Kategorie: Science Fiction

Science-Fiction [ˌsaɪəns ˈfɪkʃən̩] (engl. science „Wissenschaft“, fiction „Fiktion“) ist das phantastische Genre, das den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in Alterntiven betrachtet, welche mit technisch-wissenschaftlichen Möglichkeiten spielen.

Film, TV und Video #16 – Phantastik am Bildschirm: Fantastische Welten – Philipp Schulze (Chefred.)

Philipp Schulze (Chefred.)
Fantastische Welten
Cinema/Panini, Stuttgart (2021)
ISBN 9783833240935
 
Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres
 
Ich denke, dass der Untertitel etwas irreführend ist. Es geht auch im zweiten Fall nicht um das Genre, sondern selbstverständlich um die Geschichte des Science-Fiction-Films. Natürlich lässt sich die Geschichte des Film-Genres Science Fiction nicht losgelöst vom Genre der Science Fiction an sich betrachten. …

 
Vorausschicken möchte ich, dass die Illustrationen und die Fotos natürlich hervorragen sind und den Band schon zu etwas Besonderem machen. Ein richtig schönes Bilderbuch, wie es sich für einen Filmführer auch gehört. Schon das durchblättern und Bilder betrachten kann einen angenehmen Nachmittag bescheren …
 
Die Wurzeln des Fantasy-Films liegen in den klassischen Sagen und Heldengeschichten: etwa in Homers Werken wie der „Odyssee“ und der „Ilias“, in Ovids „Metamorphosen“, dem Nibelungenlied und dem Mythos von König Artus und seiner Tafelrunde, in höfischen Epen, aber ebenso auch den orientalischen Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Diese oft einfachen, archaischen Geschichten enthalten den Rohstoff der heutigen Fantasykultur, die Heldenreisen, die Fabelwesen, den ewigen Kampf Gut gegen Böse, die Nähe zum Okkulten und Übersinnlichen …
Auszug Mythen und Legenden', Seite 8-67
 
In vier großen Kapiteln werden die Geschichte des Fantasy-Films und die 50 besten Fantasy-Filme, sowie die Geschichte des Science-Fiction-Films und die besten 50 Science-Fiction-Filme vorgestellt und besprochen. Es ist natürlich Ansichtssache, was die besten Filme der Genres sind, aber die Auswahl liegt nicht so derartig daneben, dass man den Redakteuren große Vorwürfe machen müsste. Es ist schon ein guter Querschnitt durch die Fantasy und Science-Fiction-Filmwelt gelungen. Conan, der Barbar kommt genauso zum Zug, wie Lautlos im Weltraum. Alien wird ebenso behandelt, wie Edward mit den Scherenhänden. Es macht viel Spaß, das Buch …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Philipp Schulze (Chefred.)
  • Fantastische Welten
  • Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres
  • Cinema/Panini, Stuttgart (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 226 Seiten
  • ISBN 9783833240935

Kleinster Preis: € 25,76, größter Preis: € 45,83, Mittelwert: € 30,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Rezesion] Fantastische Welten von Philipp Schulze und Oliver Noelle – von Ingo Gatzer – auf fantasyguide.de

Fantasy und Science Fiction zählen rein visuell wahrscheinlich zu den spannendsten Genres, die das Medium Film zu bieten hat. Durch oft völlig andersartige Umgebungen und Settings entführen sie das Publikum häufig in ganz neue, aber auch in erschreckend nahe dystopische Zukunftsentwürfe . Mit Fantastische Welten – Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres widmet sich ein Buch genau diesen beiden Filmgenres. Da als Autoren gleich mehrere Fachleute der Filmzeitschrift cinema agieren, dürfte das Know-how kein Problem sein.…

Auszug Artikel


  • [Rezension] Rezension: “Fantastische Welten” – von Thomas Götz – auf trekzone.de

Nicht nur die alten Filme werden hier dargestellt, sondern natürlich auch die neueren. Damit ergibt sich ein Querschnitt durch alle Zeiten von eben jenen Anfängen bis heute. Es mag vielleicht nicht allen Science Fiction- und Fantasy-Fans unbedingt viele Neuerungen bieten und im weiteren Verlauf des Buches schleicht sich etwas Langeweile ein. Nichtsdestotrotz bietet der Band kurzweilige, informative Unterhaltung, der für alle Interessierten noch die ein oder andere Genreperle auszugraben vermag. Selbstverständlich dürfen da “Star Wars” und “Star Trek” nicht fehlen.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der fantastische Film in der WIKIPEDIA

Der phantastische Film ist eine Spielfilm-Sendereihe, die ab 1970 vom ZDF ausgestrahlt wurde.
Konzipiert wurde die Reihe von dem ZDF-Redakteur und Filmjournalisten Jürgen Labenski. Der Reihenvorspann, eine Zeichentrickanimation, wurde von Heinz Edelmann geschaffen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Comic(s) #12 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Science-Fiction-Pop-Art – Kai Stellmann

Kai Stellmann
Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
ISBN 9783982198408

Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963

Ein wirklich bemerkenswertes Buch, das sich hier in meiner Bibliothek breit machen will. Anscheinend ist derzeit die Zeit der Comics in der Sekundärliteratur angebrochen. Einige hochinteressante Bücher liegen hier zur Sichtung und zum Studium bereit – nur die Zeit ist knapp. Das Buch von Kai Stellmann soll also den Anfang machen …


In der Einleitung wird davon gesprochen, dass die „Forschungsarbeit“ viele Jahre in Anspruch genommen hat. Diesen Eindruck bestätigt das Buch jedenfalls. Ich kann nicht beurteilen, ob das Ergebnis in jeder Hinsicht dem Anspruch von Forschungsarbeit im Sinne wissenschaftlicher Betätigung erfüllt – dazu bin ich zu wenig Comics-affin – jede weitere Arbeit wird sich jedoch zu Thema Hansrudi Wäscher und seine Comics dieser Arbeit stellen müssen …

Die mehrjährige, diesem Buch zu Grunde liegende wissenschaftliche Forschungsarbeit kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich Wäscher für seine Serie NICK von einer Vielzahl von unterschiedlichen, zeitgenössischen Medien und den damals besten Science-Fiction-Ideen inspirieren ließ. Konkret: von zwei österreichischen Science-Fiction-Romanen, drei deutschen Romanheften, drei japanische Kinofilmen, neun US-Kinofilmen, elf US-amerikanischen Comics-Heften, etlichen Episoden aus vier US-Zeitungscomics-Serien [Tagesstreifen und Sonntagsseiten]etc.; …

Auszug 'Einleitung'

Wenn auch dem Buch ein bisschen mehr Lektorat gutgetan hätte und wenn dem Satz des Buches auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte werden müssen, so ist es doch ein Standardwerk zu seinen Themen. Teilweise auch amüsant geschrieben und jedenfalls reich an Anekdoten. Die Informationen überraschen zeitweise und die Illustrationen bieten ein so umfangreiches Informationsangebot, dass jeder Sammler von themenbezogenen Comics und zugehöriger Sekundärliteratur das Buch in seiner Bibliothek haben muss. Selbst der Science Fiction Fan findet vieles zu seinem Interessensgebiet. Eine Zugabe ist die Musik-CD, welche von  Stellmann eingespielt wurde und die passende „phantastische Musik“ mitliefert. Empfehlenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Kai Stellmann
  • Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
  • Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963
  • Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Oktav
  • 4. Auflage (2021) – derzeit aktuell: 5. Auflage
  • 276 Seiten
  • ISBN 9783982198408

Kleinster Preis: € 33,24, größter Preis: € 41,56, Mittelwert: € 36,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Musik-CD
  • [Webpräsenz]  Buchhandlung Pegasos im Internet

Gegründet wurde der Laden im Oktober 1980 von Kai Stellmann und Christian Stephan. Zwei Freunde, beide geboren 1952, die sich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit ab 1968 kannten. Damals nannten sie den Laden BLENDER – Bücher & Comics – in Anlehnung an die Punk-Rock-Band „Die Blender“ in der Kai für kurze Zeit im Sommer 1980 am Schlagzeug saß. …

Auszug


  • [Artikel] Nick (Comic)

Nick ist eine von Hansrudi Wäscher 1958 für den Walter Lehning Verlag geschaffene Comic-Figur und eine gleichnamige Comicreihe. …

Auszug


  • [Artikel] Hans Rudi Wäscher – Eine Chronologie seiner Serien Teil 2: NICK – DER WELTRAUMFAHRER – von Gustav Gaisbauer – auf zauberspiegel-online.de

Nick Steel ist ausgebildeter Raumfahrer. D.h., er mußte ein umfangreiches Studium absolvieren. Er ist mindestens Dipl-Ing., wenn nicht gar Dr.-Ing. Vielleicht hat er sogar beide Titel. In Physik und in der Technik. Das kostet natürlich seine Zeit.

Auszug



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Phantastik #67 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Quarber Merkur 122 – Franz Rottensteiner (Hrsg.)

Franz Rottensteiner
Quarber Merkur 122
Lindenstruth, Gießen (2022)
ISBN 9783934273122
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

Leider dieses Mal etwas verspätet kommt auch die Vorstellung des neuen Quarber Merkur mit der Nummer 122. Tja, das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat auch seine Tücken, wenn die Post noch an die alte Arbeitsstelle versandt wird. Dafür war aber die Spannung darauf auch schon riesig. …


Da zieht Rottensteiner in der Einleitung so ein bisschen gegen Stanislaw Lem vom Leder – nun ja, in QM 121 hat er ja einiges über das Verhältnis der beiden zueinander ausgesagt. Viel interessanter aber sind die darauf folgenden Essays. Da schreiben Wladimir Borissow und Alexander Lukashin über utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki. Oder Jean-Pierre Laigle über Johan Vibe den norwegischen Dichter, der bei uns eher unbekannt ist, der aber trotz allem im 18. Jahrhundert ein Wegbereiter des Zukünftigen war. …

Aber J. Fibes Beitrag ist historisch wichtig, obwohl er vor allem nur einige Spezialisten und Bibliophile interessiert und sich kaum jemand darum gekümmert hat, sie neu aufzulegen oder zu studieren. Es ist Zweck dieses Artikels, ihn zu ehren, er verdient es trotz seiner Schwächen, zumindest als Vorläufer der SF in Norwegen und sogar i Skandinavien anerkannt zu werden. …

Auszug 'Johan Vibe', Seite 33-43

Über Kim Stanley Robinsons „Zukunftsgeschichte“, die Afrofantastik 2.0 und den von SF-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik gehts dann direkt zu Lovecraft. „Warum Lovecraft gerade jetzt?“, fragt sich Marcel Schmutzler. Rainer Eisfeld bietet dann „Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten“ und Michael Hageböck bietet „Fantastisches Spielevergnügen“. Wirklich interessant wird es dann mit Detlev Thiels  „Scheermatt & Dürrenbart GmbH“, eine Chiasma zu Dürrenmatts 100. Geburtstag oder wegen der satirischen Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner bei Oskar Hoffmann. Rottensteiner selbst beschäftigt sich mit den okkulten Detektivromanen von „Jack Manns“ und abschießend gibt es dann wie üblich den Seziertisch, der aber diesmal sekundärliterarisch eher altbacken daherkommt und kaum Neues bringt. Lesenswert – allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Franz Rottensteiner (Hrsg.)
  • Quarber Merkur, Nr. 122
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science-Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2022)
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783934273122

Kleinster Preis: € 10,00, größter Preis: € 17,00, Mittelwert: € 17,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA

Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Quarber Merkur in der WIKIPEDIA

Der Quarber Merkur ist eine von Franz Rottensteiner herausgegebene Zeitschrift für utopische und phantastische Literatur.…

Auszug Artikel


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Biographien zur Phantastik #27: Der defekte Rest – Friedhelm Rathjen

Friedhelm Rathjen
Der defekte Rest
Edition ReJoyce, Südwesthörn (2021)
ISBN 9783947261253
Acht Recherchen und Rezensionen zur Biographie von Arno Schmidt

Da habe ich, ein für mich recht interessantes, Büchlein gefunden, das einige Texte zur Arno Schmidt Biographie enthält. Nachdem ich ja schon einiges zu Arno Schmidt in meiner Bibliothek stehen habe, war ich sehr gespannt darauf …


Die hier versammelten Studien wurden zwar alle verschiedenen Bänden des Autors entnommen und sind sozusagen eine Wiederverwertung, aber ich kannte sie teilweise trotzdem nicht (vermutlich warten da noch einige Bücher auf Erforschung). So zum Beispiel ein biographisch-touristzischer Selbstversuch – „Die Norwegen-Connection“ …

Wer meint, die Aufdeckung einer Kongruenz zwischen Werkmotiven und Lebensgeschichte erkläre irgendwie etwas am Text – in der Joyce-Philologie beispielsweise war solche Rückführung der Literatur auf das Leben einmal sehr verbreitet -, verharmlost die Literatur. Ein solche Verharmlosung ist aber auch umgekehrt eine Sichtweise, die das Werk zum Sprachrohr von des Autors Seelenleben reduzieren und aus den Texten die Schroftstellerbiographie rekonstruieren will, wobei ich mir bewusst bin, dass ich damit auch gegen einen bestimmten Anwendungsbereich der Psychoanalyse polemisiere …

Auszug 'PräText',Seite 7-10

In erster Linie haben mich die enthaltenen Schriftwechsel Arno Schmidts mit den verschiedensten Menschen interessiert. Schriftwechsel sind grundsätzlich immer faszinierend. So finden wir hier Briefwechsel mit Alfred Andersch, Wilhelm Michels, Eberhard Schlotter und mit Kollegen Arno Schmidts. Recht interessant war auch die Tandemfahrt von Hamburg und die Legende darum ganz anderes daraus gemach hat, als es in Wirklichkeit war. Alles in allem eine gute Lektüre …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Friedhelm Rathjen
  • Der defekte Rest
  • Acht Recherchen und Rezensionen zur Biographie von Arno Schmidt
  • Edition ReJoyce, Südwesthörn (2021)
  • Taschenbuch
  • 112 Seiten
  • ISBN 9783947261253

Kleinster Preis: € 9,42, größter Preis: € 14,03, Mittelwert: € 10,00

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  • keine
  • [Artikel] Friedhelm Rathjen in der WIKIPEDIA

Friedhelm Rathjen (* 30. Oktober 1958 in Westerholz bei Scheeßel) ist ein deutscher Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller sowie Herausgeber der Zeitschrift Bargfelder Bote, die sich Leben, Werk und Wirkung des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt widmet. Rathjen lebt und arbeitet in Emmelsbüll-Horsbüll. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Friedhelm Rathjen recherchiert in „Der defekte Rest“ Details aus der Biographie von Arno Schmidt – von anonym – auf literaturkritik.de

Arno Schmidts literarisches Werk ist randvoll mit Details seiner eigenen Lebensumstände, deshalb ist es bei der Schmidt-Lektüre durchaus immer wieder hilfreich, mit der Biographie des Autors vertraut zu sein. Die Beiträge des Bandes Der defekte Rest stellen ausgewählte Episoden aus Schmidts außerliterarischer Existenz vor: …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPEDIA

Im Mittelpunkt seines erzählenden Werks steht immer ein dominierender Ich-Erzähler, der seinem Autor in vielerlei Hinsicht ähnelt. Im Leviathan etwa verlässt der namenlose Protagonist vor der anrückenden Roten Armee Lauban am selben Tag wie sein Autor, in Brand’s Haide hat der Ich-Erzähler mit Schmidt sowohl den Namen gemeinsam als auch die Erfahrung einer britischen Kriegsgefangenschaft, Joachim Bomann in Seelandschaft mit Pocahontas ist wie Schmidt Schriftsteller, und wie Schmidt lebt er an der Saar, Walter Eggers im Steinernen Herzen ist wie Schmidt Sohn eines Polizisten, Karl Richter in KAFF auch Mare Crisium ist wie vormals Schmidt Lagerbuchhalter von Beruf und lebt wie er in der Lüneburger Heide; dort lebt auch Daniel Pagenstecher in Zettel’s Traum, der wie sein Autor Schriftsteller, Experte für Edgar Allan Poe und Erfinder der Etym-Theorie ist. Einzige Ausnahme ist Georg Düsterhenn in Caliban über Setebos, der wie Schmidt zwar Schriftsteller, aber anders als er ein „opportunistischer Trivialschreiber“ ist. Allen Protagonisten gemeinsam sind schließlich die Meinungen und Vorlieben Schmidts: Sie sind Büchermenschen, die allein in der Literatur leben, sie verachten die Restauration der Adenauer-Jahre und sind entschiedene Atheisten.…

Auszug Artikel


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Science Fiction #127 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Der Maschinenmensch – Desiderius Papp

