Schlagwort: Politik

Fundstücke #8 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: UTOPIE UND POLITIK

Die Utopie als Produkt menschlicher Kreativität und ihre aktuelle gesellschaftspolitische Bedeutung

Intern - Utopie

 

UTOPIE UND POLITIK

Die Utopie als Produkt menschlicher Kreativität und ihre aktuelle gesellschaftspolitische Bedeutung

Inauguraldissertation

zur Erlangung des Doktorgrades

der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

2018 vorgelegt von Master of Arts Ina-Maria Maahsaus Höxter

Die Zielsetzung dieser Arbeit umfasst daher zwei Hauptaspekte:

1.) Identifizierung und Analyse aktueller politischer Utopien in Literatur und Praxis.

Die Leitfrage dazu lautet: Wenn politische Utopien auch heute weiter bestehen, welche aktuellen Zeitkritiken und alternativen Gesellschaftsmodelle präsentieren sie?

2.) Herausstellung aktueller realpolitischer Potenziale utopischer Denkweisen

Die Leitfrage dazu lautet: Welche Potenziale bieten Utopien heute für die politische Gestaltung?

Dieser Untersuchung wird folgende These zugrunde gelegt: Politische Utopien haben aktuell zwar nur wenig Bedeutung in der Politikpraxis wie Politikwissenschaft, existieren aber auch heute und böten umfangreiche Potenziale für eine kreative Politikgestaltung, die innovativ, nachhaltig und gemein-wohlorientiert ist.

a.a.O., Auszug, Einleitung


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Fundstücke #3 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie: Perry Rhodan 1961-2018

Ein funkel-nagel-neues Fundstück aus dem Bereich Perry Rhodan. Es ist mir gestern ins Netz gegangen und ich habe es selbst nur überflogen, aber ich denke es könnte so manchen von euch interessieren …


Niels Werber
Selbstbeschreibungen des Politischen –
in Serie: Perry Rhodan 1961-2018
Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, Volume 3: Issue 1,
Juli 2018
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Der Aufsatz erschließt die bislang populärste deutschsprachige Heftromanserie, die seit 1961 ununterbrochen wöchentlich erscheint und Hunderttausende von Leserinnen erreicht hat, als Archiv gesellschaftlicher Selbstreflexion und kultureller Selbstverordnung. Die Komplexität und Kontinuität der Serie und ihre seit den Anfängen in Leserbriefen, Fanzines, Wikis und Online-Foren gut zugängliche Rezeption ermöglichen dem Beitrag erstens fundamentale Korrekturen an den Prinzipien der Massen- und Populärkulturforschung und zweitens die Untersuchung des Politischen der Gesellschaft, das die Serie nunmehr über 56 Jahre beobachtet, und zwar nicht allein anhand der Heftromane und ihrer Verweise, sondern ebenfalls anhand der intensiven Kontroversen um das Politische des gesellschaftlichen Kontextes und das Politische der Serie Perry Rhodan selbst, die in den Leserbriefspalten, Wiki-Artikeldiskussionen, Posts und Kommentaren nachzuweisen sind.

Die Hypo these des Beitrags ist: Die Serie beobachtet das Politische der Gesellschaft, und sie provoziert, wie die Debatten in den Foren belegen, Beobachtungen des Politischen der Gesellschaft. Der Beitrag zeigt, wie in den Foren Autoren und Leser ihr politisches Selbstverständnis unter Beobachtung und aufs Spiel stellen, womit die Perry Rhodan-Forschung einen außergewöhnlichen und, mit Blick auf die Po pularität der Serie und die Quantität der Rezeptionszeugnisse, signifikanten Einblick in den Zusammenhang gibt von Selbstbeschreibungen der Gesellschaft, wie sie in literarischen Texten stattfindet, und kulturellen Identitätsentwürfen, wie sie in der Auseinandersetzungen um die Serie sichtbar werden.

(This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 License.)

