Schlagwort: Jugendliteratur

[RAZ-Preis 2022]: Narratoästhetik und Didaktik kinder- und jugendmedialer Motive – Tobias Kurwinkel / Stefanie Jakobi

Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch

Kategorie: Kurztexte zum Rein A. Zondergeld-Preis 2022

  • Tobias Kurwinkel, Stefanie Jakobi
  • Narratoästhetik und Didaktik kinder- und jugendmedialer Motive
  • Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch
  • Narr Francke Attempto, Tübingen (2022)
  • Paperback
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783772087080

Literarische Motive als Elemente der Kinder- und Jugendmedien sind Gegenstand der literaturwissenschaftlichen, aber auch -didaktischen Betrachtung. Der vorliegende Band etabliert ein bis dato fehlendes motivanalytisches Modell, bindet dieses in aktuelle literatur- und medientheoretischen Diskurses ein und bringt es exemplarisch durch Beispielanalysen zur Anwendung.[…]

Buchbeschreibung

Zu Beginn skizzieren Tobias Kurwinkel und Stefanie Jakobi die Begriffsgeschichte des Motivs, um anschließend das Modell der transmedialen Motivanalyse vorzustellen und am Beispiel der Inszenierung des Schwert-Motivs in den Harry Potter Romanen anzuwenden. Die Vielfalt des Umgangs mit Motiven in Kinder- und Jugendmedien wird in den folgenden Aufsätzen dargelegt: So analysiert beispielsweise Volker Pietsch anhand von Beispielen aus Literatur, Hörspiel und Film das Motiv des Werwolfs, Thomas Boyken erörtert auch das literarische ‚Universalmotiv‘? Das Buchmotiv in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ (1979) und Cornelia Funkes „Tintenherz“ (2003). Somit sind doch einige Anknüpfungspunkte an die Phantastik gegeben und rechtfertigen die Aufnahme in die Auswahlliste des Rein A. Zondergeld-Preises  …


  • [Verlag] Narratoästhetik und Didaktik kinder- und jugendmedialer Motive

THEORIE
Tobias Kurwinkel & Stefanie Jakobi: Genealogie, Bestimmung, Typologie und Modellierung des kinder- und jugendliterarischen Motivs
Christine Lubkoll: Thematologie – Intertextualität – Transmedialität. Theoretische Zugänge zu einer Betrachtung des literarischen Motivs …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Tobias Kurwinkel und Stefanie Jakobi publizieren den Sammelband „Narratoästhetik und Didaktik kinder- und jugendmedialer Motive. Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch“ – auf literaturkritik.de

In Kinder- und Jugendmedien lassen sich zahlreiche Motive finden, die in verschiedenen Kontexten immer wieder auftreten, so etwa die Motive „Mutprobe“, „Außenseiter“ oder „Freibad“. Die Herausgeber*innen des vorliegenden Sammelbandes, Tobias Kurwinkel und Stefanie Jakobi, bemerken bezüglich der Verwendung von Motiven, dass diese „menschliche Grundsituationen [betreffen], die in literarischen Texten je nach Entstehungskontext und Medialität verschiedenartig entfaltet werden können – und interpretiert werden müssen.“ Dabei stellen Motive keineswegs „beliebige Inhaltselemente“ dar, vielmehr sind sie in hohem Maße „miteinander vernetzt – im individuellen Werk ebenso wie intertextuell innerhalb einer Gattung, eines Genres oder eines Mediums.“  …

Auszug Artikel


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Phantastik #62 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phatastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre – Birgit Patzelt


Birgit Patzelt
Phantastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631385587

Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen

Hier haben wir eine Dissertation aus dem Jahre 2001 mit einer Untersuchung von Kinder- und Jugendliteratur zu Ende des vorigen Jahrtausends, in der zunächst ein Überblick über phantastiches Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur der letzten 250 Jahre gegeben wird …


