Kategorie: Science Fiction

Science-Fiction [ˌsaɪəns ˈfɪkʃən̩] (engl. science „Wissenschaft“, fiction „Fiktion“) ist das phantastische Genre, das den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in Alterntiven betrachtet, welche mit technisch-wissenschaftlichen Möglichkeiten spielen.

Science Fiction #122 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: DIe etwas anderen PR-Autoren – Klaus Bollhöfener (Hrsg.)

Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
Die etwas anderen PR-Autoren
SFC Universum, Kitzingen (?)
ohne ISBN
 
Eine Publikation des SFC Universum
 
Diese Broschüre beendet(e) die relative Anonymität von Perry Rhodan-Autoren, welche (damals) zwar keine Heftromane für die Serie geschrieben hatten, aber doch in Taschenbüchern veröffentlicht haben. Eine nicht unwichtige Veröffentlichung des SFC Universum …

 
Zu diesen Autoren gehörten damals Uwe Anton, Klaus Fischer, Kurt Gisea, Falk-Ingo Klee, Götz Roderer und Peter K. Spieß. Diese werden in Essays oder Interviews, und auch mit Kurzgeschichten, vorgestellt. Das sind natürlich nicht alle Autoren, welche in PR-Taschenbüchern in Erscheinung getreten waren. Darum war auch eine weitere Ausgabe der „etwas anderen PR-Autoren“ geplant und im Heft angekündigt. Ob es dazu gekommen ist, kann ich derzeit nicht sagen …
 
Vielen Lesern und Fans der PERRY RHODAN-Serie sind die Team-Autoren der Heftserie aus dem Werkstattband und durch diverse Artikel oder Interviews bestens bekannt. Wer aber „kennt“ schon die Taschenbuch-Autoren wie zum Beispiel Martin Schlesinger oder Götz Roderer? Die relative Anonymität dieser und noch einiger anderer Autoren, die „nur“ Taschenbücher, aber keinen PERRY RHODAN-Heftromane geschrieben haben, soll mit dieser Veröffentlichung ein Ende haben, …
Auszug 'Vorwort', Seite 5
 
Die Broschüre zeigt wieder einmal, wie rege die Mitglieder des SFC Universum sind und waren. Die Veröffentlichungen waren immer sehr hilfreich und haben die Serie höchst kompetent begleitet und ergänzt. Das sind eben auch die Stärken dieser Serie, die sich immer auch auf sehr engagierte Mitglieder in den begleitenden Vereinen verlassen konnte. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
  • Die etwas anderen PR-Autoren
  • Eine Publikation des SFC Unversum
  • SFC Universum, Kitzingen (?)
  • Broschüre, A5, Klebebindung, verstärkter Buchrücken
  • 80 Seiten
  • ohne ISBN

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine
  • [Artikel] Klaus Bollhöfener in der PERRYPEDIA

Klaus Bollhöfener (* 14. Dezember 1957 in Würzburg, Unterfranken) arbeitete zunächst in seiner Heimatstadt als Schriftsetzer und später im Verlag eines großen Unternehmens. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Autorenstatistik der Perry Rhodan-Serie in der PERRYPEDIA

Autorenstatistik der Perry Rhodan-Heftserie

  • Sortierung: Autoren nach der Reihenfolge ihres Einstiegs in die Heftserie
  • Gesamtanzahl und Anzahl geschriebener Hefte pro Zyklus
  • Wenn zwei Autoren ein Heft gemeinsam geschrieben haben, erhält jeder einen Anteil von 0,5
  • Stand: bis Heft PR 3167
  • Siehe auch: weitere Autorenstatistiken.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Titelseiten der Perry Rhodan Planetenromane (Vorwort) – von Heinrich Stöllner – auf rp49.de

