich Wachler
Die Wirklichkeit des Phantoms
LIT, Münster (1997)
ISBN 3825831841

Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur

Dieser Band von Dietrich Wachler enthält Aufsätze, Rezensionen und Stellungnahmen, die sehr unterschiedlich, aber immer sehr bestimmt auf die unterschiedlichen Themen bezogen sind und welche als exemplarisch für die Phantastik in ihren unterschiedlichsten Ausformungen gelten können. …


Diese Beispiele für die Phantastik gehen von Kafka, über Krolow und Schelsky, von Lovecraft Lindsay und Herbert (diesen besonders), von Spinrad über Zilig, von der Ordensburg des Wüstenplaneten über Szenarien der Zukunft bis metaphorischen und sprachlichen Transzendenz…

Ein großer Teil der Beiträge befasst sich mit literarischen Werken – wiederum insbesondere mit solchen der Science Fiction – unter soziologischem Aspekt. Auch hier befindet sich Lem in einer Vorreiterposition, wenn er die Science Fiction als „kollektives Phänomen von sozio-kulturellem Charakter“ definiert, das in seiner Zugehörigkeit zu zwei Formen der Weltkultur (Hochliteratur und Trivialliteratur) schließlich zur Massenware wird und den Zwängen des Markts unterliegt. Dabei verkommt eine ursprünglich kritisch-antzipatorische Welthaltung zu affirmativen Tendenzen, die in breitester Front die noch nicht ausgefüllten Felder modernen Sensationshungers besetzen…

Auszug 'Vorwort', Seite 1-3

Wachler unterzieht das Genre einer ausführlichen Kritik in seiner Gestalt, seiner Entstehung und seines Verfalls und zeigt die Klischees auf, die ihm innewohnen. Interessante Lektüre die durchaus auch in den heutigen Zeiten noch Impulse und Anregungen zu geben vermag und die heutzutage in dieser Form zu oft vernachlässigt wird. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Dietrich Wachler
  • Die Wirklichkeit des Phantoms
  • Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur
  • LIT, Münster (1997)
  • Germanistik, Band 11
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 366 Seiten
  • ISBN 3825831841

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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    • keine

  • [Artikel] Dietrich Wachler in der WIKIPEDIA

Dietrich Wachler (* 28. März 1934 in Weimar; † 2. Mai 2004 in Wiesbaden) war ein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Kritiker.…

Auszug Artikel




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[Medienhinweis] #130: „Auf der Suche nach Türen“: V.E. Schwabs Tolkien-Rede zum Thema Fantasy-Literatur – tor-online.de

Was muss, was darf, was kann Fantasy?

von V. E. Schwab auf tor-online.de

Wobei … Essay ist vielleicht übertrieben, eher ein Comming-Out der Autorin – trotzdem …

totz-online.de - 2021-06-26

Was bewegt eine Autorin wie V. E. Schwab („Vier Farben der Magie“, „Das unsichtbare Leben der Addie LaRue“), Fantasy-Romane zu schreiben? Was macht das Genre aus? Im Rahmen ihrer J. R. R. Tolkien Lecture on Fantasy Literature am Pembroke College, Oxford (2018) sprach sie über die Liebe zur Literatur und die Macht der Phantastik, die Welt zu verändern. […]

Auszug Artikel


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[Medienhinweis] #129: James A. Sullivan im Genretalk über Progressive Phantastik – zauberwelten-online.de

Von konservativ zu fortschrittlich

von Ann A. Kalliope auf zauberwelten-online.de

Ein Genretalk zur „Progressiven Fantastik“, die „die Traditionen des Genres auf allen Ebenen hinterfragt, überkommene Motive aktualisiert und ungeahnte Kombinationen wagt“ – selber Meinung bilden darüber.

zauberwelten.online.de - 2021-06-26

Wer in Fantasy- und Sci-Fi-Welten unterwegs ist, wähnt sich automatisch in anderen Strukturen als der Realität, von der wir tagtäglich umgeben sind. Dass dem aber nicht so ist, erklärt James A. Sullivan. Sein Anliegen ist es, Leser*innen und Autor*innen mit der Progressiven Phantastik für neue Lesarten zu sensibilisieren. Wieso ausgerechnet die Sci-Fi besonders anfällig für konservatives Denken ist, wie man Progressive Phantastik überhaupt erkennt und was ein Schaufelradbagger im Rheinland damit zu tun hat, das klären wir im Genretalk.[…]

Auszug Artikel


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