Schlagwort: begleitende Literatur

[Medienhinweis] #162: Rache, Recht und Batman – literaturkritik.de

Fabian Bernhardt entdeckt in „Rache“ einen blinden Fleck der Moderne

von Franz Sz. Horváth auf literaturkritik.de

Heute sehr spät, aber doch – ein Artikel, der die „Rache“ zum Thema hat. Doch auch ein nicht ungewöhnliches Thema in der phantastischen Literatur?…

literaturkritik.de - 13-10-2021

Im dritten Teil seiner Arbeit umreißt Bernhardt zuerst die Bedeutung des Begriffes des „Imaginären“, das als Vorstellung und als Gegenteil der „Realität“ nur ungenügend bestimmt sei. Man müsse das Wort viel eher als einen Sammel- und Brückenbegriff verstehen, den man auf alle möglichen Erzählungen von Rachephantasien anwenden könne. Wichtig und erhellend sind in diesem dritten Kapitel zwei Aspekte: Zum einen betont Bernhardt mehrfach, dass es zwischen dem Imaginären und der Realität vielfältige Übergänge in beide Richtungen gibt. So werden nicht nur reale Vorkommnisse und Rachegeschichten verfilmt (Stichwort Marianne Bachmeier), sondern auch sorgfältig konstruierte und komponierte Fiktionen (Superman, Batman) greifen mitunter in unsere Realität ein. […]

Auszug Artikel


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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Gotthard Günther
Das Bewußtsein der Maschinen
Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783465045649
Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant …


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …

Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. […] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. […] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. …

Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gotthard Günther
  • Das Bewusstsein der Maschinen
  • Eine Metaphysik der Kybernetik
  • Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
  • Rote Reihe, Band 133
  • Taschenbuch
  • 220 Seiten
  • ISBN 9783465045649

Kleinster Preis: € 16,12, größter Preis: € 78,00, Mittelwert: € 21,80

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Gotthard Günther in der WIKIPEDIA

Gotthard Günther (* 15. Juni 1900 in Arnsdorf, Landkreis Hirschberg, Provinz Schlesien; † 29. November 1984 in Hamburg) war ein deutscher Philosoph und Logiker.
Günther entwarf einen über den klassisch zweiwertigen (aristotelischen) Logikkalkül hinausgehenden Kalkül, die Polykontexturale Logik (kurz PKL). Die polykontexturale Logik benötigt eine Morphogrammatik genannte prä-logische Theorie der Form. Den Notationsrahmen für beide liefert die ebenfalls von Günther entwickelte Kenogrammatik. PKL, Morpho- und Kenogrammatik bilden die sogenannte Polykontexturalitätstheorie. Günthers Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser Theorie ist eine fundamentale philosophisch-wissenschaftstheoretische Kritik der auf strikter Identitätsontologie basierenden klassischen (mono-kontexturalen) Standard- sowie Nicht-Standard-Logikkalküle. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Norbert Wiener in der WIKIPEDIA

Norbert Wiener (* 26. November 1894 in Columbia, Missouri; † 18. März 1964 in Stockholm) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Philosoph. Er ist als Begründer der Kybernetik bekannt, ein Ausdruck, den er in seinem Werk Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine (1948) prägte. Er schuf damit die wissenschaftliche und mathematische Basis für die Kontrolltheorie und Regelungstechnik zur Berechnung der Dynamik und Stabilität von rückgekoppelten Systemen und beschrieb deren Analogien zum menschlichen Gehirn (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und zu sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kybernetik in der WIKIPEDIA

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen und deren Analogie zur Handlungsweise von lebenden Organismen (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). Sie wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics „Regelungstechniken“ in die deutsche Sprache übernommen. Der englische Begriff wiederum ist ein Kunstwort, gebildet aus dem substantivierten griechischen Adjektiv κυβερνητικός kybernetikos „steuermännisch“, das sich aus den entsprechenden Substantiven κυβερνήτης kybernetes „Steuermann“ und κυβέρνησις kybernesis „Leitung, Herrschaft“ ableitet. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #74: Start in den Weltraum – Wernher von Braun

Wernher von Braun
Start in den Weltraum
Bertelsmann Lesering, o.O. (1958)
ohne ISBN
Ein Buch über Raketen, Satelliten und Raumfahrzeuge

In den 50er Jahren war Wernher von Braun wohl die Ikone der Weltraumforschung. Obwohl sich dieses Bild wohl auf Grund seiner hinterfragbaren NS-Vergangenheit (siehe auch: Mondsüchtig – Rainer Eisfeld) geändert hat, waren seine Thesen zur Weltraumfahrt innovativ und zukunftsweisend…


Fünf Jahre vor den Starts der ersten künstlichen Erdsatelliten entwarf Wernher von Braun bereits die bemannte Weltraumstation. Mit diesem Projekt zeigte er, wie der Mensch den Weltraum erreichen und in 1730 Kilometer Höhe die radförmige Weltraumstation errichten wird. Was er schilderte, schien den kühnsten Visionen zu gleichen, die der Phantasie zu entspringen pflegen – aber dieser Eindruck darf uns nicht täuschen … Die präsentierten Ideen entsprachen damals den neuesten wissenschaftlichen Material …

In naher Zukunft (1958 Anm.d.V.) wird die Erde einen neuen Begleiter am Himmel bekommen, einen bemannten, künstlichen Satelliten, den ersten Stützpunkt der Menschheit im Weltraum. Er wird von Menschen bewohnt und vom Boden aus als ein ruhig wandernder Stern erkennbar sein und doch mit unglaublicher Geschwindigkeit um die Erde kreisen, eingebettet in jene finstere Unendlichkeit außerhalb der Atmosphäre, die wir „Weltraum“ nennen. …

Auszug 'Der Auftakt:...', Seite 5

Aber nicht nur eine Weltraumstation wird beschrieben, sondern auch der Flug zum Mond und sogar schon zum Mars wird erörtert und wissenschaftlich untermauert. Dazu kommen Beiträge von Willy Ley und ein Nachwort von Heinz Gartmann. Besonderen Retro-Charm haben die teilweise färbigen Illustrationen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Wernher von Braun
  • Start in den Weltraum
  • Ein Buch über Raketen, Satellliten und Raumfahrzeuge
  • Bertelsmann Lesering, o. O. (1958?)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Lizenzausgabe Fischer Verlag, Frankfurt
  • 320 Seiten
  • ohne ISBN

Kleinster Preis: € 5,77, größter Preis: € 1.057,46, 20 Vergriffene Bücher

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Heinz Gartmann

  • [Artikel] Wernher von Braun in der WIKIPEDIA

Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 23. März 1912 in Wirsitz, Provinz Posen, Deutsches Reich; † 16. Juni 1977 in Alexandria, Virginia, USA) war als deutscher und später US-amerikanischer Raketeningenieur ein Wegbereiter der Raketenwaffen und der Raumfahrt.
Er genoss aufgrund seiner Pionierleistungen zunächst als führender Konstrukteur der ersten leistungsstarken, funktionstüchtigen Flüssigkeitsrakete Aggregat 4 („V2“) und später wegen seiner leitenden Tätigkeit beim Bau von Trägerraketen für die NASA-Missionen hohes Ansehen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Willy Ley in der WIKIPEDIA

Willy Ley (* 2. Oktober 1906 in Berlin; † 24. Juni 1969 in New York) war Wissenschaftspublizist, Raketenkonstrukteur und Mitbegründer des weltweit ersten Raketenflugplatzes in Berlin. Er hat auch unter dem Pseudonym Robert Wiley publiziert. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Heinz Gartmann in der WIKIPEDIA

Heinz Gartmann, Pseudonym Werner Wehr, (* 12. Dezember 1917 in Dessau; † 7. August 1960 in Stockholm) war ein deutscher Raketen-Ingenieur, Publizist und Autor im Bereich Technikgeschichte und Raumfahrt-Literatur. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #69: Lexikon der Pseudonyme – Manfred Barthel

Manfred Barthel
Lexikon der Pseudonyme
Heyne, München (1989)
ISBN 9783453037380
Über 1000 Künstler-, Tarn- und Decknamen

Hier hat es mir noch ein Pseudonymen-Lexikon auf den Schreibtisch gespült, dass aber mit Jörg Weigands Gegenstück nicht viel gemeinsam hat. Allerdings, es ist auch anders konzipiert …


Es beschränkt sich nicht auf Pseudonyme von Autoren der erzählenden Literatur, sondern ist eher ein Sammelsurium von Deck-, Künstler- und Tarnnamen von Prominenten aller Kunst- und Gesellschaftsrichtungen. …

Bei hunderten von Einsendungen mit weiteren Pseudonymen musste gesiebt werden. Nicht alle Nennungen entsprachen den Auswahlkriterien, wie sie für die erste Auflage festgelegt wurden und die auch für diese gelten. …

Auszug 'Vorwort zur erweiterten Ausgabe', Seite 12

Natürlich haben sich Pseudonyme wie George Orwell, Edgar Allen Poe oder Gustav Meyrink in diese (eher) Liste verirrt, aber für die sekundärliterarische Arbeit ist das Buch wohl eher nicht geeignet und daher auch als „begleitende Literatur“ katalogisiert. Nice to have – aber beileibe kein Muss…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Manfred Barthel
  • Lexikon der Pseudonyme
  • Über 1000 Künstler-, Tarn- und Decknamen
  • Heyne, München (1989)
  • Taschenbuch
  • Vollständig überarbeitete und ergänzte Taschenbuchausgabe
  • 232 Seiten
  • ISBN 9783453037380

Kleinster Preis: € 1,10, größter Preis: € 25,90, Mittelwert: € 4,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Manfred Barthel in der WIKIPEDIA

Manfred Richard Hermann Barthel (* 24. Februar 1924 in Chemnitz; † 18. Oktober 2007 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor, Journalist, Kritiker, Filmproduzent und Filmregisseur. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Pseudonym in der WIKIPEDIA

Ein Pseudonym (in bestimmten Zusammenhängen auch: Alias, auch nom de plume) ist der fingierte Name einer Person, insbesondere eines Urhebers (oder mehrerer Urheber) von Werken. Das Pseudonym wird anstelle des bürgerlichen Namens (Realname, Orthonym) verwendet und dient meist zur Verschleierung der Identität. Das zugehörige Adjektiv lautet pseudonym (von altgriechisch ψευδώνυμος pseudōnymos „fälschlich so genannt“).[2] Sollen Realname und Pseudonym gegenübergestellt werden, so werden sie häufig mit dem Adverb „alias“ verbunden (X alias Y).…

Auszug Artikel


  • [Download] Lexikographie-Einführung – von Martin Baier – auf pangloss.de

Lexikographie heißt die praktische Wissenschaft, die sich mit dem Erfassen von Sprache in Wörterbüchern befasst. Sie ermittelt eine Formenlehre der Wörterbücher, äußert sich zum Aufbau, zu den Problemen und zur Kritik an Wörterbüchern. Diese Einführung bemüht sich, die gängigen Begriffe zu sammeln und Suchraster für das Untersuchen von Wörterbüchern und ihrer Herstellung bereitzustellen.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #67: Die Ästhetik des Schreckens

Karl Heinz Bohrer
Die Ästhetik des Schreckens
Ullstein, Frankfurt/Main (1983)
ISBN 3548351727
Die pessimistische Romantik und Ernst Jüngers Frühwerk
 
Ein ziemlicher Wälzer für ein Taschenbuch. Erschienen in der Reihe Ullstein-Materialien und ich bin ein wenig ratlos. Ich kann weder den Autor so richtig greifen, noch das Buch – das wird wohl noch einiges an Gehirnschmalz kosten. Es liegt natürlich an mir und nicht am Buch, wen ich mir schwerfällt damit klarzukommen. …

In der Realität bedrohliche Ereignisse wie Gewalt, Terror, Katastrophen oder Verbrechen werden im künstlerischen Rahmen zur Quelle ästhetischen Vergnügens …

So ist diese Untersuchung nicht vornehmlich ein Beitrag zur internen Jünger-Philologie, sondern benutzt das Beispiel Ernst Jüngers, um den Schrecken als eine Kategorie der ästhetischen Wahrnehmung im Kontext der dezisionistisch gewordenen modernen Kunst und Literatur nach Erkenntniswert oder nach Erkenntnisverlust gegenüber dem faschistischen Schrecken zu prüfen. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9

Bohrers Absicht in diesem Buch ist es, Gewalttätigkeit und Gewaltphantasien rein formal zu deuten und als Stilmittel der Ästhetik auszuweisen. Damit sollen sie aus inhaltlichen oder wirkungsästhetischen Deutungen bzw. aus moralischen, psychoanalytischen und anthropologischen Bewertungskriterien herausgelöst werden.

Jedenfalls (für mich) schwere Kost …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karl Heinz Bohrer
  • Ästhetik des Schreckens
  • Die pessimistische Romantik und Ernst Jüngers Frühwerk
  • Ullstein, Frankfurt/Main (1983)
  • Ullstein Materialien, Ullstein Buch Nr. 35172
  • Taschenbuch
  • ungekürzte Ausgabe
  • 640 Seiten
  • ISBN 3548351727

Kleinster Preis: € 17,00, größter Preis: € 50,00, Mittelwert: € 40,00

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  • keine

  • [Artikel] Karl Heinz  Bohrer in der WIKIPEDIA

Anlässlich des Spieles der Wembley-Elf (1972) prägte der damalige London-Korrespondent Bohrer die Wendung, Netzer habe seine Vorstöße „aus der Tiefe des Raumes“ vorgetragen. Die Formulierung brachte es zur stehenden Redewendung, nicht nur im Fußballdiskurs, und zum Titel eines Kinofilms. Bohrer wird ebenso mit der Prägung des Begriffs „Gutmensch“ in Verbindung gebracht.[

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kind der Zeit? – Biographie – von anonym – auf freitag.de

Eine der relevantesten Stimmen der Literaturwissenschaft der letzten Jahrzehnte und einer der wichtigsten Denker des Ästhetischen – auch die Biographie Karl Heinz Bohrers ist eine deutsche …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Abgründe des Bösen in der Literatur – von Andrea Gnam – auf deutschlandfunk.de

Karl Heinz Bohrer, seit Langem Hausautor der Edition Akzente bei Hanser, hat seinen zahlreichen Veröffentlichungen zu Kunst, Literatur und ihrem Verhältnis zum Schrecken und den Abgründen des Bösen eine weitere Sammlung von Essays und Vorträgen der letzten vier Jahre hinzugefügt. Auch in „Ist Kunst Illusion?“ gibt sich Bohrer weiter streitbar.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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