Kategorie: allgemeine Phantastik

Phantastik #59 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Der Ausweg ins Unwirkliche – Clemens Brunn

Clemens Brunn
Der Ausweg ins Unwirkliche
Igel, Oldenburg (2000)
ISBN 3896211080
Fiktion und Weltmodell bei Paul Scheerbart und Alfred Kubin

Eine Dissertation aus dem Jahre 1999, welche Alfred Kubins „Die andere Seite“ und Paul Scheerbarts „Lesabéndio“ untersucht. Beide Werke stehen in mehrfacher Beziehung zueinander. Beide in etwa zeitgleich und in einer Zeitströmung entstanden, bilden Scheerbarts Briefe einen Weg zur Entstehung seines Asteroidenromans und gleichzeitig kann vermutete werden, dass so Scheerbarts Gedanken Kubin in der Gestaltung seines einzigen größeren literarischen Werks beeinflusst haben. …


Clemens Brunn attestiert den beiden Autoren, ihren „Ausweg ins Unwirkliche“ konsequent gegangen zu sein. Brunn untersucht die beiden Hauptwerke als zwei Beispiele autarker Fiktionswelten zunächst unabhängig uns stellt sie dann vergleichend gegenüber. Er prüft die Leistungsfähigkeit der Fiktionen und versucht unsere Auffassung von Wirklichkeit zu hinterfragen und neu zu formulieren …

Diese Untersuchung versucht, vorhandene Lücken zu schließen, ohne jedoch das gesamte Feld jener Berührungsflächen vermessen zu wollen. Dabei geht es weniger um eine Verknüpfung der Dichterbiographien oder die bloße Quellendokumentation, sondern im Mittelpunkt steht das literarische Zeugnis der Romane in ihrer fiktionalen Eigengesetzlichkeit. Da „Lesabéndio“ und „Die andere Seite“, bei aller Verwandtschaft, geradezu komplementäre Wege einschlagen, erweisen sie sich darüber hinaus als in besonderem Maße geeignet, die Frage nach Wesen und Leistung einer im weiteren Sinne phantastich-spekulativen Literatur als konkrete Paradigmen zu dienen. …

Auszug 'Thematischer Überblick', Seite 5-8

Ein überaus interessantes Buch, dessen Buchbesprechungen einen tieferen Einblick in die beiden Werke gewährt und durch den anschließenden Vergleich sehr tief in die Materie eindringt. Scheerbart und Kubin sind ja nicht so oft Gegenstand direkter phantastischer Vergleiche. Recht interessant sind auch die beigegebenen Illustrationen und das überaus ausführliche Literaturverzeichnis. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Clemens Brunn
  • Der Ausweg ins Unwirkliche
  • Fiktion und Weltmodell bei Paul Scheerbart und Alfred Kubin
  • Igel, Oldenburg (2000)
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 75
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 412 Seiten
  • ISBN 3896211080

Kleinster Preis: € 18,00, größter Preis: € 136,97, Mittelwert: € 76,74

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Dissertation Universität Heidelberg, 1999,
    unter dem Titel: Paul Scheerbarts Lesabéndio und Die andere Seite von Alfred Kubin. Ein Beitrag zum Verhältnis von Fiktion, Weltanschauung und Wirklichkeit in der phantastischen Literatur
  • [Artikel] Paul Scheerbart in der WIKIPEDIA

Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin-Lichterfelde)[1], auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Alfred Kubin in der WIKIPEDIA

Alfred Leopold Isidor Kubin (* 10. April 1877 in Leitmeritz, Böhmen; † 20. August 1959 in Zwickledt, Gemeinde Wernstein am Inn) war ein österreichischer Grafiker, Schriftsteller und Buchillustrator. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Igel-Verlag in der WIKIPEDIA

Der Igel Verlag ist ein Imprint des Hamburger Diplomica Verlags und hat sich als Fachverlag vor allem auf die Bereiche Recht, Wirtschaft und Steuern sowie Literatur- und Gesellschaftswissenschaft spezialisiert. Daneben gibt es auch eine kleinere Reihe belletristischer Veröffentlichungen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Phantasten #40 -weiblich, männlich und …: Gespiegelte Fantasie – Haitel / Weigand (Hrsg.)

