ie heutige Ausgabe führt das Thema Karl May und die Phantastik weiter und zeigt eine Sonderausgabe, die nicht weit von Mittelerde entfernt ist und Fabelwesen zum Thema hat. Das dritte Buch ehrt Tolkien zum 50. Todestag, ist aber aufgrund schreibenden und herausgebenden Personen mit wacher Aufmerksamkeit zu lesen …
Wie auch immer – habt viel Spaß mit den Werken:
Beschreibung: Inhalt
- Gunnar Sperveslage: Das dreiundfünfzigste Jahrbuch (S.7)
- – A. Dana Weber: Befremdung statt Verständnis. Englischsprachige Kritiken an Karl Mays Werk und Welt (S.15)
- – Volker Depkat: Karl May im Nationalsozialismus. Überlegungen zu einem komplexen Problem (S.49) [Mitschnitt der Vortragsfassung, extern]
- – Stefan Schmatz: »Auf Grund unserer heutigen Rasseerkenntnisse ist Karl May völlig veraltet und überhaupt nicht mehr haltbar«. Völkischer Angriff auf Karl May (S.85)
- – Klaus Eggers: An »Kai-p’a« und Silbersee. Literarisches, Autobiographisches, Trauma (S.129)
- – Joachim Biermann: Karl Mays Pläne zur Fortführung der ›Silberlöwen‹-Erzählung – und was daraus wurde. Neue Überlegungen zu Karl Mays Arbeitsweise (S.149)
- – Eckehard Koch: »Longfellows berühmtes Gedicht in der Hand eines Apache-Indianers!« Der späte Winnetou – ein ›zivilisierter‹ Indianer des 19. Jahrhunderts? (S.169) [Mitschnitt der Vortragsfassung, extern]
- – Thomas Braatz: Der Münchmeyer-Verlag. Ein Verleger, seine Nachfolger und die Autoren Karl May und Robert Kraft (S.201) [Mitschnitt der Vortragsfassung, extern]
- – Christian Begemann: Spuren, Fährten und Indizien. Karl Mays Zeichenkosmos im kulturgeschichtlichen Kontext (S.227)
- – Theresa Homm: Miß Admiral und Kolma Puschi. Weibliche Agency auf unterschiedlichen Erzählebenen in Karl Mays ›Old Surehand‹ (S.271) [Mitschnitt der Vortragsfassung, extern]
- – Erste Verleihung der Marah-Durimeh-Medaille (S.299)
- Hartmut Vollmer: Laudatio auf Philipp Stölzl (S.300)
- Philipp Stölzl: Dankesrede zur Verleihung der Marah-Durimeh-Medaille (S.303)
- – Was darf ein Schriftsteller des 19. Jahrhunderts gesagt haben? Reflexionen zur ›Winnetou-Debatte‹ (S.307)
- – Helmut Schmiedt: Literaturbericht (S.327)
- – Michael Kunz: Medienbericht (S.353)
- – Gunnar Sperveslage: Dekolonialisierung als Bereicherung. Das 53. Jahr der Karl-May-Gesellschaft (S.381)
- Die Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs (S.397)
Anmerkung: Hier sekundärliterarisch zur Phantastik im Besonderen interessant ist der Artikel von Thomas Braatz über den Münchmeyer-Verlag und damit auch über Robert Kraft …
Beschreibung: Sie sind die berühmtesten Helden der Fantasy: Hobbits, Elfen, Zwerge und Drachen. Doch nicht nur sie, sondern auch andere seltsame, liebenswerte oder unheimliche Wesen bevölkern die phantastischen Welten – wie die Kielkröpfe, Brunnenfrauen oder Pixies. Was verbirgt sich wirklich hinter all diesen magischen Lebewesen? In diesem Band erfahren Sie alles über die legendären Geschöpfe, Geister und Monster der Fantasy! Das einzigartige Nachschlagewerk von Nancy Arrowsmith gibt die Antworten auf alles, was die Fantasy-Leser über ihre Lieblingshelden und -Schurken wissen müssen. Über achtzig bebilderte Einträge zu den Bewohnern Mittelerdes und darüber hinaus – das unentbehrliche Rüstzeug für jeden Fantasy-Fan. …
Anmerkung: Diese Ausgabe ist eine Sonderausgabe, die erstmals 2000 im Weibrecht Verlag in K. Thienemanns Verlag, Stuttgart/Wien/Bern, unter dem Titel „Das große Buch der Naturgeister“ erschienen ist.
Beschreibung: 2023 jährt sich zum 50. Mal der Tod von J.R.R. Tolkien, dem Schöpfer Mittelerdes, des Silmarillions, des Hobbits und des Herrn der Ringe – Grund genug für einen Rückblick, und zwar der besonderen Art. Denn der vorliegende Band vereint Beiträge verschiedenster internationaler Autoren, die allesamt eines gemeinsam haben: Tolkien war ihr wichtigster Führer auf dem Weg zu Gott, zum Abendland und zur Familie – und es ist diese konkrete, höchst persönliche Erfahrung, von der sie hier erstmals Zeugnis ablegen. »Aurë entuluva! – Der Tag soll wieder kommen«: Mehr denn je erscheinen Mittelerde und ihr Schöpfer als Vorbild und Wegweiser im Kampf gegen das Dunkel – gerade heute, wo alles, was Tolkien lieb und teuer war, nur noch zu einem Schatten seiner selbst geworden ist.
Mit Beiträgen von:
- David Engels
- Michael K. Hageböck
- Joseph Pearce
- Anna Bineta Diouf
- Marco Gallina
- David Boos
- Marion du Faouët
- Ryszard Derdziński
- Damien Bador
- Charles A. Coulombe
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Anmerkung: Sowohl der Verlag Ranovamen als auch der Herausgeber David Engel scheinen dem neurechten/rechtsextremen/politisch rechtem Spektrum zuzuordnen zu sein (siehe WIKIPEDIA: Artikel Verlag Antaios ->Ranovamen, Artikel David Engels). Für die einzelnen Autoren kann/will ich das jetzt nicht verifizieren, sie scheinen jedenfalls teilweise dem erz-kathoischen Spektrum zugewandt. Jedenfalls legt dies die Aufforderung nahe, das Buch unter diesem Aspekt zu lesen und zu rezipieren. Lesen sollte man es trotzdem …
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