Prof. Dr. Niels Werber, Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Hölderlinstr. 3, D-57076 Siegen,
email: werber@germanistik.uni-siegen.de
10.2478/kwg-2018-0009 | 3. Jahrgang 2018 Heft 1: 75–98

Antiquarisch gesichtet: nicht fassbar, aber Download hier bei content.sciendo.com oder in unveränderter Version – Kulturwissenschaftliche Zeitschrift-Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie_ Perry Rhodan 1961-2018 von Treffpunkt Phantastik


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #22: Aufstieg und Fall des Raumfahrtzeitalters

Eine sensationelle und beißende Kritik des USA-Raumfahrtprogramms. Der tolle Milliarden-Dollar-Zirkus der Politiker, Militärs und Geschäftemacher – und wie die Raumfahrt noch zu retten wäre …


Edwin Diamond - Aufstieg und Fall des Raumfahrtzeitalters
Edwin Diamond – Aufstieg und Fall des Raumfahrtzeitalters

Edwin Diamond
Aufstieg und Fall des Raumfahrtzeitalters
Heyne Sachbuch Nr. 16
Heyne, München (1964), Taschenbuch, 160 Seiten

Edwin Diamond, ein Journalist der internationalen Spitzenklasse, wissenschaftlicher Redakteur der amerikanischen Zeitschrift „Newsweek“, gibt hier einen schockierenden Bericht von dem Riesenrummel, mit dem die USA ins Raumfahrtzeitalter heineinstolpert.

Der Weltraum wurde zum Streitobjekt der Politiker, für die Militärs zum idealen Schlachtfeld der Zukunft, für die Wirtschaft ein Alheilmittel gegen Flauten, ein Tummelplatz für Phantasie-Projekte unzähliger Geschäftemacher. Unter diesen Bedingungen ging es mit dem vielgepriesenen „Raumfahrt-Zeitalter“ sehr bald bergab.

Diese Buch berictet von den mißbrauchten Chancen der Raumfahrt – aber es zeigt auch einen Ausweg aus dem Dilemma.

Ein Zeitbild zum amerikanischen Raumfahrtprogramm vor dem Erfolg der Mondlandung, interessant …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.50 EUR, größter Preis: 18.24 EUR


siehe auch (Auszug):


 

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Der Mensch als Zoon Zombiekon — Horror meets Politics

 

Hiernach ist denn klar, daß der Staat zu den naturgemäßen Gebilden gehört und daß der Mensch von Natur nach der staatlichen Gemeinschaft strebendes Wesen ist // Aristoteles: Politik 1 Evil draws men together // Aristoteles: Rhetorik Untote machen Politik. Sie zwingen das Gemeinwesen zu alternativen Organisationsformen, modellieren Strukturen von Governance und bestimmen die Art und […]

über Der Mensch als Zoon Zombiekon — Horror meets Politics


Siehe auch:

 

[Essay] Wir brauchen mehr politische Fantasy und Science Fiction! – tor-online.de

csm_politische_Fantasy_Science_Fiction2_4cc91b145dFantasy und Science Fiction dienen der Weltflucht und sollten nicht politisch sein – solche Argumente tauchen mit schöner Regelmäßigkeit auf. Aber schweigen ist auch politisch. Ist es nicht Zeit, auch in der Fantasy und Science Fiction etwas unbequemer zu werden? Ein Appell von Judith C. Vogt.

Nicht selten führen diese gar zu Boykott-Aufrufen, wenn SF/F „zu politisch“ wird. Diese Boykott-Aufrufe kommen seltsamerweise immer von der gleichen Klientel – nämlich der, die glaubt, dass ihr „politische“ Aussagen in den Büchern und Filmen, auf die sie einen Besitzanspruch zu haben glaubt, etwas wegnehmen. …

zum ganzen Artikel auf tor-online.de – https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/09/wir-brauchen-mehr-politische-fantasy-und-science-fiction/


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