Ein herrliches Kinderbuch, in einer phantastischen Aufmachung, das ich mir selbst gewünscht hätte. In der DDR gab’s sowas. Reimar Gilsenbach schuf mit seinem Werk ein Jugendbuch, dass mit seinen wunderschönen Illustrationen, neben den historischen Abbildungen, einen Überblick über die Reiseliteratur der Phantastik. Nicht ohne Kritik…
Reimar Giilsenbach – Der ewige Sindbad
Reimar Gilsenbach
Der ewige Sindbad
Merkwürdige Historie phantastischer Reisen zu Lande, zur See und ins All
Kinderbuchverlag, Berlin (1988), gebunden Ausgabe, 5. Auflage, 416 Seiten
ISBN 3358010260
Über diesem Buch müsste stehen: „Eintritt nur für Träumer!“ Denn wir fahren in Länder, die kein Atlas verzeichnet, in Länder, die nur den Gedanken, den Hoffnungen, der Phantasie entsprungen sind. …“
(Quelle: a.a.o. – Einleitung)
… und so ist es auch. Natürlich ist es ein Buch, dass in der kommunistischen DDR entstanden ist und die ideologische Ausrichtung ist ganz offensichtlich gegeben. Aber, davon abgesehen mag ich dieses Buch …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
Dieses Werk ist Teil der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, ist herausgegeben von Thomas Le Blanc und Bettina Twrsnick und spiegelt das literarische Symposion der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, die 29. Tage der Phantastik, vom 10. bis 13. September 2009, wieder …
Thomas Le Blanc/Bettina Twrsnick (Hrsg.) – Romantische Frauen
Thomas Le Blanc / Bettina Twrsnick (Hrsg.)
Romantische Frauen
Die Frau als Autorin und als Motiv
von der Romantik bis zur romantic Fantasy Tagungsband 2009 Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 105 Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2011), A5 broschiert, 198 Seiten
Für das literaturwissenschaftliche Symosion „Romantische Frauen“, das mit diesem Band abgebildet wird, haben wir das 150. Todesjahr Bettine von Arnims zu Anlass genomen, die Frau in den Mittelpunkt aller BEiträge zu stellen …
Beim »deutschen Exportschlager Romantik« denkt man unweigerlich an große Gefühle, an Naturschwärmerei, an Verklärung, an Rückzug in die Innerlichkeit. Die deutsche literarische Romantik, die den ungefähren Zeitraum vom Ende des 18. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts umspannte, war jedoch eingebunden in eine Zeit großer politischer Umwälzungen. Immerhin wurde 1848 mit der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche erstmalig ein demokratisch gewähltes Parlament mit einer demokratischen Verfassung errichtet. War die Romantik also eine Flucht aus und vor einer Politik, die viel zu schnell das Gesicht der Welt veränderte – oder war sie eine bewusst subjektive Antwort in individueller Sichtweise darauf? Konnte sie damit neues gesellschaftliches Denken transportieren, ihren eigenen Teil zur bürgerlichen Emanzipation in der Überwindung des Feudalstaates beitragen, gar den Beginn der Frauenemanzipation in einer durchgehend männlich beherrschten Welt für sich in Anspruch nehmen? War dafür Bettine Brentano, die ihre persönliche Goethe-Verehrung literarisch hemmungslos auslebte und als Bettine von Arnim in Berlin einen politisch aktiven Salon führte, ein Vorbild? Deshalb wird in den Essays dieses Bandes nach der Rolle der Frau im realen Leben, in Politik und Literatur in der Epoche der Romantik gefragt, die Frau wird sowohl als aktive Schreiberin als auch als Motiv, als Projektionsfläche, als Thema fokussiert – damit wird ein Bogen geschlagen von der historischen Epoche zur Gegenwart, zur phantastischen Literatur des 20. Jahrhunderts, bis hin zur derzeit hochaktuellen romantic fantasy. Welche Themen und Motive der sogenannten »Schwarzen Romantik« erfahren derzeit eine Renaissance – wie zum Beispiel die Vampirthematik –, und warum tun sie das? Der Band enthält die Vorträge, die anlässlich der internationalen literarischen Tagung »Romantische Frauen – 29. Wetzlarer Tage der Phantastik« im September 2009 in Wetzlar gehalten wurden, jeweils in erweiterter Fassung: • Jutta Osinski: Liebe, Tod und Poesie. Die großen Themen der Romantik • Jochen Strobel: »Ich werde noch oft mit leichtem Herzen Scherz und List durchwühlen«. Bettine von Arnim (1785 – 1859) – eine Autorin zwischen Romantik und Vormärz • Daniel Tobias Seger: Die Geburt eines Dämons aus dem Geiste einer Frau. Mary Shelleys »Frankenstein« • Martin A. Völker: »Umstrahlt vom Adel sittlicher Schönheit«. Humor und Konvention bei Emilie Lohmann (1783 – 1830) • Karin Rinn: Sehnsucht nach einer besseren Welt. Starke Frauen und romantische Geschichtsbetrachtung • André Vieregge: Dämonisierte Weiblichkeit. Zur Bedrohung durch sexuelle Emanzipation in den Texten der Schwarzen Romantik • Friedhelm Schneidewind: Liebe mit Biss. Romantische Frauen und ihre Abkömmlinge in der modernen Vampirliteratur • Martin Wambsganß: Küsst du noch oder beißt du schon? Vampire, Keuschheit und die dunkle Romantik wilder Gefährtinnen • Manuel Bauer: Geselligkeit in »sehr gemischten Kreisen«. Der literarische Salon der Romantik …
(Quelle: Publikationskatalog der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Stand Jänner 2019)
Die Folien zum Vortrag »Liebe mit Biss: Romantische Frauen und ihre Abkömmlinge in der modernen Vampirliteratur« von Friedhelm Schneidewind können hier als PDF (425 KB) heruntergeladen werden.
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Fantasy und Science-Fiction? Noch immer eher blinde Flecken im Fokus der Literaturrezeption. Arrivierte Autoren wie Dietmar Dath, Andreas Eschbach und Bernhard Hennen sowie versierte Essayisten wie Christian Endres, Anja Kümmel und Lars Schmeink werfen, in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Phantastikmagazins Tor Online, Schlaglichter ins vorgebliche Dunkel. …
Hans Jürgen Balmes/Jörg Bong/Alexander Roesler/Oliver Vogel/Hannes Riffel (Hrsg.)
Jenseits von Raum und Zeit
Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert
S. Fischer, Frankfurt/Main (2019), Taschenbuch, 312 Seiten
ISBN 9783108091170
Ein sehr überraschendes Buch, denn ich vermutete nicht, dass die „Neue Rundschau“ dieses Thema aufgreifen würde. Ohne entsprechenden Hinweis auf den Social Media Kanälen wäre es an mmir vorübergegangen. Gepriesen seien die Netzwerke. Ich bin gespannt.
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Das Marvel Cinematic Universe (MCU) besteht aus einer Reihe von Superhelden, die sich zu den Avengers zusammenschließen, wenn die Erde wieder einmal den tückischen Schurken von Außerirdischen, Terroristen oder Androiden-Armeen zu unterliegen droht. Hier in gesammelter Glorie …
Marvel Studios – Die llustriete Enzyklopädie
Adam Bray
Marvel Studios – Die illustrierte Enzyklopädie
Dorling Kindersley, München (2019), gebundene Ausgabe, 200 Seiten
ISBN 9783831036608
Diese Buch ist ein einzigartiger bebildeter Führer zu eiener Schatztruhe voller Figuren, Gegenständen und Orte, die man im MCU findet. Aud diesen Seiten geht es um diese faszinierenden Bestandteile der Geschichten und darum, wie sie in den üppigen, bildgewaltigen Reigen des Marvel Cinematic Universe pasen.
Alles in allem ein buntes, wunderschönes Buch zum Träumen von den gigantischen Taten der großen Wundergestalten unserer Zeit. Hab‘ das Schmökern darin genossen, obwohl ich kein all zu großer Fan dieses Universum bin, ich kann allerdings auch träumen …
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Der vorliegende Text ist die erweiterte Fassung eines Vortrages, den der Verfasser anlässlich der literaturwissenschaftlichen Tagung „Grenzfälle – 19. Wetzlarer Tage der Phantastik“ am 19. September 1999 in Wetzlar gehalten hat …
Heinz-Peter Preußer – Der eindimensionale Mythos
Heinz-Peter Preußer
Der eindimensionale Mythos
Rezeption und Reduktion der griechischen Antike in der DDR-Literatur
Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar,
Kleine Reihe, Band 2
Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2014), 28 Seiten
Folgende Themen sind Teil der Publikation:
1. Kap – Entgrenzung und Trivialität. Zur Ambivalenz des Mythos
2. Kap – Mythos als Zivilisationskritik in der späten DDR-Literatur
3. Kap – Reduktion und Vielfalt im Mythos
4. Kap – Matriarchat und Patriarchat in den Antikenprojekten der DDR-Literatur
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