Schlagwort: Imagination

Phantastik #68 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis – Rainer Held

Rainer Held
Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis
Königshausen & Neumann, Würzburg (2009)
ISBN 9783826041631
Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften, Band 684

Hier ein Werk, dass ich leider für mich noch nicht einordnen kann. Ich bekam es aus einer Sammlungsauflösung und war sogar überrascht, dass dort dieses Buch vorgefunden wurde, obwohl es sich sonst um rein phantastische Sekundärliteratur handelte. …


Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. Jedoch der Titel weckt doch einiges Interesse, wo doch das Imagimäre, das nur in der Vorstellung vorhandene, nicht wirklich vorhandene sehr am phantastischen vorbeischrammt. Sehen wir mal ins Ziel der Untersuchung: …

Traum und Fiktion verweisen auf einen Bereich, der mit Phantastie, Imagination und Ähnlichem zu tun hat. Hierher gehören auch die Phänomene Halluzination und Delirium, mit denen Tabucchi seine Romane „Requiem“ und „Gli ultimi tre giorni di Fernando Pessoa“ überschrieben hat. Als Oberbegriff für die meisten dieser Erscheinungen bietet sich „das Imaginäre“ an, wie ihn Wolfgang Iser in seinem Buch „Das Fiktive und das Imaginäre“ definiert. …

Auszug 'Ziel der Untersuchung', Seite 10-12

Nun, so kommen wir dem Thema schon ein bisschen näher. Das genannte Buch steht auch schon seit geraumer Zeit auf meiner „Will haben“-Liste. Diese hier leicht überarbeitete Fassung der Dissertation Rainer Helds berücksichtige alle bis Anfang 2007 erschienenen Werke Tabucchis und untersucht, wie der Autor das Imaginäre in der Welt seiner Figuren konstituiert. Er hinterfragt auch die Rolle des Imaginären in Literatur und realem Leben. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rainer Held
  • Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2009)
  • Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 684-2009
  • Taschenbuch
  • 294 Seiten
  • ISBN 9783826041631

Kleinster Preis: € 24,80, größter Preis: € 57,52, Mittelwert: € 24,80

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  • keine
  • [Artikel] Antonio Tabucchi in der WIKIPEDIA

Antonio Tabucchi (* 24. September 1943 in Vecchiano bei Pisa; † 25. März 2012 in Lissabon) war ein italienischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer. Er war der Ehemann der portugiesischen Literaturprofessorin und Editorin Maria José de Lancastre…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Imaginäre in der WIKIPEDIA

Das Imaginäre ist ein Sammelbegriff für alles „Bildhafte“. Darunter fallen materielle Bilder, aber auch mentale Vorstellungsbilder, seien diese individuell oder kollektiv. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff in der Theorie des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan – analog zu den Begriffen des Symbolischen und des Realen – eine der drei Strukturbestimmungen des Psychischen. In einem allgemeinen Sinn des alltäglichen Sprachgebrauchs versteht man unter „imaginär“ so viel wie „scheinhaft, scheinbar, nur in der Vorstellung stattfindend, unwahr, fiktiv“. Eine weitere Verwendung findet sich in der Mathematik, siehe: Imaginäre Zahl.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Wolfgang Iser in der WIKIPEDIA

Wolfgang Iser (* 22. Juli 1926 in Marienberg; † 24. Januar 2007 in Konstanz) war ein deutscher Anglist und Literaturwissenschaftler.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #162: Rache, Recht und Batman – literaturkritik.de

Fabian Bernhardt entdeckt in „Rache“ einen blinden Fleck der Moderne

von Franz Sz. Horváth auf literaturkritik.de

Heute sehr spät, aber doch – ein Artikel, der die „Rache“ zum Thema hat. Doch auch ein nicht ungewöhnliches Thema in der phantastischen Literatur?…

literaturkritik.de - 13-10-2021

Im dritten Teil seiner Arbeit umreißt Bernhardt zuerst die Bedeutung des Begriffes des „Imaginären“, das als Vorstellung und als Gegenteil der „Realität“ nur ungenügend bestimmt sei. Man müsse das Wort viel eher als einen Sammel- und Brückenbegriff verstehen, den man auf alle möglichen Erzählungen von Rachephantasien anwenden könne. Wichtig und erhellend sind in diesem dritten Kapitel zwei Aspekte: Zum einen betont Bernhardt mehrfach, dass es zwischen dem Imaginären und der Realität vielfältige Übergänge in beide Richtungen gibt. So werden nicht nur reale Vorkommnisse und Rachegeschichten verfilmt (Stichwort Marianne Bachmeier), sondern auch sorgfältig konstruierte und komponierte Fiktionen (Superman, Batman) greifen mitunter in unsere Realität ein. […]

Auszug Artikel


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Tolkinenesis #3 – J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum

Heute habe ich etwas tiefer in die Tolkien-Kiste gegriffen und einige kleinere Veröffentlichungen hervorgekramt. Zunächst eine Arbeit des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie e.V. aus Leipzig. Dann wird von Barbara Einhaus die kreative Imagination bemüht und schlußendlich wird die Welt des Peter Jackson beleuchtet. Es gibt viel zu sehen und lesen …


Elmas Schenkel - Tolkiens Zauberbaum
Elmas Schenkel – Tolkiens Zauberbaum

Elmar Schenkel
Tolkiens Zauberbaum
Sprache, Religion und Mythos, J.R.T. Tolkien und die Inklings

Schriftenreihe, Band 4
Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e.V., Leipzig (2003), broschierte Ausgabe, 66 Seiten
ISBN 3932558030

Tolkiens Zauberbaum ist die schriftliche Fassung eines Vortrages, der am 14. November 2002 im Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie gehalten wurde. Die anderen Beiträge erschienen zuerst in der FAZ sowie in der Stuttgarter Literaturzeitschrift Flugasche, das sind:

  • Post für die Hobbits – Tom Shippeys J.R.R. Tolkien – Autor des Jahrhunderts
  • Tolkiens Ratgeber – ein Porträt von Owen Barfield
  • Missionare auf dem Mars – Zum hundertsten Geburtstag von Clive Staples Lewis und Owen Barfield
  • Theologie, Okkultismus und Phantastik – Charles Williams

 

 

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 5.00 EUR, größter Preis: 5.00 EUR, Mittelwert: 5.00 EUR


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