Leslie S. Klinger H. P. Lovecraft. Das Werk II Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021) ISBN 9783596700462
„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“
Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…
Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist. …
Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…
Auszug 'Einführung'
Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
aus dem Amerikanischen
Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann
[Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de
Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil GaimansSandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …
[Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at
Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …
[Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de
Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …
Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
Ein wenig Utopie kann ja nicht schaden. Da sind mir die beiden Exemplare von Hans Freyers „Die politische Insel“ in die Hände gefallen. Der erste Satz, der mir dabei ins Auge sprang:“… die Geschichte des utopischen Denkens ist nicht die Geschichte dessen, was Menschen alles geträumt oder gewünscht haben. Sondern des Glaubens, dass der Mensch sein Gemeinschaftsleben nach gültigen Ideen frei gestalten könne. …“, und das hat schon was …
Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so gibt es einiges zum Nachholen. Heute insbesondere die Fantasia-Neuerscheinungen seit März, eine Ergänzung aus dem Star Trek-Universum und zwei kurze Nachworte aus älteren Veröffentlichungen von Heyne und Moewig …
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
H. P. Lovecraft Gegen die Religon JMB, Hannover (2017) ISBN 9783944342948
mit Vorworten von Andrew Copson und Axel Weiß
Ein äußerst sonderbares Buch ist mir unlängst in die Hände gefallen. In der Meinung ein Exemplar des Festa-Buches zu erschwinglichem Preis aufgefunden zu haben, kam ein Buch des JMB-Verlages. Etwas verwundert begann ich der Sache auf den Grund zu gehen und fand eine Geschichte, die erzählenswert ist. Es gibt Bücher, die nicht nur aufgrund der limitierten Auflage vom Markt verschwinden, sondern auch Bücher, die nicht erscheinen dürfen und deshalb auch ihren ganz besonderen Wert haben…
Der Herausgeber und der Verleger hatten „Against Religion“ von Lovecraft, in dem Bemühen, den Text „vor dem Vergessen“ zu bewahren, übersetzt. Leider entging es dem Verleger, dass nicht nur der Primärtext von Lovecraft übersetzt wurde, sondern auch die Texte des Editors. An sich wäre dies vielleicht kein allzu großes Problem gewesen, wenn man sich mit dem Editor hätte einigen können. Aber wie es der Teufel so will, hatte dieser, wenige Wochen zuvor, einen Vertrag mit dem Festa-Verlag abgeschlossen. Jetzt war das Projekt endgültig geplatzt und es musste das Buch aus dem Handel zurückgerufen werden und durfte nicht mehr verkauft werden. Ein ziemlicher Rückschlag für den Kleinverlag – und vor allem wurde die Lust auf weitere Veröffentlichungen in dieser Liga emotional eingeschränkt und finanziell eingebremst – schade …
Und dann ist da dieser andere Lovecraft: der gut und überzeugend argumentierende Atheist. Der die Gefahren und logischen Inkonsistenzen von Religionen erkennt, analysiert und seziert. Er nähert sich seinem Sujet immer wieder von verschiedenen Seiten, lässt es nicht los, zerlegt es. Ein Lovecraft, der sich für (Teile der) Ideale der Aufklärung einsetzt, seine persönlichen Gefühle und Gedanken darlegt, und die Leserin und den Leser mitreißt in seiner inbrünstigen Verteidigung der Religionsfreiheit. …
Auszug 'Vorwort', Seite 6-8
Tja und damit ist dieses Buch selbst in einer „limitierten“ Auflage in den Handel gekommen. Festa hat ja auch entschieden 2020 aus seiner Ausgabe eine limitierte Ausgabe zu machen und daraus folgt, dass diese Auflage natürlich blitzartig abverkauft war und dass einige glückliche Einkäufer die Festa-Ausgabe, die 70 Euro kostete, derzeit zwischen 250 und 500 Euro anbieten und anscheinend auch bekommen. Man mag sagen, ihr gutes Recht, aber ich glaube, Festa hat durch dieses Vorgehen einiges an Sympathien verloren und viele enttäuschte Lovecraft-Fans zurückgelassen. Auch die gegenständliche Auflage des JMB-Verlages ist auch antiquarisch nicht aufzufinden und ich hatte vermutlich nur Glück eine Ausgabe zu finden (und ich habe einen Preis bezahlt, der einem Buch in dieser Ausführung zukommt). Ich bin neugierig, ob in Zukunft weitere Exemplare auf den Markt kommen werden – und zu welchem Preis.