Michael Haitel / Jörg Weigand (Hrsg.)
Gespiegelte Fantasie
p. machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652669
Franz Rottensteiner zum 80. Geburtstag

Und schon wieder ein Jubiläum. Dieses Mal geht’s um Franz Rottensteiner, der am Jahresanfang 2022 seinen 80. Geburtstag feierte. Michael Haitel und Jörg Weigand stellten sich mit einer Hommage an den Jubilar ein. Im Stil der Suhrkamp-Reihe, für die Rottensteiner so lang verantwortlich zeichnete (siehe Bilderkarussell). …


Ich war, gelinde gesagt, etwas überrascht, als ich feststellen musste, dass es bereits seinen 80. Geburtstag beging. Bei unseren, in Zeiten von Corona allerdings jetzt schon sehr seltenen Treffen, kam ich einfach nicht auf diesen Gedanken. Und kaum war mir das auch bewusst geworden, flatterte auch schon dieses Buch in meine Bibliothek. Was soll man also über Rottensteiner sagen? …

Er ist unbezweifelbar einer der besten Kenner des Fantastischen und der Science-Fiction-Literatur im deutschen Sprachraum, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eigentlich, ich korrigiere mich, sogar weltweit. Er ist kompetent in seinem Urteil – soweit das Beurteilte innerhalb der von ihm selbst gesetzten Grenzen der literarischen Qualität liegt. Er ist selbstbewusst in seinem Urteil und wenig flexibel gegenüber allen Meinungen anderer, die seinen Anforderungen von Qualität nicht genügen…

Auszug 'Rottensteiner /Jörg Weigand', Seite 7-10

So weit, so gut – es ist auch ein Förderer und interessierter Partner, wenn es um Phantastik geht. Das durfte ich selbst gerne in Erfahrung bringen und erleben. Seit ich ihn am Science Fiction-Stammtisch Wein kenne gelernt habe (und das ist schon einige Jährchen her) habe ich  ihn immer hilfsbereit und interessiert gesehen. Zwar in seinem Urteil streng, aber wohlwollend. Diese Hommage an ihn kommt sehr gelegen und wird in meiner Bibliothek einen Sonderplatz bekommen.

ALLES GUTE FRANZ, UND DIE BESTEN WÜNSCHE …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Miichael Haitel / Jörg Weigand
  • Gespiegelte Fantasie
  • Franz Rottensteiner zum 80. Geburtstag
  • p. machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • 296 Seiten
  • ISBN 9783957652669

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 24,34, Mittelwert: € 17,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA

Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik…

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Science-Fiction ist oft verblüffend prophetisch“ – von Piotr Dobrowolski – auf wienerzeitung.at

„SF“-Experte Franz Rottensteiner über die Faszination des Genres, den Unterschied zwischen Phantastik und Fantasy – und sein schwieriges Verhältnis zu Stanisław Lem.

Auszug Artikel


  • [Forumsbeitrag] »Für eine Handvoll Dollar mehr« – der seltsame Fall des Prozesses Stanisław Lems gegen Franz Rottensteiner vor dem Handelsgericht Wien – von Franz Rottensteiner – auf lem.pl

Nachdem rund zwanzig Jahre seit dem Ende des Prozesses vergangen sind, den Stanisław Lem gegen mich als seinen literarischen Agenten anstrengte, scheint es an der Zeit, die Vorgänge, die dazu führten, der Nachwelt zu überliefern. Vor allem, weil Lem in Polen inzwischen zu einer Art Nationalheiligtum geworden ist.
Beginnen wir mit einigen anekdotenhaften Geschichten. In Lems Roman Lokaltermin wird Ijon Tichy in der Schweiz betrogen, als er »gutgläubig« ein »Geschenk« annimmt, ein Schloss, was in Wahrheit eine Betrugsmasche ist, die ihm nur Zores einbringt. Das war Lems Rache an der Schweiz, weil er einmal eine Einladung in die Schweiz erhielt, die Schweizer aber anscheinend seine Spesen nicht übernehmen wollten. So zumindest nach Lem, ich habe die betreffende Einladung nie gesehen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #192: Stellungnahme zur Bestenliste im Dezember 2021 – phantastik-bestenliste.de

„Im vergangenen Monat erreichte uns von Twitter Kritik bezüglich des Titels auf Platz 1 der Bestenliste. …“

von Bestenliste auf phantastik-bestenliste.de

Ein Versprechen, das „wir weiterhin unser Auge daraufhin schulen und auch auf kommende Kritik entsprechend sensibel reagieren werden“ .…

phantastik-bestenliste.de - 2022-01-12

Während uns die Autonomie und Unabhängigkeit der einzelnen Jurymitglieder wichtig ist und die Entscheidung der Punktevergabe letztendlich bei den einzelnen Personen liegt, hat der aktuelle Fall klargemacht, dass wir bereit sein müssen, viel kritisierte Titel intern zu diskutieren, bevor diese auf der Liste landen. Eine sichtbare politische Debatte um eine Neuerscheinung ist für sich genommen selbstverständlich kein Ausschlusskriterium. Das unreflektierte Verbreiten rassistischer, sexistischer, queerfeindlicher oder ableistischer Stereotype aber läuft dem erklärten Ziel der Bestenliste, das literarische und auch gesellschaftliche Potential phantastischer Literatur aufzuzeigen und zu fördern, entgegen. Wir werden daher künftig frühzeitig ins Gespräch gehen, sodass in Zweifelsfällen die gesamte Jury die Platzierung beeinflussen kann. […]

Auszug Artikel


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Phantastik #58 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Kosmische Angst – Daniel Illger


Daniel Illger
Kosmische Angst
Matthes & Seitz, Berlin (2021)
ISBN 9783751805223

Was ist kosmische Angst?

