Bibliotheca Universitas Phantastica #115 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 12. Mai bis 14. Mai 2026

M

Da kommen noch Nachschläge zum Golem-Thema und ein Download zum Thema literarisches Kunstwerk. Ursprünglich erschienen 1931 von Roman Ingarden. Es ist unter anderem ein Quellwerk für „Fantasy-Theorie und Geschichte“ von Helmut Pesch aus der Sekundärliterarischen Reihe des EDFC: Materialien zur phantastischen Literatur. Die Anschlussarbeiten beziehen sich auch alle auf Chajim Bloch, E. T. A. Hoffmann und Ror Wolf. Die Dissertation von Ulrike Schnaas untersucht den Einsatz des Fantastischen und dessen Funktionen in der zeitgenössischen Prosa. Also ran ans Werk …


Neuzugänge:
als Html-Ansicht-> 2026-06-12-Neuerungen-Bericht

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Abstract: Dieses Essay analysiert die historische Entwicklung des Golem-Mythos, die spezifische Struktur von Blochs Erzählungen und dessen Bedeutung für das Verständnis moderner Schöpfungsmythen.

Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Golem, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Prag, {04.2} Bestand/Papier+Digital

2.

C. Bloch

Der Prager Golem: Von seiner „Geburt“ bis zu seinem „Tod“ (5677), Benjamin Harz: 12–19

Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Golem, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Prag, Vorwort, {04.2} Bestand/Papier+Digital

3.

C. Bloch

Der Prager Golem: Von seiner „Geburt“ bis zu seinem „Tod“ (1919), Benjamin Harz: 19–21

Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Golem, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Prag, {04.2} Bestand/Papier+Digital

4.

H.L. Held

Der Prager Golem: Von seiner „Geburt“ bis zu seinem „Tod“ (1919), Benjamin Harz: 7–11

Tags: Geleitwort, Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Golem, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Prag, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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5.

R. Ingarden

(1972), Niemeyer

ISBN 978-3-11-093848-7 978-3-484-10037-4

Abstract: Die Untersuchungen, die ich hiermit der Öffentlichkeit übergebe, haben die Grundstruktur und die Seinsweise des literarischen Werkes und insbesondere auch des literarischen Kunstwerks zu ihrem Hauptthema. Sie wollen vor allem seinen eigentümlichen Aufbau herausstellen und seine Auffassung von den verschiedenen Trübungen befreien, die sich in den bisherigen Betrachtungen einerseits aus den immer noch starken psychologistischen Tendenzen, andererseits aus den Rücksichten auf eine allgemeine Theorie der Kunst und der Kunstwerke ergaben.

Tags: Literarisches Kunstwerk, Literatur->, Literatur->literarisches Kunstwerk, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: Die Diplomarbeit „Der Schauerroman der schwarzen Romantik am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns „Die Elixiere des Teufels“ zeigt unter Anwendung von Wolfgang Trautweins Analyseansatz der Schauersequenz, wie E.T.A. Hoffmann Schauer erzeugt und erhält. Außerdem wird ein Überblick über die Romantik, die schwarze Romantik, die phantastische Literatur und den Schauerroman gegeben. In Grundzügen wird auf die Figuren- und Spannungsanalyse eingegangen. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Diplomarbeit(en), Epoche(n)->, Epoche(n)->Romantik, Epoche(n)->Romantik->Schauer-, Epoche(n)->Schwarze Romantik, Person->, Person->Hoffmann, E.T.A., Schauer->, Schauer->-literatur, Schauer->-romantik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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7.

B. Raschnig

(2000). Inaugural-Dissertation

Abstract: Zur Konkretion der Wolfschen Phantastik werde ich im folgenden den Begriff der phantastischen Literatur umreißen. Die Phantastik wird nicht als eigenständige, epo- chenspezifische Gattung betrachtet8, sondern definiert sich nach ihrem inhaltlichen und formalen Gepräge – sie erscheint oft in Verbindung mit dem Grotesken, Manieri- stischen, Absurden oder Unheimlichen. Hans Holländer faßt seine Darstellung der verschiedenen Phantastikkonzeptionen quasi-definitorisch zusammen: …

