Schlagwort: Autorinnen

[NETigkeiten] #9 Von wegen unsichtbar – das Science-Fiction-Jahr der Frauen — lapismont.wordpress.com

Unterschiedliche Kommunikationswege mindern Sichtbarkeit der Frauen?

Ralf Steinberg hat auf seinem Blog eine interessante Tatsache besprochen, die Schuld daran sein könnte, dass Frauen in der Science Fiction nicht so wahrgenommen werden, wie es ihnen zukommen würde. Sind die Kommunikationswege daran schuld, dass die weiblichen Autoren nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie möchten? Hier z.B. Judith Vogt mit Roma Nova…

 

 

Das Problem mit diesen Social-Media-Programmen ist jedoch, dass ihre Informationen flüchtig sind und von unklaren Algorithmen gefiltert werden. Insofern ist der Vorwurf, SF-Autorinnen würden nicht wahrgenommen, etwas unfair, wenn deren Informationsflüsse ausschließlich dort erfolgen. Ähnlich kritisch sehe ich auch die Besprechung von Werken dort. Judith Vogt forderte mehr Diskussionen über Bücher von SF-Autorinnen auf Twitter. Sie selbst postet hierfür hin und wieder Kettentweets. Die Lesbarkeit dieser Besprechungen ist gering, der Plattform geschuldet wenig umfangreich und vor allem sind diese Tweets nicht nachhaltig. Es ist sehr schwer, sie wiederzufinden und wenn man sie verpasst hat, war es das. In Wikipedia-Einträgen habe ich zum Beispiel noch keine Verlinkung auf solche Tweets gefunden.[…]

Auszug Artikel

Das gibt jedenfalls Diskussionsstoff, aber die Argumentation in nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht (und diesen Eindruck habe ich zwischenzeitlich auch gewonnen) bewegen sich die Autorinnen in einer (eigenen) Blase, die ihnen erschwert, globaler wahrgenommen zu werden. Scheinbar sind Foren eher männlich besetzt und die Soziale Medien-Schiene eher weiblich. Blogs scheinen auch eher weiblich besetzt zu sein und hier ist die Blasenbildung auch von mir nachzuvollziehen. Reden wir also über Kommunikationswege. Wäre direkt eine genauere Untersuchung wert?

Steinberg lässt aber auch die Werke von sieben SF-Werke von deutschsprachigen SF-Autorinnen, die allesamt nicht älter als drei Jahre sind, nicht unbesprochen …


… und zu den letzten Artikel im Blog:


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 

 

Liste deutschsprachiger Science-Fiction-Autorinnen – Theresa Hannig ‏

ListeWer wissen will, was es für deutschsprachige Science-Fiction Autorinnen gibt, hatte es bisher schwer. Darum haben wir jetzt auf Wikipedia eine Liste ins Leben gerufen, auf der diese Autorinnen in Zukunft zu finden sein sollen:

Liste deutschsprachiger Science-Fiction-Autorinnen auf Wikipedia

zum Thema: Löschanträge und diesebezüglicher Diskussion siehe auch -> Hier


Siehe auch:

 

 

Neuzugänge #12– BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Ein kleines, aber interessantes Blättchen über Volksliteratur und Romanhefte. 99 Porträts von Autorinen der Weltliteratur und Zukunftsvisionen und Weltuntergang im SF-Film. Eine interessante Mischung …


Peter Soukup - Blätter für Volksliteratur, 2017/3
Peter Soukup – Blätter für Volksliteratur, 2017/3

Dr. Peter Soukup
Blätter für Volksliteratur, Nr. 3, Juli 2017, 56. Jhrg.
Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2017), Heft A5, 24 Seiten
ISSN 0006-4483

Immer wieder Artikel mit phantastischem Inhalt bringen die „Blätter für Volksliteratur“.

Sie widmen sich grundsätzlich der „Volks- und Massenliteratur der Vor- und Nachkriegszeit“ und die Informationsschrift des „Verein der Freunde der Volksliteratur“ der auch regelmäßige monatliche Vereinstreffen in Wien organisiert.

In dieser Ausgabe:

  • Bruno Fischer – Meister des „Noir“ von Mag. Peter Friedl und
  • Bob Barring in der weiten Welt von Gustav Feichinger

Antiquarisch gesichtet: kaum auffindbar, neu über Mitgliedsbeitrag von 16,– Euro jählich für 4 Ausgaben

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