Beiträge getaggt mit Filmgeschichte

Vampir, Werwolf und sonstige Unwesen #8 – Das Böse in Gestalt: Die dämonische Leinwand

Die Filmhistorikerin Lotte Eisner prägte den Begriff „Dämonische Leinwand“ in ihrem Buch über den expressionistischen Film im Deutschland der ersten Hälfte der 1920er Jahre. In der Einleitung schreibt sie: »Die Neigung zu heftigsten Kontrasten, die sich in der expressionistischen Literatur in abgehackten Wendungen und willkürlichen grammatikalischen Umstellungen ausprägt, wie auch das den Deutschen angeborene Sehnen nach Helldunkel und geheimnisschweren Schatten mussten ihren idealen Ausdruck in der neuen Filmkunst finden. Visionen, die Unrast und Unstäte heraufbeschworen haben, erstehen hier halb in Traumhaftigkeit, halb in greifbarer Realität.«…


Lotte H. Eisner - Dämonische Leinwand

Lotte H. Eisner – Dämonische Leinwand

Lotte H. Eisner
Dämonische Leinwand
Der neue Film/Feldt&Co, Wiesbaden-Bibrich (1955), broschiert, 174 Seiten

„Mit Sehnsucht nach den zwanziger Jahren in Deutschland und der deutschen Kultur“ wurde „Die dämonische Leinwand“ von Lotte H. Eisner, die seit 1933 in Paris lebt, in der Emigration geschrieben. Sie spürt nach geistigen, künstlerischen und theoretischen Einflüssen nach, denen der deutsche Stumm- und frühe Tonfilm im Laufe seiner Entwicklung unterworfen war. Rund 250 Fotos aus der frühen Glanzzeit des deutschen Kinos lassen die Filme jener Epoche wieder lebendig werden. …

Mit einer Filmographie über die Klassischen Filme der Stumfilmzeit von 1913 bis 1933

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 14.00 EUR, größter Preis: 38.00 EUR

auch

Lotte H. Eisner - Die dämonische Leinwand

Lotte H. Eisner – Die dämonische Leinwand

Lotte H. Eisner
Die dämonische Leinwand
Fischer Taschenbuch, Frankfurt/Main (1980), Taschenbuch, 368 Seiten
ISBN 3596236606

Mit rund 250 Fotos aus der frühen Glanzzeit des deutschen Kinos!

 

 

 

 

 

 

 

 

Antiquarisch gesichtet: derzeit leider vergriffen


Dazu noch:


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

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[Biografisches/Film] Hugo Bettauer 1872-1925 – Die Stadt ohne Juden

Hugo Bettauer - Gesammelte Werke

Hugo Bettauer – Gesammelte Werke

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier auf einen Autor aufmerksam machen, dessen einziger utopischer Roman sich heutzugtage wieder als höchst aktuell zeigt. Er war ein erfolgreicher (Krimis), aber sehr umstrittener Autor, der für diesen Roman ermordet wurde …

Der Anlass:
Am Sonntag, den 18. November 2018, um 11:00 Uhr, zeigt das Akzent Theater in der Theresianumgasse 18, 1040 Wien, den 1925 gedrehten Film „Die Stadt ohne Juden“ nach dem geichnamigen Roman von Hugo Bettauer aus dem Jahre 1922. (Für Interessenten: um Anmeldung wird gebeten unter Tel. +43 1 216 13 00 oder augarten@filmarchiv.at)

Schauspieler: Johannes Riemann, Hans Moser, Karl Thema, Anny Miletty, Eugen Neufeld, Ferdinand Mayerhofer, Mizi Griebl

Regie: Hans Karl Breslauer
Musik: Gerhard Gruber (2000), Saunders Kurtz (1928)
Kamera: Hugo Eywo
Autor: H.K. Breslauer, Ida Jenbach

Inhalt:
Der Staat Utopia wird von Arbeitslosigkeit und Inflation heimgesucht. Während die Lebensmittelpreise explodieren, demonstrieren die Massen. Die antisemitischen Großdeutschen nehmen diese Situation zum Anlass, den Juden die Schuld an der Misere zu geben und beschließen ihre Ausweisung. Die Reaktionäre empören sich gegen die Herrschaft der jüdischen Intelligenz, sie dünken sich in Kunst, Handel und Industrie verdrängt und der Kanzler des Landes heckt einen abenteuerlichen Plan aus, um die lästige Judenfrage ein für alle Mal zu lösen.

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Verlag in Farbe und Bunt: Corona – Masters of Fiction

Corona Alien

eCover-Ansicht

Das CORONA MAGAZINE präsentiert
MASTERS OF FICTION 1: WORLD OF ALIEN

Von Menschen, Königin und Xenomorphs
vierteljährlich erscheinendes E-Book-Magazin
ISBN 978-3-941864-25-2
UVP: EUR 3,99
ca. 222 Seiten (vom Gerät abhängig)
Überall da, wo es E-Books gibt.

Zum Beispiel hier: Amazon.de, iTunes, beam, ‚txtr, buch.de, Thalia, buecher.de, Hugendubel und PaperC

In der Reihe „Corona Magazine präsentiert: MASTERS OF FICTION“ stellen wir alle drei Monate jeweils ausführlich ein Thema oder Franchise aus der Phantastik vor, das Filmgeschichte schrieb, Generationen prägte und sein Genre nachhaltig beeinflusste – und aus der Popkultur heute nicht mehr wegzudenken wäre.

Mit „MASTERS OF FICTION 1: World of Alien – Von Menschen, Königin und Xenomorphs“ widmen sich Elias Albrecht, Eric Zerm und weitere Corona Magazine-Autoren einem der bedeutendsten Sci-Fi-Klassiker der Filmgeschichte.

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