Danach werden im Forschungsteil neuere Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert. Aufgeworfene Frage unter anderem ist, das Verhältnis Realität und Phantastisches und der Aspekt der Realitätsverletzung. Danach erfolgt im Kontext der Kinderliteraturforschung im Anschluss an die Diskussion der Forschungsbeiträge eine vorläufige definitorische Bestimmung des für die Arbeit relevanten Textkorpus. …

Ausgehend von einer These, dass phantastisches Erzählen zwar letztendlich mit einer rationalen Auflösung einen Text abschließen, nicht jedoch als bis dahin vorherrschende Erzählweise negiert werden kann, geht es im dritten Teil des Forschungsreferats um die Frage, wie jene Texte bestimmt werden können, in denen das Phantastische am Ende rational, d. h. durch das Erwachen aus einem Traum, in einer Irrenanstalt o. ä., weg-erklärt wird. …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-20

Im Analyseteil geht es um die Untersuchung der einzelnen Texte hinsichtlich ihrer phantastischen Struktur, des Charakters des phantastischen Elements, seiner wirkungsästhetischen Funktion und seiner Erklärungsstrategien. Das Textkorpus wurde in drei große Komplexe unterteilt. Das sind die Erklärungsmodelle „Traum“ und „Einbildung“, sowie zuletzt parapsychologische und okkultistische Erklärungsstrategien. Untersucht werden: Angelika Mechtels „Jonas, Julia und die Geister“, sowie „Janne und der Traumabschneider“. Els Pelfroms „Die wundersame Reise der kleinen Sofie“, Benno Pludras „Das Herz der Piraten“ und Lukas Hartmanns „Gib mir einen Kuß, Larissa Laruss“. Weiters noch Robert Westalls „Das Wachthaus“ und Cora Taylors „Julie und die fliegenden Schiffe“ bzw. Monia Feths „Der Weg durch die Bilder“.…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Birgit Patzelt
  • Phantastiche Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
  • Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie-Geschichte-Didaktik, Band 16
  • Broschüre, Klebebindung
  • 274 Seiten
  • ISBN 3631385587

Kleinster Preis: € 14,86, größter Preis: € 80,02, Mittelwert: € 18,20

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur in der WIKIPEDIA

Die phantastische Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet im Allgemeinen ein Aufeinandertreffen der realen, gewöhnlichen und einer magischen, irrationalen Welt (sogenanntes Zwei-Welten-Modell). Im Gegensatz zu Horror- und Schauergeschichten, die wegen ihrer Wirkung auch nur zum Teil für Kinder und Jugendliche geeignet sind, wird der Leser bei der rein phantastischen Geschichte über die außergewöhnlichen Begebenheiten der magischen Welt nicht aufgeklärt. Weiterhin wird vorliegend das im weitesten Sinn zur Phantastik gehörende Science-Fiction-Genre nicht behandelt und nur als Referenz hinzugezogen (zur Unterscheidung beider siehe dort).

Auszug Artikel



  • [Download] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur zu Beginn des 21. Jahrhunderts – von Katrin Manz – auf tu-braunschweig.de

Wesentliche Beiträge lieferte Birgit Patzelt9, die Erklärungsstrategien des Phantastischen bei einer Auswahl von Texten aus den 80er und 90er Jahren untersuchte und ihre Arbeit im Jahr 2001 veröffentlichte, Nils Kulik10, der sich mit dem Guten und dem Bösen bei einer Auswahl phantastischer Texte beschäftigte (2005), und Caroline Roeder11, die sich der Untersuchung phantastischer Texte der DDR einschließlich der Sowjetisch Besetzten Zone widmete und ihre Arbeit 2006 publizierte. Darüber hinaus erschienen einzelne  Aufsätze, wie z.B. im 17. Beiheft der Beiträge Jugendliteratur und Medien12 aus dem Jahr 2006.

