Kategorie: allgemeine Phantastik

[Medienhinweis] #210: Folge 60: Sherlock Holmes (Das erste Fandom der Geschichte) – phantastikon.de

Die begeisterten Leser von Sherlock Holmes waren es, die das moderne Fandom erschufen.

von Phantastikon auf phantastikon.de

„Helden, Versager und andere Ikonen“ – interessant bezüglich Fandom, wusste ich  bis jetzt nicht …

phantastikon.de - 2021-12-26

Und Conan Doyle war schockiert über das Verhalten der Fans. Das hatte es vorher noch nicht gegeben. (Sie wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als “Fans” bezeichnet. Der Begriff – eine Kurzform für “Fanatiker” – wurde erst vor kurzem für amerikanische Baseballbegeisterte verwendet). In der Regel akzeptierten die Leser, was in ihren Büchern geschah. Jetzt begannen sie, ihre Lektüre persönlich zu nehmen und zu erwarten, dass ihre Lieblingswerke bestimmten Erwartungen entspräche. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 
 

Phantastik #62 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phatastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre – Birgit Patzelt


Birgit Patzelt
Phantastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631385587

Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen

Hier haben wir eine Dissertation aus dem Jahre 2001 mit einer Untersuchung von Kinder- und Jugendliteratur zu Ende des vorigen Jahrtausends, in der zunächst ein Überblick über phantastiches Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur der letzten 250 Jahre gegeben wird …


Danach werden im Forschungsteil neuere Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert. Aufgeworfene Frage unter anderem ist, das Verhältnis Realität und Phantastisches und der Aspekt der Realitätsverletzung. Danach erfolgt im Kontext der Kinderliteraturforschung im Anschluss an die Diskussion der Forschungsbeiträge eine vorläufige definitorische Bestimmung des für die Arbeit relevanten Textkorpus. …

Ausgehend von einer These, dass phantastisches Erzählen zwar letztendlich mit einer rationalen Auflösung einen Text abschließen, nicht jedoch als bis dahin vorherrschende Erzählweise negiert werden kann, geht es im dritten Teil des Forschungsreferats um die Frage, wie jene Texte bestimmt werden können, in denen das Phantastische am Ende rational, d. h. durch das Erwachen aus einem Traum, in einer Irrenanstalt o. ä., weg-erklärt wird. …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-20

Im Analyseteil geht es um die Untersuchung der einzelnen Texte hinsichtlich ihrer phantastischen Struktur, des Charakters des phantastischen Elements, seiner wirkungsästhetischen Funktion und seiner Erklärungsstrategien. Das Textkorpus wurde in drei große Komplexe unterteilt. Das sind die Erklärungsmodelle „Traum“ und „Einbildung“, sowie zuletzt parapsychologische und okkultistische Erklärungsstrategien. Untersucht werden: Angelika Mechtels „Jonas, Julia und die Geister“, sowie „Janne und der Traumabschneider“. Els Pelfroms „Die wundersame Reise der kleinen Sofie“, Benno Pludras „Das Herz der Piraten“ und Lukas Hartmanns „Gib mir einen Kuß, Larissa Laruss“. Weiters noch Robert Westalls „Das Wachthaus“ und Cora Taylors „Julie und die fliegenden Schiffe“ bzw. Monia Feths „Der Weg durch die Bilder“.…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Birgit Patzelt
  • Phantastiche Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
  • Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie-Geschichte-Didaktik, Band 16
  • Broschüre, Klebebindung
  • 274 Seiten
  • ISBN 3631385587

Kleinster Preis: € 14,86, größter Preis: € 80,02, Mittelwert: € 18,20

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur in der WIKIPEDIA

Die phantastische Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet im Allgemeinen ein Aufeinandertreffen der realen, gewöhnlichen und einer magischen, irrationalen Welt (sogenanntes Zwei-Welten-Modell). Im Gegensatz zu Horror- und Schauergeschichten, die wegen ihrer Wirkung auch nur zum Teil für Kinder und Jugendliche geeignet sind, wird der Leser bei der rein phantastischen Geschichte über die außergewöhnlichen Begebenheiten der magischen Welt nicht aufgeklärt. Weiterhin wird vorliegend das im weitesten Sinn zur Phantastik gehörende Science-Fiction-Genre nicht behandelt und nur als Referenz hinzugezogen (zur Unterscheidung beider siehe dort).

