Veröffentlicht: 8. Juli 2026
Veröffentlicht: 7. Juli 2026
Zwei relativ neue Veröffentlichungen sind gestern vorstellig geworden. „Hither Shore Nr. 21“ und „Von Robin Hood zu Robin of Sherwood“. Hither Shore hat den üblichen Nachteit, dass alle Artikel bis auf einen auf englisch veröffentlicht wurden. Offenbar legt man keinen Wert darauf, auch hierzulande ohne Hürden gelesen zu werden. Bei „Von Robin…“ wurden nicht alle Artikel in die Datenbank übernommen, weil nicht alle relevant (der Phantastik) gewidmet sind. Für eine Gesamtübersicht hier bitte ToC (Table of Content) verwenden. Sehr gefallen hat mir auch „Ghostarbeiter“ mit dem Artikel „Deutschland. Ein Science-Fiction“. Dazu morgen noch eine Besprechung. Auch „Fantastik bei Georg Klein“ ist nicht zu verachten …
Veröffentlicht: 6. Juli 2026
Die Faszination des Grauens begleitet die Menschheit seit jeher: Literatur (und natürlich auch Film und Serien) inszeniert Angst als kalkulierte Grenzerfahrung – und bietet zugleich Distanz, Erregung und manchmal sogar so etwas wie Katharsis. Doch „Horror“ ist nicht gleich „Horror“.
Eine hilfreiche Unterscheidung – gerade für literarische Analysen – verläuft zwischen Horror innerhalb einer stabilen, realistischen Weltordnung und Horror, der diese Ordnung selbst ins Wanken bringt. Im Folgenden geht es deshalb um die Frage:
Wie unterscheiden sich klassischer/realistischer Horror und phantastischer Horror hinsichtlich Weltmodell, Auslösern des Schreckens und dem Rezeptionsmodus? …
Veröffentlicht: 5. Juli 2026
Utopien sind für Emil Döll keine harmlosen Gedankenspiele, sondern gefährliche Heilsversprechen. In seiner Schrift von 1897 attackiert der Wirtschaftswissenschaftler „Zukunftsmalereien“ als realitätsfern – und fordert stattdessen „verstandesgemäße“ Reformen. Eine textnahe Lektüre zeigt, wie sehr Döll seine Zeit als Übergangsepoche begreift: wissenschaftlicher Fortschrittsglaube, soziale Spannungen und massenwirksame Ideologien bilden den Resonanzraum seiner Polemik. …
Worum es geht – in einem Satz: Döll argumentiert, dass absolute Gesellschaftsentwürfe (Utopien) an Realität und Menschenbild scheitern und oft als verführerische „Charlatanerien“ wirken; sinnvoll seien nur schrittweise, logisch begründete Reformen. …
Veröffentlicht: 4. Juli 2026
Dr. Frank Weinreich hat zunächst einmal eine Tonaufnahme zu „King in Mordor“ veröffentlicht. Im Blog wird diese Aufnahme auch von einem entsprechenden Text begleitet. Eine Übersetzung von Chauncey Brewster Tinkers „The Translations of Beowulf: Critical Bibliography“ wurde ebenfalls aufgenommen. Hier stehen jetzt sowohl das Original, als auch die deutsche Übersetzung in der Bibliothek. Ein ganz altes Stück ist dann noch „Das Schicksal aller Utopien…“ von Dr. Emil Döll. In seiner Schrift von 1897 attackiert der Wirtschaftswissenschaftler „Zukunftsmalereien“ als realitätsfern – und fordert stattdessen „verstandesgemäße“ Reformen. Dies alles neben drei kleinen Änderungen bei „Phantastischer Literatur 86“, „The Making of Independence Day“ und einem „Interview mit Stephen King“. Das war’s – für heute …