Nachdem die Perry Rhodan-Heftreihe ein riesiger Publikumserfolg wurde, startete 1964 der Verlag mit den Perry Rhodan-Planetenromanen das erste Spin Off der Heftserie. Bereits bei der SF-Schwesterreihe Terra gab es mit dem Terra-Sonderband eine zweite Sonderreihe, allerdings als Taschenheft. Die Planetenromane, welche im September 1964 starteten, erschienen von Beginn an als Taschenbuch. Auch diese neue Reihe wurde ein riesiger Publikumserfolg. Die Terra-Sonderbände wurden deswegen auch 1965 auf Taschenbuchformat in einer sehr ähnlichen Aufmachung wie die PlanetenRomane umgestellt.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Science Fiction #121 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen – Karim Akerma / Gerd Maximovic

Karim Akerma / Gerd Maximovic
Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen
Junghans, Cuxhaven & Dartford (1996)
ISBN 3926848626
 
Kommunikation mit extraterrestrischer Intelligenz (ETI) als Topos praktischer Philosophie. Ist der Blumenbergsche Absolutismus der Wirklichkeit überwindbar?…
 
Karim Akerma und Gerd Maximovic, beide keine leichte Kost, zumindest für mich, aber dieses schmale Bändchen hat trotzdem einiges für sich. Akerma stellt die Frage, ob die Menschheit aus der Sicht des Weltalls bedeutungslos ist oder ob die oftmals beschworene kosmische Einsamkeit der Menschheit im All philosophisch überwindbar ist. Maximovic zeigt, dass die großen philosophischen Geister auch von den „neuen“ Gedanken beschäftigt wurden …

 
Akerma prüft in seinem Essay, ob das Thema „Außerirdische Intelligenz“ um einen Gegenstand ethischen Denkens handelt. Er lehnt sich dabei an Kants „Kritik der praktischen Vernunft“ an. Er wendet sich damit gegen zwei Positionen. Erstens die Position der extraterrestrischen Intelligenz als Kompensat zur sinnlosen Welt und zweitens die von H. Jonas vorgebrachte Haltung der Beschäftigung mit extraterrestrischer Intelligenz als Ablenkung von irdischen Belangen. …
 
In einem ersten Schritt also möchte ich die auf den ersten Blick gegebene Berechtigung einer Interpretation der Rede über Außerirdische als Mythos der Neuzeit darstellen, um sodann in einem zweiten Schritt unter Berufung auf die Wissenschaftlichkeit des Themas die Verortung in die Lebensform des Mythos als unzureichend herzustellen. …
Auszug 'Kommunikation mit ETI …', Seite 9-26
 
Maximovic hingegen gibt einen kleinen Überblick über die klassischen Denker und ihren thematischen Beitrag zu den Aspekten des menschlichen Geistes bezüglich des Außerirdischen. Er bespricht  von Aristoteles bis Voltair und von Marc Aurel bis Giordano Bruno. Der Autor stellt den klaren Blick dieser Menschen und die vorausschauende Deutlichkeit heraus, die diese bereits in der Antike und im Mittelalter in einer beeindruckenden Schärfe zeigten …
 
Um diesen philosophischen Anspruch der Science Fiction zu erhärten und zu untermauern, sollen hier einige ausgewählte Autoren und „Geister“ des philosophischen Bereichs auch mit ungewöhnlichen, ja, provozierenden Vorstellungen zu Wort kommen – aber in Bereichen, die eine deutliche Berührungslinie zur Science Fiction im besten Sinne aufweisen …
Auszug 'Phantasten und Philosophen', Seite 27-46
 
Eine kleine Broschüre, die aber auch heute noch einiges an Überlegungen anbietet, die interessante Schlussfolgerungen zulassen. Leider auch antiquarisch kaum zu bekommen, aber wenn, dann bitte zugreifen, wenn es der Preis gestattet …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karim Akerma / Gerd Maximovic
  • Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen
  • Verlag,Junghans, Cuxhaven & Dartford (1996) Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Kosmophilosophie, Band 1
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 50 Seiten
  • ISBN 3926848626

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine
  • [Artikel] Gerd Maximovic in der WIKIPEDIA

Gerd Maximovič (* 29. August 1944 in Langenau, Sudetenland) ist ein deutscher Science-Fiction- und Sachbuchautor. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Karim Akerma in der WIKIPEDIA