Auszug Artikel



  • [Download] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur zu Beginn des 21. Jahrhunderts – von Katrin Manz – auf tu-braunschweig.de

Wesentliche Beiträge lieferte Birgit Patzelt9, die Erklärungsstrategien des Phantastischen bei einer Auswahl von Texten aus den 80er und 90er Jahren untersuchte und ihre Arbeit im Jahr 2001 veröffentlichte, Nils Kulik10, der sich mit dem Guten und dem Bösen bei einer Auswahl phantastischer Texte beschäftigte (2005), und Caroline Roeder11, die sich der Untersuchung phantastischer Texte der DDR einschließlich der Sowjetisch Besetzten Zone widmete und ihre Arbeit 2006 publizierte. Darüber hinaus erschienen einzelne  Aufsätze, wie z.B. im 17. Beiheft der Beiträge Jugendliteratur und Medien12 aus dem Jahr 2006.

Auszug Artikel



  • [Download] Phantastik und Realismus In Kinder- und Jugendliteratur nach 1945 – von Erika Maier – auf uni-konstanz.de

Im Folgenden soll eine Auswahl von Werken der Kinder- und Jugendliteratur gezeigt werden, welche phantastische Elemente enthalten, oder sich zumindest in dem Grenzgebiet zwischen Phantasie und Wirklichkeit bewegen. Spezielles Augenmerk  werde ich auf die Thematik der Hexen legen. Der Grund dafür liegt in der zweifachen Bedeutung des Hexenglaubens für das

Zusammenspiel von empirischer und phantastischer Vorstellung. Schließlich ist auf der einen Seite der Glaube an Hexen ein kulturelles und gesellschaftliches Phänomen, während auf der anderen Seite die Frage nach der Existenz solcher Wesen in den Bereich der Phantastik zu rechnen ist. Ein Exkurs weist in dieser Arbeit auf die Hexen-Thematik in Zusammenhang mit den Buchbesprechungen hin.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Magazine #59 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Nova 31 – Michael Haitel (Hrsg.)

Nova, Nr. 31
p.machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652706

Magazin für spekulative Literatur

Die neue Nummer des bekannten Magazins hat es, in sekundärliterarischer Sicht – in sich. Das Magazin bringt drei Beiträge und zwei davon sind sehr speziell. So speziell, dass man in Leserkreisen laut und deutlich vernehmen kann: „Lese ich nicht, interessiert mich nicht“. Das ist schade, aber teilweise verständlich …


Zunächst haben wir da mal Wolfgang Asholt mit seinem Essay über Michel Houellebeq und seinen Roman „Unterwerfung“. Der Essay ist nicht neu, er erschien 2016 in Romanische Studien 3, und kann auf romanischestudien.de heruntergeladen werden (siehe bei weiterführende Links). Allerdings sind hier im Text die Quellenangaben inkludiert, welche im Download fehlen und die, im Download fremdsprachigen, Zitate sind übersetzt. Zusätzlich wurde der Abschnitt „Eine ‚deutsche‘ Rezeption?“ eingefügt. Es handelt sich um den (überarbeiteten und erweiterten) Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30.6. – 2.7. 2015). Interessant zu lesen, aber nicht einfach (zumindest für mich war es das nicht) …

Die politische „Unkorrektheit“ wird offensichtlich vom deutschen Publikum besonders geschätzt: Neben Frankreich verkauft sich Houellebecq in Deutschland am besten. […] Allgemein formuliert vollziehen die Romane Houellebecqs einen Übergang von einer dekadent-desaströsen Gegenwart in eine konfliktfreie Zukunft, die je nach Geschmack als Utopie oder Dystopie gelesen werden kann. Die Frage ist, ob Houellebecq mit seinen Provokationen ein „Überzeugungstäter“ ist oder ob er provoziert, um (noch) mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. …