Wir freuen uns sehr, die Lesungsreihe aus dem „Kabinett der Phantasten“ (Hrsg. von Heiko Postma) präsentieren zu dürfen. Die Lesungen werden organisiert von der Frankfurter Buchhandlung Weltenleser und hätten eigentlich letztes Jahr in persona stattfinden sollen. Nun haben auf diese Weise viel mehr Leute Zugriff darauf! Wir wünschen gutes Gruseln mit „Was war Es?“ von Fitz James O’Brien, gelesen von Stéphane Bittoun. …
[Rezension] Lovecraft – Gegen die Religion – von Sorben – auf dementophobia.net
H.P. Lovecrafts Gegen die Religion ist eine Übersetzung einer Sammlung von Briefen und Essays, die HPL zum Thema Religion verfasste. Herausgegeben wurde die 240 Seiten umfassende deutsche Ausgabe von Sebastian Bartoshek, Fabian Dombrowski sowie Stephanie Dreyfürst und erschien im August diesen Jahres beim jmb-Verlag.…
Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. …
Ein wenig Utopie kann ja nicht schaden. Da sind mir die beiden Exemplare von Hans Freyers „Die politische Insel“ in die Hände gefallen. Der erste Satz, der mir dabei ins Auge sprang:“… die Geschichte des utopischen Denkens ist nicht die Geschichte dessen, was Menschen alles geträumt oder gewünscht haben. Sondern des Glaubens, dass der Mensch sein Gemeinschaftsleben nach gültigen Ideen frei gestalten könne. …“, und das hat schon was …
Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so gibt es einiges zum Nachholen. Heute insbesondere die Fantasia-Neuerscheinungen seit März, eine Ergänzung aus dem Star Trek-Universum und zwei kurze Nachworte aus älteren Veröffentlichungen von Heyne und Moewig …
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Endlich ist der zweite Teil von „Lovecraft-Das Werk“ da, lange erwartet und auch schon bestellt …
Damit tauchen auch die augenfälligsten Schrecklichkeiten in Lovecrafts Werk auf, „Das Grauen in Red Hook“ (1925), in dem er Einwanderer als gesichtslose, abstoßende Masse zeigte. Und „Die Ratten in den Mauern“ (1923), mit einer Katze, die von ihm den Namen „Nigger-Man“ bekommen hat.
Aber auf den insgesamt 1.400 Seiten findet die Auseinandersetzung statt, die Literaturwissenschaftler seit langem fordern: Es wird neben den Geschichten erklärt, beleuchtet, man wird sich des Mists bewusst und kann danach den Schatz – denn das ist er – heben. […]
Ein wenig Utopie kann ja nicht schaden. Da sind mir die beiden Exemplare von Hans Freyers „Die politische Insel“ in die Hände gefallen. Der erste Satz, der mir dabei ins Auge sprang:“… die Geschichte des utopischen Denkens ist nicht die Geschichte dessen, was Menschen alles geträumt oder gewünscht haben. Sondern des Glaubens, dass der Mensch sein Gemeinschaftsleben nach gültigen Ideen frei gestalten könne. …“, und das hat schon was …
Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so gibt es einiges zum Nachholen. Heute insbesondere die Fantasia-Neuerscheinungen seit März, eine Ergänzung aus dem Star Trek-Universum und zwei kurze Nachworte aus älteren Veröffentlichungen von Heyne und Moewig …
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
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Christian Brachthäuser Eine grenzenlos einsame Seele H. P. Lovecraft – Leben und Werk Ancient Mail, Groß-Gerau (2006) ISBN 3935910304
H. P. Lovecraft – Leben und Werk
Auf dieses Buch habe ich schon lange gewartet. Sehr schwer aufzutreiben und für die „Vollständigkeit“ der deutschsprachigen Lovecraft-Sammlung doch sehr wichtig. Jetzt ist es mir gelungen doch ein Exemplar aufzutreiben – zu halbwegs verträglichen Kosten …
Das Buch ist in einem Verlag erschienen, der eher für Werke bekannt ist, die im esoterischen Bereich und präastronautischen Bereich liegen. Dies und der Ruf des Autors eher für UFOs und Atlantis zu stehen, haben das Werk belastet. Zu Unrecht, wie ich finde, da es mit sehr viel Hingabe gegenüber Lovecraft geschrieben ist. Zwar in einer laienhaften Art und Weise, aber sichtbar vom Wunsch erfüllt, Lovecraft zu huldigen. Das allein kann aber natürlich nicht genügen …
