Beiträge getaggt mit Karlheinz Steinmüller

Nachtrag: Star Trek und politsche Utopie …

Kai-Uwe Hellmann/Arne Klein, Unendliche Weiten... - Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie

Kai-Uwe Hellmann/Arne Klein, Unendliche Weiten… – Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie

Das Thema „Star Trek und politische Utopie“ geistert immer noch in meinem Kopf herum. Dazu habe ich „Unendliche Weiten … – Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie“ nochmals hervorgekramt.

Hängen geblieben bin ich dann unter den 14 Essays des Buches, dass von Kai-Uwe Hellmann und Arne Klein 1997 im Fischer Taschenbuchverlag herausgegeben wurde, bei einem Beitrag von Richard Saage. „Utopie und Science-fiction – Versuch einer Begriffbestimmung“.

Richard Saage, Jahrgang 1941, ist ein deutscher Politologe und emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte. Einen Überblick über seine Forschungen und Veröffentlichungen bietet die WIKIPEDIA. Es sei daher nicht weiter auf die Person eingegangen, aber vermutet, dass er zum Verhältnis von politischen Utopie und Science Fiction doch fundierte Aussagen machen kann. Er wird zwar für seine besonders enge Fassung des Utopiebegriffes kritisiert, jedochfinde ich diese begründet und richtig.

Den Rest des Beitrags lesen »

, , , , , , , , , ,

3 Kommentare

David Draut: Zwiespältige Zukunftsvisionen: Das Autorenpaar Steinmüller und die ostdeutsche utopische Science Fiction

zwiespältige Zukunftsvisionen

Cover-Ansicht

Das Autorenpaar Steinmüller und die ostdeutsche utopische Science Fiction

„Was bin ich?“, fragt der Erzähler in dem beliebtesten ostdeutschen Science Fiction-Roman Andymon gleich im ersten Kapitel. Diese Frage charakterisiert das Gesamtwerk des DDR-Autorenehepaars Steinmüller. Der Aufbau einer utopischen, perfekten Gesellschaft, das Scheitern dieses Unterfangens oder die Konfrontation mit einer gänzlich andersartigen außerirdischen Zivilisation sind Themen in den Werken des Ehepaars. Doch nicht alle Geschichten spielen in ferner Zukunft; die Kurzgeschichtensammlungen entwerfen eine dunkle Vision des 21. Jahrhunderts. Es entsteht eine „Future History“, die auf kohärente Weise Eutopie und Dystopie verbindet. Science Fiction-typische Feinde sucht man allerdings vergeblich: Der größte Feind ist der Mensch selbst. Der Mensch, der zum Cyborg wird, der in Inkubatoren geboren und von Androiden erzogen wird und der sich selbst vervielfältigt – er verlernt allerdings eines nicht: das Träumen. Der Traum einer perfekten Gesellschaft ist sowohl Antriebskraft der Helden als auch Ursprung der größten Katastrophen. David Draut analysiert, wie Angela und Karlheinz Steinmüller Utopie im Science Fiction-Gewand schreiben und weshalb die Auflösung des Gegensatzes Natur vs. Kultur die zentrale Rolle spielt. Findet hierbei eine Annäherung an die Postmoderne statt?
(Quelle: Amazon Artikelbeschreibung)
siehe auch: Phantastisch! 56, Seite 65

  • Gebundene Ausgabe: 337 Seiten
  • Verlag: Tectum; Auflage: 1 (24. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828833373
  • ISBN-13: 978-3828833371
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,9 x 2,7 cm

, , , ,

2 Kommentare

Karlheinz Steinmüller – Vorträge

steinmüller.eu

Website-Vorschau

Auf der Seite von Karlheinz Steinmüller gibt es natürlich auch viel zu entdecken. Insbesondere die Download-Sektion Zukunftsforschung  mit einer Fülle von sekundärliterarischem Material. So zum Beispiel:

oder die Download-Sektion Science Fiction mit z.B.:

und einiges andere. Viel Vergnügen beim Stöbern.

Hinterlasse einen Kommentar

Zukunftsforschung und Science Fiction

sf-club andymon

Website-Vorschau

Ein Link, von Peter Alsdorf eingebracht, zur Nachlese des Vortrages von Dr. Karlheinz Steinmüller im SF Club Andymon in Berlin.

In dem Beitrag ist auch eine weitere Sekundärquelle – ein Podcast/Blog – verlinkt.

, , , ,

Ein Kommentar

%d Bloggern gefällt das: