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Fundstücke #1 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Denkräume und Denkbewegungen

Fundstücke, die neue Kategorie wird Bücher, Links, Downloads bringen, welche  mir bei meinen Streifzügen durch die Weiten des Internets auf die Festplatte gesprungen sind und bei denen ich glaube, dass sie auch euch interessieren könnten …


Christian Hoffstadt - Denkräume und Denkbewegungen

Christian Hoffstadt – Denkräume und Denkbewegungen

Christian Hoffstadt
„Denkräume“ und „Denkbewegungen“
Untersuchungen zum metaphorischen Gebrauch der Sprache der Räumlichkeit
Universitätsverlag Karlsruhe, Karlsruhe (2009), Internetdownload, 218 Seiten
ISBN 9783866443785 (Print)

Ist eigentlich dem „begleitende Literatur“-Lager zuzurechnen, aber es beinhaltet auch Sekundärliterarisches zur Utopie und Fiktion:

… Das vierte (eigentlich 5. Kapitel) Kapitel, Raumdiskurse III, kann paradoxerweise als „praktischer“ Teil der Arbeit verstanden werden, auch wenn es dort konkret um komplexe räumliche Metaphern in hochtheoretischen Werken verschiedener Denker gehen soll. Verschiedene Philosophien werden dort auf ihre räumliche Metaphorizität und Konstruiertheit untersucht. Beginnend beim Platonischen Nicht-Ort, der Utopie, wird über das Höhlengleichnis ein Bogen zur Frage gespannt, wie Fiktion erkenntnisleitend werden kann. Die anschließende Kurzdarstellung der Architektur der Vernunft bei Kant wird konterkariert durch die Darstellung der metaphernreichen (und zugleich metapherntheoretischen) Schrift Nietzsches
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne und der Frage nach den Ruinen der Vernunft bzw. ihrer Archäologie. …

5.1 Utopie und Fiktion…………………………………………………. S. 109
5.1.1 Utopie und Gegenwelt…………………………………..……… S. 110
5.1.2 Logos – Mythos – Utopie………………………………………… S. 111
5.1.3 Platons „Politeia“ und das Höhlengleichnis….………… S. 112
5.1.4 Mögliche Welten als Entwurfsräume……………….…….. S. 114
usw.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 14.00 EUR, größter Preis: 34.55 EUR, Mittelwert: 26.50 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Phantastikon lebt – eine Wiedergeburt …

Halleluja, heute um 16:25 Uhr geschah ein kleines Wunder in Form einer E-Mail von Michael Perkampus mit folgendem auszugsweisen Inhalt:

„… das mag jetzt vielleicht etwas irre klingen, aber nach all dem hin und her habe ich mich noch einmal mit meinem IT-Menschen besprochen. Der konnte nun das Phantastikon zur Gänze wieder herstellen.

Der Punkt ist der, dass ich zu der Erkenntnis gekommen bin (vielleicht gerade noch rechtzeitig), dass ich im Grunde nicht das Recht habe, Kulturgut zu zerstören, auch wenn die Domain mir gehört. Mir wurde erst durch deine Mail klar, wie viele Menschen da dran hängen. Und selbstverständlich ist es auch ein Ärgernis für all jene, die in den Jahren sich die Mühe und Arbeit gemacht haben, an diesem Werk mitzuarbeiten.

[…] aber nachdem mir Karin [Reddemann, Anm.d.R.] dann doch ihr Bleiben angekündigt hat (Albera Anders sowieso), […] Lange Rede, kurzer Sinn: das Phantastikon ist erneut Online, alle Links dürften wieder funktionieren. ]…] Ich hoffe doch, es bleibt bei diesem kurzen Schrecken. …“

Zur Sicherheit nochmal:

Das Phantastikon ist erneut Online, alle Links dürften wieder funktionieren

Und dem kann ich nur Zustimmen. Hab’s schon ausprobiert. Die Reaktionen auf die Schließung waren alle sehr betrübt und ich kann Michael Perkampus nur unter Hochachtung danken, dass er es zugelassen hat, dass Argumente und Meinungen zu einem Umdenken geführt haben. Das spricht schon für eine gewisse Größe.

Auf der anderen Seite ist es auch für uns Nutzer die große Gelegenheit nach der zwischenzeitlichen Erkenntnis zu handeln das Webinhalte nicht selbstverständlich zu halten sind. Wir haben jetzt die Möglichkeit gewonnen ab und an mal in die Tasten zu greifen und Lob auszusprechen, für gelungenen Beträge die uns gefallen, symbolische Schulterklopfer für mutige Artikel zu verteilen und AUCH KONSTRUKTIVE KRITIK anzubringen, wenn uns dies nötig erscheint.

Schlicht und einfach zu kommunizieren. Die Schöpfer von Blogs, Foren, und Seiten sind darauf angewiesen, abseits der Klickzahlen und Seitenansichten, auf eure Meinungen und Einwürfe, auf Kritik und Lob, auf Einsichten und Bestätigungen – sie sind ja auch nur GANZ NORMALE MENSCHEN – fast 🙂

In diesem Sinne – willkommen PHANTASTIKON zurück – auf das kein ZOMBIE draus wird – har, har, har,

(Versteckte Aufforderung es sich nicht nochmals zu überlegen)

Unbenannt

 

und hier gleich was zum Lesen: Über Phantastikon

Vielleicht wird sich im Phantastikon auch das Eine oder Andere ändern in der Zukunft, mag sein, dass das Programm gestrafft wird, mag sein das manches wegfällt oder anderes dazukommt. Das Wichtigste an der Sache ist, dass es weiter geht … dazu viel Erfolg und jede Menge Durchhaltevermögen. Ich könnt‘ euch küssen.

Euer
Thomas Sebesta

(Mann, freu ich mich 🙂 )

 

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Requiem auf phantastikon.de – du gingst zu früh …

Die Dunkle Macht ist auf dem Rückzug – sie muss einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen. …

Leider müssen wir schon wieder einen Verlust aus der Genrewelt des Horrors, der Schauerliteratur und der gemeinen Phantastik vermelden.

Phantastikon.de ist nicht mehr

Unbenannt

Wie mir von Michael Perkampus, Autor und Seitenverantwortlicher, gestern auf Anfrage mitgeteilt wurde, musste die bekannte und beliebte Seite eingestellt werden.

„Das tatsächliche Interesse des deutschsprachigen Publikums stand in keinem wie immer gearteten Verhältnis zum Aufwand der investiert werden musste, um die Site interessant und publikumfähig zu halten …“

erläuterte Perkampus sinngemäß.

Die Schließung von Phantastikon ist meines Erachtens ein sehr schwerer Verlust, der insbesondere die Sekundärliteratur betrifft. Sicherlich wurden auf der Seite auch Storys veröffentlicht. Und das sehr Gute, aber den wahren Schatz barg die Sammlung an sekundärliterarischen Essays zu Phantastik, Fantasy, Schauer und Horror.

Perkampus und seine Mitautoren wie Albera Anders, Doc Nachtstrom, Erik R. Andara, Ingo Löchel, Karin Reddemann, Tobias Reckermann und andere noch, schufen seit 2015 einen Fundus an Betrachtungen, Erklärungen und Feststellungen, die in der Form einmalig waren.

Unter den Serien/Rubriken/Anzahl

  • Interviews 32
  • Theorien zu Fantasy 29
  • Lovecraft Mythos 8
  • Edgar Allen Poe 4
  • Was ist Horror 6
  • Der Horrorfilm 29
  • Helden, Versager u.a. 45
  • Film Noir 3
  • Geprägt von Nostalgie 6
  • Phantastische Orte u. 5
  • Unheimliche Wesen 12
  • Hitchcock 6
  • Phasen der Furcht 9
  • Nachtfenster 8
  • Serienkiller 32
  • Stephen King 21
  • Der neue Kanon der spek 3
  • Archiv bis 12/2018

(und ich weiß jetzt gar nicht, ob das schon alle waren) gab es Information und Wissen, Einschätzung und Liebhaberei, Belehrung und Wertschätzung.

Man kann sicherlich wunderbar darüber streiten, wie relevant diese Essays waren, aber für den einfachen Leser und interessierten Nicht-Fachmann waren diese Artikel ein Einstieg in eine Welt, den man schöner  nicht gestalten konnte.

Auch ich habe mich immer weder aus dem Fundus dieser Essay, Besprechungen und Artikel bedient, wenn ich auf diese verwiesen habe oder sie hier im Blog geteilt habe. Diese Artikel sind nun nicht mehr vorhanden und wurden vollständig vom Netz genommen.

Doch halt, so vollständig halt dann doch nicht. Über den Umweg von web.archive.org kann man noch einen Teil dieser Artikel ausgraben. Vollständig dürfe das Archiv jedoch nicht sein.

Tja, damit hat es dieses Jahr schon den zweiten großen Verlust in der Internetlandschaft der Phantastik gegeben. Nach der Abschaltung des Horror-Forums und der Verlust des Forum-Inhalts gehen mit der Schließung von Phantastikon meiner Meinung nach unersetzliche Inhalte verloren und die Welt der Fanszene dieser Genres wurde spürbar ärmer.

Für das Horror-Forum wird gerade an einer Fortsetzung oder Neuauflage gebastelt. Allerdings ist es seit einem Monat verd…. ruhig um die Gruppe und ich hoffe, dass dies auf eher auf intensive Arbeit im Hintergrund hinweist. Vielleicht gibt es ja auch für Phantastikon in Zukunft eine Art Wiederauferstehung.

