Schlagwort: Quarber Merkur

Phantastik #67 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Quarber Merkur 122 – Franz Rottensteiner (Hrsg.)

Franz Rottensteiner
Quarber Merkur 122
Lindenstruth, Gießen (2022)
ISBN 9783934273122
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

Leider dieses Mal etwas verspätet kommt auch die Vorstellung des neuen Quarber Merkur mit der Nummer 122. Tja, das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat auch seine Tücken, wenn die Post noch an die alte Arbeitsstelle versandt wird. Dafür war aber die Spannung darauf auch schon riesig. …


Da zieht Rottensteiner in der Einleitung so ein bisschen gegen Stanislaw Lem vom Leder – nun ja, in QM 121 hat er ja einiges über das Verhältnis der beiden zueinander ausgesagt. Viel interessanter aber sind die darauf folgenden Essays. Da schreiben Wladimir Borissow und Alexander Lukashin über utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki. Oder Jean-Pierre Laigle über Johan Vibe den norwegischen Dichter, der bei uns eher unbekannt ist, der aber trotz allem im 18. Jahrhundert ein Wegbereiter des Zukünftigen war. …

Aber J. Fibes Beitrag ist historisch wichtig, obwohl er vor allem nur einige Spezialisten und Bibliophile interessiert und sich kaum jemand darum gekümmert hat, sie neu aufzulegen oder zu studieren. Es ist Zweck dieses Artikels, ihn zu ehren, er verdient es trotz seiner Schwächen, zumindest als Vorläufer der SF in Norwegen und sogar i Skandinavien anerkannt zu werden. …

Auszug 'Johan Vibe', Seite 33-43

Über Kim Stanley Robinsons „Zukunftsgeschichte“, die Afrofantastik 2.0 und den von SF-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik gehts dann direkt zu Lovecraft. „Warum Lovecraft gerade jetzt?“, fragt sich Marcel Schmutzler. Rainer Eisfeld bietet dann „Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten“ und Michael Hageböck bietet „Fantastisches Spielevergnügen“. Wirklich interessant wird es dann mit Detlev Thiels  „Scheermatt & Dürrenbart GmbH“, eine Chiasma zu Dürrenmatts 100. Geburtstag oder wegen der satirischen Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner bei Oskar Hoffmann. Rottensteiner selbst beschäftigt sich mit den okkulten Detektivromanen von „Jack Manns“ und abschießend gibt es dann wie üblich den Seziertisch, der aber diesmal sekundärliterarisch eher altbacken daherkommt und kaum Neues bringt. Lesenswert – allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Franz Rottensteiner (Hrsg.)
  • Quarber Merkur, Nr. 122
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science-Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2022)
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783934273122

Kleinster Preis: € 10,00, größter Preis: € 17,00, Mittelwert: € 17,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA

Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Quarber Merkur in der WIKIPEDIA

Der Quarber Merkur ist eine von Franz Rottensteiner herausgegebene Zeitschrift für utopische und phantastische Literatur.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #159: Verlag Lindenstruth – Nachauflage – verlag-lindenstruth.de

Neu: Einmalige Nachauflage Quarber Merkur 111- 116 ab sofort lieferbar

von anonym auf verlag-lindenstruth.de

Gute Nachrichten – wer allerdings Bedarf hat, sollte sich nicht allzu viel Zeit lassen – und zugreifen!!!…

verlag-lindenstruth.de - 2021-10-02

Franz Rottensteiners ehemals „unillustrierte Literaturzeitschrift“ Quarber Merkur, 1963 unter dem Schlachtruf „Kampf der verderblichen Schundliteratur“ vom ehemaligen Herausgeber der „Phantastischen Bibliothek“ im Suhrkamp-Verlag gegründet, erscheint seit 2010 im Verlag Lindenstruth.
Der Quarber Merkur ist die einzige Zeitschrift im deutschen Sprachraum, die sich kritisch mit allen Erscheinungsformen des Phantastischen beschäftigt – von der unheimlichen Erzählung bis hin zur Science Fiction – und selbst in amerikanischen Nachschlagewerken berücksichtigt wird.[…]

Auszug Artikel


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Magazine #42 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Quarber Merkur 121


Franz Rottensteiner (Hrsg.)
Quarber Merkur 121
Lindenstruth, Gießen (2020)
ISBN 9783934273115

Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

Etwas früher als üblich kommt der neue Rottensteiner zu uns. Ohne spezielles Thema präsentiert er weinen allgemeinen Querschnitt durch die Science Fiction und Phantastik. Wir üblich in der gewohnten Qualität und mit ein paar persönlichen Befindlichkeiten, die ich aber verstehen kann. …

Gundula Sell, Michael Weisser, Fritz Heidorn, Maria Galina, Franz York Haarmann, Wolfgang Both, Marjan Asgari, Sophie Mantrant, Zarko Milenic, Hans Esselborn, Marcel Schmutzer und Franz Rottensteiner himself haben mit ihren jeweiligen Essays Aufnahme gefunden. Ach ja, der Seziertisch darf nicht vergessen werden …

Auch diese Ausgabe ist keinem speziellen Thema gewidmet, sondern präsentiert einen hoffentlich abwechslungsreichen und informativen Querschnitt durch Science-Ficiton und Fantastik, alter und neuer. Und ganz international, in einer grundlegend kritischen Einstellung, die bemüht ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Allerdings bemerke ich eine gewisse Altersmilde – und vielleicht auch eine Neigung, gewisse Entwicklungen trotzdem nicht für positiv zu halten. …

Auszug 'Einleitung', Seite 5-6

Manchmal tut es mir leid, dass der Quarber Merkur nur einmal im Jahr erscheint, aber vielleicht ist auch dies mit ein Grund, dass er seine Qualität schon so lange halten kann. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Franz Rottensteiner
  • Quarber Merkur, Nr. 121
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science-Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2020)
  • Taschenbuch
  • 304 Seiten
  • ISBN 9783934273115
  • ISSN 1433-7932

derzeit antiquarisch leider noch nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Warum ich den Quarber Merkur mag – von Michael Haitel – auf beckinsale.de

Bevor Franz Schröpf, einer der beiden »Großen Alten« im EDFC, mir letztes Jahr das Layout des QUARBER MERKUR quasi verehrt hat, habe ich dieses Werk namentlich gekannt, aber nie in der Hand gehabt und demzufolge auch nie auch nur eine Zeile daraus gelesen. Der QUARBER MERKUR war für mich immer so etwas, wie die c’t in meiner Anfangszeit als sich mit Computern, Hard- und Software beschäftigender Neunerd. Und im Grunde hat sich das bestätigt, als ich letztes Jahr die Ausgabe 114 und dieses Jahr die Ausgabe 115 machen durfte.…

Auszug



  • [Interview] Franz Rottensteiner … über Klassiker, Gegenwart und Zukunft der Phantastik und Rotstifte – von Horst Hermann von Allwörden  – auf zauberspiegel-online.de

Viele Verdienste um die Phantastik hat sich Franz Rottensteiner als Herausgeber phantastischer Texte bei Suhrkamp erworben. Wer hat nicht ein paar der von ihm herausgegebenen Bücher im Schrank stehen.
Das waren oft Leseerlebnisse der besonderen Art. Das Herz des Liebhabers schlug in vieler Hinsicht höher, wenn mal wieder einer dieser wunderbaren Bände vorgelegt wurde. Das war kein Fastfood …

Auszug



  • [Artikel]“Science-Fiction ist oft verblüffend prophetisch“ – von Piotr Dobrowolski – auf wienerzeitung.at

„SF“-Experte Franz Rottensteiner über die Faszination des Genres, den Unterschied zwischen Phantastik und Fantasy – und sein schwieriges Verhältnis zu Stanisław Lem.

Auszug




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[Medienhinweis] #47: QUARBER MERKUR 121 (Oktober 2020) – phantastik-literatur.de

schon angekündigt – QUARBER MERKUR 121

von the_seus auf phantastik-literatur.de

Quarber Merkur 121 Ankündigung

Inhalt:

Franz Rottensteiner: Einleitung

Gundula Sell: Alle Inseln da, nur Soléa fehlt – Ursula K. Le Guins »Erdsee«-Gesamtausgabe – eine Welt im Wandel

Fritz Heidorn: Arthur C. Clarke – Schriftsteller des Anthropozäns

Michael Weisser: Die Zukunft der Science-Fiction in der digital vernetzten, intermedialen Gesellschaft

Maria Galina: Zurückkehren und ändern – Die Alternativgeschichte Russlands als Widerspiegelung der traumatischen Punkte im Kollektivbewusstsein des postsowjetischen Menschen

[…]

Auszug Artikel


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Verlag Lindenstruth: Quarber Merkur 115 erscheint

Quarber Merkur 115
Cover-Ansicht

In wenigen Tagen erscheint laut Verlagsangabe der neue Quarber Merkur 115

Franz Rottensteiner (Hrsg.)
QUARBER MERKUR 115
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

2014, 280 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 934273 94 8 – EUR 16,00 (DE)

Aus dem Inhalt:

  • Richard-Philipp Fahrbach: Lovecraft-Verfilmungen oder Der Fluch des Unverfilmbaren? »Intermedialität des Schreckens: Parameter des Grauens bei H. P. Lovecraft«, Teil 3
  • Maria Galina: Das Macondo, das uns entgangen ist
  • Christian Hoffmann: Neue afrikanische SF und Phantastik
  • Thomas Ballhausen: Trauma, Hysterie, Archiv. Ein Versuch über »Orlacs Hände«
  • Stefan Tuczek, Torsten Ehlers: »Vernichten, was unwert ist, ausrotten den Aberglauben von Wissenschaft, Technik und falschen Religionen« – Die Welteislehre als Phantasma
  • Simon Spiegel: »A film is no place for argument«. William Cameron Menzies’ Things to Come
  • Sven Klöpping: Bonjour SF! Ein kurzer Überblick zur frankofonen Science-Fiction
  • Michael K. Hageböck: Jules Verne: verkannt, verändert, vergriffen. Ein Interview mit Volker Dehs über den französischen Futuristen
  • Stefan Hantke: Runter von der Insel, zurück nach Hause: Bush, Science-Fiction und das Fernsehen • Wolfgang Both: Edith oder die mörderische Frage, wer bei wem abschrieb
  • Torsten Ehlers, Christian Hoffmann, Franz Rottensteiner, Jacek Rzeszotnik, Erik Simon, Stefan Tuczek, Holger Wacker: Der Seziertisch
  • Karsten Kruschel: Dirk van den Boom und Niklas Peinecke beginnen DIE NEUNTE EXPANSION

(Quelle: Verlagsnachricht am 3.12.2014)

Nachtrag:

quarber merkur 115, Inhalt Seite 1
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