Karim Akerma (* 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Philosoph und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Außerirdische in der Philosophie. Marsmenschen wie du und ich – von Andrea Roedig – auf deutschlandfunkkultur.de

Dass die Philosophie sich mit Überirdischem beschäftigt, ist nichts Neues, aber zuweilen kommt auch Außerirdisches in ihr vor. Immanuel Kant zum Beispiel ging in seiner Schrift „Von den Bewohnern der Gestirne“ 1755 davon aus, dass durchaus die meisten der uns umgebenden Planeten belebt sein könnten und die mentalen Fähigkeiten der Bewohner umso höher seien, je weiter entfernt sie von der Sonne leben.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #88: Die Physik der Zukunft – Michio Kaku

Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
Rowohlt, Reinbeck/Hamburg (2012)
ISBN 9783498035594
Unser Leben in 100 Jahren

Eigentlich keine Science Fiction, aber begleitende Literatur. Michio Kaku versucht in diesem Buch eine Zukunft zu entwerfen, wie sie in 100 Jahren Realität sein könnte. Allerdings ist diese Zukunftsvision für mich etwas zu positivistisch angelegt. Wobei ich durchaus kein Pessimist bin, aber…


Michio Kaku ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit. Sicherlich hat er aufgrund seiner Kontakte sehr viel Einblick in die Entwicklungen unsere Zeit und daher auch die Grundlage Prognosen zu wagen. Er tut dies, indem er die Zukunft in drei Abschnitte einteilt. Die nahe Zukunft, die mittlere Zukunft und die ferne Zukunft bis 2100. In jedem dieser Abschnitte bewertet er die Fortschritte bei Computern, in der Medizin, bei künstlicher Intelligenz, Energiegewinnung, Nanotechnologie und Raumfahrt …

Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mithilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren. […] Auch wenn diese göttergleichen Kräfte unvorstellbar fortgeschritten erscheinen, werden die Keime all dieser Technologien gerade jetzt gelegt, während sie dies lesen. Die modernen Naturwissenschaften, nicht die Beschwörungen und Zauberformeln, werden uns diese Macht verleihen. …

Auszug '2100: Göttergleich werden', Seite 24-26

Kaku versteht es, sehr interessant und unterhaltsam zu schreiben und es macht auch wirklich Lust in diesem Buch seine Gedanken zu verfolgen. Viele Beispiele veranschaulichen seine Vorschau und er versteht es, schwierige Zusammenhänge zu vereinfachen und verständlich aufzubereiten. Mich aber überkommt bei der Lektüre aber ein bisschen das Gefühl der 70-er und 80-er Jahre in der Science Fiction: Viel optimistische Technikgläubigkeit und eine grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit. Er bringt das Höhlenmenschenprinzip zur Sprache, aber ich glaube, er wendet es bei seinen Prognosen zu wenig an? Auf jeden Fall ist das Buch aber eine unterhaltsame Vorschau auf die Physik der nächsten Jahrzehnte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michio Kaku
  • Die Physik der Zukunft
  • Unser Leben in 100 Jahren
  • Rowohlt, Reinbek/Hamburg (2012)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • deutschsprachige Ausgabe
  • 604 Seiten
  • ISBN 9783498035594

Preisangaben Eurobuch

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  • Lesebändchen
  • Aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Monika Niehaus

  • [Artikel] Michio Kaku in der WIKIPEDIA

Michio Kaku (jap. 加來 道雄, Kaku Michio; * 24. Januar 1947 in San José, Kalifornien) ist in der breiten Öffentlichkeit einer der bekanntesten Physiker in den Vereinigten Staaten. Sein Forschungsgebiet ist die theoretische Physik, genauer die Stringtheorie. Hauptsächlich bekannt ist er durch seine populärwissenschaftlichen Beiträge zu theoretisch-physikalischen Themen. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch – von

Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Bücher über das Ende der Menschheit gibt es wie Sand am Meer. Die Katastrophe lauert an jeder Ecke. Das Klima, die Weltwirtschaft, Handystrahlen, Nanotechnik, das Internet – unser Ende scheint nah.

Das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, lauernde Gefahren zu entdecken. In allen Ecken und Winkeln wird nach möglichen Bedrohungen gesucht. Mit diesem Erfolgsrezept der Evolution ist der Mensch sehr weit gekommen. Aber die Fähigkeit, auch gute Nachrichten wahrzunehmen, ist in unserer Spezies nicht sehr ausgeprägt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Grenzenloses Leben – von Redaktion – auf perspektive-blau.de

Bei seinen Vorhersagen verlässt Michio Kaku sich nicht auf sein eigenes Vorstellungsvermögen. Er hat über 300 Experten aus der Naturwissenschaft befragt, war vor Ort und berichtet aus erster Hand von den teils erstaunlichen Erfindungen, die mehr oder weniger weit fortgeschritten, die ganz großen Probleme der Welt lösen sollen. Denn wer Physik, Chemie und Biologie verstehe, kenne den Rahmen, in dem sich die Zukunft abspiele, so Michio Kaku. Mit dieser Ausgangsthese im Gepäck machte sich Kaku auf die Suche nach jenen Technologien, die unser Leben in den kommenden 100 Jahren bestimmen werden. …

Auszug Artikel


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Magazine #59 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Nova 31 – Michael Haitel (Hrsg.)

Nova, Nr. 31
p.machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652706

Magazin für spekulative Literatur

Die neue Nummer des bekannten Magazins hat es, in sekundärliterarischer Sicht – in sich. Das Magazin bringt drei Beiträge und zwei davon sind sehr speziell. So speziell, dass man in Leserkreisen laut und deutlich vernehmen kann: „Lese ich nicht, interessiert mich nicht“. Das ist schade, aber teilweise verständlich …


Zunächst haben wir da mal Wolfgang Asholt mit seinem Essay über Michel Houellebeq und seinen Roman „Unterwerfung“. Der Essay ist nicht neu, er erschien 2016 in Romanische Studien 3, und kann auf romanischestudien.de heruntergeladen werden (siehe bei weiterführende Links). Allerdings sind hier im Text die Quellenangaben inkludiert, welche im Download fehlen und die, im Download fremdsprachigen, Zitate sind übersetzt. Zusätzlich wurde der Abschnitt „Eine ‚deutsche‘ Rezeption?“ eingefügt. Es handelt sich um den (überarbeiteten und erweiterten) Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30.6. – 2.7. 2015). Interessant zu lesen, aber nicht einfach (zumindest für mich war es das nicht) …

Die politische „Unkorrektheit“ wird offensichtlich vom deutschen Publikum besonders geschätzt: Neben Frankreich verkauft sich Houellebecq in Deutschland am besten. […] Allgemein formuliert vollziehen die Romane Houellebecqs einen Übergang von einer dekadent-desaströsen Gegenwart in eine konfliktfreie Zukunft, die je nach Geschmack als Utopie oder Dystopie gelesen werden kann. Die Frage ist, ob Houellebecq mit seinen Provokationen ein „Überzeugungstäter“ ist oder ob er provoziert, um (noch) mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. …

Auszug 'Eine 'deutsche' Rezeption', Seite 286-287

Der zweite Essay stammt von Dr. Manuel Mackasare dessen Schwerpunkt derzeit Ernst Jüngers spätere Schriften sind. Hier haben es ihm im Besonderen die „Gläserne Bienen“ des Autors angetan. Ein Roman aus dem Jahre 1957. Mackasare versucht, die futurologischen Perspektiven daraus zu extrahieren. Voriges Jahr hat er in Ingo Irsigler/Dominik Orth (Hrsg.), „Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien“, Winter, Heidelberg (2021), ISBN 978-3-8253-7205-7, bereits die „Prognosen zur Robotik – Zukunftswissen in Ernst Jüngers Roman Gläserne Bienen“ veröffentlicht bekommen. Inwieweit diese beiden Essays den gleichen Inhalt haben kann ich derzeit nicht sagen, da ich das Buch (noch) nicht in meiner Bibliothek habe. Ich vermute aber doch einiges an Duplizitäten. Mal sehen. Mir hat der Essay aber gefallen, weil er mich ein bisschen in das Thema Ernst Jünger eingeführt hat und so wertvoll für mein Wissen war.