Desiderius Papp
Der Maschinenmensch
Inktank, o.A. (2018)
ISBN 9783750385207
 
Ein Reprint
 
Eigentlich ist mir noch nicht klar, was mir da in die Hände gefallen ist. Das Original erschien 1925 und der Autor, Desiderius Papp, war ein Monarchie-Österreicher, schrieb noch vor seiner Flucht vor den Nationalsozialisten zwei weitere Bücher mit relevantem Inhalt ……

 
Das Original ist antiquarisch sehr schwer aufzutreiben, aber der Imprint der Verlagsgruppe Musketier hat 2018 eine Reprint-Neuauflage herausgebracht, welche jetzt auf meinem Schreibtisch liegt und ich bin neugierig das Buch zu lesen. Wie dem Titel zu entnehmen ist geht es um den Maschinenmenschen, sprich künstlichen Menschen oder Roboter, und wenn man in das Inhaltsverzeichnis sieht kommt da einiges zur Sprache …
 
Das Symbol des künstlichen Menschen aus seinem geschichtlichen Werdegang zu deuten, den ereignisreichen Wandel eines kühnen Tagtraums der wissenschaftlichen Romantik festzuhalten: ist Aufgabe dieses Bändchens … […] Einst erkühnten sich Menschenlist und Menschenfleiß, die seelenlose Maschine zum beseelten Menschen hinaufzusteigern; nun sorgt unsere europäisch-amerikanische Zivilisation dafür, daß der Mensch zur Maschine entgeistigt werde: dieser Umstand dürfte gerade in unseren Jahren der siegreichen „Übertechnik“ dem vorliegenden Bändchen Aktualität verleihen …
Auszug 'Zum Geleite', Seite 5
 
Papp schreibt hier über das schöpferische Spiel, den Homunkulus, den Tier- und Menschenautomat, den Mechaniker des Maschinenmenschen, den Philosoph des Maschinenmenschen, den Radiomensch und den Maschinenmensch als Symbol. Grund genug, sich das Bändchen mal anzusehen. Mal schauen, ob es sich wirklich gelohnt hat, den Text der Vergessenheit zu entreißen und ein Reprint davon herzustellen (man findet im Internet auch ein PDF davon – siehe „weiterführende Links“) …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Desiderius Papp
  • Der Maschinenmensch
  • Untertitel
  • Verlag, Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • Reprint der Originalausgabe von 1925
  • 156 Seiten
  • ISBN 9783750385207

Kleinster Preis: € 14,50, größter Preis: € 14,50, Mittelwert: € 14,50

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Desiderius Papp in der WIKIPEDIA

Desiderius Papp, auch Desiderio Papp, (* 21. Mai 1895 in Sopron; † 31. Januar 1993 in Buenos Aires) war ein österreich-ungarisch-argentinischer Journalist und Wissenschaftshistoriker. Er wirkte vor allem in Südamerika und war dort einer der Begründer des Gebiets der Wissenschaftsgeschichte. Papp befasste sich vor allem mit Geschichte von Naturwissenschaft und Mathematik. …

Auszug Artikel


  • [Chronologie] Desiderius Papp bei Hermann Bahr

Die Wage. Wirtschaft, Kunst, Wissen. Neue Folge

  1. Dr. Desiderius Popper: Ungarns Untergang. Die Wage. Wirtschaft, Kunst, Wissen. Neue Folge 2 (1921) #42, 513. (29.10.1921) [Druckfehler des Autornamens berichtigt in #43]
  2. Dr. Desiderius Papp: Dostojewskij. Die Wage. Wirtschaft, Kunst, Wissen. Neue Folge 2 (1921) #43, 528-529. (5.11.1921)
  3. Dr. Desiderius Papp: Die Metaphysik Hindenburgs, Ludendorffs und Stinnes‘. Die Wage. Wirtschaft, Kunst, Wissen. Neue Folge 2 (1921) #47, 579. (3.12.1921)
  4. Dr. Desiderius Papp: Die verfluchte Kultur. Die Wage. Wirtschaft, Kunst, Wissen. Neue Folge 2 (1921) #50, 616. (24.12.1921)

Auszug Artikel


  • [Download] Der Maschinenmensch – von Desiderius Papp –  auf archive.org

Das Symbol des künstlichen Menschen aus seinem geschichtlichen Werdegang zu deuten, den ereignisreichen Wandel eines kühnen Tagtraums der wissenschaftlichen Romantik festzuhalten: ist Aufgabe dieses Bändchens …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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