Schlagwort: Le Guin Ursula K.

[Medienhinweis] #216: „Ursula arbeitete hart daran, in Jahrtausenden zu denken, nicht nur in Jahren.“ – tor-online.de

Theo Downes-Le Guin im Interview


von Melanie Wylutzki auf tor-online.de

Ein interessantes Interview – auch, dass der Ursula K. Le Guin Prize for Fiction ins Leben gerufen wurde …

tor-online.de - 2022-02-18

Ursula K. Le Guins literarisches Erbe ist prägend für die gesamte Phantastik und darüber hinaus. Zum Erschienen von „Grenzwelten“ haben wir mit ihrem Sohn Theo Downes-Le Guin über das Werk seiner Mutter, über nachhaltig beeindruckende Texte und den Ursula K. Le Guin Prize for Fiction gesprochen. […]

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[Medienhinweis] #212: Zum Glück unverfilmt – grueneliga-berlin.de

Ursula Le Guins ökoanarchistische Romane gehören zur besseren Science-Fiction

von Johann Thun auf grueneliga-berlin.de

Hmm, da möchte ich jetzt nicht widersprechen. Obwohl ich mir, soweit ich mich erinnern kann, vom Erdsee-Zyklus mehr versprochen hatte. Nicht dass er schlecht wäre, aber im Vergleich, und das war es damals, mit Tolkien nicht konkurrenzfähig. Aber welche epische Fantasy ist das auch?…

gruene-liga-berlin.de - 2022-02-12

Stellen von ähnlicher Düsterkeit lassen sich heute in zahlreichen Werken der Science-Fiction finden. Postapokalyptische Zukunftsvisionen, in denen der Mensch dem Menschen zum Wolf wird, erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit. Meist wird dabei nur der Rohzustand der sowieso vorherrschenden Ellenbogengesellschaft beschrieben. Bei Ursula Le Guin verhält es sich anders: Ihre Bücher sind, im besten Sinne, utopisch. […]

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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #18: Die Tragtaschentheorie des Erzählens in: Am Anfang war der Beutel – Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin
Am Anfang war der Beutel
thinkoya, Klein Jasedow (2021)
ISBN 9783947296088
Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft

ein wirklich nettes kleines Buch mit drei Essays, drei Reden und einem Gedicht aus der Feder der Großmeisterin Le Guin. Erstmals in deutscher Übersetzung finden wir hier Werke, die trotz ihrer Kürze den Scharfsinn ihrer Schöpferin dokumentieren. …


Zunächst hätten wir da einmal den Text „Die Tragtaschentheorie des Erzählens“. Untergekommen ist mir dieser Text bereits in „Erzählende Affen“ von Samira El Ouassil und Friedemann Karig (siehe hier im Blog). Darin urgiert Le Guin, dass es nicht nur eine dominante Heldenreise gibt, welche männlich konnotiert ist, sondern auch eine Heldenreise, die weiblich konnotiert ist. Der Text stammt aus 1989 und findet, speziell in der Science Fiction, eine Entsprechung zur Tragtasche.

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass die natürliche, angemessene, stimmige Form des Romans die eines Sacks, einer Tasche sein könnte. Ein Buch fasst Wörter. Wörter fassen Dinge. Sie tragen Bedeutungen. Ein Roman ist ein Medizinbündel, das Dinge in einem ganz bestimmten, wirkmächtigen Verhältnis zueinander und zu uns stehend fast. […] Deshalb mag ich Romane: Anstatt von Helden sind sie von Menschen bevölkert. …

Auszug 'Die Tragtaschentheorie des Erzählens', Seite 12-21

Dann gibt es auch noch „Utopyin, Utopyang“. Ein Text, der mir auch ganz gut gefiel. Auch er hat Bezug zu einem kürzlich veröffentlichten Blogartikel. „Utopien und Dystopien“ (siehe hier im Blog) und behandelt unter anderem auch das Wechselspiel von Utopie und Dystopie. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ursula K. LE Guin
  • Am Anfang war der Beutel
  • Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft
  • thinkoya, Klein Jasedow (2021)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 2. Auflage
  • 96 Seiten
  • ISBN 9783947296088

Kleinster Preis: € 8,96, größter Preis: € 23,48, Mittelwert: € 10,30

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Matthias Fersterer
  • Einleitung von Matthias Fersterer

  • [Artikel] Ursula K. Le Guin in der WIKIPEDIA

Ursula Kroeber Le Guin [ˈɝsələ ˈkʁø:bɐ ləˈgwɪn] (* 21. Oktober 1929 in Berkeley, Kalifornien als Ursula Kroeber; † 22. Januar 2018 in Portland, Oregon)[1] war eine amerikanische Autorin hauptsächlich phantastischer Literatur, aber auch politischer Utopien. Bekannt ist sie vor allem durch die Science-Fiction-Romane des Hainish-Zyklus und die Fantasy-Romane der Erdsee-Welt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Dinge im Beutel – von Katharina Granzin – auf taz.de

Deshalb konnte es wohl auch passieren, dass Le Guins essayistische Arbeiten hierzulande unbekannt, das heißt weitgehend unübersetzt geblieben sind. Im kleinen Drachen Verlag ist ein Büchlein erschienen, das eine Handvoll zu verschiedenen Anlässen entstandene Texte enthält, herausgegeben und in ein schönes, schwungvolles Deutsch übertragen von Matthias Fersterer.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Herausragend – und hierzulande verkannt – Joachim Körber im Gespräch mit Max Oppel – auf deutschlandfunkkultur.de

Die US-amerikanische Autorin Ursula Le Guin ist tot. In Deutschland ist sie vor allem als Science-Fiction-Autorin bekannt – doch das ist schade, meint der Verleger Joachim Körber, denn ihr Werk umfasst so viel mehr. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 

Tolkinenesis #18– J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum: Tolkiens Zauber

Begegnungen mit Mittelerde

Ein Buch, dass ich gerne immer wieder mal zur Hand nehme. Erstens gefallen mir die Beiträge darin und zweitens sind die Illustrationen von John Howe gelungen und verführen ein bisschen zum Träumen…


Ein Buch, das seinen Charme nicht verbergen kann und muss. Nett geschrieben, teilweise spannend gebracht, teilweise mit Humor gewürzt und teilweise kann man auch noch einiges an Erkenntnissen mitnehmen …

… In „Tolkiens Zauber“ brichten die bekanntesten Fantasy-Schriftsteller unserer ZEit über ihre ganz persönliche Begegnung mit Mittelerde, seinen Bewohnern, dem Autor und seinen Lesern. Dabei reichen ihre Ausführungen von liebevollen Erinerugen und verböüffenden Enthüllungen bis hin zu fesselnden Analysen und verblüffenden Enthüllungen …

Buchbeschreibung Deckblatt

Ich finde, das Buch ist ein Must-have für alle Tolkien-Mittelerde-Fans und solche die es noch werden wollen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Karen Haber (Hrsg.)
  • Tolkiens Zauber
  • Terry Pratchett, Ursula K. Le Guin, George R. R. Martin und andere
  • Heyne, München (2002)
  • Taschenbuch
  • Deutsche Erstausgabe
  • 272 Seiten
  • ISBN 9783453861688

Kleinster Preis: € 0,87, größter Preis: € 7,09, Mittelwert: € 3,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Illustrationen von John Howe

  • [Rezension] Tolkiens Zauber bei grimoires.de

    Wieder ein Buch voll mit Kurzgeschichten und Tolkien im Titel? „Njet“ – davon gab es in letzter genug, zumindest mit Tolkien im Titel. Bei diesem Buch erscheint Tolkiens Name eher mit größerer Berechtigung als bei vorher genannten im Titel: Es geht direkt um ihn. Ein Sachbuch? Ebenfalls „njet“, wenn auch die Richtung nicht ganz verkehrt ist. […]
    Auszug Artikel


  • [Rezension] Tolkiens Zauber bei buchwurm.org
  • Die Illustrationen machen das Buch zu einem Sammlerstück, die Beiträge bilden einen lebendigen Kritikfundus, zu dem man als Tolkienfan gerne immer wieder zurückkehren mag. Und solche Bücher werden wohl an keiner Uni der Welt mehr hergestellt. […]
    Auszug Artikel



siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #31 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Stone Telling

Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung

Wie angekündigt, habe ich die Ausstellung „Stone Telling“ besucht und auch einen Ausstellungskatalog vorgefunden. Hier also meine Meinung zur Ausstellung, die grundsätzlich gutgeheißen werden muss…


Es sei angemerkt, dass dieser Ausstellungskatalog für das Verständnis der Ausstellung unumgänglich notwendig ist. Ohne diesen an der Hand zu haben bzw. auch gelesen zu haben, ist die Ausstellung unverständlich. Der Katalog zeigt sich preislich aber durchaus ambitioniert und kostet 18 Euro. Das ist im Verhältnis zu anderen Ausstellungskatalogen, die mit Hochglanzseiten und Großformat um 20 Euro versandkostenfrei locken,  gesalzen. Das Werk wird sowohl in den meisten Fällen der Sprache, weil Fremdsprachiges nicht (auch nicht in Untertitel) übersetzt wird und weil die Konzeption der Ausstellung starke Mängel in der Besucherführung erkennen lässt, benötigt. Es ist auch inhaltlich gut und anspruchsvoll gemacht. Dafür eine Anerkennung .…

… der Kunstraum Niederösterreich untersucht im Zuge des Jahresprogramms 2019 die Frage, was es bedeutet, in einer algorithmischen Gegenwart zu leben. Diese Gegenwart schaffen unterschiedliche Akteur_innen: Menschen, Maschinen, Mikroorganismen oder die anorganische Natur gleichermaßen. Feministische Science-Fiction, beispielsweise im Werk zweier literarische Heldinnen des Anders-Denkens, Ursula K. Le Guin und Octavia Butler, legt den Fokus auf dieses Zusammenleben, das gemeinsame Werden und das Vergehen unterschiedlicher Akteu_innen …

Auszug aus dem Vorwort

Der Besuch der Ausstellung verlief zunächst sehr enttäuschend. Die aufgrund der Ausstellungsbeschreibung erwartete Bezug zur literarischen Science Fiction und im Besonderen zu Ursula K. Le Guin konnte nicht hergestellt werden. Die Installationen sind kommentarlos in den Raum gestellt und die fremdsprachigen Werke nicht übersetzt bzw. nur mit englischen Untertitel versehen. Im Verlauf der Zeit fand ich eine Ausstellungsführung in Form eines Ausstellungsplans mit Künstlervorstellung und auch einen ausgedruckten Text der Raumschiff-Installation. Für die (sehr kitschig in Plüsch und Samt) „Raumschiff-Installation“ war zunächst nicht ersichtlich, dass es sich dabei um eine Klanginstallation handelte, die über einen Kontaktschalter in Gang gesetzt werden konnte. Nach einigem Rätseln gelang es jedoch die Installation in Gang zu setzen.

Die Film-Installation, die einen 29 minütigen, englischsprachigen Film mit englischsprachigen Untertiteln in Form eines Video-Essays zeigte, litt hingegen an der unergründlichen Meinung der Ausstellungsgestalter, dass das Betrachten von Kunst auch Leiden sein muss. Die gebotenen Sitzgelegenheiten machten das Vergnügen nach 10 Minuten zu einem schmerzhaften Aushalten. Der Film selbst war grandios und die Bilder waren durchaus beeindruckend, der Text aber teilweise in der eigenen Übersetzung zweifelhaft.

Der einzige nicht schriftliche Bezug zu den angesprochenen Autorinnen war eine kleine Sammlung von Büchern am Pausentisch die stark am Rande des Schaffens der Autorinnen vorbeischrammten und ebenfalls teilweise nur englischsprachige Literatur anbot., wobei das Grundwerk auf das sich die Ausstellung bezieht, „Always coming home“ von Ursula K. Le Guin, auch nicht in einer deutschen Ausgabe existiert.

Grundsätzlich finde ich die Idee dieser Ausstellung sehr gut und auch notwendig, die Umsetzung aber eher schlecht. Ich rate jedem Interessierten sich diese Veranstaltung anzusehen, sich aber reichlich (mind. 2 Stunden) dazu Zeit zu nehmen und jedenfalls zuerst den Ausstellungskatalog aufmerksam zu lesen, sonst wird das nichts. Dazu einige Impressionen:

Zeit dafür ist noch bis 30.11.2019. Dann schließen die Pforten und die Ausstellung wird vermutlich nicht auf Wanderschaft gehen und somit auf Wien beschränkt gewesen sein. In einer veränderten Form und einer besseren Benutzerführung wäre es aber durchaus wünschenswert, die Ausstellung auch in anderen Teilen Österreichs zu zeigen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Katharina BRandl / Daniela Hahn, Andrea Lehsiak
  • Stone Telling
  • Verlag für moderne Kunst, Erscheinungsort (Erscheinungsjahr)
  • Broschüre, A5
  • Katalog
  • 66 Seiten
  • ISBN 9783903320291

leider nur in der Ausstellung erhältlich

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • mit Farbbildern der Ausstellungsobjekte

  • [Blogartikel] Stone Telling – Vorstellung


  • [Homepage] Kunstraum Niederösterreich



siehe auch (Auszug):


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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur
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