Beiträge getaggt mit Briefe

Begleitende Literatur zur Phantastik #5

Wieder hat Franz Rottensteiner in seiner Doublettenkiste gekramt und einiges zum Vorschein gebracht. Ein Schlüsseltext für die Analyse des europäischen Selbstverständnisses, ein Buch über die möglichen? Unmöglichkeiten in der Physik und ein Briefwechsel zwischen Phantasten. Was will das Herz noch mehr …


Pierre Bertaux - Mutation der Menschheit

Pierre Bertaux – Mutation der Menschheit

Pierre Bertaux
Mutation der Menschheit
Diagnosen und Prognosen
Fischer Bücherei, Frankfurt/Main (1963), Taschenbuch,  Originalausgabe, 150 Seiten

Pierre Bertaux war Germanist und als Berater des S. Fischer Verlags maßgeblich an dessen Entscheidung beteiligt, künftig auch Taschenbücher zu veröffentlichen. Er beriet den Verlag beim Aufbau der Paperback-Reihe Welt im Werden, die sich mit damals wegweisend neuen Themen wie Evolutionsbiologie, Kybernetik, Automation u.a. beschäftigte.
(siehe WIKIPEDIA)

„…Das Schlusskapitel der Zukunftsstudie „Mutation der Menschheit“ des französischen Germanisten Pierre Bertaux ist für die Analyse des europäischen Selbstverständnisses nach dem Zweiten Weltkrieg in mehrerlei Hinsicht ein Schlüsseltext….“ (siehe Essay im Themenportal Europäische Geschichte). Interessant vielleicht in den Bereichen Utopie und Zukunftsforschung …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.01 EUR, größter Preis: 50.86 EUR

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Ein Kommentar

In den Tiefen meines Gedächtnisses …

Ich bin immer wieder überrascht von der Vielfalt der eigenen Bibliothek. Im Normalfall kann ich mich auf mein Bücher-Gedächtnis sehr gut verlassen. Ich behaupte, dass ich von den ungefähr 5000 Titel in meiner Datenbank 99% anhand des Covers indentifizieren kann und weiß, ob es in der Bibliothek ist oder nicht.

Aber manchmal spielt mir mein Gedächtnis doch wohl den einen oder anderen Streich. So auch heute mit der Ausgabe von

1Grusel, Grüfte, Groschenhefte

Jochen Bärtle (Herausgeber)
Grusel, Grüfte, Groschenhefte: Der deutsche Grusel-Heftroman von 1968 bis 2008 – Eine Serienübersicht zum 40-jährigen Jubiläum
Books on Demand GmbH, Norderstedt (2008), Taschenbuch, 408 Seiten

 

Ich hätte geschworen, dass sich das Exemplar noch nicht in meiner Sammlung befindet, aber —***denkste***— da war es. Und außerdem konnte ich mich beim Anblick dann auch noch erinnern, wie interessant dieses Buch ist. Die Beschreibungen der Serien ist oft sehr hilfreich. Nur hatte ich in letzter Zeit kaum mit Horror-Heftromanen zu tun. Bis zuletzt, als ich einigen Katalogen zum Horror/Schauer/Grusel-Thema auf der Spur war. (Siehe Facebook-Gruppe „Deutschsprachige Sekundärliteratur zur Phantastik“)

Und fast gleichzeitig —***auf (Holz-)Kopf klopf-klopf-klopf***— habe ich mitbekomen, dass ich

1J. R. R. Tolkien. Briefe

Humphrey Carpenter (Hrsg.)
J. R. R. Tolkien. Briefe
Klett-Cotta, Stuttgart (2002), gebundene Ausgabe, 604 Seiten
in der Übersetzung aus dem Englischen von Wolfgang Krege

wohl oder übel, sowohl in der zweiten, als auch in der dritten Auflage gekauft habe. Wo blieb da mein Hirn? Aber ich denke , da hat es ausgesetzt und auf den „Muss ich unbedingt haben“-Modus geschaltet haben als es mir vermutlich irgendwo im Internet über den Weg lief und ich keine Möglichkeit hatte meinen Bestand zu prüfen. Denn dies mache ich eigentlich grundsätzlich vor einem Kauf über 10,00 Euro. Sicherheitshalber – wie man sieht nicht ganz zu unrecht.

Naja, wieder ein Doublette und ab in den Doubletten-Verkauf. Vieleicht sollte ich auch meine Sicht auf die Merk- und Erinnerungsfähigkeit meines Buchgedächtnisses korrigieren … —*** seuftz ***— mit scheint das Alter setzt mir zu :).

Auf der anderen Seite – wieviel neue Bücher man so jeden Tag wieder kennen lernt …. 🙂 🙂 🙂

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Humphrey Carpenter (Hrsg.): J.R.R. Tolkien Briefe

Briefe

Cover-Ansicht

Tolkien war einer der produktivsten Briefeschreiber unseres Jahrhunderts: Sechs Jahrzehnte lang schrieb er Unmengen von Briefen an seine Verleger, an seine Familie, an Freunde und Bewunderer. Der Band vermittelt das lebhafte Bild eines Mannes, der den literarischen Geschmack mehrerer Generationen von Lesern geprägt hat.

»Die Briefe gewähren erstaunliche Einblicke in Tolkiens Schreibwerkstatt, geben Auskunft über sein Selbstverständnis als Schriftsteller und dokumentieren seine ausführliche Korrespondenz mit Lesern. Hinzu kommen Dokumente seines Alltags als Universitätsprofessor, Familienvater und Kirchgänger, Erinnerungen an Kneipenabende, verstreute Kommentare zur Politik, väterliche Ratschläge an seine Söhne; – Zeugnisse aus dem wenig spektakulären Leben eines Professors für Angelsächsisch in Oxford.« Oliver Sturm/Südwestfunk

(Quelle: Klett-Kotta, Artikelbeschreibung)

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