Das versucht Daniel Illger in seinem neuen Buch zu beantworten. Ausgehend von der Unmöglichkeit, den Tod zu begreifen erkennt Illger das Anliegen einer „Weird Fiction“. Diese Weird Fiction stellt sich der Auflösung der grundlegenden Koordinaten unserer Existenz. Matthes & Seitz stellt wieder einmal unter Beweis, dass das Buchprogramm einer genauen Beobachtung bedarf, um solch interessante Bücher nicht zu übersehen …


Die Weird Fiction modelliert eine ästhetische Erfahrung, die des größten Horrors, aber auch ein Gefühl der berauschenden Befreiung. Illger benützt diese Erfahrung als Ausgangspunkt einer philosophischen Ästhetik des Anthropozäns. Der wichtigste Autor dieser Weird Fiction ist wohl H. P. Lovecraft, mit dem sich Illger auch eingehend beschäftigt. …

Zweifellos geht es ihm um den Nachweis, dass der große Cthulhu ebenso läppisch und nichtig ist wie alle unsere Götter. Ob man ihn sich nun als Drachen mit Oktopuskopf vorstellt oder irgendwie anders, tut, was das betrifft, wenig zur Sache. Die Pointe besteht nämlich darin, dass Cthulhu gesinnungsmäßig mehr mit einem Schulhofschläger gemein hat als mit einer jenseitigen Entität, die aus den Tiefen des Universums eine geheimnisvolle und erhebende Weisheit mitbringt. Wo der Farbe aus dem All eine Öffnung hin auf den Abgrund der Transzendenz eingeschrieben ist – mithin eine unauslotbare Rätselhaftigkeit -, entsetzt Cthulhu durch seine Banalität …

Auszug 'In den GRenzlanden', Seite 100-139

Jedoch, Illgers philosophische Betrachtungen erschöpfen sich natürlich nicht nur in der Betrachtung von Lovecraft und Houellebecq, aber für den phantastischen Bereich ergibt sich daraus schon ein Gedankenfeld, dass über das übliche hinaus das kosmische Empfinden in der Literatur der Phantastik anspricht. Was ist Tod und welchen Stellwert muss man ihm angesichts der kosmischen Belanglosigkeit des Menschen einräumen? Erlösung, Erweiterung, endgültiges Nichts? Ich denke, das Buch wird mehrmals gelesen werden (müssen) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Daniel Illger
  • Kosmische Angst
  • Matthes & Seitz, Berlin (2021)
  • Fröhliche Wissenschaft, Band 192
  • broschiert
  • 204 Seiten
  • ISBN 9783751805223

Kleinster Preis: € 9,95, größter Preis: € 23,99, Mittelwert: € 16,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • ausführliche Anmerkungen und Personenregister

  • [Webpräsenz] Daniel Illger im Internet

Er hat zu den Stadtinszenierungen des italienischen Nachkriegskinos promoviert und mit einer Studie zum Fantasy-Modus im Videospiel habilitiert; bei Klett-Cotta erschien die Skargat-Trilogie (Stuttgart 2015-2017).

Auszug Artikel



  • [Buch] Kosmische Angst im Verlag

Wenn ich tot bin, bin ich nicht mehr da. Der Gedanke, so grausam wie aufregend, löst einen Schwindel aus, denn er berührt die Unmöglichkeit, den eigenen Tod zu fassen. Daniel Illger erkennt in diesem Schwindel das Anliegen einer »weird fiction«, als deren wichtigster Autor H. P. Lovecraft gilt. Illger identifiziert die kosmische Angst als eine ästhetische Erfahrung, die aus der Auflösung der grundlegenden Koordinaten unserer Existenz den größten Horror, aber auch ein berauschendes Gefühl der Befreiung zieht.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Danile Illger in der WIKIPEDIA

Daniel Illger (* 27. November 1977 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Schriftsteller und Filmwissenschaftler. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Phantastik #57 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Gegen die Religion – H. P. Lovecraft