Auszug 'Eine 'deutsche' Rezeption', Seite 286-287

Der zweite Essay stammt von Dr. Manuel Mackasare dessen Schwerpunkt derzeit Ernst Jüngers spätere Schriften sind. Hier haben es ihm im Besonderen die „Gläserne Bienen“ des Autors angetan. Ein Roman aus dem Jahre 1957. Mackasare versucht, die futurologischen Perspektiven daraus zu extrahieren. Voriges Jahr hat er in Ingo Irsigler/Dominik Orth (Hrsg.), „Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien“, Winter, Heidelberg (2021), ISBN 978-3-8253-7205-7, bereits die „Prognosen zur Robotik – Zukunftswissen in Ernst Jüngers Roman Gläserne Bienen“ veröffentlicht bekommen. Inwieweit diese beiden Essays den gleichen Inhalt haben kann ich derzeit nicht sagen, da ich das Buch (noch) nicht in meiner Bibliothek habe. Ich vermute aber doch einiges an Duplizitäten. Mal sehen. Mir hat der Essay aber gefallen, weil er mich ein bisschen in das Thema Ernst Jünger eingeführt hat und so wertvoll für mein Wissen war.

Der dritte sekundärliterarische Teil ist ein Kurz- – nein, Kürzestporträt – des Künstlers Helmut Wenske von Michael K. Iwoleit. Das die Vitae der mitwirkenden Autoren mitgeliefert werden freute mich, da dieses Goodie heutzutage sehr vernachlässigt wird.

Eines fällt allerdings noch auf. Während die Stories im Buch allesamt eine Einleitung erhalten haben, werden die Essays unkommentiert, ja fast lieblos, dem Publikum vorgesetzt. Gerade bei sekundärliterarischen Texten dieser Provenienz würde aber eine Kommentierung durchaus Sinn ergeben und allenfalls weniger routinierten Lesern etwas in die Hand geben, das sie unterstützt. Oder – hat man das selbst nicht genau gewusst, was man da veröffentlicht? Jedenfalls sollte da Thomas A. Sieber als Spartenredakteur da in Zukunft noch etwas nachbessern …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Nova, Nr. 31
  • Magazin für spekulative Literatur
  • p.machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • Magazin
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783957652706
  • ISSN 1864 2829

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 19,15, Mittelwert: € 17,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  •  

  • [Artikel] Wolfgang Asholt in der WIKIPEDIA

Wolfgang Asholt (* 3. Mai 1944 in Brackwede) ist ein deutscher Romanist. …

Auszug



  • [Artikel] Dr. Manuel Mackasare auf staff.germanistik.rub.de

Aufsätze

  • Zur diachronen Entwicklung der Deutschdidaktik. Ein Vergleich des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. In: Textes & Contextes – Themenheft 2019: Diachronische Ansätze zur Erforschung von Fachdiskursen und -kulturen, 1/2020. (15 Seiten) (Mit Carolin Kull) (im Erscheinen)
  • Menschheit versus Animalität. Friedrich Schillers Gesellschaftsutopie. In: Gerd Jüttemann (Hrsg.): Menschliche Höherentwicklung, Lengerich 2019. (zehn Seiten) (im Erscheinen) …

Auszug



  • [Downlaod] Vom Terrorismus zum Wandel durch Annäherung: Houellebecqs ‚Soumission‘ – von Wolfgang Asholt – auf

Zusammenfassung: Political Correctness in der Literaturwissenscha􀈻t? — Houellebecq und der „Terrorismus“ — Wandel durch Annäherung: Political Correctness und Soumission? — Anti-Correctness oder Markstrategie? Es handelt sich um den Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30. Juni – 2. Juli 2015).
Schlagwörter: Houellebecq, Michel; Soumission; Political Correctness; Terrorismus; Islam …