Eine definitive Klassifizierung oder Zuordnung der Literatur von H. P. Lovecraft zu den einzelnen Gattungen ist aufgrund der breiten Palette der unterschiedlichsten Sujets, deren untereinander stark divergierenden Schwerpunkte sich Lovecraft bediente, kaum möglich. Im Prinzip verinnerlichen seine Geschichten mehr oder weniger sämtliche Kernpunkte der Sciencefiction, Fantasy, Gothic-Novel und der Phantastischen Literatur, immer vermischt mit seinen eigenwilligen mythologischen Querverbindungen und Anlehnungen an die mündlichen Überlieferungen der Völker aus allen Teilen der Welt. Lovecrafts untereinander eng verknüpftes erzählerisches Werk bildet, um es einmal mit den Worten von Kalju Kirde auszudrücken, ein organisches Ganzes. …
Auszug 'Kapitel 2 - Der Chronist des Phantastischen', Seite 125-159
Leider steht einem literaturwissenschaftlich wirklich wertvollem Buch die Intention entgegen, die Begeisterung des Autors zur Präastronautik, zu alten Mysterien und ähnlichem Material einfließen zu lassen. Lovecraft als „Vorläufer Erich von Dänikens“ zu bezeichnen ist doch etwas gewagt. Zudem werden vielerlei Themen ausgebreitet, die sehr wenig zum Verständnis von Lovecraft beitragen. …
[Download] (Diplomarbeit) „Intermedialität des Schreckens:
Parameter des Grauens bei H.P. Lovecraft“ – von Richard-Philipp Fahrbach – auf univie.ac.at
Einer genauen Analyse unterziehe ich zwei Erzählungen Lovecrafts: „The Call of Cthulhu“ und „The Dunwich Horror“. Die Analyse dieser beiden Texte soll zeigen, was Lovecrafts Schaffen auszeichnet. Den Einfluss seiner Ideen auf Filmemacher zeige ich anhand exemplarischer Verfilmungen dieser Erzählungen. Diese Adaptionen zeigen, welche Art des Schreckens Lovecraft vermitteln wollte und wie dieser Schrecken im Medium Film umgesetzt wurde.…
[Artikel] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de
H. P. Lovecrafts Einfluss auf die moderne Popkultur ist mittlerweile unumstritten. Doch schon zu Lebzeiten trat er als faszinierende Gestalt auf, die selbst einem Horrorroman entstiegen schien. Lovecraft-Experte Andreas Fliedner über das vielschichtige Phänomen des Mythos um diesen Kult-Autor.…
Arno Schmidt ist zum Klassiker der Moderne geworden. Was fehlte, ist eine Biographie die diesem Anspruch gerecht wurde und welche den sehr umfangreichen Nachlass des Autors aufarbeitete. …
Die hier versammelten Studien wurden zwar alle verschiedenen Bänden des Autors entnommen und sind sozusagen eine Wiederverwertung, aber ich kannte sie teilweise trotzdem nicht …
Sie ist eine der zwei besten Biographien über ihn und sollte der Biographie von Michael Shelden nicht nachstehen. Persönlich bevorzuge ich aber die Shelden-Biographie …
Ein wenig Utopie kann ja nicht schaden. Da sind mir die beiden Exemplare von Hans Freyers „Die politische Insel“ in die Hände gefallen. Der erste Satz, der mir dabei ins Auge sprang:“… die Geschichte des utopischen Denkens ist nicht die Geschichte dessen, was Menschen alles geträumt oder gewünscht haben. Sondern des Glaubens, dass der Mensch sein Gemeinschaftsleben nach gültigen Ideen frei gestalten könne. …“, und das hat schon was …
Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so gibt es einiges zum Nachholen. Heute insbesondere die Fantasia-Neuerscheinungen seit März, eine Ergänzung aus dem Star Trek-Universum und zwei kurze Nachworte aus älteren Veröffentlichungen von Heyne und Moewig …
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
H.P. Lovecraft/Francois Baranger Cthulhus Ruf Heyne, München (2020) ISBN 9783453534988
Mit einem Vorwort von John Howe
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Die Geschichte an sich dürfte ja zur Genüge bekannt sein. Um die geht es im Grunde ja auch nicht. Die Illustrationen sind es, die mich begeistern und deretwegen ich das Buch schon seit einiger Zeit bei mir sozusagen öffentlich in meiner Bibliothek zur Ansicht bringe.