Der dritte sekundärliterarische Teil ist ein Kurz- – nein, Kürzestporträt – des Künstlers Helmut Wenske von Michael K. Iwoleit. Das die Vitae der mitwirkenden Autoren mitgeliefert werden freute mich, da dieses Goodie heutzutage sehr vernachlässigt wird.

Eines fällt allerdings noch auf. Während die Stories im Buch allesamt eine Einleitung erhalten haben, werden die Essays unkommentiert, ja fast lieblos, dem Publikum vorgesetzt. Gerade bei sekundärliterarischen Texten dieser Provenienz würde aber eine Kommentierung durchaus Sinn ergeben und allenfalls weniger routinierten Lesern etwas in die Hand geben, das sie unterstützt. Oder – hat man das selbst nicht genau gewusst, was man da veröffentlicht? Jedenfalls sollte da Thomas A. Sieber als Spartenredakteur da in Zukunft noch etwas nachbessern …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Nova, Nr. 31
  • Magazin für spekulative Literatur
  • p.machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • Magazin
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783957652706
  • ISSN 1864 2829

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 19,15, Mittelwert: € 17,90

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  • keine
  •  

  • [Artikel] Wolfgang Asholt in der WIKIPEDIA

Wolfgang Asholt (* 3. Mai 1944 in Brackwede) ist ein deutscher Romanist. …

Auszug



  • [Artikel] Dr. Manuel Mackasare auf staff.germanistik.rub.de

Aufsätze

  • Zur diachronen Entwicklung der Deutschdidaktik. Ein Vergleich des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. In: Textes & Contextes – Themenheft 2019: Diachronische Ansätze zur Erforschung von Fachdiskursen und -kulturen, 1/2020. (15 Seiten) (Mit Carolin Kull) (im Erscheinen)
  • Menschheit versus Animalität. Friedrich Schillers Gesellschaftsutopie. In: Gerd Jüttemann (Hrsg.): Menschliche Höherentwicklung, Lengerich 2019. (zehn Seiten) (im Erscheinen) …

Auszug



  • [Downlaod] Vom Terrorismus zum Wandel durch Annäherung: Houellebecqs ‚Soumission‘ – von Wolfgang Asholt – auf

Zusammenfassung: Political Correctness in der Literaturwissenscha􀈻t? — Houellebecq und der „Terrorismus“ — Wandel durch Annäherung: Political Correctness und Soumission? — Anti-Correctness oder Markstrategie? Es handelt sich um den Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30. Juni – 2. Juli 2015).
Schlagwörter: Houellebecq, Michel; Soumission; Political Correctness; Terrorismus; Islam …

Auszug




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Phantasten #43 -weiblich, männlich und …: Jules Verne Handbuch – Heinrich Pleticha (Hrsg.)


Heinrich Pleticha (Hrsg.)
Jules Verne Handbuch
Bertelsmann, Gütersloh (1992)
ohne ISBN

Abenteuerliche Reisen zum Mond und anderswohin

Passend zu „Die außergewöhnlichen Welten des Jules Verne“ von Jean-Yves Paumie, hier das Handbuch zu Jules Verne, das in der Buchklub-Ausgabe Bertelsmann-Donauland ein sehr bibliophiles Buch ist, das man gerne in seine Bibliothek stellt – an sichtbarer Stelle …


Heinrich Pleticha hat in diesem Buch das wichtigste zu Jules Verne zusammengestellt und sich dafür namhafte Hilfen geholt. Volker Dehs schreibt über das Leben und Schaffen von Jules Verne und bringt eine Übersetzung von Jules Verne eigenem Lebensbericht. Er schuf auch ein kleines Lexikon der Hauptfiguren in Vernes Romanen. Thomas Ostwald schreibt über Vernes Romane und legt ihren Inhalt dar. Hans Ries bringt die Originalillustrationen aus Jules Vernes Romanwerk literarisch zur Geltung …