Auszug




siehe auch (Auszug):


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Phantastik #61 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Uchronie – Johannes Dillinger


Johannes Dillinger
Uchronie
Schöningh, Paderborn (2015)
ISBN 9783506775726

Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk

Und noch ein Buch zur kontrafaktischen Geschichte. Dieses Mal eines, welches diesen Aspekt der phantastisschen Literatur in seiner Entwicklung nachzeichnet. Auch eine wunderschöne Ergänzung zum angeschnitten Thema…


Sowohl im Verlauf der Zeit – also von der Antike bis in die heutige Zeit geht der eine Bogen, den das Buch schlägt. Natürlich auch in der Literatur in ihren verschiedensten Phasen und hier auch in der Steampunkliteratur. Danach  wird der uchronische Film betrachtet und auch das urchronische Design als Steampunkdesign …

Uchronie ist heute ein riesiges Phänomen, das große Teile der Populärkultur erfasst hat. Sie trotzig abzulehnen oder noch trotziger zu ignorieren könnte für Historiker nur heißen, einen weiten und wachsenden Bereich der Geschichtskultur zu missachten. Die eigentliche Frage für die Geschichtswissensschaft ist schon lange nicht mehr, ob Uchronie betrieben werden sollte, auch vielleicht nicht mehr so sehr, wie sie betrieben werden sollte, sondern schlicht, wie sie betrieben wird und wurde. …

Auszug 'Zeitvergleich: …', Seite 13-16

Dieses Buch zeigt, dass die Uchronie nicht nur literarisch einen festen Platz in der Literaturgeschichte hat, sondern auch viele Künstler und Filmschaffende inspiriert hat. Sie ist nicht nur ein Spiel mit der Geschichte, sondern wird auch von Historikern benutzt, ihre eigenen Auffassungen vom Verhältnis von Strukturen und Ereignissen zu überprüfen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Johannes Dillinger
  • Uchronie
  • Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk
  • Schöningh, Paderborn (2015)
  • Broschiert, Klebebindung
  • 298 Seiten
  • ISBN 9783506775726

Kleinster Preis: € 28,11, größter Preis: € 63,60, Mittelwert: € 34,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Kontrafaktische Geschichte in der WIKIPEDIA

In der kontrafaktischen Geschichte (lateinisch: contra facta‚ „entgegen den Tatsachen“), auch virtuelle Geschichte oder Uchronie genannt, wird auf Grundlage der durch Quellen gesicherten Faktenlage von Geschichtswissenschaftlern mithilfe von kontrafaktischen Konditionalsätzen kontrolliert spekuliert, was geschehen wäre, wenn bestimmte historische Tatsachen nicht oder anders eingetroffen wären. Ziel ist ein Erkenntnisgewinn über Kontinuitäten und Brüche, über Zwangslagen und Handlungsspielräume in historischen Situationen oder über die Bewertung von deren Akteuren. Dabei werden Alternativszenarien gleichsam im Irrealis der Vergangenheit entworfen, wobei generell gilt: Je weiter ein Ereignis zurückliegt, desto hypothetischer werden die Aussagen über seine Auswirkungen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Johannes Dillinger in der WIKIPEDIA

Johannes Dillinger (* 1968 in Saarlouis[1]) ist ein deutscher Historiker für die Frühe Neuzeit und Hochschullehrer.…

Auszug Artikel



  • [Rezension] Johannes Dillinger trägt Material zur „Uchronie“ zusammen – von Patrick Wichmann – auf literaturkritik.de

Fest zum menschlichen Dasein gehört die Frage: Was wäre gewesen, wenn …? Meist jedoch enden derartige Überlegungen nach nur wenigen Minuten, kaum zu bändigen ist schließlich die Vielfalt der sich plötzlich entfaltenden Möglichkeiten. Angesichts dieser simplen Alltagserfahrung wundert es kaum, dass die Geschichtswissenschaft meist einen großen Bogen um jedwede Uchronie macht, gerät doch jede Falsifizierbarkeit innerhalb weniger, noch so kleiner Gedankengänge zur Unmöglichkeit. Dass kontrafaktische Geschichtsschreibung aber sehr wohl nützlich sein kann, will der Historiker Johannes Dillinger in „Uchronie. Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk“ nachweisen, scheitert dabei jedoch an seinem Material. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Phantastik #60 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Was wäre wenn – Hans-Peter von Peschke


