Jetzt hätte ich euch beinahe einen Band der Inklings unterschlagen. Band 36, ebenfalls ein Nachzügler, spiegelt das internationale Inklings-Symposium 2018 in Ingolstadt wider …
Thema der Veranstaltung im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt war, anlässlich des 200 Jubiläums der Erstveröffentlichung von Mary Shelleys „Frankenstein“, „Frankenstein 1818-2018 – Parabel der Moderne“. …
Das Mary Shelley mit ihrem 1818 zunächst anonym veröffentlichten Roman „Frankenstein“ mehr im Sinn hatte als eine bloße Gruselgeschichte, verdeutlicht der alternative Titel „The Modern Prometheus“. Er impliziert mit dem Verweis auf den antiken Mythos das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf. Es gehört zu den grundlegenden literarischen Innovationen Shelleys, diese Thematik über weite Strecken aus der Perspektive des Geschöpfes zu erzählen …
Auszug 'Vorwort', Seite 9-12
Die deutschsprachigen Essays aus dem Band:
Karl R. Kegler – Der entfesselte Frankenstein: Nachrichten von den Schlachtfeldern der Neuzeit
Richard Nate – Bis an die Grenzen des Möglichen? Mary Shelleys Frankenstein-Roman im Kontext neuzeitlicher Heilsversprechen
Adelheid Kegler – Dramatisches Licht auf Szenen des Ungeheuerlichen: Blake, Shelley und ihre Demiurgen
Daneben gibt es noch in den Varia
Werner Bies – Wie das Anderssein der Märchen bleibt — und sich doch auch verändert
und interessante Buchbesprechungen deutschsprachiger Sekundärwerke:
Busch, Nathanael, und Hans Rudolf Velten, Hg. Die Literatur des Mittelalters im Fantasyroman (Dieter Petzold)
Ewers, Hans-Heino. Michael Ende neu entdecken: Was Jim Knopf, Momo und Die unendliche Geschichte Erwachsenen zu sagen haben (Maren Bonacker)
Babenhauserheide, Melanie. Harry Potter und die Widersprüche der Kulturindustrie: Eine ideologiekritische Analyse (Leonore Sell)
Bischoff, Christina Johanna, Till Kinzel und Jarmila Mildorf, Hg. Das Dialoggedicht: Studien zur deutschen, englischen und romanischen Lyrik (Werner Bies) …
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keine
[Artikel] Der Roman „Frankenstein“ in der WIKIPEDIA
Frankenstein oder Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Original: Frankenstein or The Modern Prometheus) ist ein Roman von Mary Shelley, der am 1. Januar 1818[1] erstmals anonym veröffentlicht wurde. Er erzählt die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft. Dabei wird die Handlung durch eine Mischung aus Briefroman und klassischer Ich-Erzählsituation vermittelt. Der Protagonist erzählt dem Leiter einer Forschungsexpedition, zugleich Eigner des Schiffes, das ihn in der Arktis rettet, seine Geschichte. …
[Blog] Jim Knopf – Über Micheal Endes Erstlingswerk
Das Erstlingswerk Micheal Endes, die beiden Jim-Knopf-Romane „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“, wurden verglichen mit seinen späteren Büchern „MOMO“ und „Die unendliche Geschichte“ eher spärlich besprochen ……
[Rezension] Melanie Babenhauserheide liest Harry Potter gegen den Strich – von Miriam Strieder – auf literaturkritik.de
Harry Potter und der immense Erfolg der Reihe, der unter anderem Beweis in diversem Merchandise, den Filmen, Videospielen, Fanfictions und vielen anderen Ausdrucksformen findet, beschäftigt schon seit einigen Jahren die internationale Forschung. Melanie Babenhauserheide legt nun mit Harry Potter und die Widersprüche der Kulturindustrie eine ideologiekritische Studie der Reihe vor und befragt die Bände (und Kritik an ihnen) auf ihre Tauglichkeit in einer kritischen Auseinandersetzung im Rahmen einer Lehr-Lern-Situation. …
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Zwei Essays in deutscher Sprache und drei Buchbesprechungen deutschsprachiger Werke stehen acht fremdsprachigen Essays und vier Buchbesprechungen fremdsprachiger Werke gegenüber. Das schmerzt (mich), aber so ist es wohl. Speziell bei den Essays ist das Ungleichgewicht überdeutlich. Wäre es nicht möglich die fremdsprachigen Texte gleich einer Übersetzung zuzuführen? …
Von 1950 bis 1956 erschienen die sieben „Cronicles of Narnia“ von C. S. Lewis. Seitdem wird Narnia oft als „Land der sprechenden Tiere“ vorgestellt – zu Recht insofern, als diese die eigentlichen „Bürger“ von Narnia sind, was jedoch keinesfalls Zwerge, Riesen, Menschen, Faune, Zentauren, Baum- und Wasserwesen ausschließt. …
Auszug 'Die Bedeutung der sprechenden Tiere in den Chronicles of Narnia von C. S. Lewis'', Seite 149-160
Die beiden deutschsprachigen Essays sind von Dana Steglich und von Hans Leßke. Lock-out Time:Die Grenzen von Ruam und Identität in J. M. Barries „Peter Pan in Kensington Gardens“ und Die Bedeutung der sprechenden Tiere in den „Chronicles of Narnia“ von C. S. Lewis. …
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[Bericht] Flora und Fauna in Fantastischen Welten – Das Inklingssymposium 2019 – von Maria Zielenbach – auf tolkiengesellschaft.de
Vom 8. bis 9. März 2019 fand das alljährliche Symposium der Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V. statt, dieses Jahr in den Räumen des Instituts für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie an der Universität Bonn. Thema war „Flora und Fauna in Fantastischen Welten“. In 16 Vorträgen wurden Aspekte der Tier- und Pflanzenwelten modernen Fantasyromane behandelt. Dabei reichte die Vielfalt von Peter Pan bis Harry Potter, von Gestaltwandlern bis zu sprechenden Tieren, von bedrohten Pflanzen bis zu wandelnden Bäumen.…
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Sekundärliterarische Inhalte in der Phantastischen Bibliothek
Die Verlagsreihe „Phantastische Bibliothek“ des Suhrkamp-Verlages dürfte wohl jedem einigermaßen an Phantastik Interessierten ein Begriff sein. Die Reihe, die zwischen 1980 und 1998 von Franz Rottensteiner betreut wurde veröffentlichte 366 Titel in Phantastik, Science Fiction und Horror. Offiziell wurden 370 Bandnummern vergeben, aber leider erschienen nicht alle davon bis zur Einstellung. Die Nummern 275, 276, 343 und 364 erblickten nicht das Licht der Welt. Sie enthält aber auch alle 26 Bände der von Kalju Kirde herausgegebenen Reihe „Bibliothek des Hauses User“, die zwischen 1969 und 1975 im Insel-Verlag erschienen sind.
Die Reihe prägte viele „Phantasten“ und führte so manchen an die Thematik heran. Nicht unmaßgeblich verantwortlich dafür waren auch die sekundärliterarischen Texte, die neben den primärliterarischen Veröffentlichungen einen nicht unbeträchtlichen Teil der Reihe ausmachten. Unter sekundärliterarisch verstehe ich hier sowohl die Haupttexte, als auch Vor- und Nachwörter, Einführungen, Einleitungen und Hinweise, die den Texten beigegeben wurden.
Forum Phantastische Literatur
Angeregt durch die Reihenvorstellung im Internet-Forum „Phantastische Literatur“, welches das Nachfolgeforum des bekannten Horror-Forums ist, unter dem Titel „Phantastische Bibliothek Suhrkamp (1978-2000)„, möchte ich diese sekundärliterarischen Texte hier gesondert sammeln, um einen Überblick über das in der Reihe vorhandene Material zu geben. Diese Texte werde ich hier einbringen, primärliterarische Texte werden nicht angeführt werden. Ein solcher Überblick wurde von mir gesucht, aber nicht gefunden. Eine nicht unmaßgebliche Hilfe bei der Bearbeitung dieses Konvoluts an Texten war die Zusammenstellung von Klaus Meintesberger unter
Klaus Meintsberger Datenbank Phantastische Bibliothek Suhrkamp
Nicht minder auch „Die Bibliograhie des Suhrkamp-Verlages 1950-2000“ (Frankfurt/Main (2002) ISBN 3518411640), welche (fast) alle Erscheinungen des Verlages im betreffenden Zeitraum beinhaltet und in Bezug auf Reihennummerierung und ISBN-Inhalten eine wichtige Nachschlagequelle darstellt.
Ein großer Teil der Bände liegt mir vor bzw. wurde über die „Villa Fantastika“, der großen phantastischen Bibliothek in Wien, eingesehen. Ich bedanke mich bei der Gelegenheit bei den beiden Bibliothekar*innen für die äußerst freundliche, hilfsbereite und kompetente Unterstützung, die sie mir in dieser Angelegenheit angedeihen ließen.
Neben den beiden Reihen Phaicon und Polaris, die als Almanache konzipiert sind, liegen einige Bände vor, die im Besonderen von und über Stanislaw Lem und H. P. Lovecraft geschrieben wurden. Auch die drei Bände von Klaus Völker (Vampire, Werwölfe und künstliche Menschen) liegen in eigenen Ausgaben vor. Erwähnenswert ist auch das Lexikon der phantastischen Literatur von Rein A. Zondergeld. Es wurde aber auch nicht auf allgemeine Abhandlungen über die phantastische Literatur vergessen, wie z.B. Becher’s Aufsätze zur phantastischen Literatur.
Insgesamt gesehen beinhalten 99 Bände von 366 Büchern sekundärliterarische Inhalte von oben beschriebenem Inhalt. Das sind immerhin 27 % und das ist, in Bezug auf die sonstige Ausbeute in der Genreliteratur, reichlich. Auch die Qualität der oft als „niederrangig“ betrachteten Vorwörter, Nachwörter und Anmerkungen, die in den Büchern veröffentlicht wurden, betrachte ich als sehr hoch und jedenfalls mehr informativ als die, oft als Good-Will verfassten, Vor- und Nachwörter in anderen Veröffentlichungen, die als Seitenfüller betrachtet werden können.
Franz Rottensteiner hat hier eine Verlags- und Buchreihe geschaffen, die heutzutage gleichartiges schwer vermissen lässt …
Wer also Interesse am Ergebnis meiner Arbeit hat – hier das Ergebnis:
Die ersten Bände erschienen ohne Reihenzählung: die ersten Bände des AlmanachsPhaïcon im Insel-Verlag (seit 1963 bei Suhrkamp) oder der Almanach Polaris im Suhrkamp Verlag. Erst die 3. Auflage von Nacht und Schimmel erschien 1978 offiziell als erster Band der Phantastischen Bibliothek in ihrem charakteristischen violetten Äußerem.[…]
Auszug Artikel
[Bibliographie] Die „Phantastische Bibliothek“ auf sf-hefte.de
In der Spalte „Bemerkung 2“ ist gegebenenfalls angegeben, ob der Zyklus zu einer ‚größeren Serie‘ gehört, wie z.B. die Drachenlanze-Romane oder dass es sich um einen Sammelband mit mehreren Romanen handelt.[…]
Auszug Artikel
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
„Was passiert mit den unzähligen Nachlässen verstorbener Nicht-Bestseller schreibender, phantastischer Autoren im deutschsprachigen Umland?“ Die Frage beantwortet sich in der Regel mit: „Sie gehen verloren!“ […]
Somit ist wieder einmal ein Wahlgang zu Ende gegangen und er hat erstmalig auch eine Kategorie für den „Besten deutschsprachigen Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2022“ gebracht. […]
Wer von unseren Freunden der Science Fiction- und oder Fantasy-Literatur möchte 2-3 Halbtage/Woche während der Öffnungszeiten in geringfügiger Beschäftigung mitarbeiten? […]
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Reiseführer durch den rosa-lila-schwarzen Blätterdschungel …
Eine recht nette und informative Darstellung und Diskussion über eine fantastische Institution die es leider nicht mehr aktiv gibt. Die „Phantastische Bibliothek“ von Suhrkamp war Einstiegspunkt für so manchen Phantasten in die Materie und besonders die dunkle Phantastik war sehr prominent vertreten. Sekundärliterarisch war die Serie ebenfalls wegweisend, auch wenn diese Sparte nicht sehr oft bedient wurde. …
Die 1970er und 80er Jahre waren die goldene Ära der phantastischen Literatur am deutschsprachigen Buchmarkt. So gut wie alle größeren Verlage führten eigene Phantastik- und/oder Science Fiction-Programme. So kam man selbst im Hause Suhrkamp, ansonsten Hort des distinguiert-elitären Literaturgeschmacks, nicht umhin, seine Fühler nach der neuen Zielgruppe auszustrecken. […]
Die ersten Bände erschienen ohne Reihenzählung: die ersten Bände des AlmanachsPhaïcon im Insel-Verlag (seit 1963 bei Suhrkamp) oder der Almanach Polaris im Suhrkamp Verlag. Erst die 3. Auflage von Nacht und Schimmel erschien 1978 offiziell als erster Band der Phantastischen Bibliothek in ihrem charakteristischen violetten Äußerem.
In der Spalte „Bemerkung 2“ ist gegebenenfalls angegeben, ob der Zyklus zu einer ‚größeren Serie‘ gehört, wie z.B. die Drachenlanze-Romane oder dass es sich um einen Sammelband mit mehreren Romanen handelt.[…]
Auszug Artikel
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
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Ein Reiseführer gefällig? Nun, hier ist ein Reiseführer der besonderen Art. Aus dem spanischen übersetzt bietet Cris F. Oliver eine Vielzahl von Reisezielen, die nicht den üblichen Kriterien entsprechen …
Ein wunderschönes Buch in dem, mit herrlichen Illustrationen verschönert, die verschiedenste Orte der phantastischen Literatur besucht werden.
Willkommen in diesem Atlas fantastischer Welten, der zugleich als Reiseführer dient. Ob sie sich in die Vergangenheit begeben, in Paralleluniversen reisen, die Weiten des Weltalls erforschen, Dystopien überleben oder Märchen auf dem Rücken der außergewöhnlichsten Kreaturen durchqueren – dies ist die perfekte Vorbereitung für ein unvergessliches Abenteuer …
Auszug Einleitung, Seite 7
Wirklich liebevoll gestaltet lädt das Buch ein sich in den phantastischen Welten zu verlieren und entweder die eine oder andere Welt kennenzulernen oder das betreffende Buch wiedereinmal zur Hand zu nehmen und darin zu schmökern. Jedenfalls ist es eine Bereicherung einer phantastischen Bibliothek …
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Illustrator Julio Fuentes
[Rezension] Auch dieser junge Zauberer trägt eine Narbe – von Tilamm Lahme – faz.net
Radikaler noch erscheint der Ansatz der spanischen Autorin Cris F. Oliver, einen „Atlas literarischer Orte“ vorzulegen, der diese nicht in der Realwelt aufspürt, sondern in die Literatur hineinführt. An dreißig Orte führt der Atlas mit knappen Zusammenfassungen des Geschehens, Reisetipps für die fiktive Welt und weiter gehenden Hinweisen und Informationen: Zeitlich, hinsichtlich des Erstdrucks, geht es von „Gullivers Reisen“ aus dem Jahr 1726 bis zum aktuellen „Eleanor und Park“ von 2013. Gezaubert wird in „Harry Potters“ Hogwarts oder auf dem Archipel Erdsee – und der doppelbödige Hinweis fehlt nicht, es gäbe interessante „Parallelen“ zwischen der Zauberersaga, die das Genre „Zauberschule“ begründete, und dem dreißig Jahre später erschienenen „Harry Potter“: „Wie Harry ist der Protagonist von ,Der Magier der Erdsee‘ ein jugendlicher Zauberer und besitzt eine Narbe, die ihm sein Erzfeind zugefügt hat und die ihm Schmerzen bereitet, wenn dieser in der Nähe ist.“[…]
Auszug Rezension
[Rezension] Atlas literarischer Orte – Von Wunderland bis Mittelerde- von Stefan Cernohuby – janetts-meinung.de
Cris F. Oliver und Julio Funtes haben mit dem „Atlas literarischer Orte“ ein Werk geschaffen, das man unterschiedlich verwenden, interpretieren und auch mögen kann. Wissenswertes zu den bekanntesten literarischen Welten wird ergänzt durch kunstvoll gestaltete und etwas alternativ wirkende in Rot und Blau gehaltene Illustrationen. Letztendlich ist das Buch ein Quell des Wissens und der Lesefreude gleichermaßen, weswegen man es bedenkenlos empfehlen kann.[…]
Auszug Rezension
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Für „Geisterwelten“ – siehe gestrige Buchvorstellung – wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein „Blade Runner“-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu „Hume über Wunder“ ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das „Kabinett der Phantasten“ in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.