Dieses „Kursbuch“ erschießt nun zum ersten Mal die Lebensreise und die literarischen Reisen des Jules Verne. Es erleichtert auch die Begegnung  mit den zahlreichen Mitreisenden und gibt zugleich die heute so notwendigen Informationen über die Realisierung von Vernes technischen Ideen und Erfindungen sowie die Spiegelung seines Werkes in Film und Fernsehen. So ist es ein in seiner Art einmaliger großer Schritt vorwärts zur Erschließung von Vernes Gesamtwerk. …

Auszug 'Abenteuerliche Reisen …', Seite 7-13

Siegfried Augustin erläutern noch das Thema Jules Verne und die Technik, Ronald M. Hahn bringt Verne in Film und Fernsehen und Hans-Joachim Neumann eine Filmographie – das kleine Filmlexikon. Abschließend erstellt Wolfgang Thadewald eine Auswahlbibliographie mit verschiedenen Verzeichnissen und einer Beschreibung aller wichtigen deutschsprachigen Reihen bzw. werden die Autoren der Ausgabe kurz vorgestellt. Alles in allem, ein informatives und auch unterhaltsames Buch, handwerklich gut hergestellt und schön anzusehen. Der Band ist Teil einer 29-bändigen Reihe mit dem Namen „Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen.“ in der 26 Jules Verne Romane (teils mehrbändig) veröffentlicht wurden. Die Originalreihe wurde um 1900 von Hartleben herausgegeben und eine Reprintauflage davon in den 80-er Jahren vom Deutschen Bücherbund aufgelegt

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Heinrich Pleticha (Hrsg.)
  • Jules Verne Handbuch
  • Bertelsmann, Gütersloh (1992)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Großoktav
  • Lizenzausgabe des Verlages Hartleben
  • 326 Seiten
  • ohne ISBN

Kleinster Preis: € 34,00, größter Preis: € 93,08, 8 Vergriffene Bücher

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  • keine

  • [Artikel] Heinrich Pleticha in der WIKIPEDIA

Heinrich August Pleticha (* 9. September 1924 in Warnsdorf, Tschechoslowakei; † 14. Oktober 2010 in Würzburg) war ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber zahlreicher Bücher, zumeist historischer Sachbücher sowohl für Jugendliche wie auch für Erwachsene. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Jules Verne in der WIKIPEDIA

Jules-Gabriel Verne, in Deutschland anfänglich Julius Verne (* 8. Februar 1828 in Nantes; † 24. März 1905 in Amiens), war ein französischer Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine Romane Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864), 20.000 Meilen unter dem Meer (1869–1870) sowie Reise um die Erde in 80 Tagen (1873) bekannt. Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.

Auszug Artikel



  • [Download] Jules Vernes Reise zum Mond. Die Erfindung des naturwissenschaftlichen Romans – von Gerd Küveler – auf researchgate.net

Jules Verne stürzte sich auf jedes Thema, das ihm zukunftsträchtig erschien. Ihm waren als Gnade der späten Geburt alle oben genannten bahnbrechenden Entdeckungen bekannt, als sein erster Roman »Fünf Wochen im Ballon« 1863 (dt. 1875) erschien. Neben vier geografischen Werken, einigen Theaterstücken, zahlreichen Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikeln verfasste Verne 97 Bände seiner »Voyages Extraordinaires«. Nur wenige sind reine Abenteuerromane wie »Der Kurier des Zaren« (1876). Die überwiegende Mehrzahl sind wissenschaftliche Romane, die in kompetenter Weise einem aufgeschlossenen Publikum die aktuellen Erkenntnisse von Chemie, Geologie und Geografie, Biologie und Völkerkunde, Ingenieurwissenschaften, Luftfahrt und nicht zuletzt Astronomie nahe bringen. …

Auszug Artikel




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