H. P. Lovecraft
Gegen die Religon
JMB, Hannover (2017)
ISBN 9783944342948

mit Vorworten von Andrew Copson und Axel Weiß

Ein äußerst sonderbares Buch ist mir unlängst in die Hände gefallen. In der Meinung ein Exemplar des Festa-Buches zu erschwinglichem Preis aufgefunden zu haben, kam ein Buch des JMB-Verlages. Etwas verwundert begann ich der Sache auf den Grund zu gehen und fand eine Geschichte, die erzählenswert ist. Es gibt Bücher, die nicht nur aufgrund der limitierten Auflage vom Markt verschwinden, sondern auch Bücher, die nicht erscheinen dürfen und deshalb auch ihren ganz besonderen Wert haben…


Der Herausgeber und der Verleger hatten „Against Religion“ von Lovecraft, in dem Bemühen, den Text „vor dem Vergessen“ zu bewahren, übersetzt. Leider entging es dem Verleger, dass nicht nur der Primärtext von Lovecraft übersetzt wurde, sondern auch die Texte des Editors. An sich wäre dies vielleicht kein allzu großes Problem gewesen, wenn man sich mit dem Editor hätte einigen können. Aber wie es der Teufel so will, hatte dieser, wenige Wochen zuvor, einen Vertrag mit dem Festa-Verlag abgeschlossen. Jetzt war das Projekt endgültig geplatzt und es musste das Buch aus dem Handel zurückgerufen werden und durfte nicht mehr verkauft werden. Ein ziemlicher Rückschlag für den Kleinverlag – und vor allem wurde die Lust auf weitere Veröffentlichungen in dieser Liga  emotional eingeschränkt und finanziell eingebremst – schade …

Und dann ist da dieser andere Lovecraft: der gut und überzeugend argumentierende Atheist. Der die Gefahren und logischen Inkonsistenzen von Religionen erkennt, analysiert und seziert. Er nähert sich seinem Sujet immer wieder von verschiedenen Seiten, lässt es nicht los, zerlegt es. Ein Lovecraft, der sich für (Teile der) Ideale der Aufklärung einsetzt, seine persönlichen Gefühle und Gedanken darlegt, und die Leserin und den Leser mitreißt in seiner inbrünstigen Verteidigung der Religionsfreiheit. …

Auszug 'Vorwort', Seite 6-8

Tja und damit ist dieses Buch selbst in einer „limitierten“ Auflage in den Handel gekommen. Festa hat ja auch entschieden 2020 aus seiner Ausgabe eine limitierte Ausgabe zu machen und daraus folgt, dass diese Auflage natürlich blitzartig abverkauft war und dass einige glückliche Einkäufer die Festa-Ausgabe, die 70 Euro kostete, derzeit zwischen 250 und 500 Euro anbieten und anscheinend auch bekommen. Man mag sagen, ihr gutes Recht, aber ich glaube, Festa hat durch dieses Vorgehen einiges an Sympathien verloren und viele enttäuschte Lovecraft-Fans zurückgelassen. Auch die gegenständliche Auflage des JMB-Verlages ist auch antiquarisch nicht aufzufinden und ich hatte vermutlich nur Glück eine Ausgabe zu finden (und ich habe einen Preis bezahlt, der einem Buch in dieser Ausführung zukommt). Ich bin neugierig, ob in Zukunft weitere Exemplare auf den Markt kommen werden – und zu welchem Preis.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • H. P. Lovecaft
  • Gegen die Religion
  • JMB, Hannover (2017)
  • broschiert
  • zurückgerufene Auflage
  • 240 Seiten
  • ISBN 9783944342948

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Sebatsian Bartoschek in der WIKIPEDIA

Sebastian J. Bartoschek (* 20. August 1979 in Recklinghausen) ist ein deutscher Psychologe, Science-Slammer, Podcaster und Autor. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] JMB-Verlag im Internet

Wir freuen uns sehr, die Lesungsreihe aus dem „Kabinett der Phantasten“ (Hrsg. von Heiko Postma) präsentieren zu dürfen. Die Lesungen werden organisiert von der Frankfurter Buchhandlung Weltenleser und hätten eigentlich letztes Jahr in persona stattfinden sollen. Nun haben auf diese Weise viel mehr Leute Zugriff darauf! Wir wünschen gutes Gruseln mit „Was war Es?“ von Fitz James O’Brien, gelesen von Stéphane Bittoun. …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Lovecraft – Gegen die Religion – von

H.P. Lovecrafts Gegen die Religion ist eine Übersetzung einer Sammlung von Briefen und Essays, die HPL zum Thema Religion verfasste. Herausgegeben wurde die 240 Seiten umfassende deutsche Ausgabe von Sebastian Bartoshek, Fabian Dombrowski sowie Stephanie Dreyfürst und erschien im August diesen Jahres beim jmb-Verlag.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur