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Phantasten #38 -weiblich, männlich und …: H. P. Lovecraft – Das Werk II – Leslie S. Klinger

Leslie S. Klinger
H. P. Lovecraft. Das Werk II
Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783596700462
„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“

Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…


Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner  Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist.  …

Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…

Auszug 'Einführung'

Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Leslie S. Klinger
  • H. P. Lovecraft. Das Werk II
  • Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 512 Seiten
  • ISBN 9783596700462

Kleinster Preis: € 54,12, größter Preis: € 117,00, Mittelwert: € 78,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann
  • [Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de

Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil Gaimans Sandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at

Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …

Auszug Artikel


  • [Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

Phantasten #34 -weiblich, männlich und …: Die Kunst der Fantasie – Hartmut Steinecke

Hartmut Steinecke
Die Kunst der Fantasie
Insel, Frankfurt/Main (2004)
ISBN 3458172025
E. T. A. Hoffmanns Leben und Werk

Gespenster-Hoffmann, so wurde E. T. A. Hoffmann auch genannt. Er war auch ein wahrer Meister des Skurrilen und des Unheimlichen.  Hartmut Steinecke präsentiert hier teils unerwartete Einblicke in die Werkstatt und das Leben Hoffmanns…


E. T. A. Hoffmann war Maler, Dichter und Komponist. Er hat den Begriff „Fantasie“ zunächst übernommen und dann erweitert in einem vielfältigen Werk und in sehr verschiedenen Kunstrichtungen. In Erzählungen, Romanen, Märchen, Essays, Musikkritiken, Kompositionen und Bildern …

Im Mittelpunkt dieses Buches steht das Werk E. T. A. Hoffmanns. Das heißt zunächst: nicht das Leben. Und das keineswegs, weil mit den Büchern von Rüdiger Safranski und Eckart Kleßmann vorzügliche Biographien vorliegen, deren Haltbarkeit mit dem Jahrhundert ihrer Entstehung nicht abgelaufen ist. Auch nicht, weil ich den Theorien von der Entbehrlichkeit des Autors anhängen würde; eher schon, weil Biographien häufig den Weg zu den Werken verstellen, da sie ihn eindeutig zu öffnen scheinen. Allerdings bleibt die Kenntnis des Lebens wichtig zum Verständnis gerade des fantastischen Werkes, ist das Leben doch Teil jener Wirklichkeit, die für die Hoffmannsche Ausprägung der Phantasie deren notwendige Basis bildet. …

Auszug 'Vorwort', Seite7-11

Die Biographie von Safranski kann ich empfehlen und überhaupt möchte ich euch E. T. A. Hoffmann ans Herz legen. Es lohnt sich ein bisschen mit ihm zu beschäftigen. Er war nicht nur der Schöpfer des modernen Kriminalromans – er war auch ein Phantast erster Güte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hartmut Steinecke
  • Die Kunst der Fantastzie
  • E. T. A. Hoffmanns Leben und Werk
  • Insel, Frankfurt/Main (2004)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 645 Seiten
  • ISBN 3458172025

Kleinster Preis: € 28,00, größter Preis: € 125,00, Mittelwert: € 69,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] E. T. A. Hoffmann in der WIKIPEDIA

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg, Ostpreußen; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vornamen eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Die E. T. A. Hoffmann-Gesellschaft im Internet

Die E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft pflegt das Andenken an den Romantiker Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (geboren am 24. Januar 1776 als Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg/Ostpreußen, gestorben am 25. Juni 1822 in Berlin). Er erscheint Ihnen in der Kopfleiste vervielfältigt und gespiegelt als Kapellmeister Johannes Kreisler, sein anderes Ich.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] 11 Bücher von E. T. A. Hoffmann auf Perlentaucher.de

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, 1776 in Königsberg geboren, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft. Vielfältig begabt in den Künsten, arbeitete er als Musiker, Kapellmeister in Bamberg, Musikdirektor in Dresden und Leipzig, Komponist, Zeichner – und natürlich als Literat. Er starb 1822 in Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken gehören: „Die Elixiere des Teufels“, „Fantasiestücke“, „Nachtstücke“, „Die Serapionsbrüder“ und „Lebens-Ansichten des Katers Murr“. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Corian – „Werkführer durch die utopische Literatur“ ist eingestellt

Corian - Werkführer, 67. und letzte Ergänzung
Corian – Werkführer, 67. und letzte Ergänzung

Heute habe ich die neuerste Ausgabe des „Werkführer durch die utopische Literatur“ von Corian erhalten. Entsetzt musste ich lesen, dass dies die 67. und letzte Ausgabe ist.

Franz Rottensteiner schreibt in seinem Abschied (siehe Anhang), dass das Internet und die weit verbreitete Aufassung der „kostenlosen Information“ nicht unbeteiligt am Ende dieses Loseblattwerks ist.

Darüber hinaus führt er einige Fehler in der Konzeption an, die ich aber nicht als solche erkennen kann. Mag sein, dass dies eine persönliche Sache ist, aber ich weine diesem Werk nach.

Es mag zwar recht und billig sein, speziell zu neueren Werken das Internet aufzurufen, aber man muss auch sagen, das die Qualität von vielen Internet-Rezensionen mangelhaft ist. Im Werkführer wußte man wer da schrieb und was man davon zuhalten halte.

Ich denke, dass auch Rottensteiner alleine (und das war er auch zum Schuss) aber auf verlorenen Posten stand. Ob neue Rezensenten das Steuer herumgerissen hätten – zweifelhaft – die Zeit spricht vermutlich gegen solche Veröffentlichungen. Dabei hatte man auf engstem Raum adäquate Information (Ich bin halt Papier-affin).

Ich bin den Rezensenten und im speziellen Franz Rottensteiner dankbar, dass sie so lange durchgehalten haben. Leider ist das jetzt nach der Verlagsreihenausgabe bereits die zweite Loseblattsammlung, die verloren geht und für welche, auch im Internet, kein wirklicher Ersatz vorhanden ist. Meiner Meinung nach … Ad astra

PS: Ich fürchte dem „Phantastischen Lexikon“ wird auch das selbe Schicksal bereitet werden – und das wäre noch trauriger …

Auszug aus der 67. Ergänzungslieferung der „Werkführer durch die utopische Literatur“ von Corian, Nov. 2017:

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