Auszug Artikel



  • [Download] Phantastik und Realismus In Kinder- und Jugendliteratur nach 1945 – von Erika Maier – auf uni-konstanz.de

Im Folgenden soll eine Auswahl von Werken der Kinder- und Jugendliteratur gezeigt werden, welche phantastische Elemente enthalten, oder sich zumindest in dem Grenzgebiet zwischen Phantasie und Wirklichkeit bewegen. Spezielles Augenmerk  werde ich auf die Thematik der Hexen legen. Der Grund dafür liegt in der zweifachen Bedeutung des Hexenglaubens für das

Zusammenspiel von empirischer und phantastischer Vorstellung. Schließlich ist auf der einen Seite der Glaube an Hexen ein kulturelles und gesellschaftliches Phänomen, während auf der anderen Seite die Frage nach der Existenz solcher Wesen in den Bereich der Phantastik zu rechnen ist. Ein Exkurs weist in dieser Arbeit auf die Hexen-Thematik in Zusammenhang mit den Buchbesprechungen hin.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #200: Endlich mal erklärt. Was ist eine Dystopie? – deutschlandfunk.de

Dys heißt schlecht, Tópos ist der Ort, die Stelle

von Tanya Lieske auf deutschlandfunk.de

Warum nicht, wenn auch schon etwas älter – Dystopie auf kurz erklärt – nett …

Deutschlandfunk.de - 23-03-2020

Dystopien beschreiben eine ungünstige Entwicklung unserer Gesellschaft. Sie tauchen meistens in Zeiten des Umbruchs auf. Der gegenwärtige Boom des Genres wird stark von der Jugendliteratur beeinflusst, die eine interessante Neuerung bringt: Es kann auch mal ein gutes Ende geben. […]

Auszug Artikel


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Fragen über Fragen – wer kann helfen #2: Warum tut man sich so schwer Kinder- und Jugendlichenliteratur als Phantastik zu verorten?

Ist Phantastik für Kinder (k)eine andere Phantastik?

Im Zuge der letzten Frage „Keine Fantasy in der DDR und autoritären Staaten?“ ist mir ein altes „Hoppala“ wieder aufgefallen. Kinderliteratur, teilweise auch Jugendliteratur mit phantastischem Einschlag wird sehr oft nicht der Phantastik zugerechnet. Zugegeben, Kinderliteratur ist schon ein eigenes Kapitel der Literatur, aber was hat das mit der Genrezugehörigkeit zu tun? …


Ich würde Kinderliteratur jetzt nicht als Genre klassifizieren. Sondern als übergeordnete Spezifikation. Als Beispiele sollen uns einige Auszüge aus der Forendiskussion bei SF-Forum dienen, wobei es mir weniger darauf ankommt, wer das Statement abgegeben hat, sondern was gesagt wurde, weil es meines Erachtens stellvertretend für unzählige andere Äußerungen steht – auch auf anderen Foren, Websites und Blogs …

Phantastik, die nicht SF ist, war am ehesten noch ein Kinderbuchgenre, hier hatten wir durch die Übersetzungen der Smaragdenstadt-Bücher aus dem Russischen etwa eine solide Basis, zu den Eigenproduktionen zählen die zwei Bücher um Carola Huflattich, ersterer eine Gespenstergeschichte (aber kein Horror oder Grusel), zweiterer ein Plagiat von „Planet der Affen“ mit deutlichem Science-Fantasy-Touch. Erwachsenwerden hiess, in der Ideologie der DDR, auch, sich vom Irrationalismus zu verabschieden. Erst die Wiederentdeckung von Autoren wie Gustav Meyrink änderte das allmählich. Die DDR ging allerdings schneller unter, als sie diese Änderung hätte umfassend vollziehen können.

von L.N. Muhr » Mittwoch 11. August 2021, 10:34

Man konnte auch Allegorien verfassen und Märchen waren gern gesehen, vermutlich aufgrund der sehr reichen russischen Märchentradition, die auch die Kommunisten sich nicht auszulöschen trauten, vielleicht auch weil Märchen ja Literatur für Kinder waren…

von Doop » Mittwoch 11. August 2021, 11:21

Daran hatte ich auch gedacht, aber natürlich ist Band 1 ein unverschämtes Plagiat des Buchs von L. Frank Baum (die Folgebände gehen dann eigene Wege), und wurde eben nicht als Fantasy veröffentlicht, sondern bei der Kinderliteratur. Da, wo auch Lindgren stand, die ja nun auch phantastische Elemente in ihren Büchern hatte.

von Doop, Mittwoch 11. August 2021, 15:51

Michael Endes Unendliche Geschichte und Momo wurden überhaupt nicht als Fantasy, sondern als Kinderbuch gehandelt und stellten hohe finanzielle Risiken des Verlags dar.…

von Uschi Zietsch » Mittwoch 11. August 2021, 19:27

… es wurde als Kinderliteratur vermarktet, nicht als Fantasy.

von Doop » Montag 16. August 2021, 12:24

Davon abgesehen ist Fantasy ein Genre, Kinderliteratur eher nicht. Ich kann nicht für den westlichen Buchmarkt reden, aber im Osten wurden bei Jugendbüchern Genres nur in Ausnahmefällen zugeordnet, …von L.N. Muhr » Montag 16. August 2021, 12:44

Das Problem dürfte auch institutioneller Art sein. Meines Wissens hat die Phantastische Bibliothek Wetzlar eine große Sammlung von Kinderliteratur (Ich war leider noch nicht persönlich vor Ort). Die Villa Phantastica in Wien hingegen lehnt es ab phantastische Kinderliteratur in den Bestand aufzunehmen. Teils weil man sich von der Menge der anfallenden Textbestände fürchtet und, teils weil man sich nicht bewusst ist, wie wichtig diese Spezies von Literatur für die Phantastik ist (meiner unmaßgeblichen Meinung nach). Siehe auch weiterführende Links…!!!

Ist also die Kinderliteratur (inkludiert mit Phantastik) etwas ganz Eigenes und sollte es das auch bleiben oder sollte man sich im Phantastiklager vermehrt um diese Form der Phantastik kümmern und besser in den Blickpunkt rücken? Schätzt man phantastische Kinderliteratur zu wenig? Ist Kinderliteratur nur was für Spezialisten?


Ich lade alle jene ein, die zu diesem Thema etwas Konstruktives beitragen können in den Kommentaren ihre Meinung, Statement oder Erkenntnisse zu hinterlassen oder sich in der Facebook-Gruppe Deutschsprachige Sekundärliteratur zur Phantastik“ an einer allfälligen Diskussion zu beteiligen.

Danke für eure Beteiligung


weiterführende Links:

  • [Artikel] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur

Die phantastische Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet im Allgemeinen ein Aufeinandertreffen der realen, gewöhnlichen und einer magischen, irrationalen Welt (sogenanntes Zwei-Welten-Modell). Im Gegensatz zu Horror- und Schauergeschichten, die wegen ihrer Wirkung auch nur zum Teil für Kinder und Jugendliche geeignet sind, wird der Leser bei der rein phantastischen Geschichte über die außergewöhnlichen Begebenheiten der magischen Welt nicht aufgeklärt. Weiterhin wird vorliegend das im weitesten Sinn zur Phantastik gehörende Science-Fiction-Genre nicht behandelt und nur als Referenz hinzugezogen (zur Unterscheidung beider siehe dort). …

Auszug Artikel



  • [Download] (Masterarbeit) Die phantastische Welt der  phantastischen Kinder- und Jugendliteratur – von Zinaida Dzanic – auf othes.univie.ac.at

Das Thema dieser Masterarbeit wird sein, die phantastische Kinder- und Jugendliteratur zu erklären und zu beschreiben. Dabei werde ich die verschiedenen Segmente eines phantastische Kinder- und Jugendbuches nehmen und sie einzeln analysieren. Um die einzelnen Bausteine eines phantastischen Kinder- und Jugendbuches richtig erklären zu können, werde ich mich auf die Thesen verschiedener Theoretiker, wie Gerhard Haas, Günter Lange und Wolfgang Meißner, stützen.

