Schlagwort: Übersetzung

Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit — Seelenworte

Thomas Michalski spricht mir von der Seele

Ein Artikel zu einem Thema, das mir selbst am Herzen liegt – Übersetzungen. Auch wenn ich im ersten Beispiel des Artikels nicht mit Thomas Michalski übereinstimme, weil ich die Übersetzung des ersten Satzes des „Wüstenplaneten“ von Hahn als die bessere, weil passendere, erachte, stimme ich doch mit ihm überein, dass Übersetzungen eine „literarische Kunstform“ sind, die eigene Schöpfungen beinhalten.

Hallo zusammen! Ich lese derzeit tatsächlich mal wieder Frank Herberts Der Wüstenplanet. Ihr wisst schon, Dune. Ich habe das Buch irgendwann gegen Ende der Schulzeit in der alten Übersetzung von Ronald M. Hahn gelesen, später dann während des Studiums noch mal im Original. Dieses Mal ist’s bei mir die Neuübersetzung von Jakob Schmidt, die vor […] a.a.O. (Auszug)

Aus diesem Grund lese ich selbst keine Originale, weil ich sicher bin, dass ich mit meinen Fremdsprachenkenntnissen, die für Smalltalk allemal ausreichen, gar nicht in der Lage wäre auch nur annähernd die richtigen Worte zu finden.  Aus diesem Grund wäre jede Lesung des Originals eine Verballhornung. Leider. Ich bin mir aber bewusst, dass ich daher, auf Gedeih und Verderb von der Kunst eines Übersetzers abhängig bin.

Aber der Kern bleibt: Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit. Jeder Satz, jede Zeile, jedes Wort ist eine Entscheidung. Eine Abwägung.

a.a.O. (Auszug)

Hier geht’s z den letzten Artikel meines Blogs:


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Die unveröffentlichte Übersetzung: „Immersion“ von Aliette de Bodard

UnbenanntDie unveröffentlichte Übersetzung: „Immersion“ von Aliette de Bodard

Ein Beispiel dafür, dass man manchmal ganz umsonst übersetzt, nicht nur im Sinne von honorarfrei, sondern auch  von leserfrei.

Zu Beginn meiner Übersetzerkarriere (falls man überhaupt von einer solchen sprechen kann) hatte ich die Möglichkeit, einige wunderbar geschriebene Kurzgeschichten für das Phantastikmagazin Phase X zu veröffentlichen.

Über Die unveröffentlichte Übersetzung: „Immersion“ von Aliette de Bodard


Siehe auch:

 

Neuzugänge #51 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Die Potter-Mania geht weiter mit der Frage: Harry Potter oder nach dem Woher und Wohin in der phatastischen Kinderliteratur, einem Kehraus nach 10 Potter-Jahren und einem großen Buch das jedem Potterfan das Herz höher schlagen läßt …


Fährmann/Schlagheck/Steinbeck - Spurensuche 12
Fährmann/Schlagheck/Steinbeck – Spurensuche 12

Willi Fährmann / Michael Schlagheck / Vera Steinkamp (Hrsg.)
Spurensuche, Band 12
Religion in der Kinder- und Jugendliteratur
Mythen, Mächte und Magie – Harry Potter oder die Frage nach dem Woher und Wohin in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur?
Katholische Akademie Die Wolfsburg, Mülheim (2001), broschiert, 148 Seiten
ISBN 3932195108

Prof. Gerhard Haas wies lange vor dem Erscheinen der Harry Potter Bücher darauf hin, wieviel mehr phantastische Literatur „in ihren prägnantesten Ausprägungen von der Wirklichkeit und vom Menschen weiß, als eine vordergründige Rationalität in den Blick bekommt.“

Für ihn verweist Phantastik auf tiefere Seinschichten und auf eine menschliche Existenz, in der es einen Überschuss an Wirklichkeit gibt. Sind Harry Potter und die phantastische Literatur also im weitesten Sinne religiöse Literatur oder zumindest Hinweise auf die unausrotrtbare Rligionbedürftigkeit des Menschen? …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 4.44 EUR, größter Preis: 27.00 EUR, Mittelwert: 7.50 EUR


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BLOG – Warum ich keine englischen Bücher lese — BücherVomMars

Intern - Lexikon

Jetzt werden mich sicherlich ganz viele Menschen innerlich verfluchen, aber ja, es ist so wie es in der Überschrift steht: Ich lese keine englischen Bücher. Sehr viele Bibliophile lesen Bücher gern im (meist englischen) Original. Und dafür habe ich auch vollstes Verständnis. Ich kann nachvollziehen, dass man gewisse Bücher in der originalen Fassung lesen möchte, […]

… dem kann ich mich anschließen – Diskussionen gerne über die Kommentare – ein HOCH auf die Übersetzer …

über BLOG – Warum ich keine englischen Bücher lese — BücherVomMars


siehe auch:

 

Anonymus – Beowulf. Mit dem Essay „Zur Übersetzung des Beowulf“ von J.R.R. Tolkien

Beowulf
Cover-Ansicht

Tolkiens Nachwort, auf das ich hier im besonderen hinweisen möchte (sehr lesenswert), welches sprachkritisch und rezeptionsgeschichtlich die Übersetzbarkeit des Beowulf reflektiert und bereits in dem Band Die Ungeheuer und ihre Kritiker enthalten ist, dürfte eher etwas für Spezialisten sein.

Trotzdem allen ans Herz gelegt.

Hier in:

  • Gebundene Ausgabe: 141 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360893233X
  • ISBN-13: 978-3608932331
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 1,9 cm