Beiträge getaggt mit Übersetzer

Phantastisch! 54: Jack Campell im Interview mit Dirk van den Boom

„Im Grunde geht es immer um die Menschen“

phantastisch!, Nr. 54, Jg. 14, 2014

Cover-Ansicht

Da war Dirk van den Book wohl in seinem Element. Jack Campbell der Autor von Military-SF vor dem Mikrofon sozusagen.

Es ist auch ein interessantes Gespräch. Speziell seinen Ansatz der Definition von Military-SF hätte ich gerne einmal weiterverfolgt. Dieser wurde leider nicht weiter ausgebaut in diesem Gespräch. Interessant auch die Meinung von Campbell zu seiner Einbindung in eine Übersetzung seiner Werke in andere Sprachen. Sie korrespondiert, in der derzeitigen Diskussion in der Facebookgruppe, mit meiner zum Lesen von Werken in der Originlasprache. Zuletzt dann auch noch seine Meinung über Self-Publishing – dem derzeitigen Lieblingsthema abseits der Werkbetrachtung in der Szene?

Jedenfalls einen genauen Blick in die Zeilen wert!

, , , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Phantastisch! 54: Edgar Allan Poe-Der Rabenvater – Olaf Kemmler

Ein kurzes Porträt des Edgar Allen Poe?

phantastisch!, Nr. 54, Jg. 14, 2014

Cover-Ansicht

Nun, ja, das mit dem Porträt lockt ja wohl keinen Raben auf der Ofenbank hervor. War ein bisschen einfallslos – ABER

Der Rest – spitze.

Komischerweise gibt es Themen, die häufen sich in ungeklärter Weise zu einem bestimmten Zeitpunkt. Keine Ahnung warum, aber es ist wohl jedem schon so ergangen, dass man das Gefühl hat, von einem Thema verfolgt zu werden.

Mir geht es momentan so mit dem Thema Übersetzungen und Übersetzer.

Dieses Essay ist ein herrliches Beispiel über die Schwierigkeiten die einen Übersetzer erwarten, wenn er einen Text adäquat in die deutsche Sprache bringen will – und wieso ich der Meinung bin, dass es nichts bringt (jedenfalls für mich), Texte in Originalsprache lesen zu wollen. Es würde ganz einfach dem Autor nicht gerecht werden.

In diesem Fall sage ich – Hut ab. Wenn Kemmler angibt für eine Strophe rund eine Woche benötigt zu haben, so stecken in dieser Übesetzung rund 18 Wochen Arbeit. Ja, wahrscheinlich nicht 8 Stunden täglich, aber doch mindestens 18 Wochen intensiver Beschäftigung mit dem Text und der Sprache. Von vorausgehenden Überlegung mal abgesehen.

Ob das Thema nun phantastisch ist, darüber mögen andere vortrefflich streiten, der Wert des Essays liegt eindeutig in der Darstellung der Übersetzungsarbeit. Dazu hätte ich mir sogar noch einige mehrere Beispiele über die verschiedensten Übersetzungen als Anschauungsmaterial gewünscht. Ich nehme aber aber zur Kenntnis, dass das Fehlen wohl dem vorhandenen Platz geschuldet war.

Vielleicht hätte man aber das Porträt dafür wegfallen lassen können? Naja, das nächste mal hoffentlich …

, , , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: