am 25. März 2026
Was die Frage: „Kann die Bibel als Werk der Phantastik gesehen werden?“ weiter zur Diskussion stellt. Als zweites Buch, das physikalisch aber noch aussteht, findet sich ein Buch zur Popgeschichte. Sie ist auch die Geschichte unzähliger Utopien, gelebter und gewünschter Entwürfe einer anderen, einer besseren Welt, die von Freedom und Happiness und Love bestimmt sein soll. Also, wir leben in interessanten Zeiten …
Neuzugänge:

Philosophische Texte und Studien Band 94 (2007), Georg Olms Verlag
Abstract: ist ein kompakter, aber systematischer Versuch, das Phänomen Religion aus einer wissenschaftlichen, distanzierten Perspektive zu greifen. Dobberstein, der als Musikwissenschaftler und Religionsforscher tätig ist, verzichtet dabei auf theologische Rechtfertigungen und konzentriert sich stattdessen auf die funktionalen und strukturellen Aspekte. 1. Inhaltlicher Überblick Das Buch ist als Einführung konzipiert und führt den Leser durch die komplexen Debatten der Religionswissenschaft. Dobberstein arbeitet heraus, dass es die eine, allgemeingültige Definition von Religion nicht gibt. Er unterscheidet zwischen: Was ist Religion? (z. B. der Glaube an Transzendenz oder Götter). Was tut Religion? (z. B. Sinnstiftung, Er untersucht, warum Religion biologisch und kulturell überlebt hat und welche evolutionären Vorteile spirituelle Überzeugungen bieten könnten. Er greift Klassiker wie Freud, Jung und Durkheim auf, um die Wirkung von Religion auf die menschliche Psyche und die Gesellschaft zu erklären und in Anlehnung an Rudolf Otto und Mircea Eliade analysiert er das Erleben des „Ganz Anderen“. Dobberstein stellt die Frage, ob Religion in einer wissenschaftlich geprägten Welt verschwindet oder sich lediglich transformiert (z. B. in Form von „Ersatzreligionen“ oder individueller Spiritualität). Dobberstein verknüpft Erkenntnisse aus der Soziologie, Psychologie, Biologie und Philosophie. Das macht das Buch zu einem hervorragenden Überblick für Einsteiger. Der Autor schreibt nüchtern und strukturiert. Er vermeidet unnötigen Jargon, ohne dabei an wissenschaftlicher Tiefe zu verlieren. Das Buch nimmt keine religiöse Position ein. Es ist weder kirchennah noch militant atheistisch, sondern wahrt die methodische Distanz der Religionswissenschaft. Da es eine Einführung ist, kommen spezifische Weltreligionen (wie der Islam, Buddhismus oder Hinduismus) in ihrer rituellen Praxis manchmal etwas kurz. Der Fokus liegt mehr auf der Theorie über Religion als auf den Inhalten der Religionen selbst. Obwohl es als Einführung deklariert ist, setzt es ein gewisses Interesse an abstrakten, theoretischen Denkmodellen voraus. Wer eine rein erzählende Geschichte der Weltreligionen sucht, wird hier eventuell enttäuscht. Marcel Dobbersteins „Was ist Religion?“ ist ein intellektueller Werkzeugkasten. Es hilft dabei, das „Rauschen“ der täglichen Debatten über Glauben und Kirche zu ignorieren und stattdessen zu verstehen, welche Mechanismen hinter religiösem Verhalten stecken. Es ist besonders empfehlenswert für Studenten der Geisteswissenschaften oder für Leser, die eine sachliche Antwort auf die Titelfrage suchen. Wenn man sich speziell für die psychologische Komponente interessiert, sind Dobbersteins Ausführungen zu den „inneren Bildern“ und der emotionalen Bindung besonders lesenswert. … Quellen. verlagsinformationen des Georg Olms Verlags: olms.de – Was ist Religion? Rezensionsnotizen und bibliografische Daten: Deutsche Nationalbibliothek
Tags: Religion(s/en)->, Religion(s/en)->-kritik, Religion(s/en)->Märchen, Religion(s/en)->Philosophie, Religion(s/en)->Psychlogie, Religion(s/en)->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier

Testcard 26 (2019), Ventil Verlag UG & Co. KG
Abstract: Dass es leichter sei, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus, wird zu einer Gewissheit, die kaum noch skandalös ist: So what? Wenn es stimmt, dass die Utopien verschwunden sind, wie steht es dann – im und als Pop – um: Revolution, Zeit, Raum, Erinnerung, Erfahrung, Hoffnung, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Geschichte, Fortschritt, Dynamik, Möglichkeit/Wirklichkeit …? War Pop nicht der Soundtrack einer besseren Welt, die Ode an die Freiheit des realen Humanismus? Popgeschichte ist auch die Geschichte unzähliger Utopien, gelebter und gewünschter Entwürfe einer anderen, einer besseren Welt, die von Freedom und Happiness und Love bestimmt sein soll. Der Pop selbst beanspruchte schließlich, eine Utopie zu sein, ein verwirklichter Traum vom guten Leben. Allerdings ist Pop in all seiner Vielfalt immer auch das Gegenteil von Utopie gewesen: die auf die private Nische reduzierte Idylle, in der jede und jeder sich irgendwie durchwurschtelt, das bescheidene Glück des Augenblicks (im Konzert, im Kino, im Konsum) oder das ins Unterhaltungsformat gebrachte Schreckensszenario, die Katastrophe als Entertainment, die Dystopie. Pop ist eben nicht nur Nicht-Ort, nowhere, sondern ein now here, Jetzt-Hier.
Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, {01} bestellt/angefordert
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