Hans -Peter von Peschle
Was wäre wenn
WBG Theiss, Darmstadt (2014)
ISBN 9783806229165

Alternative Geschichte

Hier noch en Nachtrag zu „Hi Hitler!“ (hier im Blog) und zu dessen Kapitel über alternative Geschichte. Auch dieses Buch behandelt alternative Geschichte nicht ausschließlich im Zeitraum der NS-Diktatur, aber doch auch als eigenes Kapitel. Interessant könnte aber auch sein, dass diese alternative Geschichte nicht nur essayistisch abgehandelt wird …


Die hier sekundärliterarisch dargestellte alternative Geschichte wird durch 20 Kurzgeschichten umrahmt, die mögliche und plausible historische Wendepunkte in der rund 2000 Jahre alten alternativen Geschichte darstellen. Vom römischen Livius über die Philosophen der Aufklärung bis zu modernen Thrillerautoren ist alles vorhanden. Die Werke werden kurz dargestellt und die dahinterstehenden Intentionen hinterfragt. …

Beim Spaziergang zu den Wendepunkten der Geschichte und der Geschichte der „alternative history“ werden wir immer wieder auf verwandte Genres der historischen und utopischen Literatur stoßen. Sie sollen in Abgrenzung zu kontrafaktischen Werken in den jeweiligen Kapiteln kurz gestreift werden. Insgesamt erhebt mein Buch nicht den Anspruch einer umfassenden wissenschaftlichen Arbeit, auch wenn zahlreiche Veröffentlichungen verschiedenster Richtungen ausgewertet werden. …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-13

In Bezug auf das angesprochenen Buch ist Kapitel 7 – Kontrafaktisches zur Geschichte des Dritten Reiches – besonders interessant. Es erweitert das Thema doch um einiges und vor allem die tabellarisch angegeben Wendepunkte in der Geschichte des Nationalsozialismus, welche von 1888 (Hitlers Geburt wird verhindert) bis 1945 (Hitler entkommt bzw. Hitler stirbt nicht und wird unter Anklage gestellt) reicht, gefällt. Wen also kontrafaktische Geschichte Thema ist, dann würde ich dieses Buch unbedingt empfehlen, nicht nur wegen des Dritten Reiches wegen, auch allgemein – wenn man ein Exemplar sichtet – sofort zugreifen – leider selten…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Hans-Peter von Peschke
  • Was wäre wenn
  • Alternative Geschichte
  • WBG Theiss, Darmstadt (2014)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 248 Seiten
  • ISBN 9783806229165 (Print)
  • ISBN 9783806229172 (E-Book)

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine

  • [Artikel] Hans-Peter von Peschke in der WIKIPEDIA

Hans-Peter von Peschke (* 12. August 1951 in München) ist ein deutsch-schweizerischer Journalist und Publizist …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Alternative Geschichte: Die Welt könnte eine andere sein – von

Die Welt, wie sie sich heute präsentiert, ist nichts anderes als das Ergebnis einer Folge von Ereignissen in der Vergangenheit. Viele dieser einzelnen Begebenheiten hätten auch anders ausgehen können. Und ein alternativer Ausgang hätte die Geschichte in andere Bahnen gelenkt. Sich darüber Gedanken zu machen, ist reizvoll. Aber ist es auch in irgend einer Weise nützlich? …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Wie, wenn alles anders verlaufen wäre? – von Roland Jeanneret – auf journal21.ch

Wie sähe unsere Vergangenheit aus, wenn sich das Rad der Geschichte anders gedreht hätte? Dazu ein spannendes Buch über Geschichte, einmal alternativ betrachtet. …

Auszug Artikel




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