Auszug Artikel



  • [Download] (Magisterarbeit) Phantastik und Realismus

    In Kinder- und Jugendliteratur nach 1945 – von Erika Maier  – auf uni-konstanz.de

Der phantastische Gehalt in Kinder- und Jugendliteratur von 1945 bis heute wird immer mächtiger. Dabei wird die realistische Anschauung in den Hintergrund gedrängt und dem Kind oder auch dem Jugendlichen die Möglichkeit zugestanden dieser Realität, seiner bekannten Welt, zu entfliehen. Viele Möglichkeiten zur Identifikation und Motive mit Wiedererkennungswert lassen das Kind oder den Jugendlichen sich leicht in der sekundären Welt zurechtfinden. Daneben wird in neueren Werken weniger die Vorstellungskraft des lesenden Kindes gefordert. Vielmehr machen Verfilmungen vieler phantastischer oder auch von Fantasywerken deutlich, dass weniger die Phantasie des Rezipienten gefragt ist, denn die Aktion des Protagonisten an sich. Und so präferiert der kindliche Leser immer mehr die Gewissheit des Sehens gegenüber der mühsamen Vielschichtigkeit der Vorstellungskraft.

Auszug Artikel



 


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Begleitende Literatur zur Phantastik #62: Eine neue Welt – Sascha Mamczak / Martina Vogl

Sascha Mamczak / Martina Vogl
Eine neue Welt
Hammer, Wuppertal (2020)
ISBN 9783779506478
Die Natur, die Menschen und die Zukunft unseres Planeten

Ein Sachbuch, dass sich speziell für Jugendliche anbietet und das den Lesern Mut macht, die Welt im positiven Sinne zu verändern …


In diesem Buch wird das Ökosystem Erde in einer klaren Sprache erklärt und die verschiedensten Themen der Klimakrise miteinander verbunden. Unaufgeregt wird hier Hintergrundwissen vermittelt und zum Weiterdenken angeregt.

Wir beschreiben diese neue Welt in unserem Buch nicht in ihren Einzelheiten, denn wir wissen nicht, wie sie genau aussehen wird. Wir wissen nur, dass sie neu sein wird – dass sie keiner Welt ähneln wird, in der Menschen jemals lebten. Aber wir wollen beschreiben, was wir unbedingt tun sollten, um zu so einer neuen, besseren Welt zu kommen …
Auszug 'Vorwort', Seite 11-13

Von Kathrin Stangl ansprechend illustriert sollte das Buch in keiner Bibliothek eines jungen Menschen fehlen. Und sollte er/sie noch keine Bibliothek haben, so wäre es ein guter Grundstein für eine solche – ein Leseerlebnis …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sascha Mamczak / Martina Vogl
  • Eine neue Welt
  • Die Natur, die Menschen und die Zukunft unseres Planeten
  • Hammer, Wuppertal (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 270 Seiten
  • Zusatz
  • ISBN 9783779506478

Kleinster Preis: € 15,61, größter Preis: € 32,67, Mittelwert: € 22,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • illustriert von Kathrin Stangl

  • [Artikel] Sascha  Mamczak in der WIKIPEDIA

Seit 1998 ist Mamczak als Lektor im Heyne Verlag tätig; vorzugsweise für die Perry-Rhodan-Reihe. Er betreut innerhalb des Verlages außerdem seit 2002 das gesamte Fantasy-, Mystery- und Science-Fiction-Programm, nachdem diese Aufgabe vor allem für letzteren Bereich fast dreißig Jahre lang von Wolfgang Jeschke wahrgenommen wurde. Von 2003 bis 2016 gab Mamczak des Weiteren den Almanach Das Science Fiction Jahr heraus. In dieser Funktion wurde er 2016 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet.[

Auszug Artikel


  • [Artikel] Martina Vogl bei Hamer-Verlag

Martina Vogl, 1975 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in München. Sie arbeitet in einem Münchner Verlag und hat gemeinsam mit Sascha Mamczak das Jugendsachbuch „Es ist dein Planet – Ideen gegen den Irrsinn“ (Heyne Verlag) geschrieben.…

Auszug Artikel


  • [Video] Video zum Buch „Eine neue Welt“ – auf peter-hammer-verlag.de

Sascha Mamczak und Martina Vogl stellen ihr Buch anhand der einzelnen Kapitel vor …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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