Lovecrafts Götter und Welten entziehen sich jeder Konvention; sie zu illustrieren bedeutet daher, sich allen herkömmlichen Darstellungen des Horrors zu entziehen und einen Ansatz von kosmischeren Dimensionen zu verfolgen. Und genau das tut Francois Baranger, um die unbekannten Tiefen des Mythos auszuloten. Bis auf wenige Ausnahmen verzichtet er auf die altbekannte Methode der perspektivischen Verkürzung, um uns „mitten ins Geschehen“ zu werfen. Er spart sich die naheliegenden Klischees – klaffende Mäuler, die sich schreienden, von Tentakeln umschlungenen Menschen nähern – und konzentriert sich stattdessen auf die Verzerrung des Raums, die Auflösung der Dimensionen und das Grauen einer undeutlichen und unendlichen, den menschlichen Verstand übersteigenden Leere… Auszug 'Vorwort', Seite 3-4
Neben diesem Vorwort von John Howe gibt es dann noch zwei kurze Vorstellungen von H. P. Lovcecraft und Francois Baranger zum Ende des Bandes. Jedenfalls eine Empfehlung meinerseits …
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keine
[Artikel] Cthulhus Ruf in der WIKIPEDIA
Cthulhus Ruf (englischer Originaltitel: Call of Cthulhu) ist eine der bekanntesten Kurzgeschichten des amerikanischen Horrorautors H. P. Lovecraft. Die Geschichte wurde im Sommer des Jahres 1926 geschrieben, im Februar 1928 im Pulp-Magazin Weird Tales veröffentlicht[1] und 1939 in die Sammlung The Outsider and Others des Verlages Arkham House aufgenommen.…
[Artikel] „Cthulhus Ruf“ illustriert von François Baranger – von Christian Endres – auf diezukunft.de
Der französische Künstler François Baranger arbeitete als Konzeptkünstler bereits an Filmen wie „Die Schöne und das Biest“, „Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen“, „Zorn der Titanen“, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ und „Arthur und die Minimoys“ mit. Außerdem nahm Baranger Einfluss auf die Videogames „Heavy Rain“ und „Alone in the Dark: The New Nightmare“, während er als Autor selbst Romane aus den Bereichen Science-Fiction und Thriller veröffentlichte. …
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. …
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Ein wenig Utopie kann ja nicht schaden. Da sind mir die beiden Exemplare von Hans Freyers „Die politische Insel“ in die Hände gefallen. Der erste Satz, der mir dabei ins Auge sprang:“… die Geschichte des utopischen Denkens ist nicht die Geschichte dessen, was Menschen alles geträumt oder gewünscht haben. Sondern des Glaubens, dass der Mensch sein Gemeinschaftsleben nach gültigen Ideen frei gestalten könne. …“, und das hat schon was …
Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so gibt es einiges zum Nachholen. Heute insbesondere die Fantasia-Neuerscheinungen seit März, eine Ergänzung aus dem Star Trek-Universum und zwei kurze Nachworte aus älteren Veröffentlichungen von Heyne und Moewig …
Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und „Das Labyrinth des Todes“! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.