Phantastik #62 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phatastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre – Birgit Patzelt

Birgit Patzelt
Phantastische Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631385587
Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen

Hier haben wir eine Dissertation aus dem Jahre 2001 mit einer Untersuchung von Kinder- und Jugendliteratur zu Ende des vorigen Jahrtausends, in der zunächst ein Überblick über phantastiches Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur der letzten 250 Jahre gegeben wird …


Danach werden im Forschungsteil neuere Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert. Aufgeworfene Frage unter anderem ist, das Verhältnis Realität und Phantastisches und der Aspekt der Realitätsverletzung. Danach erfolgt im Kontext der Kinderliteraturforschung im Anschluss an die Diskussion der Forschungsbeiträge eine vorläufige definitorische Bestimmung des für die Arbeit relevanten Textkorpus. …

Ausgehend von einer These, dass phantastisches Erzählen zwar letztendlich mit einer rationalen Auflösung einen Text abschließen, nicht jedoch als bis dahin vorherrschende Erzählweise negiert werden kann, geht es im dritten Teil des Forschungsreferats um die Frage, wie jene Texte bestimmt werden können, in denen das Phantastische am Ende rational, d. h. durch das Erwachen aus einem Traum, in einer Irrenanstalt o. ä., weg-erklärt wird. …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-20

Im Analyseteil geht es um die Untersuchung der einzelnen Texte hinsichtlich ihrer phantastischen Struktur, des Charakters des phantastischen Elements, seiner wirkungsästhetischen Funktion und seiner Erklärungsstrategien. Das Textkorpus wurde in drei große Komplexe unterteilt. Das sind die Erklärungsmodelle „Traum“ und „Einbildung“, sowie zuletzt parapsychologische und okkultistische Erklärungsstrategien. Untersucht werden: Angelika Mechtels „Jonas, Julia und die Geister“, sowie „Janne und der Traumabschneider“. Els Pelfroms „Die wundersame Reise der kleinen Sofie“, Benno Pludras „Das Herz der Piraten“ und Lukas Hartmanns „Gib mir einen Kuß, Larissa Laruss“. Weiters noch Robert Westalls „Das Wachthaus“ und Cora Taylors „Julie und die fliegenden Schiffe“ bzw. Monia Feths „Der Weg durch die Bilder“.…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Birgit Patzelt
  • Phantastiche Kinder- und Jugendliteratur der 80er und 90er Jahre
  • Strukturen – Erklärungsstrategien – Funktionen
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie-Geschichte-Didaktik, Band 16
  • Broschüre, Klebebindung
  • 274 Seiten
  • ISBN 3631385587

Kleinster Preis: € 14,86, größter Preis: € 80,02, Mittelwert: € 18,20

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  • keine
  • [Artikel] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur in der WIKIPEDIA

Die phantastische Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet im Allgemeinen ein Aufeinandertreffen der realen, gewöhnlichen und einer magischen, irrationalen Welt (sogenanntes Zwei-Welten-Modell). Im Gegensatz zu Horror- und Schauergeschichten, die wegen ihrer Wirkung auch nur zum Teil für Kinder und Jugendliche geeignet sind, wird der Leser bei der rein phantastischen Geschichte über die außergewöhnlichen Begebenheiten der magischen Welt nicht aufgeklärt. Weiterhin wird vorliegend das im weitesten Sinn zur Phantastik gehörende Science-Fiction-Genre nicht behandelt und nur als Referenz hinzugezogen (zur Unterscheidung beider siehe dort).

Auszug Artikel


  • [Download] Phantastische Kinder- und Jugendliteratur zu Beginn des 21. Jahrhunderts – von Katrin Manz – auf tu-braunschweig.de

Wesentliche Beiträge lieferte Birgit Patzelt9, die Erklärungsstrategien des Phantastischen bei einer Auswahl von Texten aus den 80er und 90er Jahren untersuchte und ihre Arbeit im Jahr 2001 veröffentlichte, Nils Kulik10, der sich mit dem Guten und dem Bösen bei einer Auswahl phantastischer Texte beschäftigte (2005), und Caroline Roeder11, die sich der Untersuchung phantastischer Texte der DDR einschließlich der Sowjetisch Besetzten Zone widmete und ihre Arbeit 2006 publizierte. Darüber hinaus erschienen einzelne  Aufsätze, wie z.B. im 17. Beiheft der Beiträge Jugendliteratur und Medien12 aus dem Jahr 2006.

Auszug Artikel


  • [Download] Phantastik und Realismus In Kinder- und Jugendliteratur nach 1945 – von Erika Maier – auf uni-konstanz.de

Im Folgenden soll eine Auswahl von Werken der Kinder- und Jugendliteratur gezeigt werden, welche phantastische Elemente enthalten, oder sich zumindest in dem Grenzgebiet zwischen Phantasie und Wirklichkeit bewegen. Spezielles Augenmerk  werde ich auf die Thematik der Hexen legen. Der Grund dafür liegt in der zweifachen Bedeutung des Hexenglaubens für das

Zusammenspiel von empirischer und phantastischer Vorstellung. Schließlich ist auf der einen Seite der Glaube an Hexen ein kulturelles und gesellschaftliches Phänomen, während auf der anderen Seite die Frage nach der Existenz solcher Wesen in den Bereich der Phantastik zu rechnen ist. Ein Exkurs weist in dieser Arbeit auf die Hexen-Thematik in Zusammenhang mit den Buchbesprechungen hin.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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