Tags: Person->, Person->Wolf. Ror, Phantastik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: Die vorliegende Dissertation untersucht den Einsatz des Fantastischen und dessen Funktionen in der zeitgenössischen Prosa, wobei die Ausgangshypothese lautet, dass das Fantastische historisch nicht erschöpft ist, sondern weiterhin produktiv bleibt. Der Hauptteil dieser Studie besteht aus einer genauen Lektüre von vier Romanen, die zwischen 1995 und 2001 erschienen sind: Marie Hermansons Värddjuret (1995), Majgull Axelssons Aprilhäxan (1997), Karen Duves Regenroman (1999) und Elfriede Kerns Schwarze Lämmer (2001). Tzvetan Todorovs Definition des Fantastischen als strukturelle Mehrdeutigkeit ist für die Dissertation von grundlegender Bedeutung. Um die Definition nicht an ein normatives Genrekonzept zu binden, wird das Fantastische in dieser Studie als narrative Strategie betrachtet. Die Analysen der Dissertation zeigen, dass in diesen zeitgenössischen Romanen eine beträchtliche Vielfalt an Erzählmitteln sowie an intertextuellen Motiven vorliegt, die aus dem „Archiv“ der Tradition des Fantastischen stammen. Das Fantastische ist in hohem Maße intertextuell, fungiert jedoch nicht bloß als „Zeichen der Fiktion“ in einem postmodernen Spiel, in dem Mehrdeutigkeit keine Rolle mehr spielt. Stattdessen ist die erzählte Welt in diesen Romanen durch eine tief verwurzelte Ambivalenz, Heterogenität und Instabilität gekennzeichnet. Das Fantastische ist zugleich attraktiv und gefährlich und entspricht einer Begegnung mit „dem Anderen“ und dem Unbekannten, während es den bei Todorov so deutlich sichtbaren Konflikt zwischen dem Übernatürlichen und dem Natürlichen abschwächt. Im Mittelpunkt steht nicht die Wahrnehmungskrise, die die Romanfiguren durchleben, wenn sie sich zwischen zwei gegensätzlichen Sichtweisen auf die Realität entscheiden, sondern ihr psychischer Zustand. Diese Figuren befinden sich in einem Zustand des „Dazwischen“, der in allen vier Romanen mit dem Thema des Künstlers verknüpft ist. Über das Fantastische initiiert Regenroman eine Auseinandersetzung mit männlichen Künstlermythen und Frauenbildern. Schwarze Lämmer greift ebenfalls die romantisch-fantastische Tradition auf und untersucht den Zusammenhang zwischen jugendlichem Größenwahn und künstlerischer Kreativität. Värddjuret hingegen schildert die Entstehung einer Künstlerin, während Aprilhäxan das monströse Selbstbild der Künstlerin und ihre Allmachtsfantasien präsentiert. Eine weitere Funktion des Fantastischen in diesen vier Romanen besteht darin, ein Realitätskonzept zu thematisieren, das nicht auf dem Gegensatz zwischen dem Natürlichen und dem Übernatürlichen beruht, sondern auf der Möglichkeit mehrerer unterschiedlicher Realitäten. (Übersetzung aus dem Englischen)…

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Dissertation, Erzähl(er/ung(en))->, Erzähl(er/ung(en))->-strategie, Phantastik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: In Leo Perutz’ historischem Roman Nachts unter der steinernen Brücke. Ein Roman aus dem alten Prag (1953) spielt die Handlung in der ehemaligen Kulturhauptstadt des Kaisers Rudolph von Habsburg (1552-1612). Einer der Hauptorte ist das jüdische Ghetto mit seinen Kabbalisten und Alchemisten. Der Text reiht sich in die Traditionslinie der fantastischen Literatur des beginnenden 20.Jahrhunderts, wo dem Okkulten in seinem Bezug zu Macht, Religion und den neuen Wissenschaften eine große Bedeutung zukommt. Durch die Demontage des Mythos um Prag, die „Goldene Stadt“, nimmt Perutz Stellung zu seiner unmittelbaren Gegenwart, der Nachkriegszeit, die mit dem Chaos und der Vernichtung der europäischen Kultur durch die Nazis konfrontiert war. Als ein entwurzelter und vergessener Autor, ein Jude, der zwischen Österreich und Israel wandert, rechnet er zudem selbstironisch mit der eigenen Mythologisierung einer vergangenen Epoche ab. …

Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Golem, Okkultismus, Person->, Person->Perutz, Leo, Rezension(en)->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Prag, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
als Html-Ansicht-> nein

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