Ich will jedenfalls Michael Perkampus und seinen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank und meine hochachtungsvolle Anerkennung aussprechen für das, was sie auf Phantastikon.de geleistet haben. Höchstwahrscheinlich war es schlussendlich nicht das, was sie sich davon erwartet haben, aber es wird noch länger in guter Erinnerung bleiben. Ich hoffe, alle Beteiligten finden ein neues Betätigungsfeld, in dem sie dem Genre weiterhin Gutes tun können.

Per aspera ad astra, Phantastikon …


siehe auch:

 

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#WomeninSciFi (52) Kallocain – Karin Boye — Binge Reading & More

Ich freue mich mich, dass es bei #Women in SciFi heute um einen sehr interessanten dystopischen Klassiker aus Skandinavien geht. Karin Boyes Roman ist immer wieder auf meinem Radar aufgetaucht – und wieder verschwunden. Um so glücklicher bin ich, dass ihn Jana vom Blog „Wissenstagebuch“ aufgestöbert und im Rahmen einer Twitter-Leserunde besprochen hat. Dem „Wissenstagebuch“ […]

über #WomeninSciFi (52) Kallocain – Karin Boye — Binge Reading & More


Siehe auch:

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Horror-Forum – ein (vermeidbares?) Forenschicksal …

UnbenanntTja, und wieder hat es ein prominentes Forum geschafft, überraschend und mit Pauken und Trompeten, abzutreten und verwirrte User und frustrierte Mitarbeiter zu hinterlassen.

Ich bin schon lange, sehr lange in der Foren- und Blog-Szene unterwegs und beobachte dieses Phänomen des Längeren. Was läuft da immer wieder schief, dass selbst große und wichtige Foren immer wieder auf diese Weise enden?

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AUFRUF: Petition für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der WIKIPEDIA

 

„Die Diskussion um die Dominanz von Männern und die Unsichtbarkeit von Frauen auf Wikipedia geht in eine nächste Runde: Eine Gruppe um die Autorin Theresa Hannig fordert jetzt, geschlechtergerechte Sprache als neuen Standard für alle Artikel einzuführen – und dürfte damit die Strukturen der Online-Enzyklopädie aufwirbeln. …“ (Zitat: netzpolitik.org)

Unter dem Hashtag #wikifueralle wurde eine Petition auf change.org lanziert und das unter folgendem Wortlaut:

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Ein großes DANKE an meine treuen Leser …

Heute haben mir meine Leser ein unglaubliches Geschenk gemacht

1000 Sichten in einem Monat –  das ist ein unerwartetes Geschenk

Als ich im August 2013 diesen Blog eröffnet habe, hätte ich nicht damit gerechnet, mit diesem Randthema, so viele Interessierte zu finden. Als ich daher heute morgen meinen Trafic kontrollierte – was ich eigentlich eher seltener mache – war ich baff erstaunt über diese -1K- in meiner Monatsrubrik. Ein neuer Rekord, der sich sehen lassen kann.

Vielen, vielen Dank

Jetzt habe ich Mut zu mehr – 10 000 Sichten im Jahr – das ist nun ein realistisches Ziel 😉

Mal sehen ob ich das Interesse an meinen Themen weiterhin so hoch halten kann – mein Bemühen darum sei euch versprochen.

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Die Erzählung in der Kritik

Ein Statement zu dem, was Kritiken in Zeitungen und Internet wahrscheinlich so langweilig macht.

über Die Erzählung in der Kritik — Worte des Widerstands


siehe auch:

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Begleitende Literatur zur Phantastik #1

Von Fall zu Fall – nein, eigendlich dauernd –  fallen mir bei meinen Recherchen Bücher in die Hände, die zwar manchmal als Sekundärliteratur angeboten werden, jedoch nach meinen Kriteren keine solche sind.

Aber, natürlich haben auch diese Veröffentlichungen (allermeist) ihre Berechtigung (gehabt) und sollten nicht unter den Tisch fallen. Also werde ich diese Werke (von Fall zu Fall – nein, eigentlich fallweise regelmäßig) hier vorstellen bzw. in Erinnerung rufen. Das Erste:

René Freund - Braune Magie? Okkuktismus , New Age und Nationalsozialismus

René Freund – Braune Magie? Okkuktismus , New Age und Nationalsozialismus

René Freund
Braune Magie?
Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus
gebundene Ausgabe,
Picus, Wien (1998)
ISBN 9783854522713

In historischen „Legenden“ und in der „New-Age-Literatur“ erscheinen Hitler, Heß, Himmler und andere Nazi-Größen immer wieder als Handlanger dubioser Geheimbünde, als schicksalgläubige Gralssucher, als „braune Magier“ des Dritten Reichs.
Auf welche geschichtliche Fakten gehen diese modernen „Mythen“ zurück?
Und warum kommt es auch heute (1998!) wieder zu der verhängnisvollen Verbindung von Esoterik und Poliktik?
René Freund untersucht und analysiert die tatsächlichen Einflüsse soganannter okkulter Gesellschaften und ihrer Ideen auf den Nationalsozialismus …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 4.00 EUR, größter Preis: 35.94 EUR, Mittelwert: 13.80 EUR

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